Menschenrechte im Tourismus

Schutz der Kinder vor sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung

Kia Ora Reisen bekennt sich mit seiner Mitgliedschaft bei ECPAT und The Code zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung

Kia Ora Reisen ist Mitglied bei ECPAT - Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung e.V.
Wir haben den Kinderschutzkodex The Code unterzeichnet.

Den kurzen, 3-minütigen Erklärfilm von ECPAT können Sie hier anschauen. "Nicht wegsehen" - sondern aktiv werden für Kinderschutz in den Reiseländern.
Denn - so ECPAT in seiner Pressemeldung - "Täter sind nicht unsichtbar und jeder Reisende kann einen Beitrag für mehr Kinderschutz in Urlaubsländern leisten. ..."

Sehen Sie nicht weg - bitte melden Sie Hinweise und Verdachtsfälle sexueller Ausbeutung von Kindern im Tourismus!

Bitte klicken Sie auf das Logo, wenn Sie Ihre Beobachtungen an die Kinderschutzorganisation ECPAT Deutschland e.V. senden möchten.

Den Info-Flyer können Sie am Ende dieser Seite herunterladen.

Der Kinderschutzkodex für Tourismusunternehmen

Kia Ora Reisen hat den Kinderschutzkodex für Tourismusunternehmen unterschrieben. Die konkreten Schritte zur Umsetzung sind diese sechs Kriterien für Unternehmen:

  1. Festlegung von unternehmenspolitischen Leitlinien und Vorgehensweisen gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern.

  2. Schulung von Mitarbeitenden in Bezug auf die Rechte von Kindern, die Prävention von sexueller Ausbeutung und die Etablierung von Meldemechanismen für Verdachtsfällen.

  3. Aufnahme einer Klausel in die Verträge innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette mit Hinweis auf eine gemeinsame Ablehnung und Nulltoleranzpolitik in Bezug auf sexuelle Ausbeutung von Kindern.

  4. Bereitstellung von Informationen für Reisende über die Rechte von Kindern, die Prävention von sexueller Ausbeutung von Kindern und die Meldemechanismen für Verdachtsfällen.

  5. Unterstützung, Kooperation und Einbeziehung des Engagements von Kooperationspartnern und anderen Akteuren im Hinblick auf die Prävention von sexueller Ausbeutung von Kindern.

  6. Jährliche Berichterstattung an The Code über die Umsetzung des Kinderschutzkodexes und der entsprechenden Aktivitäten.

Der Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus (kurz: Kinderschutzkodex) wurde 1996 von ECPAT zusammen mit Reiseveranstaltern und der Welttourismusorganisation entwickelt. 

Menschenrechte im Tourismus

Roundtable Human Rights in Tourism

Kia Ora-Reisen ist Mitglied im Verband Roundtable Human Rights in Tourism. 

 

Der Roundtable Human Rights in Tourism ein Verein in Deutschland und eine internationale Initiative zur Förderung der Menschenrechte im Tourismus. Er ist Impulsgeber und offene Plattform für Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte im Tourismus einsetzen.
Im Jahr 2017 hat Gudrun Wippel, Inh. Kia Ora Reisen, das Commitment für Menschenrechte im Tourismus unterschrieben.

Denn Kia Ora Reisen hat sich mit der Gründung des Unternehmens für die Menschenrechte und für Engagement für die Menschenrechte ausgesprochen.

Kia Ora - unsere Gründungs-Mission

Kia Ora Reisen - bei Gründung im Jahr 2003 unter dem Namen: Kia Ora! - interkulturelle Begegnungsreisen:
Kia Ora wird Ethno-Kulturreisen zu Indigenen Völkern organisieren, die deren Kunst, Kultur und Philosophie bekanntmachen und erhalten helfen. Durch naturnahen Tourismus und Begegnungsreisen werden die Reisen zu Verständigung beitragen und wirtschaftliche Selbstständigkeit für die Indigenen, ihre Organisationen und touristischen Unternehmen fördern.

Eine wesentliche Grundlage ist die Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völker.

Aus diesem Grund ist Kia Ora Reisen Mitglied der Initiative Roundtable Human Rights in Tourism.

Commitment:

Das Engagement für Menschenrechte im Tourismus ist das Herzstück des Runden Tisches - es repräsentiert die Kernwerte der Initiative

Bei unseren Aktivitäten in der Tourismusindustrie, insbesondere als Reiseveranstalter, arbeiten wir täglich für und mit Menschen: Kunden, Mitarbeiter einschließlich Subunternehmer und die lokale Bevölkerung an den Reisezielen. Diese Menschen sind die Grundlage für unseren Geschäftserfolg und die Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen. Wir respektieren ihre Menschenwürde und ihre Rechte.

Wir anerkennen insbesondere die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und ihre rechtsverbindlichen Umsetzungsinstrumente als Grundlage für unsere Geschäftstätigkeit:

den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte

den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, sowie

die Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Der Tourismus berührt viele Aspekte der Menschenrechte, wie z.B. das Recht auf Information und Beteiligung an Entscheidungsprozessen, auf Schutz vor Diskriminierung, auf Wohnung, Nahrung, Wasser, Gesundheit und Bildung, auf Arbeit in Würde, auf Gewerkschaftsbeitritt, auf Schutz vor Zwangsarbeit und auf Privatsphäre. Darüber hinaus müssen die Menschenrechte potenziell risikobehafteter Gruppen geschützt werden, insbesondere von Wanderarbeitern, Kindern, Frauen, Einheimischen und Menschen mit Behinderungen.

Wir begrüßen die Leitprinzipien zu Wirtschaft und Menschenrechten (UNGPs) des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen. Auf ihrer Grundlage bekennen wir uns zu unserer menschenrechtlichen Verantwortung und Sorgfaltspflicht im Tourismus:

Wir haben eine auf den Menschenrechten basierende Unternehmenspolitik.

Im Rahmen unserer unternehmerischen Möglichkeiten prüfen wir sorgfältig die Auswirkungen unserer Geschäftsaktivitäten auf die Menschenrechte.

Wir integrieren die Menschenrechtspolitik in unsere Unternehmenskultur, in die Unternehmensführung und in die Zusammenarbeit mit unseren Subunternehmern.

Wir implementieren einen geeigneten Beschwerdemechanismus und bemühen uns um Abhilfe im Falle von Menschenrechtsverletzungen.

Wir überprüfen regelmäßig den Fortschritt unserer Maßnahmen und erstatten öffentlich Bericht.

Wir verfolgen das Ziel, die Menschenrechtssituation in den Zielgebieten, in denen wir tätig sind, ständig zu verbessern. Im Dialog mit unseren Mitarbeitenden und externen Anspruchsgruppen führen wir - im Rahmen unseres Einflusses - konsequent die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und vereinbarter Ziele zur kontinuierlichen Verbesserung durch.

 

The Commitment of Human Rights in Tourism is the heart of the Roundtable – it represents the core values of the initiative:

In our activities in the tourism industry, especially as tour operators, we work on a daily basis for and with people: customers, employees including subcontractors, and the local population at destinations. These people are the basis for our business success and the quality of the services we provide. We respect their human dignity and rights.

We acknowledge the Universal Declaration of Human Rights and its legal binding implementation instruments as the basis for our business activities, in particular:

  • the International Covenant on Civil and Political Rights
  • the International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights, as well as
  • the Labour Standards of the International Labour Organisation (ILO).

Tourism affects many aspects of human rights, such as the right to information and participation in decision-making processes, to protection against discrimination, to housing, food, water, health and education, to work with dignity, to join trade unions, to protection against forced labour and to privacy. Moreover, the human rights of potentially high-risk groups must be protected, especially migrant workers, children, women, indigenous people and people with disabilities.

We welcome the Guiding Principles on Business and Human Rights (UNGPs) of the United Nations Human Rights Council. On their basis, we commit to our human rights responsibility and due diligence in tourism:

  • We have a human rights-based corporate policy.
  • Within the scope of our corporate possibilities, we carefully check the impact of our business activities on human rights.
  • We integrate human rights policy into our corporate culture, into the business management and into our cooperation with subcontractors.
  • We implement an appropriate grievance mechanism and strive to provide remedy in case of human rights abuse.
  • We frequently review the progress of our measures and report publicly.

We pursue the aim to constantly improve the human rights situation at the destinations where we are active. In dialogue with our employees and external stakeholders, we consistently conduct - within the scope of our influence - the implementation of human rights due diligence and agreed goals for continuous improvement.

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