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Kia Ora
Mongolei: Schafe, Ziegen, Kaschmirwolle
Der Umgang der Nomaden mit Überweidung und fairer Produktion
Kaschmir-Ziegen, Nomaden, Mongolei

Nomaden und Umweltzerstörung - das gehört nicht zusammen

Der Spirit der Mongolei ist so entspannt und strahlt eine solche Ruhe und Selbstverständlichkeit aus – voller Kraft, eigenständig und vor allem frei. Das war mein erster Eindruck von der Mongolei. Als ich das erste Mal in die Mongolei reiste, war ich mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs. In der Morgendämmerung blickten wir vom Zugfenster aus in eine Landschaft – weit, frei, friedlich! Ein unglaublich schöner Anblick, ergreifend. Ich hätte nie gedacht, dass es so einen gewaltigen Unterschied macht zu allem was ich erwartet hatte, zu allem was ich je über die Mongolei gehört, gelesen oder gesehen hatte.

Das fiel mir wieder ein, als ich einen Artikel las mit dem Titel „Geschundene Tiere, karges Land“.  Die Rede war von der Kaschmirwollproduktion in der Mongolei. Für mich passen diese beiden Seiten nicht zusammen, Mongolei – karges Land, Nomaden – geschundene Tiere? In all den Jahren die ich in der Mongolei war, bei all meinen Reisen in dieses schöne Land war mir sowas noch nie begegnet. In der Gobi ist es immer karg in bestimmten Regionen, im August ist es überall in der Mongolei schon recht trocken und ich weiß, dass die Nomaden immer sehr achtsam mit ihren Tieren umgehen und niemals Gewalt anwenden oder aggressiv sind – sie achten jedes Lebewesen.

Ich hatte andere Beispiele für Umweltzerstörung gesehen als Überweidung: Flüsse trockneten aus und verschwanden teilweise sogar ganz – durch Goldabbau. Riesige Tailingsbecken – das sind Schlammteiche, die durch den Abbau von Bodenschätzen als Restschlamm entstehen und in ihnen versickern meist jede Menge Gifte, die beim Abbau der Bodenschätze benutzt werden oder freigesetzt wurden. Oder die großen Kohletagebaue im Süden und Osten der Mongolei. Und die verheerenden Folgen der Versuche einer europäischen Firma in der Mongolischen Gobi Uran abzubauen! Dabei wurde das sowieso schon sehr rare Grundwasser verseucht und der Wind wehte giftigen Staub weit über das Land, was zur Folge hatte, dass die Nomaden der Region kein sauberes Trinkwasser mehr hatten und ihre Tiere starben, und Jungtiere missgebildet oder tot geboren wurden. So etwas gibt es auch in der Mongolei und die Nomaden sowie Umweltorganisationen setzen sich dagegen ganz vehement ein.

Aber Überweidung durch zu viele Ziegen? Ich beschloss, dem nachzugehen.

Ich stolpere über einen Artikel in einer deutschen Zeitung

Junge Ziege - Ger to Ger MTN Intstitute

Ein Mädchen hält eine junge Ziege. Die Nomaden sind sehr liebevoll mit den Tieren.

Kinder kümmern sich um die Jungtiere

In der Mongolei kümmern sich vor allem die Kinder um die Jungtiere.

Eine Herde aus Schafen und Ziegen

Nomadenleben in der Mongolei

Sommertag in der Mongolei

Käse auf dem Ger

Käse wird luftgetrocknet

Geborgenheit einer Jurte - Dachkranz mongolisches Ger

Ich genieße gerne die Geborgenheit einer mongolischen Jurte, des Ger.

Bei Nomaden zu Gast

Bei einer Mongoleireise – auch bei meinen zahlreichen – geht es meistens nach einem kurzen Aufenthalt in der lauten und autoverstopften Hauptstadt hinaus aufs Land. Als ich das erste Mal bei Nomaden zu Gast war, lernten wir das Leben der Menschen auf dem Land aus deren Blickwinkel kennen. Die gastfreundlichen Menschen machten uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich, wussten sie doch, dass sie sehr einfach leben und für Europäer wenig Komfort zu haben scheinen. Wir waren einfach nur glücklich, gerade weil es so anders war, gerade weil das Leben so einfach schien. Sie bewirteten uns zu allen Mahlzeiten mit frischem Essen, zu dem viele eigene Erzeugnisse gehörten. Da es Sommer war gab es viel Milchtee, Käse, Quark, Sahne… und abends zu Reis und selbst gemachten Nudeln ein wenig Gemüse und einige kleine Streifen Trockenfleisch. Denn im Sommer wird nicht geschlachtet. Im Sommer leben die Nomaden hauptsächlich von Milchprodukten, die ihnen jede Menge Vitamine und Mineralien bieten.

Die Nomaden leben im Einklang mit der Natur, und das heißt, auch ständig unmittelbar den Jahreszeiten und den Witterungsbedingungen ausgesetzt zu sein und damit umgehen zu können. Für die Mongolen kaum ein Problem, leben sie doch seit Jahrhunderten mit den extremen Bedingungen in dem Steppen- und Wüstenland zwischen China und Russland, in Asien, in einem trockenen Kontinentalklima. Das bringt im Sommer Hitze bis zu 45 Grad in der Gobi und im Winter eisige Stürme und Kälte bis zu minus 40 Grad, manchmal auch extreme Werte bis – 50 Grad. Die niederschlagsarme Region wird im Sommer ab und zu von heftigen Regenfällen heimgesucht und im Winter gibt es eisige Schneestürme.

In den Steppen und in der Wüste Gobi, im bewaldeten Norden und im Altai Gebirge im Westen der Mongolei leben ca. 3 Millionen Menschen, einschließlich der Hauptstadt Ulaanbaatar. In Ulaanbaatar lebt heute mindestens ein Drittel der Bevölkerung der Mongolei und ein weiteres Drittel lebt als Nomaden im ganzen Land.  Die Nomaden der Mongolei erzeugen viele Lebensmittel und wichtige Rohstoffe, wie Milch und Milchprodukte, Fleisch, sowie Wolle. Ein großer Teil der Erzeugnisse ist auch für die Einwohner der Hauptstadt!

Bei den Nomaden bin ich einfach nur glücklich - das Leben ist einfach
Der Sache auf den Grund gehen

Warum halten die Nomaden immer mehr Ziegen?

Zu den wichtigsten Produkten der Mongolei, die auch für den Export bestimmt sind, gehört Kaschmirwolle. Sie wird im Frühjahr von den Ziegen gewonnen. Das sehr feine Unterhaar wird ausgekämmt, sobald es von alleine beginnt auszufallen. Es ist wertvoll, denn feinere Ziegenhaare gibt es nicht. Sie sind leicht und wärmen. Im Frühjahr verlieren die Ziegen diese Haare sobald es warm wird, denn es ist Winterfell, das sie im Sommer nicht brauchen. Die Nomaden nutzen diese Wolle seit langer Zeit schon. Heute ist diese Wolle – die feine Kaschmirwolle – weltweit ein begehrter Rohstoff.

Und doch – immer wieder wird in Deutschland negativ über die Kaschmir-Wollproduktion in der Mongolei berichtet. In einem Beitrag in der Frankfurter Rundschau im Dezember 2020 wird kritisiert, dass die Nomaden zu viele Ziegen in ihren Herden halten und dass die Ziegen leiden. Die Viehzüchter würden die Tiere schlecht behandeln, ihnen die Wolle ausreißen, sogar von blutenden Wunden ist die Rede. Das Land würde immer mehr zu einer Wüste werden, weil eine Überzahl Ziegen alles kahl fressen… Harte Vorwürfe gegen die Nomaden, die seit vielen Jahrhunderten in der Mongolei im Einklang mit der Natur leben!

Was hat es damit auf sich? Wie sieht die Situation vor Ort tatsächlich aus?

Auf meinen zahlreichen Mongoleireisen habe ich einen anderen Umgang mit den Tieren kennengelernt, einen sanften und achtsamen mit Respekt vor den Tieren und dem Land.
Ich bin der Sache nachgegangen und sprach mit Frau Bayarsuren von meinem Partner-Reiseunternehmen Ger-to-Ger über die Problematik.

Ich weiß, dass in manchen Herden in der Mongolei inzwischen zu viele Ziegen gehalten werden und dass dies zu Überweidung beiträgt. Das sensible Ökosystem verträgt keine große Zahl Ziegen, weil diese das Gras und die Kräuter mit der Wurzel ausreißen und es länger dauert, bis etwas nachwächst.

Aber warum halten die Nomaden immer mehr Ziegen? Und was kann man dagegen tun?

Mich interessiert, wie die Situation in der Mongolei in Bezug auf die Ziegen, die Herden und die Gewinnung von Kaschmirwolle wirklich ist und wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat.

Mich interessiert, wie die Situation der Kaschmir-Gewinnung in der Mongolei tatsächlich ist.

Viehherde im Altaigebirge

selbst im Gobi-Altai leben Nomaden mit ihrer Herde – aber sie brauchen ein weitaus größeres Weidegebiet als in der Steppe! Hier ist es karg. Die Nomaden wissen, wo Wasserquellen sind und wo es Nahrung für die Tiere gibt. Ein Problem – ihr Lebensraum wird auch durch Bergbau immer weiter eingeschränkt!

zu Gast bei einer Nomadenfamilie
in den Steppengebieten leben mehr Nomaden, ihre Tiere finden ausreichend Nahrung
Die Wüste breitet sich immer mehr aus

Ziegen klettern gern

Ziegen klettern gerne – mongolische Ziege auf einem Korb.

Wenn Kinder bei Nomaden zu Gast sind, lernen sie von den Nomadenkindern eine Menge… Hier, wie man Ziegen melkt.

Der Lebensunterhalt von fast einer Million Hirten hängt auch von der Kaschmirproduktion ab

Die Kritik, dass die Wüste in der Mongolei sich immer weiter ausbreitet und dass das Ungleichgewicht zwischen zu vielen Ziegen in einer Herde und der sensiblen Umwelt, ein Faktor ist, der dazu beiträgt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dies bestätigt auch Frau Bayarsuren.

Sie sagt: „Ja, Kaschmir ist ein äußerst strategischer Rohstoff für die Mongolei, da der Lebensunterhalt von fast einer Million Hirten davon abhängt. Obwohl die gestiegene weltweite Nachfrage nach Kaschmir in jüngster Zeit eine Reihe von Vorteilen mit sich brachte, trug sie auch zur Umweltzerstörung bei, wie z. B. Überweidung, Abholzung, Erosion der Landschaft und des Weidelandes und Verlust der Artenvielfalt. Obwohl die Hirten und Verarbeiter das schwindende Weideland wahrnehmen und sich damit auseinandersetzen, tun sie sich schwer, die derzeitigen Praktiken zu ändern und sind weitgehend unfähig, auf nachhaltigere Methoden umzustellen.

Darüber hinaus stellt COVID-19 die Branche vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Der Preis für Rohkaschmir ist im Vergleich zum letzten Jahr um 50 Prozent gesunken und der Umsatz ist aufgrund von branchenweiten Stornierungen von Exportverträgen um 70-80 Prozent zurückgegangen.

Im vergangenen Mai verabschiedete das Parlament eine Resolution, die darauf abzielt, das Einkommen der Hirten und die inländische Produktion der Kaschmirindustrie während der COVID-19-Pandemie zu unterstützen. In diesem Rahmen erhalten die Hirten eine Subvention von 20 Tausend MNT für jedes Kilogramm geliefertes Kaschmir, mit geschätzten Haushaltsausgaben von über 200 Milliarden MNT.

Basierend auf den Angaben der Hirtenhaushalte in den Daten der Viehzählung 2019 wird die Menge des Kaschmirs gemäß dem Standard „Mongolische Ziegenrasse und -gruppen – allgemeine Anforderungen“ (MNS 0550:2011) berechnet und die Subvention auf das Bankkonto jedes Hirten überwiesen. Im Jahr 2019 wurden landesweit 70,9 Millionen Stück Vieh gezählt, davon 29,3 Millionen Ziegen.

Ich bedanke mich bei Frau Bayarsuren für die erste Einschätzung der Situation mit den Problemen der Überweidung in der Mongolei, die zuverlässige Informationen aus erster Hand bedeuten.

In Europa haben wir normalerweise kaum eine Vorstellung davon, wie die Nomaden leben. Tierschützer kritisieren aus dem Blickwinkel europäischer Bedingungen, und leider sind einige von ihnen sehr aggressiv und radikal, was manchmal am Wahrheitsgehalt ihrer kritischen Beiträge zweifeln lässt. So wurde im Artikel ausgesagt, dass die Nomaden den Ziegen die Wolle ausreißen und sie dabei verletzen, so dass diese blutige Wunden zurückbehalten. Dazu später noch…

Zum einen geraten die Nomaden unter Druck, weil das Produkt Kaschmirwolle so begehrt ist, also immer mehr nachgefragt wurde und das bringt Abhängigkeit, wirtschaftliche Abhängigkeit. Zum anderen erkennen und berücksichtigen Menschen aus dem Westen oft nicht die Bedürfnisse der Nomaden und ihre Lebensweise und Lebensbedingungen. Nomadische Viehzucht ist erwiesenermaßen die beste und bewährteste Lebens- und Wirtschaftsweise in der Region der Mongolei. Ich bin selbst am Tierwohl interessiert und leidenschaftliche Umweltschützerin. Und ich möchte ein möglichst realistisches Bild, das auch den Nomaden gerecht wird, mit ihren Tieren liebevoll und respektvoll umgehen. Und ehrlich gesagt, gerade wir haben in Europa im Umgang mit Tieren jede Menge zu ändern! Massentierhaltung, die zudem nicht artgerecht ist, ist in der Mongolei zum Beispiel undenkbar!

Ich bin froh über zuverlässige Informationen aus erster Hand.
Verzerrte Darstellungen

Faire Kaschmirproduktion unterstützen!

Frau Bayarsuren, mit der ich seit Jahren zusammenarbeite, äußert sich zu dem Beitrag in der Frankfurter Rundschau vom Dezember 2020. In dem Artikel wird ein ziemlich grausames Bild gezeichnet, das mit einem Foto belegt wird, auf dem einer Ziege die Haare sehr grob ausgerissen werden und das Tier blutet, dass dieses Bild aus der Mongolei ist, bezweifelt sie allerdings.

Die Behauptung in diesem Artikel, dass die Gewinnung der Wolle für die Ziegen sehr schmerzhaft ist, widerspricht der Ethik und dem Umgang der Nomaden mit ihren Tieren, erläutert mir Frau Bayarsuren. Sie arbeitet seit Jahrzehnten eng mit den Nomaden zusammen, die sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen haben und sich für eine umweltschonende Weidewirtschaft in der Mongolei.

Sie hat die Nomaden immer als sehr geduldig und vorsichtig im Umgang mit den Tieren erlebt, so wie ich auch. Aber sie versteht auch, dass es manchmal passieren kann, dass ein Tier verletzt wird, vor allem wenn man unter Leistungsdruck steht…

Besonders prekär findet Bayarsuren die Einschätzung der Journalistin, die gleichzeitig gegen Produkte aus mongolischer Kaschmirwolle wirbt und für Schafwoll- und Baumwollprodukte aus Deutschland: „Sie plädieren für Schafwollprodukte aus Deutschland und für Baumwolle, die den mongolischen Nomaden eigentlich schadet und nicht hilft.“

Bayarsuren schreibt zum Beispiel, dass im Netzwerk der Nomadenfamilien ein neues Bewusstsein für die Kaschmirwollproduktion entstanden ist und die Nomaden das Gleichgewicht von Schafen und Ziegen in den Herden wieder in ein gesundes Verhältnis bringen wollen. Notwendig dafür sind alternative Einkommensmöglichkeiten für die Nomaden. Dazu fördern wir z.B. nachhaltigen Tourismus, statt zu viel Ziegenwollproduktion, und zwar in direkter Zusammenarbeit mit den Nomaden.

Sachliche Informationen helfen allen weiter

Faire Kamelwollprodukte

Gerade für die sensible Natur der Gobi, Nomaden unterstützen und faire Kamelwollprodukte fördern

Traditionelle Käseherstellung in der Mongolei.

Traditionell züchten Nomaden fünf verschiedene Tiere

Kamele sind äußerst genügsam

Kamele sind äußerst genügsam und werden in der Gobi gehalten.

Fair Trade aus Yakwolle

Yakwolle wärmt, die Hochlandrinder leben bei bis zu – 50 Grad in der Mongolei. Fair produzierte Yakwollkleidung.

Die Ziegen werden vorsichtig gekämmt

Traditionell züchten Nomaden fünf verschiedene Tiere (Schafe, Ziegen, Pferde, Kamele und Kühe) und erwirtschaften aus dem Viehbestand Einkommen. Milchprodukte, Milch, Fleisch, Kaschmir, Wolle und Felle sind die Haupteinnahmequelle der Nomaden. In den letzten Jahren ist der Preis für Tierfelle und Wolle dramatisch gesunken, so dass sich die Einkommensquellen der Nomaden verringern.

Mein Interview mit Frau Bayarsuren geht weiter:
Um auf die Frage zurückzukommen, ob das Kämmen der Ziege schmerzhaft ist oder nicht? Kurz gesagt, die Antwort ist NEIN! Zunächst einmal ist das Kämmen von Kaschmir und das Schneiden von Wolle ein natürlicher Vorgang. Wenn wir die Ziegen mit Kaschmir lassen, dann schwitzen die Ziegen in den heißen Sommermonaten und können keine Fettschichten für den Winter entwickeln. Das ist so, als ob wir in den heißen Sommermonaten Winterkleidung tragen würden.

Zweitens hat sich die traditionelle Form oder das Material des Kammes in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. Außerdem kämmen die Nomaden im Durchschnitt 300 Gramm Kaschmir pro Ziege aus. Die Menge des Kaschmirs ist die gleiche geblieben wie vor zwanzig oder dreißig Jahren. Daher sind Videos und Artikel über das Verletzen oder Hinterlassen von Wunden an Ziegen eine Verzerrung.

Auf der anderen Seite gebe ich definitiv zu, dass die Zahl der Ziegen in den letzten zwanzig Jahren in die Höhe geschossen ist und zur Haupteinnahmequelle geworden ist. Und die Ziege frisst das Gras mitsamt den Wurzeln und ist nicht umweltfreundlich. Deshalb ist es so strategisch wichtig, die Anzahl der Ziegen in der Mongolei zu kontrollieren, basierend auf der Weidekapazität und dem natürlichen Erholungsprozess der Weiden.

Um die Nomaden davon zu überzeugen, nicht mehr einer Anzahl von Ziegen hinterherzujagen, können wir zahlreiche strategische Schritte unternehmen, wie z.B. die Ermutigung, sich auf die Qualität der Tiere zu konzentrieren für die Gewinnung von Fleisch, Kaschmir und Milch, und zusätzliche Einkommensquellen anzubieten wie nachhaltigen Tourismus, Käsekooperativen, Filzkooperativen, Wollkooperativen usw.

Seit 2005 nutzt Ger to Ger den nachhaltigen Tourismus als Methode, um etwa 120 Nomadenfamilien eine alternative Einkommensquelle zu erschließen, aber es gibt immer noch Tausende von Nomadenfamilien, die nach Möglichkeiten suchen, alternative Einkommensquellen zu erschließen, bevor sie ihren traditionellen Lebensstil aufgeben und in die zentralen Städte ziehen!

Ich bin froh, dass es Alternativen gibt, den Lebensunterhalt der Nomaden zu unterstützen.
Bioprodukte aus der Mongolei

Faire Produktion für eine gesunde Umwelt

Die Bundesrepublik könnte der Mongolei dabei helfen, dass Kaschmir in der Mongolei zu guten Produkten verarbeitet wird und die fertigen Produkte exportiert werden. Seit vielen Jahrzehnten gibt es wirtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland. Die Mongolen schätzen deutsche Produkte. Und – es gibt bereits mehrere Produktionsstätten für Kaschmirware in der Mongolei – auch faire und nachhaltige! Leider bleiben diese in dem Artikel der Frankfurter Rundschau unerwähnt, dem wir hier nachgegangen sind!

Von der Unterstützung der mongolischen Produktion und dem Import mongolischer Ware nach Europa würden alle profitieren. Denn die Nomaden könnten in ihren Herden das ausgewogene gesunde Verhältnis der Anzahl von Ziegen und Schafen halten oder wiederherstellen, ohne finanzielle Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Weniger Ziegen bedeuten weniger Überweidung, und weniger Akkordarbeit wäre notwendig, weil der enorme Produktionsdruck an Rohkaschmir wegfällt. Es bedeutet, dass mehr Geld im Land für die Mongolei bleibt.

Wir können helfen, eine ausgewogene Kaschmirproduktion zu unterstützen.

in diesen Landschaften sind unsere Reisenden bei Nomaden zu Gast.

Hier entspringen einige der größten Flüsse der Mongolei – in den Wüstengebieten von Zavkhan im Westen der Mongolei.

Über Kia Ora Reisen

Reise Spezialist Kia Ora

Kia Ora ist vertrauenswürdiger Spezialist für Reisen in die Mongolei, an den Baikalsee und nach Burjatien

Gudrun Wippel kennt alle Reiseländer aus zahlreichen eigenen Reisen und Aufenthalten vor Ort. Seit 2005 kennt sie die Mongolei und ihre Menschen durch viele Aufenthalte und die jahrelange Organisation von Reise-Projekten. Zahlreiche Kia Ora Reisende sind glücklich und zufrieden mit Kia Ora Reisen und unserem Team durch die Mongolei gereist. Wir haben ständig dazugelernt und unsere Reisen immer weiter optimiert – zu Ihrem Vorteil. Ein Kia Ora Qualitätskriterium ist die Dauer der Reisen mit mindestens 15 Tagen,  ein weiteres Qualitätskriterium ist unser Angebote alternativer Anreisemöglichkeiten. Sie können nämlich statt mit dem Flugzeug auch mit der Bahn anreisen.
Eine einfache, angenehme und stressarme Anreise gehört bei Kia Ora Reisen dazu.

Damit Sie sicher und mit größtmöglichem Erlebniswert auf Ihrer Mongoleireise unterwegs sind, geben wir Ihnen umfangreiche Reiseinformationen an die Hand, die auf 17 Jahren Erfahrung beruhen. Wir bitten Sie, diese in der Vorbereitung Ihrer Reise aufmerksam zu lesen und mit Fragen gerne auf uns zuzukommen!

Wir sind uns unserer doppelten Verantwortung bewusst, einerseits gegenüber unseren Reisenden und andererseits gegenüber Umwelt und Natur und den Gemeinschaften, die wir besuchen. Wir engagieren uns gegen Landnahme, Overtourism und Umweltzerstörung, wissend, dass die Erde unsere Mutter ist und wir ein Teil von ihr sind. Für die Reisen und die Begegnungen haben wir das absolute Einverständnis der Einheimischen.

Warum Kia Ora Reisen?

 

Finden Sie IHR Kia Ora mit uns!

 

Kia Ora! Mit diesem alltäglichen Gruß aus der Sprache der Maori, dem indigenen Volk Neuseelands, der heute in ganz Neuseeland von allen Menschen benutzt wird, kann man hallo sagen, sich bedanken, freundlich grüßen und eine Verbindung schaffen.

In seiner einfachsten Form heißt Kia Ora „hallo“. Allerdings ist die eigentliche Bedeutung dieser zwei kleinen Worte mehr als eine einfache Grußformel. In der wörtlichen Übersetzung ist „Ora“ der Zustand der Lebendigkeit oder des Am-Leben-Seins. In Verbindung mit „Kia“ wird es zum Verb, bedeutet also mehr „leben” als „Lebendigkeit“. Das heißt, wenn man zu jemandem „Kia Ora“ sagt, wünscht man ihr/ihm die Essenz des Lebens.

„Es ist wirklich wichtig, eine Person zu würdigen. Mit den Worten ‚Kia Ora‘ würdigen wir nicht nur sie selbst, sondern ihr ganzes Wesen, so auch, wo sie herkommt und von wem sie abstammt.“ Arekatera Maihi (Maori-Künstler)

Darum der Name „Kia Ora“ für mein Reiseunternehmen. Die Geschichte von Kia Ora Reisen – gegründet von mir im Jahr 2003 unter dem Namen „Kia Ora! Interkulturelle Begegnungsreisen – begann mit den Maori und Neuseeland. Von ihnen lernte ich die Bedeutung.

Später kam alles anders. Ich reiste in die Mongolei, was meinem Leben eine Wendung gab. Ich fand mein „Kia Ora“ in der Mongolei, meine „Essenz des Lebens“.
Trotz des neuen Schwerpunkts meiner Reiseangebote habe ich am Namen Kia Ora festgehalten, weil mir die weitreichende Bedeutung dieses Grußes am Herzen liegt. Mit dem Namen „Kia Ora Reisen“ drücke ich auch meinen Respekt gegenüber indigenen Völkern aus und hebe ihre Präsenz hervor.

Ich sage: Kia Ora ist mehr als Reisen und Begegnungen, Kia Ora führt Menschen zu sich selbst und verbindet Welten.

Space to Live

 

Space to Live

 

Wir alle sind ein natürlicher Teil der Erde. Wir sind Natur.

Das Weltbild der indigenen Menschen beinhaltet, dass ihnen das Land vom Schöpfer gegeben wurde und sie vom Schöpfer in genau dieses Land geboren wurden, um für dieses Land, für diese Region zu sorgen – als Hüter der Erde.

Kia Ora Reisen hat das umfassende Konzept „Space to Live“ entwickelt. Demnach bedeutet mit Kia Ora zu reisen:

  • den Einheimischen ihren Lebensraum – Space to Live – zu lassen, wie er ist,
  • als Reisende diesen Lebensraum zu erfahren, wie er ist,
  • zugleich den Lebensraum – Space to Live – in sich selbst zu finden,
  • ferner zu lernen, wie wir gemeinsam die Lebensräume schützen können,
  • also erfahren, Lebensraum mit allen zu teilen – Space to Live.

Sie finden den Raum zum Leben, den Sie in sich tragen, indem Sie sich für das Unbekannte, für Mensch und Natur auf der Reise öffnen. Den Raum zum Leben, der Sie Ihr authentisches SELBST bewahren lässt und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.

Meditation, Naturheilkunde und Coaching unterstützen Sie auf dem Weg zu sich selbst während vieler unserer Reisen und danach.

Verträglich und fair reisen mit Kia Ora

 

Sie kommen als Gast und gehen als Freund

 

Auf den Kia Ora Reisen erleben Sie ursprüngliche Landschaften und Lebensräume. Kia Ora wählt für Sie landestypische Unterkünfte und bietet typisches, traditionelles Essen aus regionalen Produkten, meist in Bioqualität, auf Wunsch vegetarisch.

Kia Ora Reisen sind sanfte Reisen. Wir importieren keine europäischen Maßstäbe in die bereisten Regionen, sondern gestalten mit den Partnern vor Ort angemessene Reisen, von denen auch die Menschen vor Ort im Sinne von fair trade profitieren. Wir beteiligen uns daran, eine intakte Natur und Umwelt zu bewahren.

Sie sind zu Gast bei anderen Gemeinschaften, bei indigenen Völkern, den einheimischen Menschen Ihres Reiselandes. Die Touren während der Reisen sind überwiegend geführt von kundigen indigenen Menschen. Unsere Kia Ora Reiseleiter sind Einheimische und bilden eine Brücke zwischen den Kulturen.

Sie besuchen Nomaden und Nomadenfamilien, die ihre ursprüngliche Lebensweise authentisch leben – auch dann, wenn Gäste kommen. Dadurch haben Sie tiefe Einblicke in deren Kultur und Weltsicht. Sie erleben Natürliches, Ursprüngliches und Neues und haben entwickeln dadurch Ihre Persönlichkeit weiter.

Ganzheitlich reisen mit Kia Ora

 

Reisen für Körper, Geist und Seele

 

Sie wünschen sich Reisen ohne Stress und Hektik und wollen Verpflichtungen, Druck und alltägliche Belastungen hinter sich lassen? Ganz ins Hier und Jetzt eintauchen? Erleben Sie mit Kia Ora Reisen Entschleunigung statt Schnelllebigkeit, echte Fülle statt Überangebot, Naturverbundenheit statt Entfremdung. Gelangen Sie zum Wesentlichen durch eine Reise, auf der Sie die Welt mit neuen Augen sehen sich selbst wieder begegnen.

Die ganzheitlichen sanften Reisen sind besonders gut für sensible und empathische Menschen geeignet. Durch meine einfühlsame Begleitung auf der Reise entsteht Achtsamkeit füreinander und für die Umgebung und ein sicherer Raum für Austausch und Gespräche. Spirituelle Reisen mit Meditation und Meditations-Retreat gehören zum Kia Ora Konzept.

Ich will Menschen inspirieren, Reisen bewusst mit allen Sinnen zu erleben und dadurch sich selbst zu leben. Authentisch reisen – authentisch sein – authentisch leben. Die persönliche Entwicklung wird angeregt durch das Unbekannte eines neuen Reiselandes, das Neue einer anderen Kultur und die unglaubliche Weite der Landschaften.

Kia Ora reist nachhaltig

Nachhaltigkeit ist Vielfalt. Vielfalt der Kulturen ist wahrer Reichtum. Mit den Kulturen eine Vielfalt der Wirtschftsweisen, entsprechend vielfältigen Landschaftsformen und biologischer Vielfalt. Das ist Leben.

Kia Ora verpflichtet sich folgenden Qualitätskriterien:

 

  • Bei unseren Reisen sind Sie zu Gast bei Angehörigen indigener Völker oder bei Nomaden.
  • Sie erleben den Alltag und die lokale Lebensweise hautnah mit.
  • Sie halten sich überwiegend in der Natur auf und erleben Naturverbundenheit.
  • Unsere qualifizierten Reiseleiter*Innen sind eine Brücke zwischen den Kulturen und vermitteln Wissen über Land und Leute. Sie schaffen eine angenehme Reiseatmosphäre, die Leichtigkeit, Freude und individuelles Erleben ermöglichen.
  • Sie erleben den unverwechselbaren geografischen Charakter eines Ortes – seine Umwelt, sein Erbe, seine Ästhetik, seine Kultur und das Wohlergehen seiner Bewohner.
  • Sie übernachten in ausgewählten nachhaltigen und landestypischen Unterkünften und wir ermöglichen landschaftsschonendes Camping in der Natur.
  • Wir bereiten Ihnen lokal-typisches Essen aus regionalen Produkten. Dazu zählen auch vegetarische Mahlzeiten.
  • Sie lernen etwas über die Sprache und Religion der Einwohner des Reiselandes und erleben Kunst, Musik und Handwerkskunst.
  • Sie reisen mit uns Ressourcen schonend und Müll vermeidend.
  • Alle Reisen von Kia Ora haben eine angemessene Reisedauer.

Kia Ora - Regionale Produkte für Ihre Reisen

Kia Ora Reisen setzt auf regionale Produkte

Bei allen Kia Ora Reisen bieten wir Ihnen alle Mahlzeiten mit regionalen Produkten. Wir und unsere Partner sind uns einig: regionale Produkte sind gesund und fördern die Erzeugung vor Ort. Wir kochen für Sie regional typisches Essen mit frischen Produkten, dabei werden Bioprodukte / organic food bevorzugt. Frisches Gemüse und Obst, und so wenig wie möglich industriell erzeugte Nahrungsmittel!

In der Mongolei, in Kirgistan und Marokko genießen Sie authentische frische Küche.

Unsere Reisenden lieben das vielfältige Essen in Marokko, frisch zubereitet zu jeder Mahlzeit auf unseren Wüstentrekkings. Sie lieben die hervorragende Küche Perus, die weltberühmt ist und ihrem Ruf gerecht ist, zumal bei den Andenvölkern Obst- und Gemüsesorten produziert werden, von denen wir in Europa nur träumen.
Sehr beliebt bei unseren Reisenden ist die authentische frische Küche in Kirgistan mit viel Obst und Gemüse.  Auf unseren Reisen in die Mongolei bieten wir Ihnen lokale typische Küche aus frischen Produkten, auch ohne Fleisch. Vegetarier kommen bei unseren Reisen auch in der Mongolei voll auf ihre Kosten.
Wussten Sie schon, dass die Milchprodukte der Mongolei, die „Weißen Speisen des Sommers“ den Nomaden jede Menge wichtige Vitamine und wertvolle Mineralien liefern? Ende August, Anfang September reifen die Wildfrüchte im Norden: Preiselbeeren, Sanddorn und Heidelbeeren, die eifrig gesammelt und eingekocht werden für den Winter. Im Oktober haben die wertvollen Zedernnüsse Saison!

Kia Ora Reisen spart Plastik

Wir verwenden auf allen Reisen keine Plastikflaschen mehr!

In Kirgistan haben wir einen Wasserkanister mit Hahn oder Pumpe und Sie können Ihre Wasserflasche so oft füllen, wie Sie möchten. Wir bitten Sie, Ihre eigene Trinkflasche zu den Reisen mitzubringen.

Auch für unsere Mongolei-Reisen gilt: keine Plastikflaschen mehr! Hier bieten wir täglich frisch abgekochtes Quellwasser, mit denen Sie Ihre Trinkflasche für den Tag füllen können. Unterwegs gibt es Milchtee oder Tee bei den Nomaden, die Sie besuchen. Bei einem höheren Bedarf an Trinkwasser bereiten wir Ihnen die entsprechende Menge zu.

Natürlich in Peru unterwegs – keine Plastikflaschen, sondern Sie füllen Ihre Trinkflaschen jeden Morgen mit frischem Wasser auf.

Und in Marokko? Wie schafft es unser Team in Marokko, ohne Plastikflaschen ausreichend Wasser für Sie bereitzustellen? Ihr Guide holt bei jeder Rast, an jeder Oase frisches Quellwasser aus dem Brunnen oder direkt von der Quelle und kocht ausschließlich mit diesem Wasser, bereitet Tee zu jeder Mahlzeit und Sie füllen Ihre Trinkflaschen mit abgekochtem Wasser auf.

Wichtig in den trockenen Regionen in der Mongolei und Marokko ist auch das Wassersparen! Wir erreichen wir einen sparsamen Umgang mit Wasser auf den Reisen? Machen Sie es wie die Nomaden: einige Tage tut es auch das Waschen mit kaltem oder warmem Wasser, es muss nicht täglich eine Dusche sein!

Über Gudrun Wippel

 

Kia Ora – Reisen für Sie

 

Ich liebe es zwischen den Welten unterwegs zu sein und sie miteinander zu verbinden. Darum habe ich vor 18 Jahren Kia Ora Reisen gegründet.

Was ich tue, mache ich für Sie und ich bin sicher, wir wollen gemeinsam etwas bewirken. Ich liebe es Sie dabei zu unterstützen, Ihre Träume zu verwirklichen.

Im Träume verwirklichen bin ich geübt. Denn ich habe selbst sehr lange vom Reisen geträumt. Ich bin in der DDR aufgewachsen und seit ich denken kann zog es mich, Indigene Völker kennenzulernen. Als Kind entdeckte ich auf dem Dachboden ein schönes Buch über Indigene Völker des Nordens, Ewenen, Ewenken, Sami, Nenzen, Chuktchen, Eskimos, Itelmenen und Inuit. Fasziniert davon war ich mir sicher, sie später zu besuchen. Einige Jahre später, ich war ungefähr 8 oder 9 Jahre alt sah ich einen Film in dem Aboriginal People am Uluru tanzten. Es war wie eine entfernte Erinnerung, die diese Bilder in mir anstießen. Wie es weiterging lesen Sie in meiner Geschichte. Nur eins noch: an Reisen in alle Welt war zu DDR-Zeiten nicht zu denken! Ich empfand das wie viele andere als unbeschreiblichen „Verlust“. Die Grenzen wurden geöffnet als ich 25 war! Was für Möglichkeiten! Ich war überglücklich! Bis zu meiner ersten Mongoleireise sollte es jedoch noch Jahre dauern: meine Geschichte.

Deshalb: Ihre Wünsche liegen mir sehr am Herzen, gemeinsam finden wir Lösungen und Wege zum Erfolg. Ja, auch reisen kann „Erfolg“ bedeuten.

Träume erfüllen und Türen öffnen, Blockaden aufspüren und auflösen, Lebensfreude wecken und Vertrauen ins Leben finden – das ist mein Credo.

Wir machen das mit unseren Reisen. Denn unsere Reisen sind Wege ins Unbekannte, wo sich Ihnen Neues zeigen darf und wo Schönheit und befreiende Erfahrungen auf Sie warten.

Ich gehe den sensiblen Weg. Wir finden gemeinsam heraus, was Sie brauchen, und setzen es um. Ich mache es Ihnen leicht, weil ich mit Herz und einem feinen Gespür für Details ein einzigartiges subjektives Reiseerlebnis für Sie schaffe.

Ich bin empathisch. Füreinander sorgen und füreinander da sein in Mitgefühl für alle Lebewesen ist mir ein wichtiges Prinzip. Mich verantwortlich fühlen für das, was ich tue, ist meine Herzensangelegenheit. Sie sind hier, weil Sie und ich eine gemeinsame Leidenschaft haben: die Welt ein bisschen besser zu machen. Reisen in Gemeinschaften mit anderen Lebensweisen können ein neues Bewusstsein ermöglichen wie wir leben wollen, wie wir leben können um die Erde als gesunden Lebensraum zu gestalten.

Ich weiß wovon ich spreche und weiß was ich tue, wenn ich Reisen organisiere. Reisen ist ein Weg aus der Enge in die Weite, hin zu unserem authentischen Selbst, um uns frei zu entscheiden, was gut für uns ist und was gut ist für die Welt in der wir leben.

Ich will mit Kia Ora Reisen  allen Menschen ermöglichen, die Welt mit anderen Augen zu sehen, mit den Augen der anderen – um zu erkennen wer wir wirklich sind.

Awakening.

Große Vorhaben brauchen große Partner

 

Wir bilden ein Team

 

Von Anfang an arbeite ich mit Partnern, die die gleiche Auffassung von nachhaltigen Reisen haben wie ich. Das stellt Kia Ora Reisen auf eine sichere Basis. Wir sind bodenständig, seriös und arbeiten engagiert, um Ihnen ein erfüllendes Reiseerlebnis zu ermöglichen. Ich teile meine Leidenschaft mit den besten Reiseunternehmen wie Ger to Ger in der Mongolei, die wahrhaft nachhaltige Lösungen schaffen, die von maßgeschneiderten Reisen bis zu individuellen Aufenthalten bei Nomadenfamilien reichen.

Ein ganzheitlicher, verantwortungsvoller Blick weit über unser Unternehmen Kia Ora Reisen hinaus prägt alle Reise-Konzepte – zum Wohle von Ihnen, unseren Reisenden, uns als Veranstalter und Mutter Erde.

Wir unterstützen den sorgsamen Umgang mit Ressourcen, ein bewusstes wirtschaftliches Handeln, kollaborieren mit anderen, und streben stets danach, unsere Kunden mit öko-zertifizierten Lieferanten & lokalen Unternehmen zu verbinden. Kia Ora Reisen ermutigt Sie, unsere Reisenden, verantwortlich und nachhaltig zu reisen.

Zu den Kia Ora Reiseprojekten zählen die Mongolei-Touren für die Oldtimer Rallyes Hamburg – Shanghai 2006 und Düsseldorf – Shanghai 2007 in Zusammenarbeit mit Ar Mongol Travel. Des Weiteren gehören dazu die Reisen in den Altai und an den Baikalsee mit Therapeuten, Heilpraktikern und Phytotherapeuten, u.a. die Phytaro Heilpflanzenschule Dortmund und Wolf-Dieter Storl, deutschamerikanischer Kulturanthropologe, Ethnobotaniker und Buchautor… sowie mit Fotografen und Filmemachern.

Kia Ora Story

 

Meine Geschichte – Reisen für Sie

 

Meine Geschichte ist wie eine Reise zu mir selbst – aus der Enge in die Weite, aus der Angst in die Freiheit, ins Erwachen.
Anpassung war immer wieder meine Überlebensstrategie, um mein wahres Ich zu schützen. Reise-Erfahrungen führten mich ins Erwachen.
Meine Geschichte ist geprägt durch Reisen. Beim Reisen erlebe ich Freiheit, Freiheit des authentischen Selbst. Auf meinen Reisen lernte Freiheit ich als Lebensgefühl kennen.
Neugier und Wissbegier ist das eine, Fernweh eine wichtige Zutat und die Sehnsucht, immer wieder die Menschen anderer Kulturen kennenzulernen, die unsere Welt so vielfältig, bunt und lebendig machen. So erfuhr ich während des Reisens die Geheimnisse, die das Erleben unbändiger Freude und das Empfinden umfassender Liebe zum Leben zulassen.

Ich bin in der DDR aufgewachsen, wo das Reisen nur sehr eingeschränkt möglich war. Der größte Teil der Welt blieb uns verschlossen, war ein Tabu… Diese Erkenntnis traf mich umso härter, als ich schon als Kind am glücklichsten war, wenn wir reisten. Reisen ist Bewegung, Reisen ist anregend und man lernt nicht nur die Welt da draußen sondern auch sich selbst kennen.
Es traf mich ebenso hart, weil ich die Menschen kennenlernen wollte in anderen Ländern, die Menschen, die anders leben als wir in Europa, die ein anderes Weltbild haben. Die so viel Lebendigkeit ausstrahlen – und die so viel Unterdrückung und Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Ausbeutung erfahren! Ich wollte erfahren, warum das so war und ist, und mich für sie einsetzen.
Ich versuchte mein Glück im Reisen in unsere Nachbarländer im Osten zu finden und tatsächlich gelang das auch halbwegs. Die Schönheit und Besonderheit der Hohen Tatra und der ungarischen Landschaften sind nur einige, die Begegnungen mit den Menschen herzlich und gastfreundlich, lebendig und freudvoll.

Bis zu meiner ersten Mongoleireise war es noch ein langer Prozess. Als ich 25 war wurden die Grenzen zum Westen geöffnet. Wir hatten uns dafür eingesetzt und ich war überglücklich, wie so viele andere Menschen. Damals steckte ich mitten in einer toxischen Beziehung! Meine Seele sprach durch den Körper – ich wurde krank. Ich musste raus aus dieser Beziehung! Das war der Beginn einer Transformation, die mich in die Freiheit führte. Anfangs war ich in einem fürchterlichen Zustand, voller Angst und Selbstzweifel und vollkommen erschöpft. Für meine kleine Tochter und mich war es ein Neuanfang – ich sorgte für alles was wir für ein glückliches und eigenständiges Leben brauchten. Ich fand einen tollen neuen Job und eine schöne Wohnung. Das war damals das allerwichtigste. Und – wir begannen wieder zu reisen! Die Reisen wurden weiter und länger – mein Wunsch nach einem anderen Leben, in dem ich auch etwas bewegen konnte, wurde immer größer.  Deshalb gründete ich im Sommer 2003 Kia Ora Reisen. Meine Vision: Ich werde Ethno-Kulturreisen zu indigenen Völkern anbieten, die deren Kunst, Kultur und Philosophie bekannt machen und erhalten helfen. Ein Reiseunternehmen mit Spezialisierung auf Ethno-Kultur-Reisen mit dem Kriterium Nachhaltiger Tourismus.
So verband ich das Reisen mit den Indigenen Völkern und mein erstes Ziel sollte Neuseeland sein – Kia Ora! Ich interessierte mich ganz besonders für die Maori, ihre Geschichte und Kultur.
Zuerst wollte ich neue Fähigkeiten erwerben und studierte Kulturtourismus. Im Business kamen meine Erfahrungen und Kenntnisse in Europa zum Einsatz – Reisen nach Ungarn, in die Hohe Tatra, nach Polen, Rumänien, Sardinien und Bulgarien. Es funktionierte so gut, dass ich 2 Jahre später meine Zulassung als Reiseveranstalterin erreichte! Inzwischen hatte ich eine Mongolische Familie kennengelernt und einen Künstler aus Sibirien. Das war der Start, meinen allergrößten und langgehegten Traum zu verwirklichen: mit der transsibirischen Eisenbahn von Moskau durch einen beträchtlichen Teil Russlands bis nach Sibirien, an den Baikalsee und weiter in die Mongolei zu reisen! 2005 zog ich mit meiner Tochter los. Ich wollte selbst alles kennenlernen. Mir war sehr wichtig, vor Ort selbst die Menschen kennenzulernen und zu treffen, mit denen ich gerne zusammenarbeiten will. Europa ließ ich damit hinter mir und wurde zur Mongolei-Spezialistin.
Viele Leute fragen mich, warum ausgerechnet die Mongolei? Und ich schaue wohl meistens immer noch erstaunt weil es mir so selbstverständlich vorkommt, und antworte: „Es hat mich gezogen. Ich wollte schon immer dorthin.“ Ja, es zog mich in die Ferne, Die Mongolei ist das Land, in dem ich mich ruhig, gelassen und geerdet fühle, lebendig und voller Energie. Ich liebe die Weite, die mich atmen lässt, ich fühle den Spirit und ich liebe die Menschen. Somit ist es mir immer ein wichtiges Anliegen, mit den Reisen und Projekten die Nomaden zu unterstützen, damit sie ihre uralte und so wichtige Lebensweise fortführen können in einem Land.
2005 fand ich auf unserer ersten Reise tolle Reisepartner, und schon im darauf folgenden Jahr 2006 führte ich die große Oldtimer-Rallye durch die Mongolei. Es war die Rallye Hamburg – Shanghai und wir organisierten die Mongoleitour dieses großen Events mit über 80 Teilnehmern!
2007 folgte die zweite Oldtimer-Rallye mit 42 Teilnehmern. Außerdem Reisen nach Kanada, nach Russland, nach Guatemala und Nicaragua.

… und die Story geht weiter…

Kanada – 2006 traf ich Günter. Uns verbinden sehr ähnliche Erfahrungen durch Reisen und mit den Begegnungen, vor allem mit wundervollen Menschen Indigener Völker. Es war das Jahr, in dem ich so viel Glück und auch so einen herben Schicksalsschlag erfuhr, denn in dem Jahr erhielt meine Mutter eine Diagnose, die uns fast den Boden unter den Füßen wegzog. Meine Reisen blieben während dieser Zeit meine Kraftquellen! Reisen schenkt mir Vertrauen ins Leben. Es war ein Jahr voller Hoffnung, Liebe und auch der Erkenntnis, WIE WERTVOLL das Leben ist! Ich bin unglaublich dankbar, dass ich die letzten 3 Tage ihres Lebens bei meiner Mutter sein durfte, an ihrer Seite sein durfte, 2008. Dann schaute ich nach vorn und von jetzt an reiste ich mit Günter. Voll tiefer Dankbarkeit erlebe ich die Erinnerung an unsere erste gemeinsame Reise nach Kanada zu First Nations und in die Natur des Nordens! Ein halbes Jahr später waren wir bei „unserer“ Tuareg Familie in  Burkina Faso und Mali. Ich bin so dankbar für den Moment, als wir alle gemeinsam in Tuareg-Art am Boden auf Decken und Kissen saßen und einen Abend voller Lachen, Freude und dem besten afrikanischen Essen verbrachten! Was für ein Erlebnis! Genauso dankbar bin ich dafür, mit Günter in Genf bei der UNO zu sein und an den Sitzungen der Arbeitsgruppen der Indigenen Völker teilnehmen zu können, Menschen kennenzulernen, die sich mit den Indigenen gemeinsam für deren Selbstbestimmung und Menschenrechte einsetzen.

… und die Story geht weiter…

Auf meinen Reisen lernte ich sehr schnell, dass wir von den indigenen Völkern und von den Nomaden der Mongolei weit mehr lernen können als wir ihnen geben können. Die beiden letzten Jahre gaben mir Zeit mich auf das zu fokussieren, was mir wirklich wichtig ist und was meinen Kunden wirklich wichtig ist.
So entwickelte ich mein Konzept „Space to Live“ mit dem unsere Reisen zu Ihrer Kraftquelle werden. Sie schenken Ihnen Erkenntnisse, die besonders heute so wichtig sind. Unsere Reisen schenken Ihnen Vertrauen ins Leben.

Denn genau das habe ich erfahren.

Ich habe Kia Ora Reisen gegen alle Widerstände aufgebaut, von Grund auf, ohne Netz und doppelten Boden und ohne Tricks. Mein Weg sieht stellenweise aus wie die mongolischen Straßen – eine Piste, und wo diese Piste holprig oder steinig wird, zweigen Nebenpisten ab, breit laufen sie in die Steppe hinaus und kommen schließlich immer wieder auf die Hauptpiste zurück.

Was lieben Kia Ora Reisende an uns?

Kia Ora Reisende lieben besonders die persönliche Beratung durch die Inhaberin von Kia Ora Reisen.
Unsere Kunden schätzen die Natürlichkeit der Kia Ora Reisen und lieben die Authentizität der Kia Ora Reisen. Die authentischen Begegnungen mit den Menschen sind für beide Seiten Erlebnisse, die neue Erkenntnisse und inneres Wachstum ermöglichen. Sie sind einfach schön, unkompliziert, respektvoll und ohne gekünstelte Romantik – wie unsere Reisenden immer wieder wertschätzend hervorheben.

Allgemeine Infos

Individuelle Reisen und Wunschreisen von Kia Ora

 

Viele Kia Ora Reisen können Sie auch als Individualreise buchen, in der Regel ab 2 Personen zu Ihrem Wunschtermin.

Ihre persönliche Wunschreise bauen wir Ihnen selbstverständlich nach einem Beratungsgespräch auf. Kia Ora Reisen ist seit fast 20 Jahren erfahren in der Reiseberatung und kreiert Ihre persönliche Traumreise. Wir führen diese Reise mit allen Leistungen für Sie durch.

Ob es sich um eine Einzelreise handelt, mit der Sie sich selbst einen ganz persönlichen Reisetraum erfüllen, oder um eine besondere Gruppe – zum Beispiel Sie gemeinsam mit Ihrem Freundeskreis, den eine Leidenschaft fürs Wandern, für die Heilkraft der Pflanzen oder für Geschichte verbindet – macht keinen Unterschied in der Qualität unserer Arbeit.

Eine Reise ist ein sehr sensibles Erlebnis – wir planen alle Reisen mit sehr großer Sorgfalt und individuell auf unsere Kunden abgestimmt.

Jeder Mensch erlebt eine Reise individuell und sehr persönlich – das Reiseerlebnis ist immer subjektiv. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass kein Mensch ein und dieselbe Reise auf die gleiche Weise erlebt. Darauf gehen wir bei der Reiseplanung und Organisation ein.

Fragen Sie uns – rufen Sie einfach an oder nutzen Sie unser Kontakt-Formular.

Planen Sie jetzt mit mir Ihre individuelle Reise!

CO2-Kompensation für Flüge mit atmosfair

 

atmosfair fliegen – Flüge kompensieren

 

Kia Ora – Reisen liegt der Klimaschutz am Herzen. Daher empfehlen wir Ihnen Ihre Flüge mit atmosfair zu kompensieren. Wir bieten Ihnen direkten Zugang zu atmosfair. Bei jeder Reise finden Sie den Button ‚atmosfair‘ mit dem Sie direkt zum Emissionsrechner gelangen. Sie können dort direkt bei atmosfair – entsprechend dem Flug-Ziel – Ihre freiwillige Klimaschutzabgabe bezahlen, also die Emissionen die durch den Flug entstehen nach Wunsch kompensieren.
Zu jeder atmosfair-Buchung erhalten Sie umgehend ein Zertifikat und erfahren, in welches Projekt Ihr Geld umweltwirksam fließt.

Kann ich bei Kia Ora Reisen meine Flüge buchen?

Kia Ora Reisen ist Ihnen bei der Vermittlung der Flüge zur Reise behilflich.
Zu allen Kia Ora Reisen buchen Sie auf Wunsch über uns die internationalen Flüge zur An- und Abreise hinzu.

Wir bitten Sie zu beachten, dass beim Ausfüllen der Reiseanmeldung alle Angaben zu Ihrem Namen (Nachname, Vorname, Titel, Doppelname usw.) mit den Angaben in der maschinenlesbaren Zeile Ihres Reisepasses übereinstimmen. Aus Sicherheitsgründen können Fluggäste durch die Airline von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn der Name in der Flugbuchung und der Name im Reisepass voneinander abweichen.

Rail&Fly statt Zubringerflüge

Statt Zubringerflüge empfehlen wir Ihnen zur Anreise zum Flughafen Rail&Fly zu buchen. Bestellen Sie Ihr Rail&Fly Ticket gleich mit zu Ihren Flugtickets. Für nur 74,00 Euro insgesamt haben Sie die Anreise von zu Hause zum Flughafen und die Rückreise vom Flughafen nach Hause und können jeden Zug wählen.
Ein Service von Kia Ora – bei uns buchen Sie Rail&Fly gebührenfrei.

So vermeiden Sie Kurzflüge in Europa!

Gibt es alternative Anreisemöglichkeiten?

Mit der Bahn nach Sibirien und mit der Bahn in die Mongolei

Zur Zeit sind Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn undenkbar.

Reisen nach Russland und an den Baikalsee veranstalten wir derzeit nicht. Wir hoffen, dass bald wieder Frieden herrscht und Reisen an den Baikalsee wieder möglich werden.
Dann werden auch Reisen mit der Transsib wieder starten.

Zur Zeit haben wir also keine alternativen Anreisemöglichkeiten in die Mongolei.
Wir raten Ihnen dazu, die Emissionen der Flüge zu kompensieren, mit atmosfair.

Wann bekomme ich meine Reiseunterlagen nach der Buchung?

Nach Ihrer Buchung bzw. nach Ihrer Reiseanmeldung erhalten Sie umgehend von Kia Ora – Reisen Ihre Unterlagen: Buchungsbestätigung/Rechnung,
Reisepreis-Sicherungsschein zur Absicherung Ihrer Reisepreiszahlung (unsere Insolvenzversicherung),
ausführliche Reiseinformationen,
Empfehlungen für Ihre Packliste,
Empfehlungen für Literatur,
Gesundheitsempfehlungen.
Visa-Informationen und Antrag für das Visum wenn erforderlich.

Es sind keine Reiseversicherungen im Reisepreis enthalten.
Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittskostenversicherung.
Eine Reisegepäckversicherung ist für einige Reiseländer auch zu empfehlen. Wir beraten Sie gern.

Etwa 2 Wochen vor Abreise bekommen Sie letzte Informationen und die Kontaktinformationen sowie Hoteladresse(n) zu Ihrer Reise.

Kann ich über Kia Ora Reisen Sitzplätze für meine Flüge reservieren?

Für Flüge, die Sie über Kia Ora Reisen zu Ihrer Reise gebucht haben (Vermittlung) können wir Ihnen gern einen Sitzplatz auf Wunsch reservieren, z.B. sehr zuverlässig bei der MIAT (Mongolian Airlines).

Bei einigen Fluggesellschaften sind Sitzplatzreservierungen in der Economy-Class grundsätzlich kostenpflichtig. Sie können auch selbst reservieren – auf der Website der Airline – nachdem Sie Ihr Flugticket erhalten haben. Auch am Check-In können Sie Ihre Sitzplatzwünsche angeben. Sitzplatzreservierungen sind immer unter Vorbehalt und können von der Fluggesellschaft jederzeit geändert bzw. widerrufen werden. Es gibt Airlines, die keine Reservierungen vorab zulassen.
Bei Gruppenbuchungen werden die Sitzplatzreservierungen für die Gruppe vorgenommen, meist wird dabei von den Airlines nicht darauf geachtet, dass z.B. Ehepartner zusammen sitzen. Die Sitzplatzverteilung müsste dann in der Gruppe im Flugzeug erfolgen.

Was für Unterkünfte darf ich bei Kia Ora Reisen erwarten?

Besondere ausgewählte Unterkünfte

Wir bieten Ihnen ausgewählte Unterkünfte – vor allem landestypische*, indigen geführte Hotels, Lodges und Gästehäuser, die nachhaltig arbeiten.

Bei unseren Reisen bieten wir außergewöhnliche Übernachtungen und besondere Unterkünfte. Ausgewählte hochwertige komfortable Hotels kombinieren wir bei unseren Reisen mit traditionellen Unterkünften:
Sie schlafen in Jurten, Sie übernachten in Tipis, Sie sind zu Gast im Berber-Zelt. In der Wüste übernachten Sie auch unter freiem Himmel und schlafen unterm Sternenzelt. Im Home-stay und in privat geführten Gästehäusern empfangen Sie einheimische Familien gastfreundlich.

Besonderheit Ger

Als Mongolei Spezialist ist Kia Ora Reisen authentisch im Land der Nomaden unterwegs. Sie übernachten in der Mongolei meistens in Gers. Das Ger ist die traditionelle Behausung der Nomaden der Mongolei. Wir sagen hier auch oft Jurte. Jurte oder Jurta ist ein Wort für dieselbe Unterkunftsart, wird jedoch eher in Kirgistan und in Burjatien benutzt.
Ger bedeutet auf Mongolisch auch Heim, zu Hause, Familie… So fühlt es sich an. Es ist durch seine runde Form sehr gemütlich und harmonisch. Alles hat seinen Platz im Ger.
Wenn Sie bei Nomadenfamilien zu Gast sind, haben Sie ein Ger für sich, das neben dem Ger der Familie steht. So haben Sie etwas Privatsphäre und die Gastgeber auch. Gegessen wird meistens gemeinsam. Das Ger ist ausgestattet mit Matten, Betten und hat Sitzmöglichkeiten. Oft steht in der Mitte ein Ofen. Gers haben traditionell ca. 7 m Durchmesser und haben in der Mitte Stehhöhe. Jedes Ger ist mit Filzlagen umwickelt und hat eine Außenhaut aus stabilem Baumwollstoff. Fenster gibt es nicht, sondern der Dachkranz hat eine Öffnung. Wird bei gutem Wetter der Filz oben aufgeschlagen, entsteht ein Fenster mit Blick in den Himmel. Herrlich, nachts den Sternenhimmel durch den Dachkranz schimmern zu sehen…
Bei den Nomaden übernachten Sie authentisch, ganz nach der Lebensart der Nomaden. Ein tolles Erlebnis!

Übernachtungen im Ger Camp bedeuten ebenfalls, Sie haben ein Ger für sich und Ihre Familie oder teilen in der Reisegruppe mit 1-2 Personen ein Ger. Jedes Ger Camp besteht aus mehreren Gers, manchmal sind es 10 oder mehr, und einem Haus mit Duschen, Toiletten und Waschräumen. Dazu gehört auch ein Restaurant, in dem Sie essen.
Unsere Ger Camps haben den Charakter und die Ausstattung von Lodges, und befinden sich mitten in der Natur, in der Weite der mongolischen Landschaften.

Kia Ora Reisen hat für alle Reisen in Peru und Ecuador landestypische, hochwertige Hotels mit Charme und persönlicher Atmosphäre ausgewählt. Wir achten dabei auf ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis. Von Einheimischen geführte Hotels bevorzugen wir. Wir kennen die Hotels und arbeiten meist seit Jahren mit ihnen zusammen.

*mit „landestypisch“ meine ich allgemein Unterkünfte, die der Architektur der Region entsprechen und in Material und Ambiente regional und kulturell typisch sind.
Seltener ist damit die Kategorie gemeint, das heißt, wenn es sich um besonders einfache Hotels oder Gästehäuser handelt, führen wir das in den Informationen so aus.

Hotels bei unseren Reisen in die Mongolei, nach Kirgistan, nach Marokko, Peru und Ecuador sind immer ab 3-Sterne- bis 5-Sterne-Unterkünfte.

Zu jeder Kia Ora Reise finden Sie die Informationen über die Unterkünfte in den Leistungen und in der Rubrik Unterkünfte.

Wie sieht es mit der Verpflegung auf Kia Ora Reisen aus?

Sie essen auf unseren Reisen in ausgewählten Restaurants und unsere Teams kochen unterwegs zu jeder Mahlzeit frisches Essen für Sie.

Sowohl in den Restaurants als auch unterwegs setzen Kia Ora und Partner vor Ort auf einheimische und regionale Produkte, die verarbeitet werden in landestypischer Weise, so dass Sie regionale Spezialitäten genießen können.

Auf Touren durch die Mongolei und Marokko begleitet Sie ein Koch bei allen Kleingruppenreisen, der Sie mit frischen warmen und kalten Mahlzeiten versorgt. Bei privaten / individuellen Reisen kocht der Reiseleiter für Sie und das Team, und Sie genießen regionale Köstlichkeiten.

Sind Sie bei Familien zu Gast, ist das Essen mit den Gastgebern immer ein Highlight, ein authentisches Erlebnis. Man isst gemeinsam und es gibt köstliche typische, traditionelle Spezialitäten.

Bei der Verpflegung setzt Kia Ora immer auf regionale Produkte.

Wir stellen uns auch in der Mongolei auf Verpflegung mit vegetarischen und veganen Mahlzeiten ein. Sie brauchen nur auf dem Anmeldeformular anzukreuzen, dass Sie vegetarisch oder vegan essen möchten.

Besondere Ansprüche – z.B. bei Allergien und Unverträglichkeiten berücksichtigen wir selbstverständlich ebenso.

Bin ich auf Kia Ora Reisen versichert?

Ihre Kundengelder sind grundsätzlich und garantiert über eine Insolvenzversicherung (Kautionsversicherung) gesichert.

Kautionsversicherung

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie immer Ihren Reisepreissicherungsschein.

Hanse-Merkur Reiseversicherungen für Sie

Es sind keine Reiseversicherungen im Reisepreis enthalten. Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittsversicherung. Eine Reisegepäckversicherung ist für einige Reiseländer auch zu empfehlen.
Ich empfehle Ihnen die Reiseversicherungen der Hanse Merkur. Ich berate Sie gerne, beantworte Ihre Fragen und buche Ihnen Ihre Wunsch-Reiseversicherung zur Reise.
Unter diesem Link informieren Sie sich über die Versicherungsarten und Tarife passend zu Ihrer Reise und Sie können hier direkt bei der Hanse Merkur Ihre Wunsch-Reiseversicherung buchen.

Hanse Merkur Reiseversicherung

 

Direkte Links zu den Versicherungen:

Aktuelle Informationen

Russland
Aufgrund der aktuellen Situation setzen wir alle Reisen in die Russische Föderation aus. Das bedeutet, Kia Ora Reisen veranstaltet zur Zeit keine Reisen an den Baikalsee und nach Burjatien.

COVID-19
Das Auswärtige Amt gibt ausführliche Informationen detaillierte Reisehinweise unter diesem Link: Auswärtiges Amt – Reise und Sicherheit Covid-19.

RKI (Robert-Koch-Institut) – Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI – wird fortlaufend aktualisiert.

Die Mongolei öffnete ihre Grenzen für Reisende 2022. Die Mongolei gestattet seit 14. März 2022 die Einreise ohne Test und Nachweise.
Deutsche Staatsbürger reisen weiterhin visafrei in die Mongolei ein. Angehörige anderer Staaten brauchen ein Visum, wir kümmern uns um die dafür erforderliche Einladung.
Vor Abreise erhalten Sie von uns aktuelle Informationen.

Kirgistan erlaubt die Einreise ohne Visum (für EU-Bürger und Bürger der Schweiz) Sie benötigen auch keinen PCR-Test oder andere Nachweise für die Einreise nach Kirgistan.

Die Einreise nach Peru und nach Ecuador ist ebenfalls wieder ohne Test möglich. Wir informieren Sie stets aktuell.

Marokko Wiedereröffnung der Einreise per Flug ab dem 07. Februar 2022.

Zur Einreise nach Marokko benötigen derzeit alle Personen ab 18 Jahren eine vollständige Impfung mit Nachweis (international, QR-Code, der gelbe Impfausweis gilt nicht), sowie einen negativen PCR-Test, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf und ein ausgefülltes Gesundheits-Einreiseformular (fiche sanitaire). Dieses sollte man sich vor dem Flug downloaden, ausfüllen und ausdrucken. Nicht Geimpfte können derzeit nicht nach Marokko einreisen. 

Sicher reisen und genießen

Bei allen Kia Ora Reisen sorgen wir mit einem Sicherheits- und Hygienekonzept für Ihren umfassenden Schutz. Wir reisen nur in Länder und Regionen, die sicher sind und für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht. Dafür haben wir mit unseren Partneragenturen vor Ort transparente Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für unsere Reisenden vorgenommen, die Hotels, Restaurants, Guides/ReiseführerInnen, Fahrer und Fahrzeuge betreffen.

Corona-Bedingt gewähren wir Ihnen auch 2022 kostenlose Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten bis mindestens 30 Tage vor Abreise. Sie können Reisen bis 30 Tage vor der Abreise kostenfrei stornieren, wenn für Ihr gebuchtes Reiseland eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt.
Für kurzfristige Änderungen (coronabedingt) können Sie vor Abreise ebenfalls kostenfrei umbuchen oder Ihre Reise verschieben.

Kia Ora Reisen informiert Sie zu jeder Reisebuchung aktuell über die Einreisebedingungen und Corona-Situation in Ihrem Reiseland und Erfordernisse zur Rückkehr in Ihr Heimatland.