Mali
Im Herzen Westafrikas liegt das große Land mit seiner Vielfalt an Völkern, das 1960 gegründet wurde.
Märkte mit traditioneller Handwerkskunst, Riten, Gebräuche, Traditionen der Völker werden Sie auf unseren Reisen sehen und erleben können. Sie reisen wie immer auf unseren Touren mit Einheimischen und lernen auf kleinen Workshops sogar etwas von Ihrer Sprache, Handwerkskunst und Musik. Viele Begegnungen mit den Menschen, Teilhaben an deren Leben und lernen andere Philosophien und Lebensweisen kennen...

Unsere Reisen führen Sie in ein spannendes Land... Land der Tuareg, der Wüste, der Dogon..., Land des Niger und der großen alten Städte. Guides und Gastgeber zeigen Ihnen aus erster Hand die kulturelle und landschaftliche Vielfalt und führen Sie in die Geheimnisse ihrer Heimat ein.
Zu den Reisen:
eine Öko-Kulturreise
Produkte: Salz aus Mali, Lederarbeiten und Schmuck der Tuareg




'Weltmusik' in Deutschland:
Johannes Heretsch, Worldmusic-DJ
Landesinformationen
Bamako, die Stadt der drei Krokodile
Das ursprüngliche Bambara Dorf wurde um 1640 an den Ufern des Niger gegründet. Der Name bedeutet "Fluss der Krokodile". Die heutige Metropole ist eine typisch westafrikanische Stadt mit einer reizvollen Mischung aus Kolonialgebäuden, bunten Straßenmärkten und den Menschen aus allen Regionen des Landes.
Segou, die Stadt der Balanzan
Die ehemalige Residenz der Bambara Könige liegt malerisch am Nigerufer. Die Stadt der Balanzen (weiße Akazie) 235 km östlich von Bamako ist eine angenehme Station auf dem Weg nach Mopti, Timbuktu, Gao oder Kidal. Mit den Alleen und ockerfarbenen Prachtbauten aus Sandstein - Zeitzeugen der französischen Kolonialzeit - und den traditionellen Lehmhäusern der Bambara hat Segou einen unverwechselbaren Charme.
Mopti, das Venedig Malis
Der bedeutendste Flusshafen Malis am Zusammenfluss von Bani und Niger wurde ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet. Das lebhafte Be- und Entladen von Stocherkähnen und Pinassen am Ufer fesselt jeden Besucher. Mopti mit seinem sehenswerten Fischmarkt ist ein interessanter Ort auf dem Weg nach Norden in das Dogon-Land.
Djenne, Malis architektonisches Juwel
Djenne - in der Sprache des Bozo-Volkes "Wassergenie" - wurde bereits im 4. Jh. gegründet und zählt zu den ältesten Handels- und Handwerkermetropolen Westafrikas. Die 1000 jährige Schwesterstadt und im 13.-15. Jh. größte Konkurrenz von Timbuktu wird beherrscht von der gewaltigen Lehm-Moschee. Das Wahrzeichen der Stadt mit seinen Zinnen und Türmen ist ein architektonisches Weltwunder aus Banko und der größte Lehmbau der Welt. Djenne-Djeno - Alt Djenne entstand 250 vor Christus und zählt zu den ältesten bekannten Siedlungen Westafrikas. Der große Markt zu dem die Leute aus der ganzen Region kommen, ist bunt und sehenswert.
Dogon-Land, eine faszinierende Welt
Südwestlich von Mopti und des Niger-Bogens erstreckt sih das Land der Dogon von Bandiagara bis Douentza, Koro und Bankass. Das Volk bewahrte seine animistischen Traditionen und ist mit seiner Authentizität und dem Reichtum der Kultur das ganze Stolz Malis. Einmalig die uralte Schöpfungsmythologie und das überlieferte Wissen über die Himmelskörper!
Um sich der Islamierung zu entziehen bauten sie im 15. Jh. ihre Dörfer an den Steilhängen der "Falaise von Bandiagara". Die Höhlen und Grotten in der Felswand von den früher hier lebenden Tellem nutzen die Dogon als Speicher und Begräbnisstätten.
Timbuktu, die geheimnisvolle Stadt der Wüste
Die Wüstenstadt aus dem 12. Jh. war lange für Europäer unerreichbar. Die Erzählungen der arabischen Händler ließen Timbuktu zu einem Mythos werden, der Entdecker und Forscher magisch anzog. Heinrich Barth lebte hier 1953 für 8 Monate und erkannte den Wert des Wissens in den alten Aufzeichnungen. Damals waren Manuskripte neben Salz, dem weißen Gold der Sahara, die wertvollste Handelsware. Noch heute feiern die Tuareg mit einem Azalai-Markt die Rückkehr jeder Salz-Karawane von Taoundenni in der Sahara. Vor 900 Jahren gründeten Gelehrte hier eine Universität, ein Zentrum für Forschung und Hochburg des Islam. 300 Jahre war dies die wichtigste Hochschule der damaligen Welt.
Gao, die Stadt der Askia
Im 15. Jh. war Gao die blühende Residenzstadt des damals mächtigen Songhay Imperiums. Heute ist der kleine geschäftige Flusshafen die letzte Station der Niger-Schifffahrt. Sehenswert sind das Grab er Askia in Form einer Pyramide und die bunten quirligen Märkte.
Praktische Informationen
Hauptstadt: Bamako
Bevölkerung: 11,4 Mio. Einwohner
Größe: 1240.000 qkm
Sprachen: Amtssprache ist Französisch, Haupt-Nationalsprachen: Bambara, Dogon, Fulani, Songhoy, Tamasheq
Währung: Mali gehört zur westafrikanischen CFA-Zone. Einheitswährung 1 Euro entspr. ca 656 FCFA, Kreditkarten werden selten akzeptiert, d.h. nur in Bamako und Mopti und von wenigen größeren Agenturen und Hotels.
Klima: Drei Saisonzeiten - März - Juni: heiß und trocken, Juli - September: feuchtwarme Regenzeit, Oktober - Februar: warm und trocken. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis Ende Februar.
Gesundheit: Ein internationaler Impfausweis ist nötig. Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden nach Mali vorgeschrieben und muss bei der Einreise vorgewiesen werden. Malaria-Prophylaxe erforderlich, da Malaria-Risiko ganzjährig und landesweit besteht. Empfohlene Impfungen: Hepatitis A und B, Menengitis
Einreisepapiere: Ein gültiger Reisepass mit Visum ist für alle europäischen Touristen erforderlich.
Sicherheit: achten Sie besonders in viel beschäftigten Stadtteilen (Märkte, touristischen Straßen usw.) auf Ihre Handtaschen und Schmuck/Uhren usw. Bitte lassen Sie am besten Schmuck und Uhren daheim oder im Safe. Kameras usw. bitte sorgfältig aufbewahren und nicht lose in der Hand halten.
Elektrizität/Strom: 220 - 240 V, Adapter erforderlich
Ausreise: 20 USD für Flughafensteuer sind direkt zu entrichten. Gepäck: 20 kg pro Person sind im Flugzeug erlaubt (Check in). Dazu ein Handgepäck.
Das Auswärtige Amt informiert:
Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
Vor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Gebiete Malis wird ausdrücklich gewarnt. Die o.g. Gebiete umfassen die gesamten Verwaltungsregionen Timbuktu (einschließlich der Stadt Timbuktu und der Gebiete südlich des Niger-Flusses), Gao und Kidal.
Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze sowie in das Grenzdreieck zu Senegal und Mauretanien (westlich und nordwestlich von Kayes) wird dringend abgeraten.
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in das Gebiet nördlich einer Linie Kayes - Mopti wird abgeraten.
Vom Besuch des Festivals von Essakane (ca. 60 km nördlich von Timbuktu) wird dringend abgeraten.
Von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche wird abgeraten.
Aktuelle Hinweise bestätigen, dass jederzeit mit weiteren Anschlägen und Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen ist. Dies gilt in besonderem Maße für den Norden Malis, in dem bewaffnete Gruppierungen verstärkt grenzüberschreitend operieren.
Die Gefahr krimineller und terroristischer Übergriffe ist besonders groß nördlich und nordöstlich der Stadt Timbuktu und den angrenzenden Gebieten in Richtung der Grenzen zu Niger, Algerien sowie Mauretanien.
In den vergangenen Monaten sind von AQM mehrere Entführungen in der Region Niger-Mali-Mauretanien ausgeführt worden, betroffen waren u.a. Touristen, Geschäftsleute, Diplomaten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. Die Geiseln wurden in die nordmalische Wüste verschleppt und dort zum Teil über Monate festgehalten. Einige Geiseln wurden freigelassen, andere von ihren Entführern getötet.
Am 22. Juli 2010 sind mehrere Kämpfer der AQM bei einer Kommandoaktion im Norden Malis durch mauretanische Sicherheitskräfte getötet worden. Nach Presseberichten soll eine logistische Unterstützung durch französische Kräfte stattgefunden haben. Vergeltungsmaßnahmen seitens AQM, die sich auch gegen westliche und insbesondere französische Interessen richten können, sind in der gesamten Region zu befürchten.
Zuletzt wurden am 17. September 2010 in der nordnigrischen Stadt Arlit sieben Personen - fünf von ihnen französische Staatsangehörige, ein Togoer und ein Madagasse - entführt und in den Norden Malis verschleppt.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso - insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit - besondere Vorsicht geboten.
Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa, wobei diese nach Einbruch der Dunkelheit noch ansteigt. Von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wird - wegen des sehr hohen Unfallrisikos plus der Gefahr von Überfällen - generell abgeraten.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
* zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
* auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
* immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
* trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
(Quelle z.T. Ausw. Amt, dort finden Sie weitere wichtige Informationen)
Die Reisehinweise sind nur als Vor-Information und Empfehlung gedacht. Wir können keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen. Bitte informieren Sie sich ausführlich beim Auswärtigen Amt rechtzeitig vor Antritt Ihrer Reise.
Informationen zur Einreise, Zollrecht, Gesundheit und Landesinformationen finden Sie unter www.auswaertigesamt.de
Reiseinformationen
Reisegepäck:
leichte bequeme Sachen, warmer Pullover für abends, Tücher gegen Sonne und Sand (in der Wüste und bei Wind)
Sandalen und leichte Wanderschuhe
ein Tagesrucksack
Adapter, Taschenlampe
Sonnenschutz und Mückenschutz (am Besten auch leichte langärmlige Blusen, Hosen)
Kopfschutz
persönliche Reiseapotheke nach eigenem Bedarf (bitte beraten Sie sich auch mit Ihrem Hausarzt)
Mahlzeiten:
Grundnahrungsmittel sind Reis, Bohnen, Fladenbrot,
sehr gut: gebackene Bananen, Fleisch von Schaf und Ziege
frische Früchte (bitte immer gut waschen und schälen), Gemüse (am besten in gekochtem Zustand essen)
Wasser: wir empfehlen ausschließlich Mineralwasser aus Flaschen, gekauft, zu trinken. Sonst empfehlenswert:
abgepackte Säfte und alle gängigen Getränke, die es zu kaufen gibt.
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