Persönliche Reiseberatung und telefonische Anfragen: Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Tengrismus
Der mongolische Schamanismus und der burjatische Schamanismus sind sehr eng miteinander verbunden, da die Burjaten ein mongolisches Volk sind und viele ihrer spirituellen Praktiken und Weltanschauungen in der Vergangenheit und auch heute noch stark von der mongolischen Schamanismus-Tradition beeinflusst sind. Doch es gibt auch einige Unterschiede und regionale Nuancen, die den mongolischen Schamanismus von dem burjatischen Schamanismus abheben.
Der mongolische Schamanismus ist eine der ältesten und reichsten spirituellen Traditionen der Mongolei und geht bis in die prähistorische Zeit zurück. Er ist stark verwurzelt in der naturverbundenen Weltanschauung und umfasst Praktiken, die den Austausch mit der Geisterwelt und den Kräften der Natur betonen. Schamanismus wird nicht als Religion, sondern als spirituelle Praxis oder eine Lebensweise verstanden. Ähnlich wie im burjatischen Schamanismus geht es nicht um Dogmen oder Glaubensbekenntnisse, sondern um den praktischen Kontakt mit den unsichtbaren Welten und die Kommunikation mit den Geistern.
Der mongolische Schamanismus ist stark von der nomadischen Lebensweise und den Steppenkulturen beeinflusst. Viele Praktiken und Rituale sind eng mit der Natur und den klimatischen Bedingungen der Mongolei verbunden, wie der Ehrung von Tieren und der Natur.
Tengriismus: Der mongolische Schamanismus enthält eine stärkere Betonung auf Tengri, den Gott des Himmels, während der burjatische Schamanismus häufig eine stärkere Betonung auf die Ahnengeister und die heilsamen Kräfte der Natur legt.


Altaigebirge Mongolei


Tief verwurzelt in der Natur

Rolle der Ahnen
Die Drei Welten der mongolischen Weltanschauung
Wie im burjatischen Schamanismus teilt der mongolische Schamanismus die Welt in drei Bereiche oder Welten auf:
Die Obere Welt (Horisun) – Heimat der Ahnengeister, Gottheiten und übernatürlichen Kräfte, die das Universum lenken.
Die Mittlere Welt – Unsere sichtbare Welt, die Welt der Lebenden, die durch die Natur und die alltägliche menschliche Erfahrung geprägt ist.
Die Untere Welt (Tengeriin oron) – Ein Ort der Geister und Toten, der sowohl als ein düsterer Ort als auch als ein Raum für Heilung und Transformation betrachtet wird.
Die Untere Welt kann in verschiedenen Traditionen sowohl als Heimat böser Geister als auch als heiliger Raum mit natürlichen und tierischen Geistern verstanden werden.
Geister und Naturwesen
In der mongolischen Schamanismus-Tradition sind Geister, Ahnen und Naturwesen von zentraler Bedeutung. Götter und Geister sind die treibenden Kräfte des Universums und können sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben. Schamanen wirken als Vermittler zwischen den Welten der Lebenden und der Geister und können Heilung, Schutz oder Weisheit von diesen spirituellen Wesen erhalten.
Tiergeister: Diese Geister sind oft mit bestimmten Tieren verbunden und werden als Helfer und Führer angesehen.
Naturgeister: Berggeister, Flussgeister und andere Naturkräfte sind wichtige Akteure, mit denen Schamanen in Kontakt treten können.
Ahnengeister: Die Toten spielen eine bedeutende Rolle im mongolischen Schamanismus. Sie werden nicht nur verehrt, sondern können aktiv ins Leben der Lebenden eingreifen und sie unterstützen oder bestrafen.
Rituale und Praktiken
Wie auch im burjatischen Schamanismus, umfasst der mongolische Schamanismus Rituale wie Trance und Schamanische Reisen, um mit den Geistern zu kommunizieren. Ein zentrales Element ist das Schamanentrommeln, das verwendet wird, um den Schamanen in einen veränderten Bewusstseinszustand zu versetzen und die spirituelle Reise zu ermöglichen. Dabei wird der Schamane von den Geistern geführt und kann Botschaften empfangen, die sowohl für die Heilung von Einzelpersonen als auch für die Gemeinschaft von Bedeutung sind.
Die Schamanen in der Mongolei können auch als Heiler arbeiten und Hilfe suchen, um Krankheiten zu behandeln, die aus spirituellen Störungen oder einem Ungleichgewicht zwischen den Welten resultieren. Dazu können Rituale zur Reinigung und zum Schutz vor bösen Geistern durchgeführt werden.
Der Schamane als Vermittler
Im mongolischen Schamanismus wird der Schamane als ein Mittler zwischen den Menschen und den Geistern gesehen. Dies unterscheidet sich von einer religiösen Autorität, da Schamanen in erster Linie als praktische Heiler und spirituelle Berater fungieren. Die Fähigkeiten eines Schamanen werden oft als göttlich inspiriert oder als ein Geschenk von den Geistern betrachtet. Schamanen werden in der Regel durch Visionen oder Träume dazu berufen, diesen Dienst anzutreten.
Der „höchste“ Gott Tengri
Im Mongolischen Schamanismus spielt der göttliche Gott „Tengri“ eine zentrale Rolle. Tengri wird als der Gott des Himmels und des Universums verehrt und gilt als oberster Gottheit, die sowohl in der Oben Welt als auch in der Unteren Welt präsent ist. Tengri ist der Ursprung aller Geister und das Prinzip, das die gesamte Weltordnung aufrechterhält. Die Verehrung von Tengri ist nicht nur religiös, sondern auch in der Politik und der Kultur der Mongolen von Bedeutung, da er als Symbol für die Kosmische Ordnung und das Gleichgewicht des Universums gilt.
Bedeutung der Tiere
Tiere sind im mongolischen Schamanismus besonders wichtig. Viele mongolische Schamanen sind mit spezifischen Tiergeistern verbunden, die ihnen als Helfer oder Lehrer zur Seite stehen. Die Tiere spielen eine Schlüsselrolle in den schamanischen Reisen und Ritualen und können dem Schamanen helfen, die spirituelle Welt zu durchqueren und die benötigten Botschaften von den Geistern zu erhalten.
Die Verbindung zur Natur
Der mongolische Schamanismus betont die enge Verbindung des Menschen mit der Natur. Berge, Flüsse, Wälder und Tiere sind nicht nur als materielle Objekte zu betrachten, sondern als lebendige Wesen, die eine spirituelle Bedeutung besitzen. Diese spirituelle Verbindung zur Natur wird durch Rituale und Gebete gepflegt, um das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur zu wahren.




Verehrung der Naturgeister

Rentiere – den Dukha sind sie heilig

Ritual am Morgen im Altaigebirge

Die Menschen der Mongolei leben mit der Natur – Naturgewalt Wasser….
Verschiedene schamanische Traditionen und ihre regionalen Ausprägungen in der Mongolei
Burjatischer Schamanismus im Norden der Mongolei
Die Burjaten, die im Norden der Mongolei leben, praktizieren eine schamanische Tradition, die stark mit den sibirischen Schamanismen verwandt ist. Diese Tradition hat eine dunklere und gleichzeitig auch heilsame Seite, was die Komplexität der Unteren Welt betrifft.
Die Burjaten haben ihr eigenes Spiritsystem und Ahnenkult, der tief mit den Naturgeistern und den Tieren verbunden ist. Der burjatische Schamanismus ist stark ritualisiert und geht oft mit Opfern und Zeremonien einher, die das Wohl der Gemeinschaft sichern sollen. Die Schamanen sind Vermittler zwischen den Geistern der Toten und den Lebenden und werden als heilende Vermittler zwischen den Welten geschätzt.
Schamanismus der Darkhad am Khuvsgulsee
Im Bereich des Khuvsgulsee im nördlichen Teil der Mongolei, der als heilige Region für viele mongolische Schamanen gilt, leben die Darkhad, ein Volk mit einer besonders starken schamanischen Tradition. Die Darkhad sind bekannt für ihre hochentwickelten schamanischen Praktiken, und ihre Schamanen werden als besonders mächtig und weise angesehen.
Die Darkhad praktizieren eine Form des schamanischen Heilens, die tief mit den spirituellen Kräften der Natur verbunden ist. Ihre Schamanen sind als Medizinmänner und -frauen bekannt, die sowohl heilen als auch in der Lage sind, die Seelen der Menschen zu retten. Die Schamanen der Darkhad sind dafür bekannt, dass sie in tiefe Trancezustände eintreten können, um die Kommunikation mit den Geistern der Toten, aber auch mit Naturgeistern und Tiergeistern zu suchen.
Heilung und Schutz: Die Schamanen der Darkhad spielen eine zentrale Rolle in der Heilung und der spirituellen Pflege der Gemeinschaft. Die Geister des Khuvsgulgebirges und die Berggeister sind besonders wichtig in den Ritualen der Darkhad. Diese Geister schützen das Volk und vermitteln den Schamanen Botschaften. Die Darkhad-Schamanen sind dafür bekannt, dass sie sich zu den Heilkräften der Berge, Wälder und Gewässer begeben, um mit den Geistern zu kommunizieren.
Die Tsaatan oder Dukha und ihre Schamanen
Die Tsaatan oder Dukha leben im nördlichen Teil der Mongolei, insbesondere in den Regionen rund um das Khuvsgulsee und die tundraartigen Gebirgsketten, wo sie als Rentiervolk bekannt sind. Ihre Lebensweise und ihre Schamanismus-Tradition sind tief mit den Rentiervölkern der sibirischen Steppe verwoben.
Die Schamanen der Tsaatan haben eine sehr spezifische Tiergeist- und Ahnenverehrung, und der Kontakt zu den Geistern der Rentiere spielt eine herausragende Rolle. Diese Schamanen sind sowohl Heiler als auch Schutzgeist-Formen und tragen eine besondere Verantwortung für die spirituelle Gesundheit der Gemeinschaft und der Natur. Die Rentiere spielen eine zentrale Rolle in der schamanischen Praxis der Tsaatan, da sie als geheiligte Tiere betrachtet werden, die mit den Geistern der Ahnen und der Natur verbunden sind. Die Tsaatan-Schamanen kommunizieren oft mit Geistern der Wälder, Berge und Gewässer, die als Schutzgeister und Helfer angesehen werden. Die Schamanen der Dukha praktizieren viele Heilrituale, bei denen sie sowohl die Naturgeister als auch die Geister der Tiere um Hilfe bitten.
Die Tuva im Altaigebirge
Im Altaigebirge, das sich an der Grenze zwischen der Mongolei, Russland und China befindet, lebt das Tuva-Volk, dessen Schamanismus stark mit den Traditionen der Altai-Schamanen verbunden ist. Dieser Schamanismus ist tief verwurzelt in der kosmischen Sichtweise und in der Verehrung von Tengri und anderen Naturgeistern.
Die Tuva-Schamanen sind bekannt für ihre extremen Trancezustände und die Rituale, die sie durchführen, um mit den Geistern der Ahnen, Tiergeistern und den Naturgeistern zu kommunizieren. Ihre Schamanen sind die Hüter des Wissens und der Heilung, die den natürlichen Zyklus und das Gleichgewicht zwischen den Welten bewahren. Die Verehrung des höchsten Himmelsgottes Tengri ist stark ausgeprägt, und die Schamanen „reisen“ oft in den Himmel oder in die Oberen Welten, um Weisheit und Führung zu erhalten. Die Tuva-Schamanen sind bekannt für ihre Heilpraktiken, die stark mit der spirituellen Reise in andere Welten verbunden sind, sei es in die Oberwelt oder die Untere Welt. Schamanentrommeln spielen eine entscheidende Rolle in den Ritualen der Tuva-Schamanen, die damit in tiefe Trancezustände versetzt werden.
Jede dieser schamanischen Traditionen hat ihre eigene, faszinierende Praxis und Interpretation des Schamanismus, und sie sind tief mit der Geographie, Lebensweise und Kultur der jeweiligen Völker verbunden. Diese regionalen Unterschiede zeigen die Vielfalt und Tiefe des mongolischen Schamanismus!

Tauche ein in die Lebensweise der Nomaden der Mongolei
Ein Khadag ist ein heiliges blaues Tuch das den Himmel symbolisiert und man nutzt es als Zeichen der höchsten Verehrung und des Respekts.
Der Kern von Kia Ora Reisen ist es, Erfahrungsräume durch Reisen zu schaffen, in denen Menschen Kulturen, Landschaften und sich selbst auf achtsame Weise begegnen können.
Unsere Reisen laden dazu ein, Weite, Natur und andere Lebensweisen unmittelbar zu erleben – ohne Erwartungen an Veränderung oder Transformation.
Was entsteht, ist individuell und gehört den Reisenden selbst.
Drei zentrale Werte von Kia Ora Reisen
1. Authentizität und Begegnung
Kia Ora Reisen ermöglicht echte Begegnungen mit Menschen vor Ort – mit Nomad:innen, indigenen Gemeinschaften und lokalen Partner:innen.
Die Reisen führen bewusst abseits touristischer Klischees und eröffnen Einblicke in Lebensweisen, die aus ihrem eigenen Kontext heraus verstanden werden.
Begegnung bedeutet hier: Zeit, Respekt und Offenheit – nicht Inszenierung.
2. Nachhaltigkeit und Respekt
Alle Reisen werden achtsam, verantwortungsvoll und naturverbunden gestaltet.
Im Mittelpunkt stehen langfristige, faire Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften sowie ein respektvoller Umgang mit Landschaft, Ressourcen und kulturellen Traditionen.
Ziel ist nicht „Impact“, sondern stimmige, tragfähige Verbindungen, die für alle Beteiligten sinnvoll sind.
3. Erfahrung, Sinn und Orientierung
Reisen mit Kia Ora sind mehr als klassische Urlaubsreisen.
Sie bieten Zeit zum Innehalten, zur Wahrnehmung und zur Reflexion – getragen von Landschaft, Kultur und dem bewussten Unterwegssein.
Viele Teilnehmende erleben dabei Klarheit, Weite oder neue Perspektiven.
Nicht, weil etwas versprochen wird, sondern weil der Rahmen es erlaubt.
Unser Leitgedanke
„Reisen mit Sinn – als Brücke zwischen Kulturen, Landschaften und eigener Erfahrung.“
„Raum für Begegnung und Erfahrung.“
Kia Ora Reisen steht für achtsames Reisen, echte Begegnungen und respektvolle Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften und Nomad:innen.
Seit über 20 Jahren begleiten wir Menschen auf Reisen, die nicht nur Landschaften zeigen, sondern Beziehung ermöglichen – zur Kultur, zu den Menschen vor Ort und zur eigenen Wahrnehmung.
Unsere Reisen richten sich an Menschen, die bereit sind:
* zuzuhören statt zu bewerten
* zu beobachten statt zu konsumieren
* und sich auf andere Lebensweisen einzulassen
Indigener Tourismus – verantwortungsvoll gestaltet
Indigener Tourismus kann dann sinnvoll sein, wenn er in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinschaften vor Ort entsteht.
Bei Kia Ora Reisen bedeutet das:
* faire Entlohnung lokaler Gastgeber:innen und Guides
* langfristige Partnerschaften
* Respekt vor kulturellen Traditionen
* und ein bewusster Umgang mit Natur und Ressourcen
Ziel ist Begegnung auf Augenhöhe.
Erfahrung statt Versprechen
Unsere Reisen sind keine Programme zur Selbstoptimierung und keine Inszenierungen.
Sie bieten:
* Zeit
* Raum
* Landschaft
* und authentische Begegnung
Was daraus entsteht, ist individuell. Viele Reisende berichten von Klarheit, Weite und neuen Perspektiven – nicht, weil es versprochen wird, sondern weil der Rahmen es ermöglicht.
Willkommen bei Kia Ora Reisen
Wenn Sie sich für nachhaltigen Tourismus, indigene Kulturen und bewusstes Reisen interessieren und die Welt jenseits ausgetretener Pfade erleben möchten, begleiten wir Sie gern.
Kia Ora Reisen – wo Reisen zu Begegnung wird.
Diese Frage wird mir oft gestellt.
Meine Verbindung zur Mongolei entstand nicht durch eine Institution, nicht durch einen Auftrag und nicht durch einen Partner, sondern aus eigenem Interesse, Neugier und innerer Resonanz.
Die Mongolei hat mich von Beginn an durch ihre Weite, Klarheit und Schlichtheit angesprochen.
Die Landschaft, das nomadische Leben und die Beziehung der Menschen zur Natur folgen einer Logik, die still, selbstverständlich und tragfähig ist.
Als ich 2005 zum ersten Mal in die Mongolei reiste, war schnell klar:
Dieser Ort ist kein exotisches Ziel für mich, sondern ein Raum, den ich verstehen wollte.
Was mich an der Mongolei bis heute fasziniert
Die Mongolei bietet etwas, das in vielen modernen Gesellschaften selten geworden ist:
* Weite statt Enge
* Einfachheit statt Überforderung
* Beziehung statt Inszenierung
Die Begegnungen mit Nomadenfamilien, das Leben in der Jurte, die Orientierung an Landschaft und Jahreszeiten haben mein Verständnis von Raum, Ordnung und Alltag nachhaltig geprägt.
Nicht als Ideal – sondern als gelebte Erfahrung.
Warum Reisen in die Mongolei mit Kia Ora Reisen?
Ich veranstalte und begleite Reisen in die Mongolei, weil ich das Land kenne, respektiere und seit vielen Jahren mit lokalen Partner:innen zusammenarbeite.
Unsere Reisen sind:
* achtsam
* landschafts- und kulturbezogen
* nachhaltig gestaltet
* und frei von touristischer Überhöhung
Es geht darum, wirklich da zu sein, präsent.
Eine Einladung
Die Mongolei verändert nichts „automatisch“.
Aber sie bietet einen Raum, in dem Wahrnehmung, Klarheit und Weite möglich werden können.
Wer sich darauf einlassen möchte, ist eingeladen, diesen Weg mit Kia Ora Reisen zu gehen – respektvoll, ruhig und aus eigener Entscheidung.
Reisen mit Kia Ora sind keine durchinszenierten Programme
und keine Reisen, bei denen jeder Moment vollständig vorhersehbar ist.
Unsere Reisen sind reale Erfahrungen im echten Leben.
Das bedeutet:
* Begegnung statt Ablaufplan
* Anpassung statt Kontrolle
* Präsenz statt Perfektion
In anderen Kulturen gelten oft andere Rhythmen, Prioritäten und Formen von Organisation.
Darauf lassen wir uns ein – mit Respekt, Offenheit und Gelassenheit.
Auch wenn wir alle Reisen sorgfältig planen – Unvorhergesehenes gehört dazu
Manches lässt sich nicht planen:
Wetter, Wege, Begegnungen, Zeitabläufe.
Diese Unplanbarkeit ist kein Mangel,
sondern Teil der Erfahrung.
Sie erfordert:
* Flexibilität
* Eigenverantwortung
* und die Bereitschaft, sich auf das einzulassen, was ist.
Für wen diese Reisen geeignet sind
Kia Ora Reisen richten sich an Menschen, die:
* Offenheit und Anpassungsfähigkeit mitbringen
* andere Kulturen nicht an den eigenen Maßstäben messen
* und Erfahrungen schätzen, die nicht vollständig kontrollierbar sind
Wenn Sie Struktur brauchen, aber auch Spielraum aushalten,
wenn Sie Orientierung suchen, aber nicht Perfektion erwarten,
dann passen unsere Reisen gut zu Ihnen.
Eine ehrliche Einladung
Bitte prüfen Sie vor der Buchung,
ob diese Art des Reisens zu Ihnen passt.
Denn nur dann wird daraus eine stimmige und bereichernde Erfahrung – für Sie und für alle Beteiligten.
Viele Menschen, die mit Kia Ora Reisen unterwegs sind, teilen eine besondere Qualität der Wahrnehmung:
Sie nehmen Landschaften, Stimmungen und Begegnungen intensiver wahr und suchen Reisen, die Tiefe statt Reizüberflutung bieten.
Unsere Reisen führen in weite Naturlandschaften, abseits der großen Touristenströme – in die Steppen der Mongolei, in die Stille der Sahara oder in abgelegene Bergregionen. Orte, an denen Raum entsteht: für Präsenz, Wahrnehmung und innere Bewegung.
Wir reisen bewusst in kleinen Gruppen und bleiben mehrere Tage an ausgewählten Orten. Das schafft Vertrautheit, Ruhe und die Möglichkeit, wirklich anzukommen – bei den Menschen, in der Landschaft und bei sich selbst.
Unsere Unterkünfte sind sorgfältig gewählt: Jurten bei Nomadenfamilien, kleine Hotels, Zeltlager an geschützten Plätzen unter dem Sternenhimmel. Gegessen wird gemeinsam – einfach, frisch und nährend. Tee trinken am Feuer, Stille hören, Wind und Erde spüren gehören ebenso zur Reise wie Gespräche und gemeinsames Erleben.
Diese Art des Reisens eignet sich besonders für Menschen, die
Klarheit, Weite und Echtheit schätzen, die nicht permanent geführt werden möchten und die offen sind für Erfahrungen, die sich nicht vollständig planen lassen.
Kia Ora Reisen sind keine Wohlfühlprogramme. Sie sind Einladungen zu echter Begegnung – mit Kulturen, Landschaften und dem eigenen inneren Raum.
Nachhaltig reisen – mit Respekt und Verantwortung
Nachhaltigkeit ist für Kia Ora Reisen kein Marketingbegriff, sondern gelebte Praxis.
Unsere Reisen entstehen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, Nomaden und indigenen Gemeinschaften – auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt.
Ein Großteil des Reisepreises bleibt im Reiseland und kommt direkt den Menschen zugute, mit denen wir reisen und leben. Unsere einheimischen Reiseleiter:innen führen alle Reisen und bilden eine lebendige Brücke zwischen Kulturen, Lebensweisen und Weltbildern.
Wir reisen bewusst:
* in kleinen Gruppen
* abseits massentouristischer Strukturen
* mit ausreichend Zeit an ausgewählten Orten
Unsere Reisenden sind zu Gast – bei Nomadenfamilien, in indigenen Gemeinschaften und in nachhaltig geführten Unterkünften. So entstehen echte Begegnungen und Einblicke in Alltag, Kultur und Naturverbundenheit.
Gegessen wird lokal, frisch und regional.
Unterwegs kochen unsere Teams mit Sorgfalt und Erfahrung – auf Wunsch auch vegetarisch oder vegan.
Nachhaltig reisen bedeutet für uns auch:
* ressourcenschonend unterwegs zu sein
* Müll zu vermeiden
* die Landschaft respektvoll zu behandeln
* und Reisen so zu gestalten, dass sie für Menschen **und Orte** stimmig sind.
Unsere Reisen haben eine angemessene Dauer, lassen Raum für Erleben und hinterlassen möglichst leichte Spuren.
Unsere Haltung – Reisen in Beziehung und Verantwortung
Räume für Weite und Lebendigkeit
Schamanische Begleitung in der Mongolei
Über Gudrun Myriel Wippel
Kultur- und Landschaftsvermittlerin | Gründerin von Kia Ora Reisen
Ich begleite Menschen als Kultur- und Landschaftsvermittlerin in die Mongolei.
Meine Arbeit besteht darin, Räume zu öffnen, in denen Erfahrung möglich wird –
in Begegnung mit Landschaft, Kultur und sich selbst.
Ich halte den Rahmen: Zeit, Ort, Orientierung und Sicherheit.
Die Erfahrung selbst gehört den Reisenden.
Meine Reisen sind keine Therapie und kein Heilversprechen.
Sie laden ein zu Weite, Stille, Wahrnehmung und ehrlicher Begegnung –
mit der mongolischen Landschaft, der Nomadenkultur und der eigenen inneren Bewegung.
Meine Haltung
Reisen verstehe ich als Beziehung:
zur Landschaft, zu den Menschen vor Ort und zu sich selbst.
Ich arbeite achtsam, klar und verantwortungsvoll.
Ich begleite, ohne zu führen.
Ich erkläre, ohne zu interpretieren.
Ich öffne Räume, ohne Erwartungen zu erzeugen.
Die mongolische Weite, das einfache Leben der Nomaden und die Rhythmen der Natur
bieten einen Erfahrungsraum, der still, kraftvoll und ordnend wirken kann –
auf ganz individuelle Weise.
Erfahrung & Hintergrund
Seit über 20 Jahren arbeite ich im Bereich Kulturtourismus, interkulturelle Zusammenarbeit und nachhaltiges Reisen.
Nach einem pädagogischen Studium war ich viele Jahre in wissenschaftlichen Institutionen tätig und organisierte internationale Kooperationen und Reisen. Diese Arbeit prägte meine strukturierte, verantwortungsvolle und kultursensible Herangehensweise.
Ab 2001 begann meine intensive Zusammenarbeit mit indigenen Kulturen, unter anderem in Nordamerika, Afrika, Sibirien und der Mongolei.
2005 reiste ich zum ersten Mal in die Mongolei – ein Wendepunkt, der bis heute meine Arbeit bestimmt.
Seitdem begleite und organisiere ich Reisen in dieses Land, oft abseits klassischer Routen, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partner:innen. Gemeinsam mit meinem Mann bereise ich die Mongolei auch unabhängig, um Landschaften, Orte und Lebensweisen wirklich zu verstehen.
Kia Ora Reisen
2003 gründete ich Kia Ora Reisen mit dem Anspruch, nachhaltige, respektvolle und authentische Reiseerfahrungen zu ermöglichen.
Ich bin Mitglied bei Forum anders Reisen, TourCert und weiteren Initiativen für verantwortungsvollen Tourismus.
Mein Engagement gilt nicht nur der Reise selbst, sondern auch Menschenrechten, kultureller Selbstbestimmung und fairen Partnerschaften mit lokalen Gemeinschaften.
Schamanische Praxis – als Haltung, nicht als Heilsversprechen
Seit 2018 bilde ich mich in schamanischer Praxis weiter, unter anderem bei der burjatischen Schamanin Marina Schoetschel sowie der Foundation for Shamanic Studies Europe.
Diese Arbeit fließt nicht als Therapie, sondern als achtsame, kultursensible Haltung in meine Reisen ein:
im Respekt vor Orten, Landschaften und ihren Geschichten,
in einfachen Ritualen der Wahrnehmung,
und in der bewussten Arbeit mit Zeit, Stille und Natur.
Einladung
Meine Reisen richten sich an Menschen, die:
* Erfahrung suchen, nicht Erlösung
* Weite, Klarheit und Eigenverantwortung schätzen
* offen sind für Kultur, Landschaft und Prozesse
Ich lade dich ein, die Mongolei zu bereisen und ihr zu begegnen –
und dir selbst darin.
Ich halte Raum zwischen Mensch, Landschaft und Kultur – damit Erfahrung möglich wird.
Kia Ora Story – unsere Geschichte
Alles begann mit einer großen Faszination.
Schon als Kind war Gudrun Wippel berührt von den Bildern und Geschichten indigener Völker – von ihren Gewändern, ihrer Nähe zur Natur und ihrer selbstverständlichen Verbundenheit mit dem Leben. Damals entstand ein inneres Wissen: Es gibt andere Arten zu leben. Und sie tragen Weisheit in sich.
Aufgewachsen in der DDR war Reisen lange begrenzt. Doch die Sehnsucht nach Weite, Freiheit und echter Begegnung blieb. Nach der Wende wurde daraus ein Weg: hinaus in andere Landschaften, Kulturen und Lebensweisen – immer getragen von Respekt, Neugier und Offenheit.
2003 gründete Gudrun Kia Ora Reisen.
Reiseveranstaltung, die sich als Einladung versteht:
zu Reisen, die Menschen, Kulturen und innere Räume verbinden.
Ein Wendepunkt war ihre erste Reise in die Mongolei.
Die Weite der Steppe, das Leben der Nomaden, das einfache Dasein im Rhythmus der Natur – all das wirkte tief. Aus Begegnungen wurden Beziehungen. Aus Reisen entstanden langfristige Partnerschaften, die bis heute auf Vertrauen und gegenseitiger Achtung beruhen.
Kia Ora Reisen sind „Reisen aus der Enge in die Weite“.
Sie führen an Orte abseits touristischer Routinen, in kleine Gruppen, mit Zeit, Raum und Offenheit für das Ungeplante. Sie laden ein, langsamer zu werden, zuzuhören, mitzuleben – und sich selbst neu zu begegnen.
„Kia Ora“ bedeutet mehr als ein Gruß.
Es ist ein Wunsch: Mögest du leben. Mögest du lebendig sein.
Diese Haltung prägt jede unserer Reisen.
Bis heute.
Kia Ora Chronologie
2003
Gründung von „Kia Ora! Interkulturelle Begegnungsreisen“
Erste Website (autodidaktisch erstellt)
Aufbau community-basierter Reisen in Ungarn
2005
Erste Reise in die Mongolei – Beginn einer bis heute tragenden Verbindung
Beitritt zum Forum anders Reisen.
2006–2007
Oldtimer-Rallyes durch die Mongolei mit insgesamt über 130 Teilnehmenden
2007
Beginn der Reisen zu First Nations in Kanada
2008–2018
Reisen zu indigenen Völkern in Afrika
(Tuareg, Berber, Dogon in Mali, Burkina Faso und Marokko)
2009–2018
Gruppenreisen nach Nicaragua in Kooperation mit Solidaritäts- und Städtepartnerschaftsprojekten
2009–2012
Reisen nach Guatemala – Begegnungen mit der Maya-Kultur
2012
Tod des deutsch-ewenkischen Künstlers Michael Grey Wolf Guruev
Weiterführung seines künstlerisch-sozialen Projekts in der Mongolei
2012–2015
Ehrenamtliche Projektarbeit am Baikalsee und in der Mongolei
2013–2017
Eigener Messestand auf der Fair Handeln Stuttgart
ab 2014
Zertifizierung als nachhaltiger Reiseveranstalter mit TourCert
2015
Ausbildung zur Reiseleiterin und Wanderführerin
(Travel & Personality)
2017
Vollständiger Schritt in die Selbstständigkeit mit Kia Ora Reisen
2018
Neue Destination: Kirgistan
Erste Begegnung mit burjatischer Schamanentradition am Baikalsee
2019
Teilnahme an CMT Stuttgart,
Kongress & Messe für Ganzheitsmedizin München,
Erste Schamanenreise an den Baikalsee (Insel Olchon)
2020–2021
Corona-Pandemie
Mongolei und Russland geschlossen
Relaunch der Website während der Reisesperren
2022
Beginn der schamanischen Ausbildung bei der Foundation for Shamanic Studies Europe
Wiederaufnahme der Reisen nach Mongolei, Marokko, Kirgistan, Peru und Neuseeland
Dank
Großer Dank an alle Gäste und Partner, die Kia Ora Reisen durch die Corona-Jahre treu geblieben sind.
One Spirit – gemeinsam unterwegs
Indigene Völker – Reisen in Verbundenheit
Alle Kia Ora Reisen sind als Individualreise oder private Reise buchbar.
Darüber hinaus sind wir spezialisiert, Ihre ganz persönliche Traumreise für Sie zu organisieren und durchzuführen.
Sagen Sie uns was für eine Reise Sie möchten, Gudrun Wippel berät Sie in einem ausführlichen Gespräch oder per email.
Unsere Beratung ist eine aufmerksame Begleitung Ihrer Reisewünsche und und gründliche Planung Ihrer Reise nach Ihren Vorstellungen.
Planen Sie jetzt mit mir Ihre Reise!
Schreiben Sie mir dazu bitte eine email mit Ihren Wünschen oder rufen Sie mich an. Nutzen Sie auch das Kontaktformular auf der Startseite!
Kia Ora Reisen ist Ihnen bei der Vermittlung der Flüge zur Reise behilflich.
Zu allen Kia Ora Reisen buchen Sie auf Wunsch über uns die internationalen Flüge zur An- und Abreise hinzu.
Wir bitten Sie zu beachten, dass beim Ausfüllen der Reiseanmeldung alle Angaben zu Ihrem Namen (Nachname, Vorname, Titel, Doppelname usw.) mit den Angaben in der maschinenlesbaren Zeile Ihres Reisepasses übereinstimmen. Aus Sicherheitsgründen können Fluggäste durch die Airline von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn der Name in der Flugbuchung und der Name im Reisepass voneinander abweichen.
atmosfair fliegen – Flüge kompensieren
Kia Ora – Reisen liegt der Klimaschutz am Herzen. Daher empfehlen wir Ihnen Ihre Flüge mit atmosfair zu kompensieren.
Wir bieten Ihnen direkten Zugang zu atmosfair. Bei jeder Reise finden Sie den Button ‚atmosfair‘ mit dem Sie direkt zum Emissionsrechner gelangen. Sie können dort direkt bei atmosfair – entsprechend dem Flug-Ziel – Ihre freiwillige Klimaschutzabgabe bezahlen, also die Emissionen die durch den Flug entstehen nach Wunsch kompensieren.
Zu jeder atmosfair-Buchung erhalten Sie umgehend ein Zertifikat und erfahren, in welches Projekt Ihr Geld umweltwirksam fließt.
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So vermeiden Sie Kurzflüge in Europa!
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Eine Reisegepäckversicherung ist für einige Reiseländer auch zu empfehlen. Wir beraten Sie gern.
Etwa 2 Wochen vor Abreise bekommen Sie letzte Informationen und die Kontaktinformationen sowie Hoteladresse(n) zu Ihrer Reise.
Wasser, Ressourcen & achtsames Unterwegssein
Angesichts der massiven Probleme mit Plastik weltweit haben wir gemeinsam mit unseren Partnern beschlossen:
Für unsere Mongolei-Reisen gilt: keine Plastikflaschen mehr! Wir bieten täglich frisch abgekochtes Quellwasser, mit denen Sie Ihre Trinkflasche für den Tag füllen können. Unterwegs gibt es Milchtee oder Tee bei den Nomaden, die Sie besuchen. Bei einem höheren Bedarf an Trinkwasser bereiten wir Ihnen die entsprechende Menge zu.
Natürlich in Peru unterwegs – keine Plastikflaschen, sondern Sie füllen Ihre Trinkflaschen jeden Morgen mit frischem Wasser auf.
Und in Marokko? Wie schafft es unser Team in Marokko, ohne Plastikflaschen ausreichend Wasser für Sie bereitzustellen? Ihr Guide holt bei jeder Rast, an jeder Oase frisches Quellwasser aus dem Brunnen oder direkt von der Quelle und kocht ausschließlich mit diesem Wasser, bereitet Tee zu jeder Mahlzeit und Sie füllen Ihre Trinkflaschen mit abgekochtem Wasser auf.
Wichtig in den trockenen Regionen in der Mongolei und Marokko ist auch das Wassersparen! Wie erreichen wir einen sparsamen Umgang mit Wasser auf den Reisen? Machen Sie es wie die Nomaden: einige Tage tut es auch das Waschen mit kaltem oder warmem Wasser, es muss nicht täglich eine Dusche sein!
Darüber hinaus haben wir bei den meisten Reisen keine aufblasbaren Isomatten mehr zur Verfügung.
Sprachbarriere? Kulturschock? – Reise-Workshop zu Ihrer Reise in die Mongolei.
Wie wäre es mit einer Reise, die authentisch ist…
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Daher haben wir bereits vor vielen Jahren eingeführt, alle Reisen ab 2 Personen durchzuführen.
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Bei unseren Reisen steht nicht nur das Erlebnis der Kulturen und Landschaften im Vordergrund, sondern auch das kulinarische Genießen regionaler Spezialitäten. Wir möchten sicherstellen, dass Ihre Reise nicht nur eine Entdeckungsreise für die Sinne ist, sondern auch ein Fest für den Gaumen.
Auf unseren Reisen haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Verpflegung gelegt, um sicherzustellen, dass Sie die Vielfalt und Authentizität der lokalen Küche voll und ganz erleben können. Dabei legen wir großen Wert auf Frische, Qualität und Regionalität der Zutaten.
In ausgewählten Restaurants werden Sie mit einer Vielzahl von regionalen Gerichten verwöhnt, die sorgfältig zubereitet und präsentiert werden. Unsere Teams bereiten auch unterwegs zu jeder Mahlzeit frisches Essen für Sie zu, damit Sie auch während der Aktivitäten gestärkt bleiben.
Bei Touren durch Länder wie die Mongolei und Marokko begleitet Sie ein erfahrener Koch bei Gruppenreisen, der Sie mit einer Auswahl an warmen und kalten Mahlzeiten versorgt. Selbstverständlich verwenden wir auch hier regionale Produkte, um Ihnen das authentische Geschmackserlebnis zu bieten.
Besonders hervorheben möchten wir die besonderen Momente, wenn Sie bei Familien zu Gast sind. Das gemeinsame Essen mit den Gastgebern ist ein echtes Highlight und bietet Ihnen die Möglichkeit, köstliche typische Spezialitäten zu genießen und die lokale Gastfreundschaft hautnah zu erleben.
Selbstverständlich nehmen wir auch besondere Ernährungsbedürfnisse ernst. Wir stellen uns auf vegetarische, vegane oder andere spezielle Ernährungsanforderungen ein. Einfach auf dem Anmeldeformular angeben, was Sie benötigen, und wir kümmern uns darum.
Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu Ihrer Verpflegung zu kontaktieren – wir freuen uns darauf, Ihnen eine unvergessliche kulinarische Reise zu bieten!
Viele unserer Gäste in Europa entscheiden sich bewusst für eine vegetarische oder fleischarme Ernährung – oft aus berechtigter Sorge um Massentierhaltung, Umweltfolgen oder Tierwohl. Diese Haltung ist sehr verständlich und verdient großen Respekt.
In der Mongolei begegnen wir einer ganz anderen Form des Umgangs mit Tieren: Die nomadische Viehwirtschaft basiert auf jahrhundertealten Traditionen und einem tiefen Verständnis für Naturkreisläufe. Die Tiere leben das ganze Jahr über in freier Bewegung, ernähren sich von dem, was die Landschaft bietet, und stehen in engem Bezug zu den Familien, die sie halten. Tierhaltung ist hier keine industrielle Praxis, sondern existenzieller Teil des Lebens – mit großer Achtsamkeit und Respekt gegenüber dem Tier.
Fleisch hat in der mongolischen Ernährung und Kultur einen hohen Stellenwert – nicht als Massenprodukt, sondern als wertvolles Gut. Es wird mit Bedacht verwendet, und in vielen Regionen wird im Sommer gar nicht oder nur sehr selten geschlachtet. In dieser Zeit steht eher Milch im Vordergrund: frische Milch, Joghurt, Käse und getrocknete Milchprodukte (z. B. Aaruul) bestimmen die Mahlzeiten.
Als Gast erlebst du die nomadische Lebensweise aus erster Hand – mit allem, was dazu gehört: von der natürlichen Tierhaltung über die Zubereitung traditioneller Speisen bis hin zum einfachen, naturnahen Leben.
Vegetarische Ernährung ist selbstverständlich möglich – gerne berücksichtigen wir das bei der Planung Deiner Reise. Gleichzeitig laden wir dazu ein, offen und neugierig auf eine Lebensweise zu blicken, in der Tierhaltung, Ernährung und Naturverbundenheit in einer sehr ursprünglichen Form miteinander verwoben sind.
Wir legen großen Wert darauf, dass Ihre Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis der Gastfreundschaft und des Komforts wird.
Wir sind stolz darauf, Ihnen nicht nur außergewöhnliche Reiseerlebnisse zu bieten, sondern auch eine Auswahl an besonderen Unterkünften, die Ihre Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer machen.
Bei unseren Reisen steht die Authentizität im Mittelpunkt. Deshalb bieten wir Ihnen ausgewählte Unterkünfte, die von Einheimischen geführt werden und einen nachhaltigen Ansatz verfolgen. Von komfortablen Hotels und Lodges bis hin zu traditionellen Behausungen wie Jurten und Tipis – wir möchten sicherstellen, dass Sie nicht nur bequem, sondern auch authentisch untergebracht sind.
In der Mongolei, dem Land der Nomaden, übernachten Sie meistens in traditionellen Gers, den runden Filz-Jurten der mongolischen Nomaden. Ein Ger ist nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern ein echtes Zuhause, das Ihnen ein Gefühl von Gemütlichkeit und Harmonie vermittelt. Bei einem Aufenthalt bei Nomadenfamilien haben Sie sogar Ihr eigenes Ger für sich, das Ihnen Privatsphäre bietet und Ihnen erlaubt, das Nomadenleben aus erster Hand zu erleben.
Unsere Ger Camps in der Mongolei bieten Ihnen ebenfalls ein authentisches Erlebnis, kombiniert mit dem Komfort von Lodges und mitten in der unberührten Natur der mongolischen Landschaften.
In Peru, Ecuador, Kirgisistan und Marokko haben wir für Sie eine sorgfältige Auswahl an hochwertigen und nachhaltigen Unterkünften getroffen. Von persönlich geführten Hotels bis hin zu ausgewählten 3- bis 5-Sterne-Häusern – wir legen großen Wert darauf, dass Sie sich während Ihrer Reise wohl und umsorgt fühlen.
Egal ob Sie in einer traditionellen Jurte in der mongolischen Steppe schlafen oder in einem gemütlichen Gästehaus in Peru übernachten – wir möchten sicherstellen, dass Ihre Unterkunft Teil Ihres unvergesslichen Reiseerlebnisses wird.
Aotearoa Neuseeland, Australien und Marokko gehören zu den sichersten Reiseländern der Welt
Auch die Mongolei ist ein sehr friedliches Reiseland. Sie reisen unbesorgt und sicher in der Mongolei, begleitet von unseren ReiseleiterInnen und Ihrem Fahrer. Wir kochen für Sie jede Mahlzeit aus hochwertigen regionalen Produkten frisch – auch für Vegetarier und vegan lebende Gäste.
Die Mongolen sind ebenso für ihre Friedlichkeit, Freundlichkeit und besonders große Gastfreundschaft bekannt wie die Australier. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, denn die Gastfreundschaft der Nomaden der Mongolei ist geradezu legendär.
Die Menschen in Aotearoa Neuseeland gelten als freundlichste Menschen der Welt. Das Kia Ora der Māroi bedeutet sogar noch mehr: es verbindet, denn es meint die Essenz einer Person. Man fühlt eine tiefe Verbundenheit mit den Menschen in Aotearoa Neuseeland. Neuseeland gilt aufgrund seiner niedrigen Kriminalitätsrate, wenigen endemischen Krankheiten und der guten Gesundheitsversorgung als sehr sicher.
Marokko gilt als eines der sichersten Reiseländer 2024 weltweit, so die internationale Risk Map. Sie sind tatsächlich in Marokko sicher unterwegs und mit unserem Berber-Team bestens rundum betreut. Die überaus freundlichen und sehr respektvollen Berber unseres Marokko-Teams mit ihrer sanften Zurückhaltung sind auf Ihr Wohl bedacht: richtig gutes Essen und Trinken auch auf den Trekkings in der Sahara in Marokko, gemütliche Unterkünfte und außergewöhnliche Naturerlebnisse – und Sie reisen sicher.
In Peru reisen Sie 2024 wieder sicher. Denn wir haben ein ausgezeichnetes Team mit großem Verantwortungsbewusstsein für die Gäste. Sie sind immer in Begleitung ihrer einheimischen Reiseleitung, wir wählen ausschließlich sichere Verkehrsmittel und Sie besuchen mit uns in Peru sichere Orte und Perus einzigartige Sehenswürdigkeiten. Wir beraten Sie ausführlich, bevor Sie in die großen Höhen der Anden reisen. Da ab 4000 m Höhe ein Risiko für die Höhenkrankheit besteht, haben wir stets ein Notfallkit dabei, die Reiseleitung ist bestens geschult und im Falle der Höhenkrankheit reisen Sie sofort in niedrigere Regionen. Peru ist ein Land der Superlative: spektakuläre Naturwunder, interessante Attraktionen, die Geschichte der Inka, die Gegenwart der Indigenen Völker der Anden, ausgezeichnetes Essen und Trinken.
Mehr Informationen, spannende Geschichten, Reiseberichte aus der Mongolei, Marokko und Kirgistan Reiseinformationen aus unseren Reiseländern, Sehenswürdigkeiten in Peru und anderswo, Festivals und Nomadenleben in der Mongolei, Gedanken über Indigene Völker und Reisen für hochsensible Menschen … finden Sie in meinen
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unter diesem Link: Unterwegs mit Kia Ora