Peru

Machu Picchu Panorama (Tati Quinones)

Peru ist ein Land der Superlative. In den Anden gelegen und die Heimat der Inka bietet Peru landschaftlich und kulturell eine große Vielfalt an Faszination. Wir tauchen ein in die Welt der Inka - die historische und die heutige, wir besuchen Indigenas vom Volk der Quechua, wandern durch Bergdörfer und genießen unterwegs fantastische Ausblicke. Gletscher und heiße Quellen, erfolgreiche Landwirtschaft in den Anden, strickende Männer am Titicacasee, und natürlich auch die berühmten Tempelanlagen von Machu Picchu sind ja ein 'Muss' bei einer Peru-Reise. Aber Peru bietet weitaus mehr - entdecken Sie es mit uns bei einer Reise - in totaler Balance.

Flora und Fauna: 

Die Flora Perus ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. In den trockenen und sandigen Küstenebenen wachsen nur wenige Gräser und Sträucher. In den Regenwaldregionen findet man hingegen eine große Fülle an Pflanzen. Vertreter dieser Vegetationen sind unter anderem Kautschuk- und Mahagonibäume und Vanillepflanzen. Im Hochgebirge liegt auf Grund der natürlichen Bedingungen nur eine spärliche Pflanzenvielfalt vor. Hier wachsen hauptsächlich Trockenpflanzen (Xerophyten) wie etwa Kakteen und Mesquiten.

Perus Nationalpflanze Cantuta

Perus Nationalpflanze ist die Cantuta (Cantua buxifolia), ein zwei bis drei Meter hoher Strauch mit langen, glockenförmigen Blüten aus der Familie der Sperrkrautgewächse, der in 1200 bis 3800 Metern Höhe wächst.

Ebenso wie die Flora hat auch die Tierwelt Perus eine große Vielfalt zu bieten. In der Küstenebene und auf den Küsten vorgelagerten Inseln leben Möwen und Seeschwalben, Eidechsen, Skorpione, Robben und Pinguine. In den peruanischen Küstengewässern findet man unter anderem Sardinen, Hummer und Makrelen. Tiere der fruchtbareren Regionen im Osten sind beispielsweise Gürteltiere, Alligatoren, Jaguare, Pumas, Papageien und Flamingos. In der Gebirgsregion leben die höckerlosen Kamele wie z. B. das Lama und Alpaka. Das Nationaltier Perus, den roten Felsenhahn (Rupicola peruviana), findet man im Manu-Nationalpark.

Klima: 

Beste Reisezeit

Wer Outdoor-Aktivitäten wie Trekkingtouren oder Bergsteigen in den Anden plant, sollte seine Reise in die dortigen trockenen Monate zwischen Mai und September legen, sonst könnten Regenfälle manche Straßen und Wege unpassierbar machen.

Bei Reisen in den Regenwald von Peru ist ganzjährig mit Regenfällen zu rechnen, die aber immer nur kurz, heftig und berechenbar ausfallen. Von Zeit zu Zeit führt das El-Nino-Phänomen zu ungewöhnlichen Wetterverhältnissen mit großer Hitze und starken Niederschlägen. Die beste Reisezeit für das Tiefland von Peru ist normalerweise von Mai bis September, dann regnet es generell weniger.

Feiertage: 

Neben lokalen Erntedank- und Patronatstagen gibt es folgende offizielle Feiertage:

1. Januar: Neujahr
Februar/März: Carnaval (jeden Sonntag)
März/April: Ostern (Gründonnerstag (Jueves Santo) bis Ostersonntag)
1. Mai: Dia de los Trabajadores (Tag der Arbeit)
Mai/Juni: Dia del Corpus (Fronleichnam)
14. Juni: Dia de los Campesinos (Tag der Bauern)
29. Juni: El Día de San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul)
28. Juli: Unabhängigkeitstag
29. Juli: Nationalfeiertag
15. August: Virgen de la Asunción (Mariä Himmelfahrt)
30. August: Santa Rosa de Lima (Tag der Heiligen Rosa von Lima)
8. Oktober: Tag der Marine
1./2. November: Allerheiligen
8. Dezember: Virgen de la Concepción (Fest der Unbefleckten Empfängnis)
25. Dezember: Weihnachten
31. Dezember: Noche de San Silvestre (Silvester)

Essen: 

Typische Gerichte sind - laut Wikipedia:

Ceviche (Eine Art Geschnetzeltes aus frischem rohen Fisch oder Meeresfrüchten, seltener auch Fleisch, das in Limonensaft mariniert und mit ebenfalls sauer marinierten Zwiebeln serviert wird)
Escabeche de Pescado (gebratener Fisch an Essig-Zwiebelsauce)
Anticucho (am Spieß gegrilltes Rinderherz)
Arroz con Pollo (Reis mit Huhn) sowie Arroz con Pato (Reis mit Ente)
Ají de Gallina (Hühnerfleisch in einer leicht scharfen, cremigen Chili-Soße)
Rocoto Relleno (sehr scharfer Paprika mit Rindfleisch gefüllt und Käse überbacken)
Estofado (ein Eintopf aus Fleisch, Kartoffeln, Mais und Möhren mit einer scharfen Käse-Paprika-Sauce)
Seco de Carne (Rindsvoressen an einer Koriandersauce)
Olluquito con Charqui (Knollengewächs Olluco mit getrocknetem Lama-Fleisch)
Papa a la Huancaina (Kartoffelstücke mit einer scharfen Käsesoße)
Causa Limeña (gewürzte Kartoffelmasse als Mantel, gefüllt mit Thon oder Huhn oder Russischem Salat)
Carapulcra (Eintopf aus getrockneter Kartoffel und Fleisch)
Albondigas (Fleischbällchen)
Pachamanca (Quechua für „Erdtopf“, in Erdgruben zubereitetes Fleisch und Gemüse)
Chicharrón de Chancho (geröstetes Schweinefleisch mit einer dicken Speckschwarte)
Lomo saltado (mit Zwiebeln und Paprika gebratene Rindfleischstücke)
Chupe de Camarones (Suppe aus Garnelen, Kartoffeln und Gemüse)
Picante de Camarones (Garnelen in scharfer Tomatensauce, Spezialität von Arequipa)
Sopa a la Criolla (landestypische Nudelsuppe mit Fleischeinlage)
Tacacho (Knödel aus Kochbanane und Speck)
Choclo con queso (gekochter Maiskolben mit Käse)
Cuy chactado (gebratenes Meerschweinchen)

Man verwendet gern Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch (Hühner-, Rind-, Schweine-, auch Meerschweinchen (Cuy)), Reis und verschiedene Sorten Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais, Yuca, Kochbananen. Spezielle Gewürze sind Koriander, vor allem Korianderblätter, die häufig als „Culantro“ bezeichnet werden, Safran, Kreuzkümmel (Cumin), Rocoto und Aji (Pfefferarten).

Das bekannteste alkoholische Getränk Perus ist der Pisco, ein Branntwein, der u. a. Bestandteil von Pisco Sour (Cocktail aus Limonensaft, aufgeschäumtem Eiweiß, Zucker, mit einigen Tropfen Angostura und etwas Zimt obendrauf) und Perú Libre (Longdrink aus Pisco und Cola) ist. Weitere in Peru sehr beliebte Getränke sind die Chicha (eine Art Bier auf der Basis von Mais), Chicha Morada (alkoholfreies Getränk aus violettem Mais, gewürzt mit Zimt) und Inca Kola (knallgelbe Limonade mit Bergamotte-Geschmack).

Geld/Zahlungsmittel: 

Barabhebung von Landeswährung (Nuevos Soles) sowie von US-Dollar an Geldautomaten ist grundsätzlich mit Kreditkarte, hingegen nur sehr eingeschränkt mit EC-Karte (MAESTRO-System) möglich. Mit EC-Karten des „V-Pay“-Systems sind grundsätzlich keine Barabhebungen möglich. Reiseschecks sind nicht überall gegen Bargeld einzutauschen. Mit US-Dollar kann vielerorts direkt gezahlt werden.

Euro-Scheine können zumindest in den großen Städten in Wechselstuben umgetauscht werden.

Gesundheit / Medizinische Hinweise: 

Impfschutz
Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen.

Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden. Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden vorgeschrieben.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden zudem Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Höhenkrankheit
Bei Aufstieg in Höhen über 2500 m über dem Meer sollten Sie sich langsam akklimatisieren und öfter Pausen einlegen. Wir beachten dies bei unserer Reiseplanung.

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