Indien: Reise zu Sikkims UreinwohnerInnen

Indischer Tanz - Inderinnen in Sikkim

Sikkim ist einer der spannendsten Bundesstaaten Indiens. Neben der beeindruckenden Natur sind die Menschen das „Salz der Reisesuppe“. Diese Reise bietet Ihnen einzigartigen Kontakt zu den herzlichenMenschen der verschiedenen Volksgruppen. Ein Schwerpunkt ist der tiefe Einblick in die Kultur der indigenen Gruppen, der Lepcha und der Bhutia.

Sikkim ist heute ein indischer Bundesstaat, in dem verschiedenste Indigene Völker wohnen. Dabei sind die UreinwohnerInnen, die Lepcha und Bhutia, inzwischen stark unterrepräsentiert gegenüber den eingewanderten nepalesischen Familien (30 : 70). Trotzdem behalten sie ihre Eigenheiten und bewahren ihre Kulturen, Lebensgewohnheiten und Denkweisen. Es gibt also kein "typisches sikkimesisch".

Alle Fotos zu dieser Reise Nana Ziesche.

Mehr über Sikkim:

Gegründet wurde Sikkim 1641 als ein buddhistisches Königreich. Einer Vorhersehung des Tantrikers Padmasambhava zufolge trafen drei Mönche aus dem Süden, Westen und Norden in Nurbugang zusammen und krönten einen Mann aus dem Osten zum ersten Chogyal (= buddhistischer König). Zu dem Zeitpunkt lebten dort fast ausschließlich Lepcha und Bhutia. Die Lepcha stammen wahrscheinlich aus dem burmesisch-tibetischen Raum, die Bhutia aus Tibet. Als Staatsreligion galt der Buddhismus – und zwar der Nyingma Orden. Diverse Streitigkeiten mit den Nachbarländern verschoben die Grenzen, Sikkim musste die Darjeeling-Gegend an die Briten abtreten und 1975 wurde es als Bundesstaat der indischen Union zugefügt.

Im Laufe der Jahre wanderten viele NepalesInnen ein. Diese gehörten überwiegend dem hinduistischen Glauben an und stellten nach gar nicht so langer Zeit bereits die Mehrheit im Staat. Wie Sikkim im Laufe der Jahre damit umging und wie das Verhältnis heute ist, ist eine spannende Geschichte, über die Sie vor Ort mehr erfahren.

Sikkim ist der flächenmäßig kleinste Bundesstaat Indiens, hat dafür aber Höhen zwischen 280 und 8586 m. Der Monsun tobt heftig im Sommer und beschädigt oftmals Straßen. Diese sind in eher schlechtem Zustand so dass die Fahrgeschwindigkeit nicht sehr hoch sein kann (falls Sie sich über die langsamen Fahrzeiten im Tourplan wundern ;-)). Dafür hat Sikkim eine der größten Pflanzenvielfalt der Welt. Es ist erstaunlich, wie die Landwirtschaft an diesen steilen Hängen betrieben wird.

Sikkim wird zwar bereits seit einigen Jahren von der gleichen Partei regiert, jedoch traf diese in den letzten Jahren erstaunliche Entscheidungen. Es wurde sehr viel Geld in die Bildung investiert und so findet man funktionierende Schulen sogar in den entlegensten Gegenden. Die organische Landwirtschaft wurde gefördert und somit rühmt sich Sikkim, „the first organic state“ zu sein. Autohupen ist ebenso verboten wie das Rauchen auf der Straße. Die neusten Bestrebungen gehen dahin, dass man die Anzahl der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, auf 0 verringern möchte.

Reisedauer: 
15 Tage
Reiseverlauf: 

Tag 1- Bagdogra – Gangtok
125 km / 4 Std.
Vom kleinen Flughafen Bagdogra Abholung mit dem Auto, mit welchem es nach Sikkim geht. In Rangpo wird die Grenze passiert. Das Permit für Sikkim bekommt man problemlos direkt an der Grenze (man braucht nichts mitzubringen). Weiter geht es nach Gangtok, wo Sie je nach Zeit noch durch die Fußgängerzone M.G. Marg bummeln könnt. Besprechung und Kennenlernen mit dem Guide.

Unterkunft: Mintokling GH
Mahlzeiten: -
Sonstiges: Abholung per Auto, Guide


Tag 2 - Gangtok
Ganztags ist Zeit für eine Besichtigungstour durch Gangtok. Ganz oben über der Stadt befindet sich das Enchey-Kloster. Weiter unten ist das Handicraft-Centre mit einem Museum. Hier kann man den Menschen bei der Herstellung von Stofftieren, Papier, Webstoffen, Teppichen usw. zuschauen. Sikkim ist berühmt für seinen Pflanzenreichtum, insbesondere die Orchideen gibt es in vielerlei Arten. In einer Orchideen- und Blumenshow können Sie in der Blütenpracht schwelgen. Im Tibetology Museum, einem Zentrum der buddhistischen Philosophie, befindet sich eine riesige Sammlung an Masken, Schriften, Statuen usw. Abends Kochkurs im Haus des Partners vor Ort. Gauri ist eine begnadete Köchin und gute Erklärerin.

Unterkunft: Mintokling GH
Mahlzeiten: Frühstück, Kochkurs-Abendessen
Sonstiges: Guide, Eintrittskosten, evtl. Auto, Kochkurs


Tag 3 - Gangtok – Rumtek – Dorf – Gangtok
Per Auto und Fahrrad geht es zuerst zum berühmtesten und größten Kloster Sikkims: Rumtek. Es ist das Heimatkloster des Karmapa, wovon es momentan zwei Kandidaten gibt. Während fast alle anderen Klöster Sikkims dem Nyingma-Orden angehören ist das Rumtek-Kloster dem Drukpa-Orden zugehörig. Eine wundervolle Nebenstrecke führt durch Dörfer hauptsächlich bergab bis zur Hauptstraße bei Ranipool. Hier bringt das genüßliche Radeln viel Spaß und bietet einen schönen Einblick in das ländliche Leben unweit der Hauptstadt. In einem der Dörfer sind Sie eingeladen zum familiären Mittagessen. Zurück nach Gangtok geht es wieder per Auto.

Unterkunft: Mintokling GH
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen
Sonstiges: Auto, Fahrrad, Guide, Eintrittskosten


Tag 4 - Gangtok - Dzongu
70 km / 3,5 Std.
Fahrt in das Gebiet der Lepcha. 17 km von Gangtok entfernt, in Kabi Lungchok, erinnert ein Denkmal an den Blutsbrüder-Vertrag (Treaty of Blood Brotherhood), den die Lepcha, Bhutia und Limbo (eine dritte Volksgruppe aus dem damals größeren Bereich des heutigen Sikkims) im 13. Jahrhundert vereinbarten. Einige Kilometer weiter ist das Phodong-Kloster zu besichtigen. Neben Rumtek und Ralang ist es das dritte Kloster Sikkims, welches der Kargyü-Tradition angehört, alle anderen gehören zur Nyingma Tradition. Die Lepcha haben den Buddhismus in ihren ursprünglichen animistischen Glauben integriert. An einem Abzweig bei der größeren Ortschaft Mangan geht es in das Lepcha-Gebiet Dzongu. Hier haben nur Lepcha Grundstücke und Häuser, es darf an niemanden anderen verkauft werden. Einige Lepcha haben ihr Haus zu einem Homestay erweitert. Ein längerer Aufenthalt lohnt sich, um die vielen Aspekte der Lepcha-Geschichte und -Kultur kennenzulernen

Unterkunft: Homestay
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen
Sonstiges: Auto, Guide, Eintrittskosten, Permit


Tag 5-7 - Dzongu
Drei ganze Tage gehören der Lepcha-Kultur, in die Sie einen guten Einblick erhalten mit einem Besuch der großen Schule (die Kinder erhalten speziellen Unterricht in Lepcha und lernen in einem staatlich geförderten Projekt viel über ihre Kultur), der Dorfklöster, Sie hören Geschichten und Mythen und haben auch Gelegenheit zu Gesang und Tanz. Spaziergänge führen Sie durch die üppige Natur, Sie helfen mit bei der Landwirtschaft und erfahren, wie man das in dieser steilen Gegend bewerkstelligt. Selbst geerntetes Gemüse wird zu leckeren Mahlzeiten zubereitet, wobei Sie selbstverständlich mitkochen können. Die traditionellen Gewänder werden in jeder Familie gut aufbewahrt und zu passenden Gelegenheiten angezogen. Gerne können Sie auch einmal die Kleidung anprobieren und damit mehr darüber erfahren. Auch erhalten Sie ein wenig Sprachunterricht und können einige Worte bei Dorfspaziergängen anwenden. Eine Pause gönnen Sie sich bei einem Bad in den heißen Quellen. Und zwischendrin ist immer wieder Zeit zum Erzählen und diskutieren. Wie lebt es sich als UreinwohnerIn mit Minderheitenstatus im indischen Bundesstaat Sikkim? Welche Traditionen werden am Leben erhalten? Wo hat man sich an die Moderne angepasst? Das Auto steht bereit, wenn die Füße nicht mehr wollen...

Unterkunft: Homestay
Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen
Sonstiges: Auto, Guide, Permit


Tag 8 - Dzongu - Kewzing
85 km / 3,5 Std.
Fahrt über eine alternative Strecke nach Kewzing. Hier gibt es einen Einblick in das Leben der anderen UreinwohnerInnen, den Bhutia. Da die Bhutia aus Tibet stammen, hat auch ihre Kultur sehr viel Gemeinsamkeiten mit der tibetischen. Die Bhutia haben nicht wie die Lepcha eine spezielle Wohnregion sondern sind im ganzen Land verteilt. Kewzing ist ein Ort, wo sich recht viele Bhutia-Familien angesiedelt haben. Auch hier werden die Tage flexibel genutzt

Unterkunft: Makhim Homestay
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen
Sonstiges: Auto, Guide


Tag 9 + 10 - Kewzing
Neben einem tieferen Einblick in die Bhutia-Kultur lädt die Gegend auch für Spaziergänge zu den buddhistischen Klöstern Kewzing, Doling und Mangbru ein. Ebenfalls ist ein Bön-Kloster (es gibt indienweit nur zwei buddhistisch anerkannte Bön-Klöster: dieses und eines in Himachal Pradesh) zu besichtigen. Auch sind in dieser Gegend besonders viele Vogelarten zu beobachten. In der nahen Stadt Ravangla ist ein Buddha-Park, Tathagata Sal, entstanden mit einer riesigen Statue von Buddha Shakyamuni. Auch darf ein Besuch des Tibet-Carpet-Centres nicht fehlen.

Unterkunft: Makhim Homestay
Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen
Sonstiges: Auto, Guide, Eintrittskosten


Tag 11 - Kewzing - Yuksom
70 km / 3 Std.
Heute geht es in die Wiege Sikkims. Zuerst halten Sie in Rabdentse. Ein schöner 1 km langer Pfad führt zu den Ruinen der verfallenen 2. Hauptstadt des Königreichs Sikkim. Ein Stückchen weiter steht mit Pemayangtse eines der ältesten Klöster Sikkims. Üblicherweise werden nur Mönche der Bhutia-Gemeinschaft hier aufgenommen. Anders als in anderen Klöstern leben diese Mönche strikt zölibatär. Damals wurde der Chogyal immer vom Vorsteher dieses Klosters geweiht. Ein sehenswertes 3-D-Mandala ist in einem Raum aufgestellt. In Yuksom befindet sich Norbugang, der Ort, wo der erste Chogyal gekrönt und somit Sikkim gegründet wurde. Direkt nach der Krönung wurden die Geschenke für den Hauptmönch, Lhtasun Chempo, in einen großen Chorten eingebaut. Zu diesem Bau wurden Wasser und Erde aus ganz Sikkim zusammengetragen. Dem großen Chorten gegenüber befindet sich der Krönungsthron aus Stein. Außerdem gibt es noch ein Fußabdruck eines der Mönche auf dem mit Gebetsfahnen geschmückten Gelände.

Unterkunft: Tashigang Hotel
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen
Sonstiges: Auto, Guide, Eintrittskosten
 

Tag 12 - Yuksom
Vormittags steht eine Wanderung zum Kloster Dubdi an. Dazu gehört eine kleine Mönchsschule, die ebenfalls besucht wird. Die Mönche haben am Projekt Kamerakidz 2015 teilgenommen. Dubdi wurde errichtet an dem Ort, den Lhatsun Chempo oftmals für die Meditation nutzte. Es ist kein aktives Kloster mit ständig anwesenden Mönchen, sondern wird nur für Zeremonien genutzt. Ein Mönch aus dem Dorf wird jeweils für einige Jahre gewählt um sich um das Kloster und die Rituale zu kümmern. Der Nachmittag wird genutzt für einen Spaziergang durch das große sympathische Dorf am Ende der Straße. Hier starten die Treks nach Dzongri und Goecha-la im Kanchendzonga Nationalpark.

Unterkunft: Tashigang Hotel
Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen
Sonstiges: Guide, Eintrittskosten

 

Tag 13 - Yuksom - Rinchenpong
50 km / 2 Std.
Fahrt nach Rinchenpong, einem Städtchen, wo unweit ehemals Kampfhandlungen zwischen den Sikkimesen und den Engländern stattfanden. Die Lepcha griffen zu einer List und vergifteten den See, die einzige Wasserquelle. Die Hälfte der Engländer starb, womit die Invasion gestoppt wurde. Der See soll bis heute vergiftet sein.

Unterkunft: Homestay
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen
Sonstiges: Auto, Guide, Eintrittskosten


Tag 14 - Rinchenpong - Kalimpong
80 km / 3 Std.
Heute verlassen Sie Sikkim und fahren in die quirlige Kleinstadt Kalimpong. Der Ort war lange Zeit von den Lepcha, Bhutia und Limbu bevölkert. Bis Mitte des 19. Jhdts. wurde es abwechselnd von Sikkim und Bhutan regiert und danach von der British East India Company. Nach der Unabhängigkeit wurde es Westbengalen zugeschlagen. Neben Institutionen diverser Religionen ist dort auch ein Lepcha-Museum beheimatet.

Unterkunft: Halumba Haven Hotel
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen
Sonstiges: Auto, Guide, Eintrittskosten


Tag 15 - Kalimpong - Bagdogra
80 km / 3 Std.
Je nach Abflugzeit Aufbruch zur Fahrt zum Flughafen.

Unterkunft: -
Mahlzeiten: Frühstück
Sonstiges: Auto, Guide

Preis: 
2.995,00 Euro für 1 Person 1.750,00 Euro pro Person bei 2 Personen, 1.655,00 Euro pro Person bei 3 Personen und 1.558,00 Euro pro Person bei 4 Personen
Leistungen: 

Unterkunft im Doppelzimmer wie im Programm aufgeführt und beschrieben
alle genannten Transfers und Fahrten
Mahlzeiten wie oben aufgeführt
lokaler englischsprachiger Guide
alle Eintrittskosten gemäß Programm
Permit für das Dzongu-Gebiet

Zusätzliche Kosten (optional): 

Internationaler Flug: wir senden Ihnen auf Wunsch gern ein Angebot und vermitteln diese zusätzliche Reiseleistung. Preis abhängig von Airline und Tarif.

Einzelzimmerzuschlag 260 Euro
zusätzliche Mahlzeiten in Leh und in Delhi: ca 5-10 USD/Mahlzeit/Person

Reisezeit

 

Die Hauptreisezeiten für Sikkim sind März/April und (September)/Oktober/November. Im Sommer herrscht zu starker Monsun, im Winter ist es zu kalt.

 

Visum

Es gibt E-Visa und Tourist-Visa. Mehr dazu in einer eigenen Datei und unter Indien. Wer Sikkim bereist, benötigt dazu ein Permit. Dieses erhält man komplikationslos beim Grenzübertritt in Rangpo. Kopie von Reisepass und Visum sowie ein Passbild sollte man dabei haben. Es kostet nichts. Für die Region Dzongu braucht es ebenfalls ein Permit. Darum kümmert sich die lokale Agentur vor Ort.

 

Interessante Links

https://en.wikipedia.org/wiki/Indigenous_peoples_of_Sikkim

https://en.wikipedia.org/wiki/Bhutia

https://en.wikipedia.org/wiki/Lepcha_people
 

Hotels

http://kewzingmakhimhomestay.com

http://www.mintokling.com/

http://www.holumba.com/
 

Homestays

Die Homestays haben üblicherweise wenige Zimmer für Gäste und pflegen sehr nahen Kontakt zu den Reisenden. Wir haben einige, mit denen wir zusammenarbeiten. Im Tourplan sind sie z.T. benannt, aber wenn dieses voll ist, gibt es ein anderes passendes. Es gibt separate Wasch- und Toilettenmöglichkeiten. Es ist einfach, aber nicht unbequem.
 

Geld

Die einheimische Währung sind Rupien, ca. 70 Rp = 1 Euro. Am besten ist Bargeld zu tauschen, allerdings gibt es nur in Gangtok Wechselstuben. Es ist nicht nötig, Rupien in der BRD zu kaufen. Kreditkarten sind in Indien/Sikkim gut nutzbar und es gibt diverse ATM-Maschinen (allerdings nicht in den kleineren Orten, also das Portemonnaie immer gut gefüllt haben!). Sollte es einen unerwarteten Engpass geben, helfen wir Ihnen gerne aus.

Uhrzeit

In Indien ist die Uhr in der Winterzeit 4,5 und in der Sommerzeit 3,5 Stunden weiter als bei uns. Wenn es hier 12 Uhr ist, ist es dort 16:30 bzw. 15:30 Uhr. Da Indien nur eine Zeitzone hat, wird es in Sikkim sehr früh hell und auch früh wieder dunkel.
 

Gesundheit

Impfungen sind nicht vorgeschrieben, werden also nicht per Impfzeugnis kontrolliert. Empfohlen sind Impfungen gegen Hepatitis, Tetanus, Polio und evtl. Typhus. Spätestens 6 Wochen vor Reiseantritt sollte diesbezüglich der Arzt/die Ärztin aufgesucht werden. Empfohlen wird ebenso ein allgemeiner Gesundheits-Check sowie eine Beratung bei speziellen körperlichen Problemen.

Malaria-Prophylaxe In den niederen Lagen (Darjeeling und Gangtok gehören nicht dazu) gibt es selten in den warmen Monaten Moskitos, die aber üblicherweise keine Malaria übertragen. Wer vorher/hinterher kürzere Zeiten in Malariagebieten verbringt, dem raten wir eher zu einem guten Antimückenmittel als zu den nicht 100%ig sicheren Malaria-Prophylaxe-Mitteln, die z.T. heftige Nebenwirkungen hervorrufen. 

Magen- und Darmerkrankungen: In Indien gibt es einige sehr böse Krankheitserreger wie Lammlien und Amöben. In Sikkim hat man extrem selten damit zu tun. In den meisten Restaurants ist die Hygiene auch nicht zu beanstanden. Zur Vermeidung von lästigen Magen- und Darmerkrankungen empfiehlt es sich jedoch, auf rohe Salatzutaten zu verzichten, wenn nicht ganz sichergestellt ist, dass diese mit keimfreiem Wasser gewaschen wurden. Auch ist häufiges Händewaschen eher von Vorteil.

Viele (auch westliche) Medikamente können in ganz Indien preiswert gekauft werden. Die Versorgungslage mit MedizinerInnen, die nach westlichen Methoden praktizierenden, ist gut.
 

Adresse lokaler Reiseagentur

Adarsh Tours, Treks & Expedition
Mr. Gopal Basnett Chettri
Tse-ka commercial complex (# 17) 31A
N.H.Road - Below IDBI Bank Gangtok,Sikkim ( India ).

Tel: +91-3592 -205053
Mb : + 91-98320-79305/96413-59106/ 97332-78527
Email: info [at] adarshtours.com
Web: www.adarshtours.com

Verlängerungs-Vorschläge: 

Wem die 2 Wochen zu kurz sind, denen können wir noch folgende Touren anbieten:

Trekking in Sikkim (klassisch sind Dzongri- und Goecha-la-Trek, die beide in Yuksom starten – wir würden dann das Programm umstellen bzw. den Trek einfügen
andere Erweiterungen in Sikkim
Darjeeling-Gegend (Teeplantagen, Homestay auf der Teeplantage der Zulieferer für Demeter, Expeditionsgeschichte Everest usw., auch wäre hier ein Trek möglich)
Kolkata (interessante nette Stadt – die angenehmste von indischen Großstädten)
Varanasi (liegt auf der Hälfte zwischen Delhi und Sikkim)
Bhutan (mit Bhutan Homestays)
oder auch Rajasthan  (haben wir bereits 1 x gemacht und die Leute sehr angetan)

Mobilität: 
Reise nur für mobile Reisende (ohne eingeschränkte Mobilität)
Anreise: 

Die Reisenden fliegen nach Delhi oder Kolkata und von dort nach Bagdogra. Von beiden Städten gibt es gute Verbindungen. Man könnte auch mit dem Nachtzug nach Kolkata, nach Delhi ist es etwas lang.

Ausrüstungsliste: 

Je nach Jahreszeit und Unternehmung unterscheidet sich das Gepäck. Falls Sie etwas vergessen haben: keine Sorge, in Gangtok gibt es fast alles nachzukaufen.

Outdoorschuhe oder leichte Trekkingschuhe für längere Besichtigungstouren und Wanderungen zu Fuß
Reisetasche oder Rucksack oder Koffer
Regenschirm/Regenkleidung
körperbedeckende luftige Kleidung
warme Kleidung (je weiter es zum Winter hingeht und je höher man hinausgeht)
(zum Trekking gibt es extra Empfehlungen)
evtl. Hüttenschlafsack für manche Homestays
Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnenschutz
Taschen/Stirnlampe für Stromausfälle
Bauchbeutel für Papiere und Schecks
persönliche Medikamente
Kopien von Reisepass (oder Foto im Mailfach) und Passfotos (kann man auch vor Ort herstellen)

Termine / Preise

Individualreise - von Juni bis September 2020
Reisedauer: 
15 Tage
Gruppengröße: 
1 - 4 Teilnehmer
Preis: 
2.995,00 Euro für 1 Person 1.750,00 Euro pro Person bei 2 Personen, 1.655,00 Euro pro Person bei 3 Personen und 1.558,00 Euro pro Person bei 4 Personen
Atmosfair

Partnerlinks