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Kia Ora
Die Ewenen und Ewenken, die Sami und Dolganen…
Ein Gespräch mit Tjan Zaotschnaja, eine Frau vom indigenen Volk der Itelmenen.
Indigene Völker in der Russischen Föderation

Die Vielfalt und der kulturelle Reichtum der Indigenen Völker

Die indigenen Völker Russlands werden die „kleinen Völkern des Nordens“ genannt, zu ihnen gehören die Itelmenen auf der Halbinsel Kamtschatka. Kamtschatka liegt im Nordosten Asiens, im Fernen Osten der Russischen Föderation und ist weit bekannt als Naturparadies zwischen Feuer und Eis, ein Land der Vulkane.

Tjan Zaotschnaja ist eine bemerkenswerte Frau. Sie gehört zum Volk der Itelmenen, lebt seit über 40 Jahren in Deutschland und engagiert sich mutig für die Indigenen Völker des Nordens der Russischen Föderation.

Das kleine Volk der Itelmenen ist auf der Halbinsel Kamtschatka beheimatet. In Russland zählen die Indigenen Völker zur sogenannten Gruppe der „kleinen Völker des Nordens“. Hinter dieser nett klingenden Bezeichnung steckt in Wirklichkeit eine Marginalisierung, denn diese Völker sind nicht  unbedeutend, und sie leben auch nicht nur im Norden. Für mich klingt es so, als hätte man sie alle in einen Topf gesteckt, auf eine Region festgelegt und klein gemacht. Es suggeriert, es gäbe kaum Unterschiede zwischen diesen Völkern. Die Bezeichnung ist auch falsch, denn sie alle sind Indigene Völker und damit haben sie bestimmte Rechte, zuallererst gelten für sie selbstverständlich auch die allgemeinen Menschenrechte.
Auf dem Territorium der Russischen Föderation – oder sagen wir lieber, IHR Territorium gehört heute zur Russischen Föderation – leben heute 40 Indigene Völker plus 4, die nicht im Register eingetragen sind.

Ich habe mich für ein Interview mit Tjan entschieden, weil mich seit meiner Kindheit die Indigenen Völker Sibiriens interessieren und faszinieren und weil man allgemein hier in Europa so wenig über sie weiß.
Das war vor ungefähr 100 Jahre noch anders. Eine zeitlang gehörte es zum Allgemeinwissen, die Völker Sibiriens wenigstens ansatzweise zu kennen. Die Vielfalt der Indigenen Völker war in ihrer jeweiligen faszinierend schönen typischen Kleidung zu sehen. Die unterschiedlichen Muster und Ornamente, Stiefel, Schuhe und Kopfbedeckungen wiesen sie zum Beispiel als Ewenken, Nenzen, Dolganen, Sami oder Nanai aus, um nur einige zu nennen. Und sie alle haben eine Wirtschafts- und Lebensweise die der jeweiligen Region entspricht, in der sie leb(t)en.

Wer sind eigentlich Indigene Völker auf dem Territorium von Russland?

Itelmenische Gruppe mit traditioneller Kleidung

eine Gruppe itelmenischer Mädchen in typischer Kleidung übt einen traditionellen Tanz

Grafik von Michail Grey Wolf - Völker des Nordens und Sibiriens

Grafik des deutsch-ewenkischen Künstlers Michail Grey Wolf „Die Völker des Nordens und Sibiriens – nur einige der 129 First Nations“

Tjan setzt sich für den Erhalt indigener Sprachen ein

Kamtschatka Landschaft - Alexej Derjugin

Kamtschatka – faszinierende Landschaften vulkanischen ursprungs

Engagement für die Indigenen Völker Sibiriens

Tjan lebt seit über 40 Jahren in Deutschland, sie hat nie ihre Muttersprache, Itelmenisch, sprechen gelernt. Als Kind sprach sie Russisch und bezeichnet auch heute Russisch als ihre Muttersprache.

Warum ist das so? Steckt darin einer der Gründe, dass sich Tjan Zaotschnaja seit Jahrzehnten für die Wiederbelebung und Erhaltung der Sprachen der Indigenen Völker Russlands engagiert? Sie hat Sprachprojekte mit großem Erfolg durchgeführt. Einige sind heute weiterhin wirksam und werden fortgeführt.
Tjan engagiert sich rege für die Rechte der Indigenen Völker auf dem Territorium Russlands. Sie kann das von Deutschland aus tun, was für Menschen in Russland gefährlich geworden ist – sich für Menschenrechte einsetzen. Sie engagiert sich im Rahmen der Münchener Regionalgruppe der GfbV für die Itelmenen und andere Indigene Völker Russlands. Unter anderem ist sie im Rahmen des Tollwoodfestivals in München und im Rahmen des Nuclear Free Future Award aktiv. Ein erfolgreiches Projekt für die Fischerboote für Itelmenen, die traditionell Fischer sind, hat Tjan mit der GfbV München durchgeführt. In einem Projekt zur Wiederbelebung und Erhaltung der Itelmenischen Sprache verwirklichte sie die Erstellung und Herausgabe eines Lehrbuches, eines Lesebuches in Itelmenisch/Russisch. Seit vielen Jahren macht Tjan Zaotschnaja regelmäßig 1-2 mal im Monat eine Radiosendung in München.

Tjan freut sich über das Interview, das ich mit ihr mache: „Ja, das ist eine sehr gute Idee, ich verstehe es, denn ich mache auch seit vielen Jahren die Indigenen Völker Sibiriens bekannter. Jetzt wissen die Leute wer die Itelmenen sind, das hat ziemlich lange gedauert, aber durch die modernen Medien geht es schneller. Die Indigenen in Russland sind daran interessiert, dass die Menschen in Europa und in Deutschland mehr über sie erfahren. Ich habe Kontakt mit Indigenen auf Kamtschatka und in Sibirien. Sie unterscheiden sich ein bisschen von denen in Amerika oder Australien und ich habe zu dem Leben der Indigenen in Russland mehr Informationen als andere Menschen hier.“

Tjan konnte seit 1990 wieder nach Kamtschatka reisen, vorher war ihr dies verwehrt. Zwischen 1990 und 2014 war sie fast jedes Jahr in ihrer alten Heimat und bei ihrem Volk, den Itelmenen.

Die Sprache ist verwurzelt mit dem Land auf dem wir leben.
Bedeutung der indigenen Sprachen

Ich spreche kein Itelmenisch

„Mein Thema waren immer die Sprachen, die Itelmenische Sprache vor allem. Das Projekt habe ich erfolgreich beendet, und ich habe diesen Sommer, 2020, erfahren, dass die Sprache in der Bibliothek in der Hauptstadt auf Kamtschatka und in einem Institut unterrichtet wird. 4 Studenten auf Kamtschatka waren daran beteiligt. Wir haben das Projekt am Anfang unterstützt und es gab dort Menschen die aktiv mitgemacht haben und glücklicherweise weiterentwickelt haben. Es gibt sogar eine Gruppe dort, die das Sprachprojekt über das Internet betreibt.“

Tjan findet wichtig, die itelmenische Sprache auch über das Internet zu unterrichten, denn die Sprache ist sehr schwer, ganz anders als Russisch, der Wortschatz und Aussprache sind ganz anders und die Sprache ist schwer zu erlernen. Durch das Internet kann jeder in seinem Tempo lernen.

„Zudem gibt es jetzt ein Wörterbuch Itelmenisch-Russisch. Das ist sehr gut, weil viele alte lokale Ortsbezeichnungen, wie die Namen von Flüssen und Bergen nur noch die alten Menschen kennen und im Allgemeinen jetzt nur die Russischen Bezeichnungen verwendet werden. Zusammen mit den Ältesten der Itelmenen, die die Sprache noch sprechen und mit Hilfe einiger alter Bücher, die die alten Namen noch beinhalten, konnten wir die lokalen Namen der Flüsse, Berge, Täler und Vulkane wieder beleben und das Wörterbuch zusammenstellen.“, erzählt mir Tjan Zaotschnaja.

Ich frage Tjan, ob sie auch noch Itelmenisch spricht. Ihre Antwort verblüfft mich: „Ich selber kann kein Itelmenisch sprechen, meine Versuche wurden unterbrochen…, später war ich mit vielen anderen Themen beschäftigt, ich kam nach München und hatte kaum Zeit dafür Itelmenisch zu lernen…“

Eine traurige Wahrheit: in der Sowjetunion wurden mit Bildungsprogrammen die indigenen Kinder ihrer Muttersprache, der Sprache der Indigenen, entfremdet. In Internaten, weit weg von ihren Familien, war es verboten, die Sprache zu sprechen und es war nur noch Russisch erlaubt. So sollten die Indigenen ihre Identität verlieren. Es war ein sehr ähnliches Verfahren wie in Kanada und in den USA, wo man so mit den First Nations verfuhr!

Eine traurige Wahrheit - die Indigenen sollten ihre Identität verlieren.

Nanai und Itelmenen fischen

Traditionell leben viele Indigene Völker auch vom Fischfang, so die Nanai im Amurgebiet und die Itelmenen auf Kamtschatka.

Nanai in der Amur-Region

Nanai in der Amur-Region

Warum sind indigene Sprachen so wichtig?

Nomadenschule in Marokkko

Kinder lernen in der Nomadenschule in der Marokkanischen Sahara

Schule First Nations Kanada

Schulgebäude der First Nations in Kanada, Bella Coola

Indigene Völker haben Rechte

Das Interesse an der Sprache des Volkes zu dem sie gehören, wurde bei den Kindern und Jugendlichen wieder geweckt, heute wird die Sprache der Itelmenen z.B. wieder an einigen speziellen Schulen und in Internetkursen unterrichtet.

22.10.2020 sagte Galina Angarova, Burjatin und Vorsitzende der NGO Cultural Survival:

„Indigene Völker sprechen über 70% der Weltsprachen, obwohl sie nur 6,2% der Weltbevölkerung ausmachen. Indigene Sprachen sind der Zugang zu indigenen Kulturen, Kosmovisionen, Philosophien und traditionellem Wissen; der Erhalt indigener Sprachen ist untrennbar mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt der Erde verbunden. COVID-19 hat eine ernsthafte Bedrohung für unsere Ältesten und das riesige Wissen, über das sie verfügen, dargestellt. Es wird geschätzt, dass mehr als 2.000 Sprachen gefährdet sind oder verstummen, von denen jeweils weniger als 1.000 Sprecher heute noch leben.“

Warum sind eigentlich Sprachen so wichtig? Sprachen indigener Völker verschwinden, die Sprachvielfalt unserer Erde scheint ebenso zu sterben wie die unzähligen Tierarten und Pflanzenarten, die nun fast täglich in Folge der Umweltzerstörung vernichtet werden. Viele indigene Sprachen sind bereits tot, allenfalls archiviert in den Institutionen wie Bibliotheken, Universitäten, Museum – in Archiven aufbewahrt. Die lebendige Vielfalt der Sprachen – heute gehört sie zum kulturellen Erbe, zu dem immateriellen Erbe der Menschheit und zum geistigen Eigentum (WIPO).

Experten behaupten, dass heute 90% aller Sprachen weltweit gefährdet sind. Manche Sprachen werden nur noch von so wenigen Menschen gesprochen, dass sie mit diesen Menschen sterben werden.
Sehr verständlich erklärt Survival International die Bedeutung der Indigenen Sprachen auf seiner Homepage im Beitrag „Indigene Sprachen sind der Schlüssel zum Verständnis unseres Selbst“

2019 war das Internationale Jahr der Indigenen Sprachen

Es geht nicht nur um den Erhalt der Sprachen als Kulturgut, als kulturelles Erbe der Menschheit, es geht um Wissen, das mit der Sprache verschwindet, es geht um die Identität der Menschen, der Indigenen Völker, die mit der Sprache auch ihre Wurzeln und ihre Identität verlieren.

Aber das Internationale Jahr der indigenen Sprachen hatte nicht nur Bedeutung für den Schutz und Erhalt der indigenen Sprachen, sondern damit auch für die Durchsetzung der Rechte indigener Völker.

Das wird zum Beispiel an Artikel 32 der Erklärung über die Rechte indigener Völker deutlich:

Laut Artikel 32 der Erklärung müssen Staaten die „freiwillige und in Kenntnis der Sachlage erteilte Zustimmung“ indigener Völker einholen, bevor sie ein Projekt genehmigen, das sich auf deren Land oder deren Gebiete und sonstigen Ressourcen auswirkt, insbesondere im Zusammenhang mit der Erschließung, Nutzung oder Ausbeutung von Bodenschätzen, Wasservorkommen oder sonstigen Ressourcen.

Dabei sind Sprachbarrieren oft ein Problem. Rechtlicher Beistand in der jeweiligen indigenen Sprache, Übersetzung von Projektunterlagen oder Umweltgutachten, Menschenrechte usw. in allen Phasen der Projektplanung und Umsetzung bedeuten dagegen sehr viel für eine echte Partizipation und Zugang zu Informationen in einer Sprache, die sie verstehen.

Es geht auch um das Wissen, das mit der Sprache verschwindet
Reiseprojekt für Angehörige indigener Völker

Erfahrungen austauschen

Ich plane ein Reiseprojekt für Angehörige Indigener Völker. Indigene können so gegenseitig ihre Projekte besuchen und kennenlernen, sich austauschen und aus den Erfahrungen der anderen lernen. Wiederholt sind sie mit entsprechenden Wünschen auf mich zugekommen, da ich überall auf der Welt Freunde und Bekannte aus indigenen Völkern habe, die Projekte betreiben oder betreuen oder planen.  So ist zum Beispiel die Nomadenschule der Berber in der marokkanischen Sahara für eine Frauenkooperative der Tuareg interessant, die sich für die Bildung der Mädchen einsetzt. Da ist Austausch gefragt und gut, vor Ort zu sein. Berber möchten wissen wie Sorben in Deutschland leben und deren Lebensweg kennenlernen. Die Frage ist wie sie es schaffen, ihre Bräuche und Traditionen zu leben und ihre Sprache wieder zu beleben und zu lehren. Sie wollen ihre Erfahrungen austauschen und lernen.
Leider ist dies seit 2020 durch die Corona-Pandemie nicht mehr möglich.

Tjan Zaotschnaja macht mit Mut: „Wir sollten in die Zukunft schauen und weil das Fundament bei dir vorhanden ist, dieses Ziel verfolgen.“

Sie erzählt: Mit einer Umweltaktivistin der Schoren* habe ich geschrieben weil wir nicht reden konnten. In Kusbas gibt es nur noch schwarzen Schnee – durch Steinkohleabbau ist die Umwelt verseucht. Dennoch gibt es einige Regionen, in denen sie mit Tourismus Alternativen aufbauen wollen. Obwohl dort sehr viel Steinkohle abgebaut wird und die Natur zerstört ist, gibt es noch einige ursprüngliche wunderschöne Regionen. Und weil man in der Welt immer weniger Steinkohle verbraucht, muss man in die Zukunft schauen und Rekultivierung, Renaturierung schaffen. Wir alle brauchen andere Perspektiven. Renaturierung wie bei den Sorben in der Lausitz nach dem Braunkohleabbau ist daher von Interesse. Wenn die Lage in Russland besser wird, wäre es denkbar, dass eine kleine Gruppe kommt und kennenlernt, wie man das von Anfang an besser machen kann.

* Das Volk der Schoren lebt in der Republik Altai der Russischen Föderation.

Wir sollten in die Zukunft schauen und dieses Ziel verfolgen

Tofalar Sibirien-Kinder kennen ihre Kultur

Die Kinder der Tofalar lernen von den Ältesten viel über ihre Kultur.

Kinder vom Volk der Tofalar in der Elementarschule

Kinder vom Volk der Tofalar in der Elementarschule. Heute gibt es noch ungefähr 770 Tofa.

Klimawandel und Umweltprobleme

Absetzbecken der Kupfermine in der Mongolei Gudrun Wippel

Das Absetzbecken an der Kupfermine in der Mongolei, Gudrun Wippel 2014.

Legende Rentier Ewenkischer Künstler Michail Grey Wolf

„Die Legende vom Blauen Rentier“ Auch der Deutsch-Ewenkische Künstler Michail Grey Wolf engagierte sich für die Rechte der Indigenen Völker Sibiriens. Er griff in seinen Bildern und Skulpturen traditionelle Lebensweise, Kleidung und Legenden der Menschen Sibiriens auf.

Junge Leute müssen mit den Älteren gemeinsam die Zukunft gestalten.

Viele unserer Menschen kämpfen gegen den Abbau von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen, vor allem die ältere Generation. Für die jüngere Generation und die nachfolgenden Generationen müssen sich die Jüngeren und die Älteren gemeinsam Gedanken machen, um die Zukunft zu gestalten.“

Indigene nutzen natürlich auch die Möglichkeit zur UNO zu gehen, zum Beispiel zu Themen wie Fischfang, zum Thema Frauen oder zu ökologischen Themen nehmen sie an Sitzungen teil. Sie haben immer heute zum Glück die Möglichkeit, online über Zoom zu sprechen oder teilzunehmen. Das ist für unsere Leute günstig. Sie leben in den entlegenen Regionen in Sibirien und im hohen Norden und es ist schwierig nach Moskau zu kommen. Ins Ausland zu reisen ist für die meisten sehr schwer.

Der Klimawandel ist für uns alle ein großes Problem und für die Indigenen Völker eine echte Bedrohung. Sie haben Probleme, und die Schäden, die vorhanden sind werden kaum beseitigt. Die Leute bekommen kaum Kompensation dafür. Ein Beispiel, das offiziell bekannt wurde, ist die Umweltzerstörung durch Nornickel. Es gab große Schäden durch Abbau von Rohstoffen und 700 Indigene auf der Halbinsel Yamal sollten Entschädigung bekommen. Das war zugesagt, aber sie haben nichts bekommen, es wird noch darüber diskutiert. Es geht auch darum, was die Leute essen. Die Schäden betreffen sehr den Fisch und auch die Rentiere. Sie sterben, wenn es zu viele giftige Schadstoffe gibt, und die Menschen verlieren ihre Nahrungsgrundlage. Die Nenzen und anderen Indigenen Völker, die hier leben wenden sich gegen den Abbau von Nickel, das unter anderem für die Produktion von Elektroautos notwendig ist, unter solchen Bedingungen. Sie verlangen eine nachhaltige umweltfreundliche Wirtschaftsweise. Die indigenen Völker versuchen seit Monaten, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf das Problem zu lenken, um ihr angestammtes Land zu schützen.
Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen lesen Sie bitte den aktuellen Artikel: IWGIA Oktober 2021, Russlands indigene Völker fordern internationale Unterstützung zur Rettung der Arktis

Tjan versucht, diese Projekte zu unterstützen und das Thema zu verbreiten. Auch bei Straßenaktionen und bei Radiosendungen in München, wo Tjan arbeitet. Sie sagt abschließend: „Jetzt beschäftige ich mich mit der Radiosendung für nächsten Dienstag und bereite meinen Vortrag in Lübeck vor „Von Chukotka bis Murmansk – Rohstoffabbau und Indigene Völker!“.“

Interview von November 2020

Irgendwann wird es besser und man soll jetzt nach vorne schauen.
Erfahren Sie mehr über Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen ist es, Erfahrungsräume durch Reisen zu schaffen, in denen Menschen Kulturen, Landschaften und sich selbst auf achtsame Weise begegnen können.

Unsere Reisen laden dazu ein, Weite, Natur und andere Lebensweisen unmittelbar zu erleben – ohne Erwartungen an Veränderung oder Transformation.
Was entsteht, ist individuell und gehört den Reisenden selbst.

Drei zentrale Werte von Kia Ora Reisen

1. Authentizität und Begegnung

Kia Ora Reisen ermöglicht echte Begegnungen mit Menschen vor Ort – mit Nomad:innen, indigenen Gemeinschaften und lokalen Partner:innen.
Die Reisen führen bewusst abseits touristischer Klischees und eröffnen Einblicke in Lebensweisen, die aus ihrem eigenen Kontext heraus verstanden werden.

Begegnung bedeutet hier: Zeit, Respekt und Offenheit – nicht Inszenierung.

2. Nachhaltigkeit und Respekt

Alle Reisen werden achtsam, verantwortungsvoll und naturverbunden gestaltet.
Im Mittelpunkt stehen langfristige, faire Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften sowie ein respektvoller Umgang mit Landschaft, Ressourcen und kulturellen Traditionen.

Ziel ist nicht „Impact“, sondern stimmige, tragfähige Verbindungen, die für alle Beteiligten sinnvoll sind.

3. Erfahrung, Sinn und Orientierung

Reisen mit Kia Ora sind mehr als klassische Urlaubsreisen.
Sie bieten Zeit zum Innehalten, zur Wahrnehmung und zur Reflexion – getragen von Landschaft, Kultur und dem bewussten Unterwegssein.

Viele Teilnehmende erleben dabei Klarheit, Weite oder neue Perspektiven.
Nicht, weil etwas versprochen wird, sondern weil der Rahmen es erlaubt.

Unser Leitgedanke

„Reisen mit Sinn – als Brücke zwischen Kulturen, Landschaften und eigener Erfahrung.“

„Raum für Begegnung und Erfahrung.“

Reisen mit Begegnung

Reisen mit Haltung – Begegnung statt Konsum

Kia Ora Reisen steht für achtsames Reisen, echte Begegnungen und respektvolle Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften und Nomad:innen.

Seit über 20 Jahren begleiten wir Menschen auf Reisen, die nicht nur Landschaften zeigen, sondern Beziehung ermöglichen – zur Kultur, zu den Menschen vor Ort und zur eigenen Wahrnehmung.

Unsere Reisen richten sich an Menschen, die bereit sind:

* zuzuhören statt zu bewerten
* zu beobachten statt zu konsumieren
* und sich auf andere Lebensweisen einzulassen

Indigener Tourismus – verantwortungsvoll gestaltet

Indigener Tourismus kann dann sinnvoll sein, wenn er in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinschaften vor Ort entsteht.

Bei Kia Ora Reisen bedeutet das:

* faire Entlohnung lokaler Gastgeber:innen und Guides
* langfristige Partnerschaften
* Respekt vor kulturellen Traditionen
* und ein bewusster Umgang mit Natur und Ressourcen

Ziel ist Begegnung auf Augenhöhe.

Erfahrung statt Versprechen

Unsere Reisen sind keine Programme zur Selbstoptimierung und keine Inszenierungen.

Sie bieten:

* Zeit
* Raum
* Landschaft
* und authentische Begegnung

Was daraus entsteht, ist individuell. Viele Reisende berichten von Klarheit, Weite und neuen Perspektiven – nicht, weil es versprochen wird, sondern weil der Rahmen es ermöglicht.

Willkommen bei Kia Ora Reisen

Wenn Sie sich für nachhaltigen Tourismus, indigene Kulturen und bewusstes Reisen interessieren und die Welt jenseits ausgetretener Pfade erleben möchten, begleiten wir Sie gern.

Kia Ora Reisen – wo Reisen zu Begegnung wird.

Warum Mongolei?

Warum Mongolei?

Diese Frage wird mir oft gestellt.

Meine Verbindung zur Mongolei entstand nicht durch eine Institution, nicht durch einen Auftrag und nicht durch einen Partner, sondern aus eigenem Interesse, Neugier und innerer Resonanz.

Die Mongolei hat mich von Beginn an durch ihre Weite, Klarheit und Schlichtheit angesprochen.
Die Landschaft, das nomadische Leben und die Beziehung der Menschen zur Natur folgen einer Logik, die still, selbstverständlich und tragfähig ist.

Als ich 2005 zum ersten Mal in die Mongolei reiste, war schnell klar:
Dieser Ort ist kein exotisches Ziel für mich, sondern ein Raum, den ich verstehen wollte.

Was mich an der Mongolei bis heute fasziniert

Die Mongolei bietet etwas, das in vielen modernen Gesellschaften selten geworden ist:

* Weite statt Enge
* Einfachheit statt Überforderung
* Beziehung statt Inszenierung

Die Begegnungen mit Nomadenfamilien, das Leben in der Jurte, die Orientierung an Landschaft und Jahreszeiten haben mein Verständnis von Raum, Ordnung und Alltag nachhaltig geprägt.

Nicht als Ideal – sondern als gelebte Erfahrung.

Warum Reisen in die Mongolei mit Kia Ora Reisen?

Ich veranstalte und begleite Reisen in die Mongolei, weil ich das Land kenne, respektiere und seit vielen Jahren mit lokalen Partner:innen zusammenarbeite.

Unsere Reisen sind:

* achtsam
* landschafts- und kulturbezogen
* nachhaltig gestaltet
* und frei von touristischer Überhöhung

Es geht darum, wirklich da zu sein, präsent.

Eine Einladung

Die Mongolei verändert nichts „automatisch“.
Aber sie bietet einen Raum, in dem Wahrnehmung, Klarheit und Weite möglich werden können.

Wer sich darauf einlassen möchte, ist eingeladen, diesen Weg mit Kia Ora Reisen zu gehen – respektvoll, ruhig und aus eigener Entscheidung.

Unser Name "Kia Ora"

„Kia Ora“ – die Essenz des Lebens

„Kia Ora“ ist ein alltäglicher Gruß der Māori in Neuseeland – er bedeutet so viel wie „Lebendigkeit“, „Am-Leben-Sein“ oder einfach „Hallo“.
Mit diesen zwei kleinen Worten wird nicht nur eine Person begrüßt, sondern ihr ganzes Wesen gewürdigt – ihre Herkunft, ihre Geschichte und ihre Präsenz.
Für uns ist „Kia Ora“ die Haltung unserer Reisen: offen, aufmerksam und verbunden.
Gemeinsam trinken wir Tee mit Nomaden in der Mongolei, wandern mit Berbern in der Sahara, entdecken Māori-Urwälder in Neuseeland oder erleben Pachamama in den Anden.
Auf unseren Reisen spüren Sie Lebensfreude, Präsenz und Verbundenheit – mit Menschen, Landschaften und sich selbst.
Kia Ora! – Willkommen zu Reisen, die Begegnung lebendig machen.

Real life experience

Reisen als reale Erfahrung

Reisen mit Kia Ora sind keine durchinszenierten Programme
und keine Reisen, bei denen jeder Moment vollständig vorhersehbar ist.

Unsere Reisen sind reale Erfahrungen im echten Leben.

Das bedeutet:

* Begegnung statt Ablaufplan
* Anpassung statt Kontrolle
* Präsenz statt Perfektion

In anderen Kulturen gelten oft andere Rhythmen, Prioritäten und Formen von Organisation.
Darauf lassen wir uns ein – mit Respekt, Offenheit und Gelassenheit.

Auch wenn wir alle Reisen sorgfältig planen – Unvorhergesehenes gehört dazu

Manches lässt sich nicht planen:
Wetter, Wege, Begegnungen, Zeitabläufe.

Diese Unplanbarkeit ist kein Mangel,
sondern Teil der Erfahrung.

Sie erfordert:

* Flexibilität
* Eigenverantwortung
* und die Bereitschaft, sich auf das einzulassen, was ist.

Für wen diese Reisen geeignet sind

Kia Ora Reisen richten sich an Menschen, die:

* Offenheit und Anpassungsfähigkeit mitbringen
* andere Kulturen nicht an den eigenen Maßstäben messen
* und Erfahrungen schätzen, die nicht vollständig kontrollierbar sind

Wenn Sie Struktur brauchen, aber auch Spielraum aushalten,
wenn Sie Orientierung suchen, aber nicht Perfektion erwarten,
dann passen unsere Reisen gut zu Ihnen.

Eine ehrliche Einladung

Bitte prüfen Sie vor der Buchung,
ob diese Art des Reisens zu Ihnen passt.

Denn nur dann wird daraus eine stimmige und bereichernde Erfahrung – für Sie und für alle Beteiligten.

Mongolei Reisen für fein wahrnehmende Menschen

Reisen für fein wahrnehmende Menschen

Viele Menschen, die mit Kia Ora Reisen unterwegs sind, teilen eine besondere Qualität der Wahrnehmung:
Sie nehmen Landschaften, Stimmungen und Begegnungen intensiver wahr und suchen Reisen, die Tiefe statt Reizüberflutung bieten.

Unsere Reisen führen in weite Naturlandschaften, abseits der großen Touristenströme – in die Steppen der Mongolei, in die Stille der Sahara oder in abgelegene Bergregionen. Orte, an denen Raum entsteht: für Präsenz, Wahrnehmung und innere Bewegung.

Wir reisen bewusst in kleinen Gruppen und bleiben mehrere Tage an ausgewählten Orten. Das schafft Vertrautheit, Ruhe und die Möglichkeit, wirklich anzukommen – bei den Menschen, in der Landschaft und bei sich selbst.

Unsere Unterkünfte sind sorgfältig gewählt: Jurten bei Nomadenfamilien, kleine Hotels, Zeltlager an geschützten Plätzen unter dem Sternenhimmel. Gegessen wird gemeinsam – einfach, frisch und nährend. Tee trinken am Feuer, Stille hören, Wind und Erde spüren gehören ebenso zur Reise wie Gespräche und gemeinsames Erleben.

Diese Art des Reisens eignet sich besonders für Menschen, die
Klarheit, Weite und Echtheit schätzen, die nicht permanent geführt werden möchten und die offen sind für Erfahrungen, die sich nicht vollständig planen lassen.

Kia Ora Reisen sind keine Wohlfühlprogramme. Sie sind Einladungen zu echter Begegnung – mit Kulturen, Landschaften und dem eigenen inneren Raum.

Nachhaltig reisen

Nachhaltig reisen – mit Respekt und Verantwortung

Nachhaltigkeit ist für Kia Ora Reisen kein Marketingbegriff, sondern gelebte Praxis.
Unsere Reisen entstehen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, Nomaden und indigenen Gemeinschaften – auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt.

Ein Großteil des Reisepreises bleibt im Reiseland und kommt direkt den Menschen zugute, mit denen wir reisen und leben. Unsere einheimischen Reiseleiter:innen führen alle Reisen und bilden eine lebendige Brücke zwischen Kulturen, Lebensweisen und Weltbildern.

Wir reisen bewusst:

* in kleinen Gruppen
* abseits massentouristischer Strukturen
* mit ausreichend Zeit an ausgewählten Orten

Unsere Reisenden sind zu Gast – bei Nomadenfamilien, in indigenen Gemeinschaften und in nachhaltig geführten Unterkünften. So entstehen echte Begegnungen und Einblicke in Alltag, Kultur und Naturverbundenheit.

Gegessen wird lokal, frisch und regional.
Unterwegs kochen unsere Teams mit Sorgfalt und Erfahrung – auf Wunsch auch vegetarisch oder vegan.

Nachhaltig reisen bedeutet für uns auch:

* ressourcenschonend unterwegs zu sein
* Müll zu vermeiden
* die Landschaft respektvoll zu behandeln
* und Reisen so zu gestalten, dass sie für Menschen **und Orte** stimmig sind.

Unsere Reisen haben eine angemessene Dauer, lassen Raum für Erleben und hinterlassen möglichst leichte Spuren.

Unsere Haltung - Reisen in Verantwortung

Unsere Haltung – Reisen in Beziehung und Verantwortung

Kia Ora Reisen steht für Reisen, die auf Begegnung, Respekt und Verantwortung beruhen.
Unsere Gäste erleben Landschaften und Kulturen nicht von außen, sondern als Gäste bei Menschen, die wir seit vielen Jahren kennen. Vertrauen, Verlässlichkeit und Freundschaft bilden die Grundlage unserer Zusammenarbeit vor Ort.
Unsere einheimischen Reiseleiterinnen und Reiseleiter sind dabei eine wichtige Brücke zwischen den Kulturen. Sie vermitteln nicht nur Wissen über Land und Leute, sondern auch Werte, Zusammenhänge und Perspektiven.
Respekt, Menschenrechte und Fairness
Respekt vor der Würde jedes Menschen ist für uns selbstverständlich.
Wir achten darauf, dass unsere Reisen im Einklang mit den Menschenrechten stehen und setzen uns für faire und sichere Arbeitsbedingungen ein.
Kinderarbeit, Ausbeutung oder jede Form von Grenzverletzung haben bei Kia Ora Reisen keinen Platz.
Wir arbeiten ausschließlich mit Partnern zusammen, die diese Haltung teilen.
Unsere Zusammenarbeit mit Guides, Fahrern, Gastgebern und Gemeinschaften ist langfristig angelegt. Faire Bezahlung, transparente Absprachen und verlässliche Arbeitsbedingungen sind für uns Teil verantwortungsvollen Reisens.
Der größte Teil der Einnahmen bleibt im Reiseland und kommt direkt den Menschen zugute, mit denen wir arbeiten.
Reisen mit Verantwortung
Nachhaltigkeit, indigener Tourismus und Menschenrechte sind für uns keine Schlagworte.
Sie zeigen sich im täglichen Tun, in der Art der Begegnung und im gegenseitigen Respekt.
Unsere Reisen laden dazu ein, die Welt nicht nur zu sehen, sondern in Beziehung zu treten – mit Landschaften, Kulturen und Menschen.

Räume, Weite, Lebendigkeit

Räume für Weite und Lebendigkeit

Kia Ora Reisen entstehen aus einer Haltung der Achtsamkeit gegenüber Landschaft, Kultur und Zeit.
Unsere Reisen sind bewusst so gestaltet, dass Raum entsteht – für Wahrnehmung, Begegnung und innere Bewegung.
Ich begleite diese Reisen mit Präsenz, Erfahrung und feinem Gespür für Menschen und Orte.
Nicht, um Prozesse zu steuern oder zu „heilen“, sondern um einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Leben entfalten kann.
Weite, Stille und Einfachheit sind dabei keine Konzepte, sondern Erfahrungen.
Sie wirken dort, wo nichts erzwungen wird.

Schamanische Begleitung Mongolei

Schamanische Begleitung in der Mongolei

Einige unserer Mongolei-Reisen werden von einer mongolischen Schamanin begleitet.
Diese Begleitung entspringt der lebendigen schamanischen Tradition der Mongolei und ist Teil der lokalen Kultur – nicht ein zusätzliches Angebot für Reisende.
In der mongolischen Welt ist der Schamane oder die Schamanin nicht in erster Linie Heiler*in im westlichen Sinn. Sie oder er übernimmt vielfältige Aufgaben: als Mittler*in zwischen Mensch, Natur und Geistwelt, als Bewahrer*in von Wissen, als Begleiter*in in Übergangszeiten und als spirituelle Autorität innerhalb der Gemeinschaft.
Die schamanische Präsenz auf diesen Reisen schafft einen besonderen Rahmen. Sie prägt die Atmosphäre, den Rhythmus und die Tiefe des Erlebens – ohne etwas zu fordern oder vorzugeben. Rituale, Gespräche oder Begegnungen entstehen aus der Situation heraus und sind freiwillig.
Kia Ora Reisen vermittelt keine schamanischen Behandlungen, Heilversprechen oder Ausbildungen.
Wir verstehen diese Begleitung als kulturelle Begegnung und als Einladung, eine andere Weltsicht kennenzulernen – achtsam, respektvoll und auf Augenhöhe.

Über Gudrun Wippel

Über Gudrun Myriel Wippel

Kultur- und Landschaftsvermittlerin | Gründerin von Kia Ora Reisen

Ich begleite Menschen als Kultur- und Landschaftsvermittlerin in die Mongolei.
Meine Arbeit besteht darin, Räume zu öffnen, in denen Erfahrung möglich wird –
in Begegnung mit Landschaft, Kultur und sich selbst.

Ich halte den Rahmen: Zeit, Ort, Orientierung und Sicherheit.
Die Erfahrung selbst gehört den Reisenden.

Meine Reisen sind keine Therapie und kein Heilversprechen.
Sie laden ein zu Weite, Stille, Wahrnehmung und ehrlicher Begegnung –
mit der mongolischen Landschaft, der Nomadenkultur und der eigenen inneren Bewegung.

Meine Haltung

Reisen verstehe ich als Beziehung:
zur Landschaft, zu den Menschen vor Ort und zu sich selbst.

Ich arbeite achtsam, klar und verantwortungsvoll.
Ich begleite, ohne zu führen.
Ich erkläre, ohne zu interpretieren.
Ich öffne Räume, ohne Erwartungen zu erzeugen.

Die mongolische Weite, das einfache Leben der Nomaden und die Rhythmen der Natur
bieten einen Erfahrungsraum, der still, kraftvoll und ordnend wirken kann –
auf ganz individuelle Weise.

Erfahrung & Hintergrund

Seit über 20 Jahren arbeite ich im Bereich Kulturtourismus, interkulturelle Zusammenarbeit und nachhaltiges Reisen.
Nach einem pädagogischen Studium war ich viele Jahre in wissenschaftlichen Institutionen tätig und organisierte internationale Kooperationen und Reisen. Diese Arbeit prägte meine strukturierte, verantwortungsvolle und kultursensible Herangehensweise.

Ab 2001 begann meine intensive Zusammenarbeit mit indigenen Kulturen, unter anderem in Nordamerika, Afrika, Sibirien und der Mongolei.
2005 reiste ich zum ersten Mal in die Mongolei – ein Wendepunkt, der bis heute meine Arbeit bestimmt.

Seitdem begleite und organisiere ich Reisen in dieses Land, oft abseits klassischer Routen, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partner:innen. Gemeinsam mit meinem Mann bereise ich die Mongolei auch unabhängig, um Landschaften, Orte und Lebensweisen wirklich zu verstehen.

Kia Ora Reisen

2003 gründete ich Kia Ora Reisen mit dem Anspruch, nachhaltige, respektvolle und authentische Reiseerfahrungen zu ermöglichen.
Ich bin Mitglied bei Forum anders Reisen, TourCert und weiteren Initiativen für verantwortungsvollen Tourismus.

Mein Engagement gilt nicht nur der Reise selbst, sondern auch Menschenrechten, kultureller Selbstbestimmung und fairen Partnerschaften mit lokalen Gemeinschaften.

Schamanische Praxis – als Haltung, nicht als Heilsversprechen

Seit 2018 bilde ich mich in schamanischer Praxis weiter, unter anderem bei der burjatischen Schamanin Marina Schoetschel sowie der Foundation for Shamanic Studies Europe.

Diese Arbeit fließt nicht als Therapie, sondern als achtsame, kultursensible Haltung in meine Reisen ein:
im Respekt vor Orten, Landschaften und ihren Geschichten,
in einfachen Ritualen der Wahrnehmung,
und in der bewussten Arbeit mit Zeit, Stille und Natur.

Einladung

Meine Reisen richten sich an Menschen, die:

* Erfahrung suchen, nicht Erlösung
* Weite, Klarheit und Eigenverantwortung schätzen
* offen sind für Kultur, Landschaft und Prozesse

Ich lade dich ein, die Mongolei zu bereisen und ihr zu begegnen –
und dir selbst darin.

Ich halte Raum zwischen Mensch, Landschaft und Kultur – damit Erfahrung möglich wird.

Die Kia Ora Story

Kia Ora Story – unsere Geschichte

Alles begann mit einer großen Faszination.
Schon als Kind war Gudrun Wippel berührt von den Bildern und Geschichten indigener Völker – von ihren Gewändern, ihrer Nähe zur Natur und ihrer selbstverständlichen Verbundenheit mit dem Leben. Damals entstand ein inneres Wissen: Es gibt andere Arten zu leben. Und sie tragen Weisheit in sich.

Aufgewachsen in der DDR war Reisen lange begrenzt. Doch die Sehnsucht nach Weite, Freiheit und echter Begegnung blieb. Nach der Wende wurde daraus ein Weg: hinaus in andere Landschaften, Kulturen und Lebensweisen – immer getragen von Respekt, Neugier und Offenheit.

2003 gründete Gudrun Kia Ora Reisen.
Reiseveranstaltung, die sich als  Einladung versteht:
zu Reisen, die Menschen, Kulturen und innere Räume verbinden.

Ein Wendepunkt war ihre erste Reise in die Mongolei.
Die Weite der Steppe, das Leben der Nomaden, das einfache Dasein im Rhythmus der Natur – all das wirkte tief. Aus Begegnungen wurden Beziehungen. Aus Reisen entstanden langfristige Partnerschaften, die bis heute auf Vertrauen und gegenseitiger Achtung beruhen.

Kia Ora Reisen sind „Reisen aus der Enge in die Weite“.
Sie führen an Orte abseits touristischer Routinen, in kleine Gruppen, mit Zeit, Raum und Offenheit für das Ungeplante. Sie laden ein, langsamer zu werden, zuzuhören, mitzuleben – und sich selbst neu zu begegnen.

„Kia Ora“ bedeutet mehr als ein Gruß.
Es ist ein Wunsch: Mögest du leben. Mögest du lebendig sein.

Diese Haltung prägt jede unserer Reisen.
Bis heute.

Kleine Kia Ora Chronologie

Kia Ora Chronologie

2003
Gründung von „Kia Ora! Interkulturelle Begegnungsreisen“
Erste Website (autodidaktisch erstellt)
Aufbau community-basierter Reisen in Ungarn

2005
Erste Reise in die Mongolei – Beginn einer bis heute tragenden Verbindung
Beitritt zum Forum anders Reisen.

2006–2007
Oldtimer-Rallyes durch die Mongolei mit insgesamt über 130 Teilnehmenden

2007
Beginn der Reisen zu First Nations in Kanada

2008–2018
Reisen zu indigenen Völkern in Afrika
(Tuareg, Berber, Dogon in Mali, Burkina Faso und Marokko)

2009–2018
Gruppenreisen nach Nicaragua in Kooperation mit Solidaritäts- und Städtepartnerschaftsprojekten

2009–2012
Reisen nach Guatemala – Begegnungen mit der Maya-Kultur

2012
Tod des deutsch-ewenkischen Künstlers Michael Grey Wolf Guruev
Weiterführung seines künstlerisch-sozialen Projekts in der Mongolei

2012–2015
Ehrenamtliche Projektarbeit am Baikalsee und in der Mongolei

2013–2017
Eigener Messestand auf der Fair Handeln Stuttgart

ab 2014
Zertifizierung als nachhaltiger Reiseveranstalter mit TourCert

2015
Ausbildung zur Reiseleiterin und Wanderführerin
(Travel & Personality)

2017
Vollständiger Schritt in die Selbstständigkeit mit Kia Ora Reisen

2018
Neue Destination: Kirgistan
Erste Begegnung mit burjatischer Schamanentradition am Baikalsee

2019
Teilnahme an CMT Stuttgart,
Kongress & Messe für Ganzheitsmedizin München,
Erste Schamanenreise an den Baikalsee (Insel Olchon)

2020–2021
Corona-Pandemie
Mongolei und Russland geschlossen
Relaunch der Website während der Reisesperren

2022
Beginn der schamanischen Ausbildung bei der Foundation for Shamanic Studies Europe
Wiederaufnahme der Reisen nach Mongolei, Marokko, Kirgistan, Peru und Neuseeland

Dank
Großer Dank an alle Gäste und Partner, die Kia Ora Reisen durch die Corona-Jahre treu geblieben sind.

Große Vorhaben - one Spirit!

One Spirit – gemeinsam unterwegs

Kia Ora Reisen entsteht in langjährigen, vertrauensvollen Kooperationen mit Partner:innen in den Reiseländern.
Was uns verbindet, ist eine gemeinsame Haltung:
Respekt, Verantwortung und echte Verbundenheit mit Land und Menschen.
Viele dieser Beziehungen sind über Jahre gewachsen – aus gemeinsamen Wegen, Gesprächen, Herausforderungen und gegenseitigem Vertrauen. So entstehen Reisen, die nicht von außen geplant werden, sondern von innen heraus wachsen.
Wir verstehen uns als Team über Kulturen hinweg.
Unsere lokalen Partner:innen sind nicht Dienstleister, sondern Mitgestaltende der Reisen. Sie entscheiden mit, wie Begegnung geschieht, was geteilt wird – und was geschützt bleibt.
Gemeinsam gestalten wir Reisen, die:
* Raum für echte Begegnung lassen
* lokale Lebensweisen achten
* wirtschaftlich fair und langfristig tragfähig sind
Für unsere Reisenden bedeutet das:
Sie erleben keine inszenierten Programme, sondern lebendige, getragene Reisen, die von gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Geist getragen sind.
One Spirit – weil gutes Reisen dort beginnt, wo Menschen sich auf Augenhöhe begegnen.

Indigener Tourismus - Reisen in Verbundenheit

Indigene Völker – Reisen in Verbundenheit

 

Kia Ora Reisen entstehen aus der Überzeugung, dass echte Begegnung zwischen Menschen möglich ist – respektvoll, auf Augenhöhe und in gegenseitiger Wertschätzung.
Indigene Völker tragen ein tiefes Wissen über Landschaften, Lebensrhythmen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Erde. Ihre Kulturen sind lebendig – nicht museal. Tradition und Gegenwart gehen vielerorts Hand in Hand.
Unsere Reisen ermöglichen direkte Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften und Nomaden – nicht als Beobachter, sondern als Gäste.
Sie erleben Alltag, Kultur und Weltsicht dort, wo sie tatsächlich gelebt werden.
Interesse – Respekt – Anerkennung
Kia Ora Reisen wurde 2003 aus einer klaren Vision heraus gegründet:
Brücken zu bauen – zwischen Kulturen, zwischen Menschen, zwischen Lebenswelten.
Diese Vision ist bis heute lebendig.
Wir glauben nicht an stereotype Bilder oder vorschnelle Urteile.
Wir glauben an Erfahrung.
Oder, wie es in der Mongolei heißt:
„Besser einmal sehen als tausendmal lesen.“
Wer Menschen begegnet, statt über sie zu sprechen, erkennt schnell:
Die Vielfalt der Kulturen ist ein unermesslicher Reichtum – und sie braucht Schutz, Respekt und Raum.
Indigener Tourismus – bewusst und verantwortungsvoll
Indigener Tourismus ist bis heute eine Nische.
Viele Reisende interessieren sich zunächst für Landschaften – und entdecken erst auf der Reise die Menschen dahinter.
Diejenigen, die sich einlassen, kehren oft verändert zurück:
mit erweitertem Horizont, tieferem Verständnis und echter Verbindung.
Unsere Reisen entstehen in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Gemeinschaften.
Sie stärken Selbstbestimmung, erhalten Wissen und schaffen Begegnung – ohne zu romantisieren oder zu vereinnahmen.
Viele Gäste kommen immer wieder.
Nicht, weil sie „mehr sehen“ wollen –
sondern weil sie Lebendigkeit, Tiefe und Menschlichkeit erfahren haben.
Service und Reiseinformationen

Individuelle Reisen und Wunschreisen für Sie

Alle Kia Ora Reisen sind als Individualreise oder private Reise buchbar.

Darüber hinaus sind wir spezialisiert, Ihre ganz persönliche Traumreise für Sie zu organisieren und durchzuführen.
Sagen Sie uns was für eine Reise Sie möchten, Gudrun Wippel berät Sie in einem ausführlichen Gespräch oder per email.
Unsere Beratung ist eine aufmerksame Begleitung Ihrer Reisewünsche und und gründliche Planung Ihrer Reise nach Ihren Vorstellungen.

Planen Sie jetzt mit mir Ihre Reise!

Schreiben Sie mir dazu bitte eine email mit Ihren Wünschen oder rufen Sie mich an. Nutzen Sie auch das Kontaktformular auf der Startseite!

Flugbuchungen zur Reise

Kia Ora Reisen ist Ihnen bei der Vermittlung der Flüge zur Reise behilflich.
Zu allen Kia Ora Reisen buchen Sie auf Wunsch über uns die internationalen Flüge zur An- und Abreise hinzu.

Wir bitten Sie zu beachten, dass beim Ausfüllen der Reiseanmeldung alle Angaben zu Ihrem Namen (Nachname, Vorname, Titel, Doppelname usw.) mit den Angaben in der maschinenlesbaren Zeile Ihres Reisepasses übereinstimmen. Aus Sicherheitsgründen können Fluggäste durch die Airline von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn der Name in der Flugbuchung und der Name im Reisepass voneinander abweichen.

CO2-Kompensation Ihrer Flüge mit atmosfair

atmosfair fliegen – Flüge kompensieren

Kia Ora – Reisen liegt der Klimaschutz am Herzen. Daher empfehlen wir Ihnen Ihre Flüge mit atmosfair zu kompensieren.

Wir bieten Ihnen direkten Zugang zu atmosfair. Bei jeder Reise finden Sie den Button ‚atmosfair‘ mit dem Sie direkt zum Emissionsrechner gelangen. Sie können dort direkt bei atmosfair – entsprechend dem Flug-Ziel – Ihre freiwillige Klimaschutzabgabe bezahlen, also die Emissionen die durch den Flug entstehen nach Wunsch kompensieren.
Zu jeder atmosfair-Buchung erhalten Sie umgehend ein Zertifikat und erfahren, in welches Projekt Ihr Geld umweltwirksam fließt.

Rail&Fly statt Zubringerflüge

Statt Zubringerflüge empfehlen wir Ihnen zur Anreise zum Flughafen Rail&Fly zu buchen. Bestellen Sie Ihr Rail&Fly Ticket gleich mit zu Ihren Flugtickets.

Für 90,00 Euro insgesamt haben Sie die Anreise von zu Hause zum Flughafen und die Rückreise vom Flughafen nach Hause und können jeden Zug wählen.
Ein Service von Kia Ora – bei uns buchen Sie Rail&Fly gebührenfrei.

So vermeiden Sie Kurzflüge in Europa!

Wann bekomme ich meine Reiseunterlagen nach der Buchung?

Nach Ihrer Buchung bzw. nach Ihrer Reiseanmeldung erhalten Sie umgehend von Kia Ora – Reisen Ihre Unterlagen

  • Buchungsbestätigung/Rechnung
  • Reisepreis-Sicherungsschein zur Absicherung Ihrer Reisepreiszahlung (unsere Insolvenzversicherung)
  • ausführliche Reiseinformationen
  • Empfehlungen für Ihre Packliste
  • Empfehlungen für Literatur
  • Gesundheitsempfehlungen
  • Visa-Informationen und Antrag für das Visum wenn erforderlich
  • Es sind keine Reiseversicherungen im Reisepreis enthalten.
    Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittskostenversicherung.

Eine Reisegepäckversicherung ist für einige Reiseländer auch zu empfehlen. Wir beraten Sie gern.

Etwa 2 Wochen vor Abreise bekommen Sie letzte Informationen und die Kontaktinformationen sowie Hoteladresse(n) zu Ihrer Reise.

Wasser und achtsames Reisen

Wasser, Ressourcen & achtsames Unterwegssein

Angesichts der massiven Probleme mit Plastik weltweit haben wir gemeinsam mit unseren Partnern beschlossen:

  • Wir bieten Ihnen auf unseren Reisen Alternativen zu Plastikflaschen!
  • Eigene Trinkflasche empfohlen
  • Frisch abgekochtes oder gefiltertes Wasser in allen Reiseländern
  • Regionale Lösungen in Mongolei, Marokko, Peru, Kirgistan
  • Wassersparen nach Vorbild der Nomaden
  • Weniger Einweg, mehr Achtsamkeit
  • In Kirgistan haben wir einen Wasserkanister mit Hahn oder Pumpe und Sie können Ihre Wasserflasche so oft füllen, wie Sie möchten. Wir bitten Sie, Ihre eigene Trinkflasche zu den Reisen mitzubringen.

Für unsere Mongolei-Reisen gilt: keine Plastikflaschen mehr! Wir bieten täglich frisch abgekochtes Quellwasser, mit denen Sie Ihre Trinkflasche für den Tag füllen können. Unterwegs gibt es Milchtee oder Tee bei den Nomaden, die Sie besuchen. Bei einem höheren Bedarf an Trinkwasser bereiten wir Ihnen die entsprechende Menge zu.

Natürlich in Peru unterwegs – keine Plastikflaschen, sondern Sie füllen Ihre Trinkflaschen jeden Morgen mit frischem Wasser auf.

Und in Marokko? Wie schafft es unser Team in Marokko, ohne Plastikflaschen ausreichend Wasser für Sie bereitzustellen? Ihr Guide holt bei jeder Rast, an jeder Oase frisches Quellwasser aus dem Brunnen oder direkt von der Quelle und kocht ausschließlich mit diesem Wasser, bereitet Tee zu jeder Mahlzeit und Sie füllen Ihre Trinkflaschen mit abgekochtem Wasser auf.

Wichtig in den trockenen Regionen in der Mongolei und Marokko ist auch das Wassersparen! Wie erreichen wir einen sparsamen Umgang mit Wasser auf den Reisen? Machen Sie es wie die Nomaden: einige Tage tut es auch das Waschen mit kaltem oder warmem Wasser, es muss nicht täglich eine Dusche sein!

Darüber hinaus haben wir bei den meisten Reisen keine aufblasbaren Isomatten mehr zur Verfügung.

Reise-Workshop

Sprachbarriere? Kulturschock? – Reise-Workshop zu Ihrer Reise in die Mongolei.

  • online Workshop
  • mit Gudrun Wippel
  • Wir besprechen zum Beispiel, was Sie sich von der Reise erhoffen
  • was Sie glauben, dass sie geben können
  • wie Sie reagieren könnten, wenn Sie sich unwohl fühlen.
  • Sprachbarriere?
    Ich zeige Ihnen einfache Möglichkeiten, auch ohne Sprache Kontakt herzustellen und das „Eis zu brechen“
  • Kulturschock?
    Manchmal ist die unerwartete vollkommen andere Mentalität unserer Gastgeber im Reiseland eine Herausforderung.
    Wir besprechen, wie man damit umgehen kann.
    Wie verhält man sich respektvoll?
    Was wird erwartet?
    Wie geht man auf die Menschen zu?
  • Denn – Körpersprache, Verhaltensweisen und ungeschriebene „Regeln“ – sind oft ganz verschieden von unseren!

Wie wäre es mit einer Reise, die authentisch ist…

  • … sich selbst herauszufordern?
  • … aktiv zu werden und über die Komfortzone hinauszugehen?
  • … offen für Ungewohntes und vielleicht auch Unbequemes zu sein?

Für eine erfolgreiche Reise und gelungene Begegnungen.

Aktuelle Informationen für Sie

Wir informieren Sie aktuell vor Ihrem Reisebeginn zu Ihrem Reiseland.

Hanse-Merkur Reiseversicherungen für Sie

Unsere Reiseversicherung bietet Schutz vor Stornierungskosten, medizinischen Notfällen und Gepäckverlust.

Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittsversicherung.

Gut, wenn man sie hat:

Reiseversicherungen der Hanse Merkur. Ich berate Sie gerne, beantworte Ihre Fragen und buche Ihnen Ihre Wunsch-Reiseversicherung zur Reise.

Unter diesem Link informieren Sie sich über die Versicherungsarten und Tarife passend zu Ihrer Reise und können direkt bei der Hanse Merkur Ihre Wunsch-Reiseversicherung buchen.

Hinweis: Bei Buchung über diese Links erhalte ich eine kleine Provision vom Versicherer. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Hanse Merkur Reiseversicherung

 

Direkte Links zu den Versicherungen für Ihre Auswahl

Alle Kia Ora Reisen finden statt

Alle Kia Ora Reisen finden garantiert statt.

Wir sagen keine Reise ab, auch wenn eine Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde oder wenn die Gruppe nicht voll wird.

Daher haben wir bereits vor vielen Jahren eingeführt, alle Reisen ab 2 Personen durchzuführen.
Auch für eine Person oder Einzelreisende, finden unsere Reisen als Individualreisen oder private Reise mit allen Services statt.

Ihre Reisen sind versichert

Ihre Kundengelder sind grundsätzlich und garantiert über eine Insolvenzversicherung (Kautionsversicherung) gesichert.

Kautionsversicherung

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie immer Ihren Reisepreissicherungsschein.

Regionale Spezialitäten, vegetarische oder vegane Mahlzeiten

Bei unseren Reisen steht nicht nur das Erlebnis der Kulturen und Landschaften im Vordergrund, sondern auch das kulinarische Genießen regionaler Spezialitäten. Wir möchten sicherstellen, dass Ihre Reise nicht nur eine Entdeckungsreise für die Sinne ist, sondern auch ein Fest für den Gaumen.

Auf unseren Reisen haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Verpflegung gelegt, um sicherzustellen, dass Sie die Vielfalt und Authentizität der lokalen Küche voll und ganz erleben können. Dabei legen wir großen Wert auf Frische, Qualität und Regionalität der Zutaten.

In ausgewählten Restaurants werden Sie mit einer Vielzahl von regionalen Gerichten verwöhnt, die sorgfältig zubereitet und präsentiert werden. Unsere Teams bereiten auch unterwegs zu jeder Mahlzeit frisches Essen für Sie zu, damit Sie auch während der Aktivitäten gestärkt bleiben.

Bei Touren durch Länder wie die Mongolei und Marokko begleitet Sie ein erfahrener Koch bei Gruppenreisen, der Sie mit einer Auswahl an warmen und kalten Mahlzeiten versorgt. Selbstverständlich verwenden wir auch hier regionale Produkte, um Ihnen das authentische Geschmackserlebnis zu bieten.

Besonders hervorheben möchten wir die besonderen Momente, wenn Sie bei Familien zu Gast sind. Das gemeinsame Essen mit den Gastgebern ist ein echtes Highlight und bietet Ihnen die Möglichkeit, köstliche typische Spezialitäten zu genießen und die lokale Gastfreundschaft hautnah zu erleben.

Selbstverständlich nehmen wir auch besondere Ernährungsbedürfnisse ernst. Wir stellen uns auf vegetarische, vegane oder andere spezielle Ernährungsanforderungen ein. Einfach auf dem Anmeldeformular angeben, was Sie benötigen, und wir kümmern uns darum.

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu Ihrer Verpflegung zu kontaktieren – wir freuen uns darauf, Ihnen eine unvergessliche kulinarische Reise zu bieten!

Hinweis zur Ernährung und Fleischkultur in der Mongolei

Viele unserer Gäste in Europa entscheiden sich bewusst für eine vegetarische oder fleischarme Ernährung – oft aus berechtigter Sorge um Massentierhaltung, Umweltfolgen oder Tierwohl. Diese Haltung ist sehr verständlich und verdient großen Respekt.

In der Mongolei begegnen wir einer ganz anderen Form des Umgangs mit Tieren: Die nomadische Viehwirtschaft basiert auf jahrhundertealten Traditionen und einem tiefen Verständnis für Naturkreisläufe. Die Tiere leben das ganze Jahr über in freier Bewegung, ernähren sich von dem, was die Landschaft bietet, und stehen in engem Bezug zu den Familien, die sie halten. Tierhaltung ist hier keine industrielle Praxis, sondern existenzieller Teil des Lebens – mit großer Achtsamkeit und Respekt gegenüber dem Tier.

Fleisch hat in der mongolischen Ernährung und Kultur einen hohen Stellenwert – nicht als Massenprodukt, sondern als wertvolles Gut. Es wird mit Bedacht verwendet, und in vielen Regionen wird im Sommer gar nicht oder nur sehr selten geschlachtet. In dieser Zeit steht eher Milch im Vordergrund: frische Milch, Joghurt, Käse und getrocknete Milchprodukte (z. B. Aaruul) bestimmen die Mahlzeiten.

Als Gast erlebst du die nomadische Lebensweise aus erster Hand – mit allem, was dazu gehört: von der natürlichen Tierhaltung über die Zubereitung traditioneller Speisen bis hin zum einfachen, naturnahen Leben.

Vegetarische Ernährung ist selbstverständlich möglich – gerne berücksichtigen wir das bei der Planung Deiner Reise. Gleichzeitig laden wir dazu ein, offen und neugierig auf eine Lebensweise zu blicken, in der Tierhaltung, Ernährung und Naturverbundenheit in einer sehr ursprünglichen Form miteinander verwoben sind.

Besondere Unterkünfte für besondere Reiseerlebnisse

Wir legen großen Wert darauf, dass Ihre Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis der Gastfreundschaft und des Komforts wird.

Wir sind stolz darauf, Ihnen nicht nur außergewöhnliche Reiseerlebnisse zu bieten, sondern auch eine Auswahl an besonderen Unterkünften, die Ihre Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer machen.

Bei unseren Reisen steht die Authentizität im Mittelpunkt. Deshalb bieten wir Ihnen ausgewählte Unterkünfte, die von Einheimischen geführt werden und einen nachhaltigen Ansatz verfolgen. Von komfortablen Hotels und Lodges bis hin zu traditionellen Behausungen wie Jurten und Tipis – wir möchten sicherstellen, dass Sie nicht nur bequem, sondern auch authentisch untergebracht sind.

In der Mongolei, dem Land der Nomaden, übernachten Sie meistens in traditionellen Gers, den runden Filz-Jurten der mongolischen Nomaden. Ein Ger ist nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern ein echtes Zuhause, das Ihnen ein Gefühl von Gemütlichkeit und Harmonie vermittelt. Bei einem Aufenthalt bei Nomadenfamilien haben Sie sogar Ihr eigenes Ger für sich, das Ihnen Privatsphäre bietet und Ihnen erlaubt, das Nomadenleben aus erster Hand zu erleben.

Unsere Ger Camps in der Mongolei bieten Ihnen ebenfalls ein authentisches Erlebnis, kombiniert mit dem Komfort von Lodges und mitten in der unberührten Natur der mongolischen Landschaften.

In Peru, Ecuador, Kirgisistan und Marokko haben wir für Sie eine sorgfältige Auswahl an hochwertigen und nachhaltigen Unterkünften getroffen. Von persönlich geführten Hotels bis hin zu ausgewählten 3- bis 5-Sterne-Häusern – wir legen großen Wert darauf, dass Sie sich während Ihrer Reise wohl und umsorgt fühlen.

Egal ob Sie in einer traditionellen Jurte in der mongolischen Steppe schlafen oder in einem gemütlichen Gästehaus in Peru übernachten – wir möchten sicherstellen, dass Ihre Unterkunft Teil Ihres unvergesslichen Reiseerlebnisses wird.

Sichere Reiseländer

Aotearoa Neuseeland, Australien und Marokko gehören zu den sichersten Reiseländern der Welt

Auch die Mongolei ist ein sehr friedliches Reiseland. Sie reisen unbesorgt und sicher in der Mongolei, begleitet von unseren ReiseleiterInnen und Ihrem Fahrer. Wir kochen für Sie jede Mahlzeit aus hochwertigen regionalen Produkten frisch – auch für Vegetarier und vegan lebende Gäste.

Die Mongolen sind ebenso für ihre Friedlichkeit, Freundlichkeit und besonders große Gastfreundschaft bekannt wie die Australier. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, denn die Gastfreundschaft der Nomaden der Mongolei ist geradezu legendär.

Die Menschen in Aotearoa Neuseeland gelten als freundlichste Menschen der Welt. Das Kia Ora der Māroi bedeutet sogar noch mehr: es verbindet, denn es meint die Essenz einer Person. Man fühlt eine tiefe Verbundenheit mit den Menschen in Aotearoa Neuseeland. Neuseeland gilt aufgrund seiner niedrigen Kriminalitätsrate, wenigen endemischen Krankheiten und der guten Gesundheitsversorgung als sehr sicher.

Marokko gilt als eines der sichersten Reiseländer 2024 weltweit, so die internationale Risk Map. Sie sind tatsächlich in Marokko sicher unterwegs und mit unserem Berber-Team bestens rundum betreut. Die überaus freundlichen und sehr respektvollen Berber unseres Marokko-Teams mit ihrer sanften Zurückhaltung sind auf Ihr Wohl bedacht: richtig gutes Essen und Trinken auch auf den Trekkings in der Sahara in Marokko, gemütliche Unterkünfte und außergewöhnliche Naturerlebnisse – und Sie reisen sicher.

In Peru reisen Sie 2024 wieder sicher. Denn wir haben ein ausgezeichnetes Team mit großem Verantwortungsbewusstsein für die Gäste. Sie sind immer in Begleitung ihrer einheimischen Reiseleitung, wir wählen ausschließlich sichere Verkehrsmittel und Sie besuchen mit uns in Peru sichere Orte und Perus einzigartige Sehenswürdigkeiten. Wir beraten Sie ausführlich, bevor Sie in die großen Höhen der Anden reisen. Da ab 4000 m Höhe ein Risiko für die Höhenkrankheit besteht, haben wir stets ein Notfallkit dabei, die Reiseleitung ist bestens geschult und im Falle der Höhenkrankheit reisen Sie sofort in niedrigere Regionen. Peru ist ein Land der Superlative: spektakuläre Naturwunder, interessante Attraktionen, die Geschichte der Inka, die Gegenwart der Indigenen Völker der Anden, ausgezeichnetes Essen und Trinken.

Unsere Blogbeiträge für Sie

Mehr Informationen, spannende Geschichten, Reiseberichte aus der Mongolei, Marokko und Kirgistan Reiseinformationen aus unseren Reiseländern, Sehenswürdigkeiten in Peru und anderswo, Festivals und Nomadenleben in der Mongolei, Gedanken über Indigene Völker und Reisen für hochsensible Menschen … finden Sie in meinen

Blogbeiträgen

unter diesem Link: Unterwegs mit Kia Ora