Außergewöhnliche Reisen mit Kia Ora - authentisch reisen

Meine Vision: Interkulturelle Reisen, die Welten verbinden

Ich fühle mich den Indigenen Menschen tief verbunden. Das hat sich materialisiert in den Reisen. Daher ermögliche ich anderen Menschen mit meinen Reisen die Begegnung mit Indigenen Kulturen.

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Itelmenische traditionelle Kleidung - By Kamczadałka - Own work, CC BY-SA 3.0
Itelmenische traditionelle Kleidung - By Kamczadałka - Own work, CC BY-SA 3.0

Als Kind sah ich Aborigines in Australien vor dem Uluru tanzen. Es war im Fernsehen - ein S/W-Fernseher, wie ihn damals die meisten hatten, Ende der 60er Jahre. Die Menschen hatten Körperbemalung. Ich schaute mir das an, versunken in das Bild, denn es fühlte sich an wie eine Erinnerung. Es muss nicht lange her gewesen sein, als mich die wunderschönen Kleidungsstücke der Indigenen Völker des Nordens und Sibiriens in einem Buch faszinierten. Damals bestand für mich kein Anlass daran zu zweifeln, dass wir alle von diesen Menschen in den fernen Ländern, diesen Menschen, die anders lebten als wir, fasziniert sind, ihnen begegnen möchten, sie respektieren. Später wurde ich eines anderen belehrt... was mich veranlasste, mich für ihre Rechte einzusetzen, wie es jeweils gerade in meinen Kräften stand und welche Möglichkeiten ich hatte.

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Zu Gast bei Nomaden in der Mongolei - GW Kia Ora
Zu Gast bei Nomaden in der Mongolei - GW Kia Ora

Lange Zeit war all das vergraben, jahrelang verborgen mein Gefühl der Verbundenheit mit anderen Kulturen, meine Freude darüber, den Spirit, den ich fühlte..., denn ich war hauptsächlich damit beschäftigt, in der Gesellschaft zurechtzukommen und zu lernen, wie man sein musste/sich richtig verhielt, in der ich lebte. Ich glaube, wir alle müssen das, nur fällt es den einen von uns leichter und andere haben damit Schwierigkeiten, weil sie in Konflikte geraten oder weil sich manche von uns in unserer Gesellschaft etwas fremd fühlen, weil sie vielleicht merken, dass ihnen etwas fehlt oder sie fühlen sich merkwürdig verkehrt.
Zuerst bin ich auch einige Wege gegangen, die nicht meine waren - aber ich denke es gibt keine Zufälle, sondern wir haben in unserem Leben eine Menge zu lernen. Man geht nicht immer geradeaus - um zu lernen gehen wir auch mal in diese oder jene Sackgasse, probieren dies oder jenes. So sammeln wir Erfahrungen, und lernen auch, was wir NICHT wollen.

Ich wollte nie Ethnologie studieren, denn ich wollte Indigene Menschen oder Völker nicht erforschen, das wusste ich von Anfang an. Diesen Weg ging ich also nicht. Dazu gab es gar keinen Anlass oder Anreiz. Völkerkunde interessiert mich, weil ich wissen will, wie und wo die Menschen leben, damit ich die Welt besser verstehe. Ich wollte den Gründen für Rassismus, Diskriminierung und gar Genozid auf die Spur kommen. Später engagierte ich mich in einer NGO für Menschenrechte und in einer NGO für die Unterstützung der First Nations und Native Americans. 

Vor allem wollte ich bei meinen Reisen und Aufenthalten mehr lernen über Leben und Lebendigkeit - direkt erfahren und erleben. Nicht aus romantischen Gründen, sondern aus Respekt. Das war es! 
Es nützte auf die Dauer nicht viel, zu Hause zu sitzen und beeindruckende Erlebnisse in Bildern festzuhalten, zu malen und die Eindrücke dabei zu verarbeite und auszudrücken und somit auch Wut über Ungerechtigkeit und Diskriminierung zum Ausdruck zu bringen, denn dadurch änderte sich nichts. Also machte ich mich auf den Weg aus der Überzeugung und mit dem Wunsch, durch einen alternativen Tourismus indigene Menschen zu unterstützen. Reisen zu erarbeiten, die tiefe Erlebnisse für die Reisenden ermöglichen und gleichzeitig Unterstützung für die Indigenen und Nomaden sind. Meine Vision: Interkulturelle Reisen, die Welten verbinden.

Und so entstand ein völlig neues Produkt.  Begegnung mit indigener Kultur und dem Leben der Nomaden.

Nachhaltiges Reisen zu besonderen Reisezielen und außergewöhnlichen Plätzen abseits des Massentourismus - gemeinsam entwickelte nachhaltige und authentische Reisen zu Indigenen Völkern und Nomaden.

Meine Mission: Authentische Reisen - Weltoffenheit und Begegnung für mehr soziale Gerechtigkeit und Völkerverständigung und verantwortlichen Umgang des Menschen mit Natur und Umwelt.

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Luquina Gemeinschaft am Titicacasee, Peru (Tati Quinones)
Luquina Gemeinschaft am Titicacasee, Peru (Tati Quinones)

Gemeinsam mit meinen Partnern vor Ort und natürlich auch mit meinen Reisekunden entwickelte ich außergewöhnliche Reisen in besondere Landschaften und zu besonderen Zielen. Reisen zu den Menschen - zu Indigenen und Nomaden, um mit ihnen ihre Lebensräume und Weltsichten zu erleben. Außergewöhnliche Reisen bei denen Landschaft und Mensch im Mittelpunkt stehen.

Nachhaltige Reisen in Zusammenarbeit mit Indigenen und Nomaden, um die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus/-Netzwerks/ in touristisch wenig erschlossenen Reisezielen zu fördern und zum Nutzen der lokalen Gemeinden und zur Freude der Reisenden durchzuführen.

Authentische Reisen bringen neue Impulse für das Leben der Reisenden.

Reisende, die auf der Suche nach Authentizität und Austausch sind, haben die Chance, in den Gemeinden auf sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Ebene einen positiven Einfluss zu nehmen.

Wir nehmen und wir geben. Mit unseren bereichernden Reisen können wir sogar Lebensräume, die natürliche Umwelt und das kulturelle Erbe unserer Gastgeber, den wahren Reichtum dieser Gemeinschaften, schützen und erhalten helfen.

Gemeinsam einen neuen Tourismus schaffen

Ich möchte da, wo es möglich ist, einen anderen Tourismus und ich bin da ja nicht alleine. Meine Basis ist die langjährige Zusammenarbeit mit Partnern weltweit, die das gleiche wollen, wir teilen ähnliche Visionen und haben eine ähnliche Philosophie. Mit manchen arbeite ich nun bereits seit 15 Jahren zusammen. Wir wollen für unsere Reisenden einen Tourismus, der den Menschen vor Ort zu Gute kommt und an Sie, die Reisenden, viel vermittelt: Freude und Erholung, neue Impulse für Ihr Leben, Inspiration. Dies kann auch durch gefühlsmäßige Berührung entstehen, durch Kunst, Kultur und unmittelbares Erleben und Erkennen und eben nicht (nur) durch Vermittlung von Wissen.

Von den Indigenen Gastgebern zu lernen, ist oft einfach nur eine zeitlang ihren Alltag mitzuleben, ihre Wirtschaftsweisen, ihre Lebensweisen zu erfahren. Zum Beispiel „Caring and Sharing“,ein Prinzip von großer Selbstverständlichkeit für die Indigenen Communities. Natürlich ohne zu übersehen, dass es da auch Unterschiede gibt, so gelten doch überall bestimmte Werte und Verhaltensweisen. Die Jahrtausende alte Weisheit indigener Völker, zum Beispiel über ganzheitliches Heilwissen und Heilen, oder achtsamer Umgang mit der Umgebung, der Natur, dem Feuer - das ist was Indigene schon immer sagen, betonen, es leben. Wenn wir bei solchen außergewöhnlichen Reisen, zu denen uns die Menschen einladen - denn sie lassen uns teilhaben - begreifen, was es heißt „Der Mensch ist Teil der Natur“ und alle Lebewesen sind miteinander verwand - kann ein tiefer Wandel in unserem Denken, in unseren Gefühlen, ja für unser ganzes Leben beginnen. Das ist bereichernd und beglückend.

Ich freue mich Reisen für Menschen zu kreieren, die gerne reisen und dabei neue Wege wagen. Reisende, die den Mut haben, ausgetretene Pfade zu verlassen und über den Tellerrand zu schauen haben tiefere Einblicke in das Leben anderer Kulturen und in andere Lebensweisen. Ich veranstalte für Sie individuelle Reisen, private Reisen, die alle Leistungen einer Gruppenreise haben. So haben Sie den vollen Inhalt und Komfort einer Reise auch bei einer Individualreise. Reisen in Gruppen bedeutet Reisen in kleinen Gruppen, die dem Charakter einer individuellen Reise nahekommen. Sie haben ausreichend Privatsphäre und individuelles Erleben bei einer Kleingruppenreise.

Außergewöhnliche Reisen führen Sie zu Nomaden in der Mongolei und zu Nomaden in Marokko. Ihre Kultur und Lebensweise ist uralt und hat ein reiches kulturelles Erbe. Die nomadische Lebensweise ist die älteste Lebensweise, lange bevor Menschen sesshaft wurden und Getreide anbauten. Das Leben der Nomaden leben Sie bei einigen Reisen ein Stück weit mit. Sie kommen in Berührung mit der ältesten Lebensweise der Menschheit! Das sind besondere Erfahrungen, die Schlüsselerlebnisse sein können. Erleben Sie unmittelbar, dass der Mensch, wir alle, ein Teil der Natur ist und nicht getrennt von der Natur existiert. Für die Nomaden alltäglich - das spiegelt sich wider im Umgang mit ihren Tieren, mit allem in ihrer Umgebung, in täglichen (Alltags-)Ritualen, im Umgang miteinander.

Wir alle sind verbunden mit Mother Earth, verbunden mit Pachamama. Während der Reisen können Sie sich voller Vertrauen auf Ihre Umgebung einlassen - wir schaffen dafür die Bedingungen. 

Ich bin ein Reisender und ein Seefahrer
und jeden Tag entdecke ich
eine neue Region in meiner Seele

Zitat von Khalil Gibran

Authentische Reiseerlebnisse können uns von dem Zustand der Enge und Konformität hin zu Freiheit und Selbstbestimmtheit führen.

Reisen und Respekt

Respektvoller Umgang mit einander und Respekt vor der Religion, den Sitten und Bräuchen des anderen. Beim nachhaltigen Reisen, wir nennen es authentisch Reisen, beachten wir die örtlichen Gegebenheiten. Denn damit Sie bei Ihrer Reise ein Land so authentisch wie möglich kennenlernen, möchten wir den Charakter der Region beim Reisen erlebbar machen und bewahren helfen.

Einige unserer Reisen haben Expeditionscharakter und führen in touristisch noch wenig oder kaum erschlossene Regionen und Gebiete, oder zu Menschen, die weitab von Städten leben.
In der Mongolei zum Beispiel liegen faszinierende Landschaften in Gegenden weitab der üblichen Touristenpfade, dorthin führen keine Straßen, sondern oft nur Pisten, ja es gibt nicht einmal präzises Kartenmaterial. Die dort lebenden Menschen, die wir auf solchen Reisen besuchen, leben zum Teil in recht einfachen Verhältnissen. Darauf stellen wir uns ein und bringen sowohl Lebensmittel mit als auch unsere eigenen Unterkunftsmöglichkeiten - Zelte. Wir versorgen uns weitestgehend auf solchen Reisen selbst. Alle Kia Ora Reisen sind kombiniert mit komfortablen hochwertigen Unterkünften zu Beginn einer Reise und am Ende einer Reise, so dass Sie sich gut akklimatisieren und erholen können.

Auf unseren Reisen steht immer ausreichend Wasser zur Verfügung und wir achten sehr auf Hygiene und Gesundheit. Sie können unbesorgt und beruhigt reisen. Das Thema Wasser ist ein Thema, das uns direkt zum Thema Nachhaltigkeit auf Reisen bringt. Wasser ist Leben, sagen die Nomaden der Tuareg. Es ist wirklich respekt einflößend, wie die Nomaden und die Menschen, die in der Wüste leben, mit Wasser umgehen. Sehr leicht zu begreifen, wie kostbar Wasser ist. Es ist ausreichend Wasser vorhanden, wenn wir alle mit dem Wasser achtsam und sparsam umgehen, respektvoll. Wenn wir Quellen, Bäche und Flüsse rein halten oder gar Menschen unterstützen, die Quellen und Flüsse vor Verseuchung und Raubbau schützen. Lesen Sie in meinem Artikel Nachhaltig reisen mit Kia Ora - Nachhaltigkeit bei Fernreisen mehr zum Thema Wasser auf Reisen und nachhaltiger Wasserverbrauch im Tourismus.

Kia Ora Reisen - zu Gast bei Indigenen und Nomaden  arbeitet nie mit unkontaktierten Völkern.
Wenn wir zu und mit Indigenen reisen arbeiten wir immer mit den Menschen zusammen und immer mit deren vollstem Einverständnis und immer auf fairer Basis.

Kia Ora-Reisen engagiert sich in der Organisation Roundtable Menschenrechte im Tourismus .
 

Hier können Sie sich informieren, wenn Sie zu Indigenen reisen möchten:

Survival International - Dos and don'ts für Reisende

Geo-Reisen - Bitte Anklopfen: Tourismus und Indigene Völker

 

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Michael Grey Wolf mit Ewenkischer traditioneller Kleidung
Michael Grey Wolf mit Ewenkischer traditioneller Kleidung

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