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Der Baikalsee ist nicht nur einzigartig in Russland oder Sibirien sondern weltweit: das größte Süßwasser-Reservoir und der tiefste See der Erde! Heiligtum für die Menschen die in der Region um den Baikalsee leben: die Buryaten (mongolisches Volk) und die Ewenken (Tungusen, ein indigenes Volk Sibiriens).

Land: 
Russland

Unser mongolischer Reiseleiter Zaya hat den Umzug der Herde einer unserer bekannten Nomaden-Familien in der Mongolei dokumentiert. Mit tollen Fotos hat er festgehalten, wie die Familie unterwegs war. Während ein Teil der Familie mit der Jurte (Ger) und dem Hausrat unterwegs ist vom Sommerlager zum Winterlager-Platz, müssen die Hirten und der Nomade mit den Herden die lange Wanderung über mehrere Tage zurücklegen.

Land: 
Mongolei

Die gemeinnützige Organisation 'World Garden Mongolia' hat sich ein großes Ziel gesetzt: Bäume für die Mongolei. Am Anfang war ein Traum: wie wäre es, wenn die Umwelt der Mongolei nachhaltig gesund bleibt - für die nachfolgenden Generationen... Wenn die Menschen es selbst in die Hand nehmen, ihre Umwelt und das Klima zu schützen... Ein Baum-Pflanz-Projekt wurde geboren: World Garden Mongolia.

Seit 5 Jahren arbeitet die Organisation nun mit viel Engagement daran, diesen World Garden Mongolia in die Wirklichkeit umzusetzen.

Land: 
Mongolei

Wenn man in die Mongolei reist, beginnt der Aufenthalt meistens mit einem Tag in Ulaanbaatar. Das ist gut, um nach der langen Reise auszuruhen und erstmal anzukommen. Frühstück im Hotel - das bedeutet bei unseren Reisen ein reichhaltiges Buffet mit warmen und kalten Speisen. In dem von uns bevorzugten Hotel werden dazu Eierspeisen ganz nach individuellem Wunsch und Geschmack frisch zubereitet. Auf einer Rundtour durch die Stadt kehren wir mittags in einem guten mongolischen Restaurant ein. Gefüllte gedämpfte Teigtaschen (Buuz) oder frittierte Teigtaschen (gefüllt mit Fleisch oder Gemüse) sind sehr lecker. Dazu gibt es Salat. Suppen sind ebenfalls prima: mit ganz kleinen Teigtaschen oder mit Nudeln zubereitet.

Land: 
Mongolei

Als Reiseveranstalterin, die seit 2005 ausgiebig die Mongolei bereist, habe ich schon vieles erlebt - auch die unterschiedlichen Essgewohnheiten der Menschen in den verschiedenen Regionen kennengelernt und genossen. Ja, ich genieße das. Von Anfang an hat mich das Essen in der Mongolei fasziniert.
Und seit 2005 habe ich Reisende in die Mongolei. Ich höre oft den Satz: "ach, von der Mongolei erwarte ich keine kulinarischen Highlights, aber Hammel muss es für mich nicht sein (oder nur ganz wenig)." so oder so ähnlich ist es, wenn ich vor Abreise mit den Reisenden nochmal deren Fragen bespreche und beratend zur Seite stehe.

Land: 
Mongolei

Kia Ora Reisen ist seit vielen Jahren mit dem Dorf Khatgal am Khuvsgulsee verbunden.
Dort lebte der Künstler Michael Grey Wolf Guruev, der im Jahr 2006 aus Deutschland in die Mongolei ausgewandert war. Er lebte dort in einer Jurte und unterstützte die Einwohner von Khatgal mit seinen Malereien und bot Nähkurse für die Frauen an.
In den besonders harten Wintern 2008, 2009 und 2010 spendete er mit Hilfe von Kia Ora Reisen und Menschenrechte 3000 e.V. Geld für Heizmaterial und Grundnahrungsmitteln an die Bedürftigen von Khatgal und an die Schule!

Land: 
Mongolei

Die aktuelle Situation in den Schulen und im Bildungswesen der Mongolei sieht so aus: die meisten Kinder besuchen den Kindergarten – eine staatlich finanzierte Vorschuleinrichtung. Jeder Soum (Kreis = kleinere Einheiten in den Aimags/Provinzen) hat mindestens einen Kindergarten. In Ulaanbaatar gibt es auch einige private Kindergärten.

In den Schulen wird allgemeine Bildung bis zur 4. Klasse vermittelt, dann 2 Jahre spezieller usw. bis zur 10. Klasse. Diese Grundbildung ist Pflicht und wird staatlich finanziert, ohne dass die Eltern zahlen müssen. Seit September 2008 gibt es 12 Klassen.

In Ulaanbaatar gibt es inzwischen viele private Schulen. Die Eltern legen sehr viel Wert auf eine sehr gute Ausbildung ihrer Kinder - und wer es sich leisten kann, schickt sein Kind auf eine private Schule.

Auf dem Land:

Land: 
Mongolei

Während der Zeit der Umwandlung (1980 – 1990er Jahre) haben die Eltern die Kinder nicht gerne zur Schule geschickt, besonders die Jungen mussten (und müssen) den Eltern in der Wirtschaft mit dem Vieh helfen.

Während der 1920er bis 1980er Jahre war das Vieh kollektiviert, man bewirtschaftete es gemeinsam, in Kolchosen. Danach wurde das Vieh wieder privatisiert, so dass die Besitzer, die Familien wieder selbst für das Vieh verantwortlich waren. Alle Familienmitglieder müssen dann in der Wirtschaft mitarbeiten.

Wenn die Nomadenkinder die Schule besuchen, dann müssen sie in die Provinzstädte ziehen oder sogar in die Hauptstadt Ulaanbaatar. Dort sind sie in Internaten untergebracht - während der gesamten Schulzeit. In den Internaten gibt es Gemeinschaftsräume für mehrere Kinder zum Wohnen und Schlafen, gemeinsame Mahlzeiten, Betreuer, die für die Kinder sorgen und sie beaufsichtigen.

Land: 
Mongolei

Bildung spielt in der Mongolei eine große Rolle. Bildung ist den Mongolischen Familien sehr wichtig - auch den Nomadenfamilien. Aus verschiedenen Gesprächen mit mongolischen Freunden habe ich Informationen über die Geschichte der Bildung und über die Situation heute gesammelt. Eigentlich war es ein Auftrag im Rahmen eines Projektes der Tuareg-Frauenorganisation Tin Hinane aus Burkina Faso. Tin Hinane kümmert sich auch um Bildungsprojekte der Kinder der Tuareg. Sie wollten wissen, wie die Bildung der Kinder anderer Nomadenvölker organisiert wurde und wie die Schulen funktionieren. Da in der Mongolei noch viele Viehzüchter auf traditionelle Weise als Nomaden leben befragten wir mongolische Freunde aus Organisationen und Reiseunternehmen in der Mongolei, mit denen wir arbeiten und gaben diese Informationen an die Tuareg NGO Tin Hinane weiter.

Land: 
Mongolei

Seit 2014 ist Kia Ora Reisen TourCert zertifiziert, das heißt, wir sind geprüft auf Nachhaltige Reisen und nachhaltige Unternehmensführung - und zertifiziert mit dem TourCert Siegel, DEM Siegel für Tourismus.
Daher nehmen wir auch seit 2013 (hier begann damals unser Zertifizierungs-Prozess) an der Messe FairHandeln in Stuttgart teil. Fairer Handel und nachhaltiger Tourismus - das passt nicht nur zusammen, es gehört zusammen.
Wir besuchen vor allem auf unseren Reisen Indigene Völker und Nomaden. Sie stellen oft hochwertige Produkte in Fairem Handel her - diese werden zum Beispiel auch in den Weltläden verkauft.

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