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Mali



Im Herzen Westafrikas liegt das große Land mit seiner Vielfalt an Völkern, das 1960 gegründet wurde.
Märkte mit traditioneller Handwerkskunst, Riten, Gebräuche, Traditionen der Völker werden Sie auf unseren Reisen sehen und erleben können. Sie reisen wie immer auf unseren Touren mit Einheimischen und lernen auf kleinen Workshops sogar etwas von Ihrer Sprache, Handwerkskunst und Musik. Viele Begegnungen mit den Menschen, Teilhaben an deren Leben und lernen andere Philosophien und Lebensweisen kennen...


Unsere Reisen führen Sie in ein spannendes Land... Land der Tuareg, der Wüste, der Dogon..., Land des Niger und der großen alten Städte. Guides und Gastgeber zeigen  Ihnen aus erster Hand die kulturelle und landschaftliche Vielfalt und führen Sie in die Geheimnisse ihrer Heimat ein.

Zu den Reisen:


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Mali - entlang des Niger zu den Dogon

eine Öko-Kulturreise






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Neujahr in Mali und Internationales Musikfestival in der Wüste
 
  Festival au Desert Essakane




 





 

 

 

 

'Weltmusik' in Deutschland:

www.globalution.de

Johannes Heretsch, Worldmusic-DJ

Seit 2000 Moderator und Redakteur mit eigener 14-tägige Sendung "PLANET SOUNDS" sowie der CORAX-WORLDMUSIC-NIGHT, ebenfalls zweimal monatlich von 0.00- 10.00 morgens bei Radio Corax, einem freien Radio in Halle/Leipzig (www.radiocorax) Zur Zeit ist Radio Corax mit 8.000 Hörern pro Stunde das größte freie Radio in den neuen Bundesländern."

Galerie

 

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Landesinformationen



Bamako, die Stadt der drei Krokodile


Das ursprüngliche Bambara Dorf wurde um 1640 an den Ufern des Niger gegründet. Der Name bedeutet "Fluss der Krokodile". Die heutige Metropole ist eine typisch westafrikanische Stadt mit einer reizvollen Mischung aus Kolonialgebäuden, bunten Straßenmärkten und den Menschen aus allen Regionen des Landes.

Segou, die Stadt der Balanzan


Die ehemalige Residenz der Bambara Könige liegt malerisch am Nigerufer. Die Stadt der Balanzen (weiße Akazie) 235 km östlich von Bamako ist eine angenehme Station auf dem Weg nach Mopti, Timbuktu, Gao oder Kidal. Mit den Alleen und ockerfarbenen Prachtbauten aus Sandstein - Zeitzeugen der französischen Kolonialzeit - und den traditionellen Lehmhäusern der Bambara hat Segou einen unverwechselbaren Charme.

Mopti, das Venedig Malis


Der bedeutendste Flusshafen Malis am Zusammenfluss von Bani und Niger wurde ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet. Das lebhafte Be- und Entladen von Stocherkähnen und Pinassen am Ufer fesselt jeden Besucher. Mopti mit seinem sehenswerten Fischmarkt ist ein interessanter Ort auf dem Weg nach Norden in das Dogon-Land.

Djenne, Malis architektonisches Juwel


Djenne - in der Sprache des Bozo-Volkes "Wassergenie" - wurde bereits im 4. Jh. gegründet und zählt zu den ältesten Handels- und Handwerkermetropolen Westafrikas. Die 1000 jährige Schwesterstadt und im 13.-15. Jh. größte Konkurrenz von Timbuktu wird beherrscht von der gewaltigen Lehm-Moschee. Das Wahrzeichen der Stadt mit seinen Zinnen und Türmen ist ein architektonisches Weltwunder aus Banko und der größte Lehmbau der Welt. Djenne-Djeno - Alt Djenne entstand 250 vor Christus und zählt zu den ältesten bekannten Siedlungen Westafrikas. Der große Markt zu dem die Leute aus der ganzen Region kommen, ist bunt und sehenswert.

Dogon-Land, eine faszinierende Welt


Südwestlich von Mopti und des Niger-Bogens erstreckt sih das Land der Dogon von Bandiagara bis Douentza, Koro und Bankass. Das Volk bewahrte seine animistischen Traditionen und ist mit seiner Authentizität und dem Reichtum der Kultur das ganze Stolz Malis. Einmalig die uralte Schöpfungsmythologie und das überlieferte Wissen über die Himmelskörper!
Um sich der Islamierung zu entziehen bauten sie im 15. Jh. ihre Dörfer an den Steilhängen der "Falaise von Bandiagara". Die Höhlen und Grotten in der Felswand von den früher hier lebenden Tellem nutzen die Dogon als Speicher und Begräbnisstätten.

Timbuktu, die geheimnisvolle Stadt der Wüste


Die Wüstenstadt aus dem 12. Jh. war lange für Europäer unerreichbar. Die Erzählungen der arabischen Händler ließen Timbuktu zu einem Mythos werden, der Entdecker und Forscher magisch anzog. Heinrich Barth lebte hier 1953 für 8 Monate und erkannte den Wert des Wissens in den alten Aufzeichnungen. Damals waren Manuskripte neben Salz, dem weißen Gold der Sahara, die wertvollste Handelsware. Noch heute feiern die Tuareg mit einem Azalai-Markt die Rückkehr jeder Salz-Karawane von Taoundenni in der Sahara. Vor 900 Jahren gründeten Gelehrte hier eine Universität, ein Zentrum für Forschung und
Hochburg des Islam. 300 Jahre war dies die wichtigste Hochschule der damaligen Welt.

Gao, die Stadt der Askia


Im 15. Jh. war Gao die blühende Residenzstadt des damals mächtigen Songhay Imperiums. Heute ist der kleine geschäftige Flusshafen die letzte Station der Niger-Schifffahrt. Sehenswert sind das Grab er Askia in Form einer Pyramide und die bunten quirligen Märkte.


Praktische Informationen



Hauptstadt:
Bamako

Bevölkerung: 11,4 Mio. Einwohner

Größe: 1240.000 qkm

Sprachen: Amtssprache ist Französisch, Haupt-Nationalsprachen: Bambara, Dogon, Fulani, Songhoy, Tamasheq

Währung: Mali gehört zur westafrikanischen CFA-Zone. Einheitswährung 1 Euro entspr. ca 656 FCFA, Kreditkarten werden selten akzeptiert, d.h. nur in Bamako und Mopti und von wenigen größeren Agenturen und Hotels.

Klima: Drei Saisonzeiten - März - Juni: heiß und trocken, Juli - September: feuchtwarme Regenzeit, Oktober - Februar: warm und trocken. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis Ende Februar.

Gesundheit: Ein internationaler Impfausweis ist nötig. Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden nach Mali vorgeschrieben und muss bei der Einreise vorgewiesen werden. Malaria-Prophylaxe erforderlich, da Malaria-Risiko ganzjährig und landesweit besteht. Empfohlene Impfungen: Hepatitis A und B, Menengitis

Einreisepapiere:
Ein gültiger Reisepass mit Visum ist für alle europäischen Touristen erforderlich.

Sicherheit: achten Sie besonders in viel beschäftigten Stadtteilen (Märkte, touristischen Straßen usw.) auf Ihre Handtaschen und Schmuck/Uhren usw. Bitte lassen Sie am besten Schmuck und Uhren daheim oder im Safe. Kameras usw. bitte sorgfältig aufbewahren und nicht lose in der Hand halten.

Elektrizität/Strom: 220 - 240 V, Adapter erforderlich

Ausreise: 20 USD für Flughafensteuer sind direkt zu entrichten. Gepäck: 20 kg pro Person sind im Flugzeug erlaubt (Check in). Dazu ein Handgepäck.

 

Das Auswärtige Amt informiert:

Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Al-Qaida im MaghrebDas Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.  

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher dringend, die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten. (AQM) sucht derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.

 

KriminalitätVor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Gebiete Malis , mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao (per Flugzeug bzw. aus südlicher Richtung erreichbar), wird ausdrücklich gewarnt.

Die o.g. Gebiete liegen wie folgt: entlang der malisch-mauretanischen Grenze und weiter entlang des 15,5. Breitengrades bis nach Youvaru am Niger, dann nördlich und östlich des Niger-Flusses entlang der malisch-nigrischen Grenze bis zu den Grenzen von Mali mit Niger und Algerien.

Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze wird abgeraten. Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin.

Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.


Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

* zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
* auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
* immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
* trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

(Quelle z.T. Ausw. Amt, dort finden Sie weitere wichtige Informationen)

Die Reisehinweise sind nur als Vor-Information und Empfehlung gedacht. Wir können keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen. Bitte informieren Sie sich ausführlich beim Auswärtigen Amt rechtzeitig vor Antritt Ihrer Reise.
Informationen zur Einreise, Zollrecht, Gesundheit und Landesinformationen finden Sie unter www.auswaertigesamt.de

 

Reiseinformationen


Reisegepäck:

leichte bequeme Sachen
, warmer Pullover für abends, Tücher gegen Sonne und Sand (in der Wüste und bei Wind)
Sandalen und leichte Wanderschuhe
ein Tagesrucksack
Adapter, Taschenlampe
Sonnenschutz und Mückenschutz (am Besten auch leichte langärmlige Blusen, Hosen)
Kopfschutz
persönliche Reiseapotheke nach eigenem Bedarf (bitte beraten Sie sich auch mit Ihrem Hausarzt)

Mahlzeiten:

Grundnahrungsmittel sind Reis, Bohnen, Fladenbrot,
sehr gut: gebackene Bananen, Fleisch von Schaf und Ziege
frische Früchte (bitte immer gut waschen und schälen), Gemüse (am besten in gekochtem Zustand essen)
Wasser: wir empfehlen ausschließlich Mineralwasser aus Flaschen, gekauft, zu trinken. Sonst empfehlenswert:
abgepackte Säfte und alle gängigen Getränke, die es zu kaufen gibt.