Vogelbeobachtung Mongolei

NEU: Vogelbeobachtungstouren in der Mongolei - In der Mongolei gibt es viele Seen, unter anderem in der Gobi, in der Zentralmongolei und im Altai. Ganz im Norden befindet sich der Khuvsgul-See. Viele Zugvögel machen an den Seen Station und halten sich längere Zeit hier auf  - z.B. Schwäne und Gänse- und Entenarten. Ganz besonders ist auch der Kranich in vielen Gebieten der Mongolei zu Gast.
Die besten Reisezeiten um die Zugvögel zu beobachten sind Mai/Juni und Ende August/September.
Darüber hinaus gibt es das ganze Jahr über in der Mongolei eine Vielzahl verschiedenster Vögel zu entdecken, ein interessantes und verlockendes Ziel also für Ornithologen.
Unser erfahrenes Team in der Mongolei hat sich seit Jahren auf dieses ganz besondere Reise-Thema spezialisiert.
Wir organisieren Ihre Vogelbeobachtungs-Reise nach Ihren Interessen ganz individuell.

Wir bieten Ihnen auch unsere Gruppen-Reise: Zugvögel in der Gobi - den Reiseverlauf bitte oben anklicken.
Kaum zu glauben, was für riesige Zugvogelschwärme auf ihren Wegen über Asien nach Sibirien in der Mongolei Station machen. Sie begeistern alle Vogelfreunde: Singvögel, Enten und andere Wasservögel bestimmen das Bild vor allem im Mai und Juni aber auch im September.
Außerdem sind in den Regionen der Mongolei viele Vögel ansässig, die es nur hier gibt.
Unsere Vogelbeobachtungsreisen werden Sie zu verschiedenen Regionen der Gobi bringen: Wüste, Wüstensteppe und bis in die Berglandschaften.
Eine der ersten Stationen mag die Yoliim Am („Geierschlucht“) sein, die sich in der Südgobi befindet.
Der Gurvansaikhan Berg ist ein Ausläufer des Altai in die Gobi und hier kann man das Argali (Wild-Schaf) sehen und mit etwas Glück auch Steinböcken begegnen.
Der Schneeleopard lebt auch in dieser Region, aber obwohl in der mongolischen Gobi die meisten Schneeleoparden leben, lässt er sich fast nie sehen.
Die Landschaften durch die Sie reisen sind sehr vielfältig - sehr flach bis an den Horizont, steppenartig, und dann durchziehen wieder felsige Gebirgskämme das Land. Dazwischen erheben sich große Sanddünengebiete - wie die Khongoriin Els.
Unterwegs begegnen Sie natürlich auch den Nomaden, die sogar diese Wüstengebite bewohnen und so manches Mal dürfen Sie ihre Gastfreundschaft genießen und Einblick in ihren Alltag haben. Für die Nomaden bedeutet es großes Unglück, wenn man Vögel jagt und abschießt. Daher werden die Vögel hier in der Regel nicht gejagt und führen ein sicheres und freies Vogel-Leben.
 

Reisedauer: 
ab 16 Tage
Reiseverlauf: 

0. Tag - Anreise nach Ulaanbaatar
Flug ab Berlin/Tegel oder ab Frankfurt/Main (z.B. mit MIAT)

1. Tag - Ankunft in Ulaanbaatar, Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel.
Citytour - mit Besuch des Sukhbaatarplates (heute Chinggis Khaan Platz) und des buddhistischen Gandan-Klosters - oder nach Interesse das Naturhistorische Museum.
Vor dem Abendessen Tourbesprechung.

2. Tag - Südgobi
Morgens nach dem Frühstück Flug in die Provinz (Aimag) Südgobi, nach Dalanzadgad, die Hauptstadt der Provinz.
Weiterfahrt zur Geierschlucht (Yoliin Am), die sich im Nationalpark Gurvabsaikhan (Die Drei Schönheiten der Gobi) befindet. Wüstenregenpfeifer und Großtrappen sind hier zu sehen. Aber ebenso viele andere heimische Vogelarten.
Übernachtung im Zelt oder im Ger-Camp  

3. Tag - Yoliin Am
Eigentlich ist der Lämmergeier in der Geierschlucht zu Hause, er gibt der Schlucht ihren Namen. Es ist spannend welche Tiere wir in den Dämmerungszeiten des Tages beobachten können, die sich in der Nähe des Camps aufhalten. z.B. sind weitere Geierarten - der Mönchsgeier hier zu sehen.
Mauerläufer, Pamirlaubsänger, Wasser- und Steppenpieper, seltene Steppenbraunellen und auch Alpen- und Fahlbraunelle - alle diese Vögel leben hier und mit Geduld wird das geübte Auge sie entdecken.
Experten erkennen sicher schnell verschiedene Gimpel (Rosenmantelgimpel, Schmuckgimpel, Karmingimpel und Edwardsgimpel).
Und wenn wir die Felsen besteigen, haben wir die Chance das Altaikönigshuhn zu finden.

4. Tag - Bayanzag
Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Bayanzag. Anfang des vorigen Jahrhunderts fand der Amerikanische Forschungsreisende Roy Chapman Andrews hier Saurierfossilien. Er nannte Bayanzag „The Flaming Cliffs“ (flammende Klippen). Mit seinem Expeditionsteam grub er zum ersten Mal versteinerte Dinosauriereier in dieser Sandsteinklamm aus.
Uhus verstecken sich tagsüber in den Spalten der hohen Sandsteingebilde, der sehr spezielle Saxaulsperling lebt hier, aber auch Mongolenhäher, Isabellwürger und südlicher Raubwürger sind zu finden.
Der Saxaul (Haloxylon ammodendron) ist ein Wüsten-Strauch, der in den leichten Gobi-Böden Erosion vermeiden hilft. Er reguliert die Wasserspeicherung und hält Sandbewegungen zurück. Am Morgen kann man ein Spektakel beobachten: Steppenflughühner fliegen in Scharen zum entfernteren Wasser. Vielleicht kann man auch Rotschwanzwürger, Rötelfalken, Steinsperlinge, Wüstenregenpfeifer und Wüstengrasmücken in den kleinen Sträuchern finden.
Weiterfahrt Richtung Norden und Übernachtung im Zelt oder im Camp.

5. Tag - Orog-See
Heute geht es durch trockene Steppengebiete - Wüstensteppe. Hier können wir sicher Häher, Steppen-Kragentrappen, Raubwürger, Wüstensteinschmätzer, Chukarhuhn, Mongolengimpel und auch Zugvögel beobachten. 
Wenn wir die Seen der Gobi passieren, haben wir Gelegenheit einige Wasservögel zu beobachten.
Zeltübernachtung am Orog-See

6. Tag - Orog-See
Der Orog-See ist 140 qkm groß und ein fischreicher Süßwasssersee.  Der See liegt in der Nähe des Ikh Bogd Berges (Großer Heiliger) (3975m) in 1200 Metern Höhe.
Wir halten uns den ganzen Tag hier auf.
Der Nahrungsreichtum des Sees lockt viele Vögel an. Auf der kleinen Insel im See nisten ca 60 Graureiher-Paare. Wir erkunden die Umgebung und haben die Chance Reliktmöwen zu sehen, so wie Zug- und Standvögel, z.B. Fischmöwe, Bindenseeadler, Streifengans, Sichelente, Silberreiher, Sing-und Höckerschwan, Mangrovenweihe, Löffler, Gruppen von Lachseeschwalben (kaspischen und gewöhnlichen), die kleinen Pallasammer und Streifenschwirle. Ein unvorstellbarer Reichtum an Vogelarten ist hier zu finden. Offenbar ist manchmal sogar der Krauskopfpelikan zu sehen.
Übernachtung im Zelt.

7. Tag - Boon Tsagaan Nuur
Der Boon Tsagaan Nuur liegt im Gobi-Altai und ist 240 qkm groß (in 1335 m über dem Meeresspiegel). Hier können wir wieder eine Vielzahl an Wasservögeln und Zugvögeln beobachten.

8. Tag - Boon Tsagaan Nuu
Den ganzen Tag erkunden wir die Umgebung und können Vögel beobachten - vielleicht sogar Schwarzstörche und einige Rohrsänger-Arten.

9. Tag - Mongol Els
Nach dem Frühstück Aufbruch nach Norden - durch Bayankhongo bis ins Khangai Gebirge. Steppenhühner und Mongolen-Häher sind unterwegs bestimmt zu entdecken.
Angekommen im Zavkhan Aimag schlagen wir unser Zeltlager neben Sanddünen am Fluss auf.
In Zavkhan leben viele Pferdezüchter nomadisch und da es viele Sanddünen - Ausläufer der Gobi gibt, haben viele Nomaden auch Kamele. Sie leben im Sommer halbwild.
Im gebirgigen Teil des Aimags gibt es Yaks - sie sind den Hochgebirgsbedingungen am besten angepasst.

10. Tag - Mongol Els
In der Südgobi gibt es hauptsächlich Kieswüsten, aber die größte Sandwüste der Mongolei befindet sich im Norden - in Zavkhan. Dennoch wachsen hier viele Pflanzen.
Hier entspringen auch einige der größten Flüsse der Mongolei - z.B. der Zavkhan - mitten in den riesigen Sanddünen.
Wenn wir die Flüsse überqueren können und Zeit haben, könnten wir den Weg zu dem schönen Ereen Nuur (See) finden, in der Nähe des Zavkhan Flusses und der Mongol Els, wo man aufregende Vogelbeobachtungen erleben könnte.   

11. Tag - Otgontenger Berg
Wald und Gebirge bestimmen das Bild in den nächsten Tagen. Wir fahren weiter westlich und erreichen den heiligen Berg Otgontenger. Er ist 4021 m hoch und meistens ist sein Gipfel mit Schnee bedeckt.
Wir erfahren und erkunden nun ganz andere Landschaften der Mongolei - Hochgebirge. Die Lebensbedingungen sind hier natürlich ganz anders im Gegensatz zu denen der Gobi. Hier, in der Taiga, wo hauptsächlich die Sibirische Lärche und die sibirische Kiefer wachsen, kann man auch das Stein-Auerhuhn oder Auerhuhn sehen.
Zeltübernachtung

12. Tag - Otgontenger
Hier kann man das Altaikönigshuhn, den Mattenschmätzer und die Steppenbraunelle in einem der Täler zu sehen bekommen. Wenn wir uns Zeit lassen können wir auch Hochgebirgsarten wie Moor- und Alpenschneehuhn, Pallasammer, Steinortolan, Schneegimpel, Mornellregenpfeifer, Feldtauben, Himalayabraunelle, Felsenschneegimpel, Riesenrotschwanz und Alpenkrähe beobachten.

13. Tag -Uliastai
Uliastai ist die Hauptstadt des Zavkhan Aimag. Hier können wir einkaufen und Erledigungen machen und auch das Museum ist sehenswert und lehrreich über die Geschichte der Gegend. Aber wir werden möglichst viel Zeit für unser Thema, Vogelbeobachtungen in der bewaldeten Zone nutzen.
Daher befindet sich unser Zeltlager auch außerhalb der Stadt. Wir können hier so viele Vogelarten finden, die nur das Auge der Experten entdeckt bzw. auseinanderhalten kann: Haselhuhn, Dreizehenspecht, Hopfkuckuck, Eichelhäher, Rauhfußkauz, Sperlingskauz, Unglückshäher, farbenprächtige Hakengimpel und Bartkauz.

14. Tag - Aufbruch nach Ulaanbaatar
Rückflug nach Ulaanbaatar. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Reise um 1 Tag zu verlängern und den Rückweg mit dem Auto zurückzulegen. Die Übernachtung würde dann in Khar Khorin erfolgen, wo wir das Kloster Erdene Zuu und das Tal des Orkhon Flusses besuchen.
Die Fahrt kann relativ beschwerlich sein, weil es nicht überall Straßen gibt man wir längere Strecken auf teils recht holprigen Pisten zurücklegen müssen. (am 1. Tag)
Bei Ankunft in der Hauptstadt nach dem Inlandflug: Freie Zeit in Ulaanbaatar, Übernachtung im Hotel.

15. Tag -Ulaanbaatar
Heute haben wir Zeit zum Shoppen und Relaxen, Bummeln und Museumsbesuchen nach Wahl, empfehlenswert ist das Zanabazar Museum of Fine Arts, das Nationalmuseum, der Bogd Khan Palast und ein kleiner Ausflug zum Zaisan Hügel..
Es gibt die Möglichkeit die Kashmirfabrik zu besuchen und dort einzukaufen. Bei einem mongolischen Konzert am Abend können wir noch einmal die vielen Eindrücke unserer Reise Revue passieren lassen - die traditionelle Musik ist so vielfältig wie die mongolischen Landschaften. Abschieds-Abendessen im Restaurant. Übernachtung im Hotel.

16. Tag - Abreise
Transfer zum Flughafen und Abreise.
 

Preis: 
auf Anfrage
Leistungen: 

alle Transfers im Land
2 Übernachtungen im Hotel Khabu
Übernachtungen im Zelt
Übernachtungen bei der Nomaden-familie im Ger
Übernachtungen im Ger-Camp
Vollverpflegung, Koch (außer in Ulaanbaatar)
einheimische, deutsch sprechende Reiseleitung
Eintrittsgelder laut Programm
alle Ausflüge und Touren laut Programm
Fahrer, Gepäcktransport
SympathieMagazin ‚‘Mongolei verstehen‘ (Infobroschüre, 1 Exemplar/Buchung)

Nicht im Preis enthalten: 

Internationale An- und Abreise, Flüge können Sie über uns dazu buchen
Einzelzimmerzuschlag (ca. 30 Euro pro Nacht im Hotel oder Ger-Camp)
Reiseversicherungen (bitte vor der Reise abschließen)

 

Termine / Preise

Mai/Juni und August/September sind die besten Reisezeiten
Reisedauer: 
ab 16 Tage
Min. Teilnehmer: 3
Max. Teilnehmer: 6
Preis: 
auf Anfrage

Klima

Flug-Emissionen ausgleichen mit Atmosfair

Klimarelevante Emissionen des Fluges: 
1.992 kg CO₂ bzw. 3.006 kg CO₂
Freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 
46,00 Euro bzw. 70,00 Euro

Partnerlinks

Kia Ora - authentisch reisen weltweit ist Spezialveranstalter für Reisen zu alten Kulturen und Nomaden. Seit 2004 entwickeln wir unsere Reisen selbst - alle Reisen haben individuellen Charakter.

Mit uns reisen Sie in die Mongolei, nach Russland - vor allem an den Baikalsee und nach Burjatien, nach Nicaragua, Guatemala, Tansania, Marokko und Nepal. Authentisch reisen - das heißt Begegnungsreisen, Trekking-Reisen, Wanderreisen und Reittrekking, Fahrradreisen, Rundreisen und Reisen zu ganz speziellen Themen. Beliebt sind unsere kleinen Reisegruppen bis maximal 12 Teilnehmer, für die unsere qualifizierten deutschsprachigen ReiseleiterInnen Brücken zwischen den Kulturen schlagen und Begegnungen und individuelles Erleben ermöglichen.

Unsere verantwortlich gestalteten Reisen sind CSR-zertifiziert durch TourCert