Community based Tourismus in Peru - Zu Gast in indigenen Dörfern

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Ollantaytambo - heiliges Tal Peru (Tati Quiñones)

In Peru machen Sie die Erfahrung auf authentische und nachhaltige Art zu reisen

Gemeindebasierter Tourismus in Peru ermöglicht es uns, herzliche Begegnungen zu erfahren, Kontakt mit den Einheimischen und ihrer Kultur zu haben, etwas, was die Reisenden auf Standardrouten nicht finden können - authentische Reiseerlebnisse.

Die Bewahrer der traditionellen Anden-Textilien - PATABAMBA GEMEINSCHAFT

Diese Gemeinschaft ist bekannt für ihr umfassendes Engagement für die Erhaltung der Qualität der Ikonographien von andinen Textilien. Patabamba ist ein privilegierter Ort, hat einen wunderbaren Ausblick zum Heiligen Tal, das etwa 800 Meter tief ist. Wir genießen dort eine unglaubliche Aussicht.

Wenn wir von Cusco zum Heiligen Tal fahren bis hin zur Gemeinschaft der Patabamba (3885 m ü.d.M.), werden wir unterwegs Quinoa- und Kartoffelfelder sehen. In der Dorfgemeinschaft begrüßen uns die Dorfbewohner mit Blumen und laden uns ein, uns in traditionelle Kostüme zu kleiden. Danach werden uns einige Frauen mitnehmen um Pflanzen, Blätter und Blumen zu sammeln, die sie für das Färben der Wolle brauchen. Das ist ein erster Schritt im Prozess einer alten Webtechnik. Das Färben und Weben mit ihnen auszuprobieren ist ein Luxus, eine einzigartige Erfahrung. Wir werden den Dorfbewohnern helfen bei der Vorbereitung der Pachamanca, einer alten Art des Kochens in der Erde mit heißen Steinen. Es ist nicht nur die Zubereitung einer Mahlzeit sondern ein heiliges Ritual, uralt, das viele Andenvölker noch heute durchführen. Wir erleben eine Apus-Zeremonie (die Apus sind die Berge, die Wächter aller Dinge). Nach ca. 40 Minuten ist das Essen fertig.  Wir werden gemeinsam mit den Dorfbewohnern ein fantastisches Mittagessen und eine fantastische Aussicht genießen.

Nach dem Mittagessen fahren wir nach Ollantaytambo wo wir im Hotel übernachten. Hier ist Gelegenheit zur Festung zu wandern. Die Festung bewacht die kleine Inka-Stadt, das Tal, den Fluss und die engen Gassen; wir bekommen eine Vorstellung davon, wie diese Festung einst religiöses und kulturelles Zentrum während des Inka-Reiches war. Die gepflasterten Straßen mit ihren Häusern mit den Ziegeldächern sind liebenswert.

Ayamara Dorf - LUQUINISCHE GEMEINDE 

Luquina Chico befindet sich auf der Halbinsel von Chucuito, ca. 2 Stunden Bootsfahrt von Puno aus. Der Hauptunterschied besteht darin, dass in der Luquina Chico Gastfamilienaufenthalte eine wichtige kulturelle Erfahrung bieten. Sie sehen die Vielfalt der Landschaften auf dem Weg zu dem Dorf. Die Inseln des großen Titicacasees und die schneebedeckten Gipfel der Anden sind natürliche Highlights. Die Bewohner von Luquina Chico haben eine Aymara-Herkunft, sie sind hauptsächlich Kleinbauern und Fischer. Für viele Menschen ist dieser Aufenthalt wie ein Zu Hause, sie erfahren eine herzliche Begegnung mit den Gastgebern. Die Familie spielt in den Anden die wichtigste Rolle. Der kulturelle Austausch mit den Luquina Chico ist sehr anrührend und faszinierend. Außerdem ist in dieser Tour jeder Reisende willkommen mit den Einheimischen ihre Zeit zu teilen. Sie erleben einige künstlerische Vorstellungen, Bildungsaktivitäten oder einfach nur Gespräche. An dieser Tour teilzunehmen ist eine große Bereicherung.

Die Umsetzung der Tour erfolgt immer in Abstimmung mit der lokalen Bevölkerung dieser Halbinsel.

Wir werden bei einer lokalen Familie wohnen, die Zimmer sind einfach, haben aber einen schönen Blick auf den See. Sie haben komfortable Betten, saubere Bettwäsche und private Badezimmer mit Warmwasser. Wir wandern am Ufer des Titicacasees entlang und beenden den Tag mit der Beobachtung des Sonnenuntergangs. Am Abend kleine Gespräche und Kulturaustausch. Am nächsten Tag verbringen wir Zeit mit den Aymara. Wir können angeln, stricken lernen, Brennholz schneiden, kochen, spielen und vieles mehr. Fußballspiel fast in viertausend Fuß Höhe ist eine ganz neue Erfahrung - oder machen Sie einfach eine weitere Wanderung.

Die Aymara (auch Aimara) sind ein indigenes Volk Südamerikas. Sie leben im Andenraum auf dem Altiplano in Bolivien, im Süden Perus und im Norden Chiles.


Erhaltung der AgrobiodIversität - AMARU-SACACA GEMEINSCHAFT 

Die Höhen der Anden sind seit Jahrhunderten bekannt dafür den Einheimischen Unterschlupf und Heimat zu gewähren. Gemeinschaften der Quechuas und Aymaras widmen sich Themen wie Landwirtschaft oder Viehzucht, die sich in der Vergangenheit in dieser Höhe und in diesen Landschaften bewährt hat.

Landwirtschaft und Viehzucht fand in den Anden schon vor den Inkas statt. Die Indigenen Gemeinschaften sind die wahren Erben der prähispanischen Kulturen die jahrhundertelang in Peru lebten und immer noch leben. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, einen großen Teil der Kultur, der Organisation und der Technik zu erhalten. Dazu gehören Agrartechnik, Wasserpflege, Textilien und die kosmische Vision der Antike.

Dieser Tag beginnt mit der Fahrt zur Gemeinde von Amaru (3800 m). Es ist eine 45-minütige Fahrt nach Norden von Pisac aus auf einem schmalen Weg in die Berge. Nach einem herzlichen Empfang mit Blumen geben uns die Amaru eine kurze Präsentation ihrer Produkte erzählen uns von ihrem Lebensstil. Nach der Einladung zu einem Koka-Tee beginnen wir einen schönen Spaziergang zur Gemeinschaft von Sacaca. Auf dem Weg sehen wir Bäche und oft können wir Kolibris entdecken. Auf halbem Weg werden wir die Bewohner der Gemeinde Sacaca treffen. Sie empfangen uns in ihrer wunderschönen typischen Kleidung. Wir begleiten sie zu ihrer täglichen Arbeit auf dem Feld und helfen beim Pflanzen oder bei der Ernte etc. - abhängig von der Jahreszeit zu der der Besuch stattfindet. Danach essen wir mit der Gemeinschaft ein traditionelles Mittagessen. Anschließend werden wir eine Webtechnik-Präsentation im Panti haben. Die Pallay Association nutzt Blumen und Pflanzen um die Wolle zu färben, und wir werden den gesamten Webprozess sehen. Am Nachmittag verabschieden wir uns von unseren Gastgebern und kehren nach Cusco zurück.

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