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Kia Ora
Kaschmir aus der Mongolei: ein gefragter Rohstoff
Kaschmir aus der Mongolei und der Umgang der Nomaden mit Überweidung und fairer Produktion
Kaschmir aus der Mongolei - Ziegen und Überweidung?

Nomaden und Umweltzerstörung - das gehört nicht zusammen

Der Spirit der Mongolei ist so entspannt und strahlt eine solche Ruhe und Selbstverständlichkeit aus – voller Kraft, eigenständig und vor allem frei. Das war mein erster Eindruck von der Mongolei. Als ich das erste Mal in die Mongolei reiste, war ich mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs. In der Morgendämmerung blickten wir vom Zugfenster aus in eine Landschaft – weit, frei, friedlich! Ein unglaublich schöner Anblick, ergreifend. Ich hätte nie gedacht, dass es so einen gewaltigen Unterschied macht zu allem was ich erwartet hatte, zu allem was ich je über die Mongolei gehört, gelesen oder gesehen hatte.

Das fiel mir wieder ein, als ich einen Artikel las mit dem Titel „Geschundene Tiere, karges Land“.  Die Rede war von der Produktion des Rohstoffs Kaschmir aus der Mongolei. Für mich passen diese beiden Seiten nicht zusammen, Mongolei – karges Land, Nomaden – geschundene Tiere? In all den Jahren die ich in der Mongolei war, bei all meinen Reisen in dieses schöne Land war mir sowas noch nie begegnet. In der Gobi ist es immer karg in bestimmten Regionen, im August ist es überall in der Mongolei schon recht trocken und ich weiß, dass die Nomaden immer sehr achtsam mit ihren Tieren umgehen und niemals Gewalt anwenden oder aggressiv sind – sie achten jedes Lebewesen.

Ich hatte andere Beispiele für Umweltzerstörung gesehen als Überweidung: Flüsse trockneten aus und verschwanden teilweise sogar ganz durch Goldabbau. Riesige Tailingsbecken – das sind Schlammteiche, die durch den Abbau von Bodenschätzen entstandene Restschlämme enthalten und in ihnen versickern meist jede Menge Gifte, die beim Abbau der Bodenschätze benutzt werden oder freigesetzt wurden. Oder die großen Kohletagebaue im Süden und Osten der Mongolei. Und die verheerenden Folgen der Versuche einer europäischen Firma in der Mongolischen Gobi Uran abzubauen! Dabei wurde das sowieso schon sehr rare Grundwasser verseucht und der Wind wehte giftigen Staub weit über das Land, was zur Folge hatte, dass die Nomaden der Region kein sauberes Trinkwasser mehr hatten und ihre Tiere starben, und Jungtiere missgebildet oder tot geboren wurden. So etwas gibt es auch in der Mongolei und die Nomaden sowie Umweltorganisationen setzen sich dagegen ganz vehement ein.

Aber Überweidung durch zu viele Ziegen für die Gewinnung von Kaschmir aus der Mongolei? Ich beschloss, dem nachzugehen.

Ich stolpere über einen Artikel in einer deutschen Zeitung über Kaschmir aus der Mongolei

Junge Ziege - Ger to Ger MTN Intstitute

Ein Mädchen hält eine junge Ziege. Die Nomaden sind sehr liebevoll mit den Tieren. (Foto: Bayarsuren Y.)

Kinder kümmern sich um die JungtiereIn der Mongolei kümmern sich vor allem die Kinder um die Jungtiere. (Foto: Ankhzaya M.)

Eine Herde aus Schafen und Ziegen

Nomadenleben in der Mongolei

Sommertag in der Mongolei (Foto: Zaya M.)

Käse auf dem Ger

Käse wird luftgetrocknet

Geborgenheit einer Jurte - Dachkranz mongolisches Ger

Ich genieße gerne die Geborgenheit einer mongolischen Jurte, des Ger.

Bei Nomaden der Mongolei zu Gast

Bei einer Mongoleireise – auch bei meinen zahlreichen – geht es meistens nach einem kurzen Aufenthalt in der lauten und autoverstopften Hauptstadt hinaus aufs Land. Als ich das erste Mal bei Nomaden zu Gast war, lernten wir das Leben der Menschen auf dem Land aus deren Blickwinkel kennen. Die gastfreundlichen Menschen machten uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich, wussten sie doch, dass sie sehr einfach leben und für Europäer wenig Komfort zu haben scheinen. Wir waren einfach nur glücklich, gerade weil es so anders war, gerade weil das Leben so einfach schien. Sie bewirteten uns zu allen Mahlzeiten mit frischem Essen, zu dem viele eigene Erzeugnisse gehörten. Da es Sommer war gab es viel Milchtee, Käse, Quark, Sahne… und abends zu Reis und selbst gemachten Nudeln ein wenig Gemüse und einige kleine Streifen Trockenfleisch. Denn im Sommer wird nicht geschlachtet. Im Sommer leben die Nomaden hauptsächlich von Milchprodukten, die ihnen jede Menge Vitamine und Mineralien bieten.

Die Nomaden leben im Einklang mit der Natur, und das heißt, auch ständig unmittelbar den Jahreszeiten und den Witterungsbedingungen ausgesetzt zu sein und damit umgehen zu können. Die Mongolen gehen mit diesen Herausforderungen seit Jahrhunderten um und leben mit den extremen Bedingungen. In dem Steppen- und Wüstenland zwischen China und Russland in Asien herrscht trockenes Kontinentalklima. Das bringt im Sommer Hitze bis zu 45 Grad in der Gobi und im Winter eisige Stürme und Kälte bis zu minus 40 Grad, manchmal auch extreme Werte bis – 50 Grad. Die niederschlagsarme Region wird im Sommer ab und zu von heftigen Regenfällen heimgesucht und im Winter gibt es eisige Schneestürme.

In den Steppen und in der Wüste Gobi, im bewaldeten Norden und im Altai Gebirge im Westen der Mongolei leben ca. 3 Millionen Menschen, einschließlich der Hauptstadt Ulaanbaatar. In Ulaanbaatar lebt heute mindestens ein Drittel der Bevölkerung der Mongolei und ein weiteres Drittel lebt als Nomaden im ganzen Land.  Die Nomaden der Mongolei erzeugen viele Lebensmittel und wichtige Rohstoffe, wie Milch und Milchprodukte, Fleisch, sowie Wolle. Ein großer Teil der Erzeugnisse ist auch für die Einwohner der Hauptstadt!

Bei den Nomaden der Mongolei bin ich einfach nur glücklich - das Leben ist einfach
Der Sache auf den Grund gehen

Warum halten die Nomaden immer mehr Ziegen?

Zu den wichtigsten Produkten der Mongolei, die auch für den Export bestimmt sind, gehört Kaschmirwolle. Kaschmir aus der Mongolei ist weltweit begehrt. Die Wolle wird im Frühjahr von den Ziegen gewonnen. Das sehr feine Unterhaar wird ausgekämmt, sobald es von alleine beginnt auszufallen. Es ist wertvoll, denn feinere Ziegenhaare gibt es nicht. Sie sind leicht und wärmen. Im Frühjahr verlieren die Ziegen diese Haare sobald es warm wird, denn es ist Winterfell, das sie im Sommer nicht brauchen. Die Nomaden nutzen diese Wolle schon seit langer Zeit. Heute ist diese Wolle – die feine Kaschmirwolle aus der Mongolei – ein begehrter Rohstoff.

Und doch – immer wieder wird in Deutschland negativ über die Kaschmir aus der Mongolei berichtet. In einem Beitrag in der Frankfurter Rundschau im Dezember 2020 wird kritisiert, dass die Nomaden zu viele Ziegen in ihren Herden halten und dass die Ziegen leiden. Die Viehzüchter würden die Tiere schlecht behandeln, ihnen die Wolle ausreißen, sogar von blutenden Wunden ist die Rede. Das Land würde immer mehr zu einer Wüste werden, weil eine Überzahl Ziegen alles kahl fressen… Harte Vorwürfe gegen die Nomaden, die seit vielen Jahrhunderten in der Mongolei im Einklang mit der Natur leben!

Was hat es damit auf sich? Wie sieht die Situation vor Ort tatsächlich aus?

Auf meinen zahlreichen Mongoleireisen habe ich einen anderen Umgang mit den Tieren kennengelernt, einen sanften und achtsamen mit Respekt vor den Tieren und dem Land.
Ich bin der Sache nachgegangen und sprach mit Frau Bayarsuren von meinem Partner-Reiseunternehmen Ger-to-Ger über die Problematik.

Der Umgang mit den Ziegen für die Gewinnung von Kaschmir in der Mongolei ist sicher nicht das Problem. Aber ich weiß, dass in manchen Herden in der Mongolei inzwischen zu viele Ziegen gehalten werden und dass dies zur Überweidung in der Mongolei beiträgt. Das sensible Ökosystem verträgt keine große Zahl Ziegen, weil diese das Gras und die Kräuter mit der Wurzel ausreißen und es länger dauert, bis etwas nachwächst.

Aber warum halten die Nomaden immer mehr Ziegen für die Kaschmir-Wolle? Und was kann man dagegen tun?

Mich interessiert, wie die Situation in Bezug auf die Ziegen, die Herden und die Gewinnung von Kaschmir in der Mongolei wirklich ist und wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat.

Mich interessiert, wie die Situation der Kaschmir-Gewinnung in der Mongolei tatsächlich ist.

Viehherde im Altaigebirge

selbst im Gobi-Altai leben Nomaden mit ihrer Herde – aber sie brauchen ein weitaus größeres Weidegebiet als in der Steppe! Hier ist es karg. Die Nomaden wissen, wo Wasserquellen sind und wo es Nahrung für die Tiere gibt. Ein Problem – ihr Lebensraum wird auch durch Bergbau immer weiter eingeschränkt! Und für Kaschmir aus der Mongolei bekommt man mehr Geld.

zu Gast bei einer Nomadenfamilie
in den Steppengebieten leben mehr Nomaden, ihre Tiere finden ausreichend Nahrung

Fotos: Gudrun Wippel

Die Wüste breitet sich immer mehr aus - für Kaschmir aus der Mongolei?

Ziegen klettern gern

Ziegen klettern gerne – mongolische Ziege auf einem Korb.

Wenn Kinder bei Nomaden zu Gast sind, lernen sie von den Nomadenkindern eine Menge… Hier, wie man Ziegen melkt. (Fotos: Bayarsuren Y.)

Der Lebensunterhalt von fast einer Million Hirten hängt auch von der Produktion von Kaschmir in der Mongolei ab

Die Kritik, dass die Wüste in der Mongolei sich immer weiter ausbreitet und dass das Ungleichgewicht zwischen zu vielen Ziegen in einer Herde und der sensiblen Umwelt, ein Faktor ist, der dazu beiträgt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dies bestätigt auch Frau Bayarsuren.

Sie sagt: „Ja, Kaschmir ist ein äußerst strategischer Rohstoff für die Mongolei, da der Lebensunterhalt von fast einer Million Hirten davon abhängt. Obwohl die gestiegene weltweite Nachfrage nach Kaschmir aus der Mongolei in jüngster Zeit eine Reihe von Vorteilen mit sich brachte, trug sie auch zur Umweltzerstörung bei, wie z. B. Überweidung, Abholzung, Erosion der Landschaft und des Weidelandes und Verlust der Artenvielfalt. Obwohl die Hirten und Verarbeiter das schwindende Weideland wahrnehmen und sich damit auseinandersetzen, tun sie sich schwer, die derzeitigen Praktiken zu ändern und sind weitgehend unfähig, auf nachhaltigere Methoden umzustellen.

Darüber hinaus stellt COVID-19 die Branche vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Der Preis für Rohkaschmir aus der Mongolei ist im Vergleich zum letzten Jahr um 50 Prozent gesunken und der Umsatz ist aufgrund von branchenweiten Stornierungen von Exportverträgen um 70-80 Prozent zurückgegangen.

Im vergangenen Mai verabschiedete das Parlament eine Resolution, die darauf abzielt, das Einkommen der Hirten und die inländische Produktion der Kaschmirindustrie während der COVID-19-Pandemie zu unterstützen. In diesem Rahmen erhalten die Hirten eine Subvention von 20 Tausend MNT für jedes Kilogramm geliefertes mongolisches Kaschmir, mit geschätzten Haushaltsausgaben von über 200 Milliarden MNT.

Basierend auf den Angaben der Hirtenhaushalte in den Daten der Viehzählung 2019 wird die Menge des mongolischen Kaschmirs gemäß dem Standard „Mongolische Ziegenrassen und -gruppen – allgemeine Anforderungen“ (MNS 0550:2011) berechnet und die Subvention auf das Bankkonto jedes Hirten überwiesen. Im Jahr 2019 wurden landesweit 70,9 Millionen Stück Vieh gezählt, davon 29,3 Millionen Ziegen.

Ich bedanke mich bei Frau Bayarsuren für die erste Einschätzung der Situation mit den Problemen der Überweidung in der Mongolei, die zuverlässige Informationen aus erster Hand bedeuten und mehr Klarheit über Kaschmir aus der Mongolei bringen.

In Europa haben wir normalerweise kaum eine Vorstellung davon, wie die Nomaden leben. Tierschützer kritisieren aus dem Blickwinkel europäischer Bedingungen, und leider sind einige von ihnen sehr aggressiv und radikal, was manchmal am Wahrheitsgehalt ihrer kritischen Beiträge zweifeln lässt. So wurde im Artikel ausgesagt, dass die Nomaden den Ziegen die Wolle ausreißen und sie dabei verletzen, so dass diese blutige Wunden zurückbehalten. Dazu später mehr…

Zum einen geraten die Nomaden unter Druck, weil das Produkt Kaschmir aus der Mongolei so begehrt ist. Und die erhöhte Nachfrage bringt letztlich wirtschaftliche Abhängigkeit. Zum anderen erkennen und berücksichtigen Menschen aus dem Westen oft nicht die Bedürfnisse der Nomaden und ihre Lebensweise und Lebensbedingungen. Nomadische Viehzucht ist erwiesenermaßen die beste und bewährteste Lebens- und Wirtschaftsweise in der Region der Mongolei. Ich bin selbst am Tierwohl interessiert und leidenschaftliche Umweltschützerin. Und ich möchte ein möglichst realistisches Bild, das auch den Nomaden gerecht wird, mit ihren Tieren liebevoll und respektvoll umgehen. Und ehrlich gesagt, gerade wir haben in Europa im Umgang mit Tieren jede Menge zu ändern! Massentierhaltung, die zudem nicht artgerecht ist, ist in der Mongolei zum Beispiel undenkbar!

Ich bin froh über zuverlässige Informationen aus erster Hand.
Verzerrte Darstellungen zu Kaschmir aus der Mongolei

Faire Produktion von Kaschmir aus der Mongolei unterstützen!

Frau Bayarsuren, mit der ich seit Jahren zusammenarbeite, äußert sich zu dem Beitrag in der Frankfurter Rundschau vom Dezember 2020. In dem Artikel wird ein ziemlich grausames Bild gezeichnet, das mit einem Foto belegt wird, auf dem einer Ziege die Haare sehr grob ausgerissen werden und das Tier blutet, dass dieses Bild aus der Mongolei ist, bezweifelt sie allerdings.

Die Behauptung in diesem Artikel, dass die Gewinnung der mongolischen Kaschmirwolle für die Ziegen sehr schmerzhaft ist, widerspricht der Ethik und dem Umgang der Nomaden mit ihren Tieren, erläutert mir Frau Bayarsuren. Sie arbeitet seit Jahrzehnten eng mit den Nomaden zusammen, die sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen haben und sich für eine umweltschonende Weidewirtschaft in der Mongolei.

Sie hat die Nomaden immer als sehr geduldig und vorsichtig im Umgang mit den Tieren erlebt, so wie ich auch. Aber sie versteht auch, dass es manchmal passieren kann, dass ein Tier verletzt wird, vor allem wenn man unter Leistungsdruck steht…

Besonders prekär findet Bayarsuren die Einschätzung der Journalistin, die gleichzeitig gegen Produkte aus mongolischer Kaschmirwolle wirbt und für Schafwoll- und Baumwollprodukte aus Deutschland: „Sie plädieren für Schafwollprodukte aus Deutschland und für Baumwolle, was den mongolischen Nomaden eigentlich schadet und nicht hilft.“

Bayarsuren schreibt, dass im Netzwerk der Nomadenfamilien ein neues Bewusstsein für die Produktion von Kaschmir in der Mongolei entstanden ist und die Nomaden das Gleichgewicht von Schafen und Ziegen in den Herden wieder in ein gesundes Verhältnis bringen wollen. Notwendig dafür sind alternative Einkommensmöglichkeiten für die Nomaden. Dazu fördern wir z.B. nachhaltigen Tourismus, statt zu viel Ziegenwollproduktion, und zwar in direkter Zusammenarbeit mit den Nomaden.

Sachliche Informationen helfen allen weiter

Faire Kamelwollprodukte

Gerade für die sensible Natur der Gobi, Nomaden unterstützen und faire Kamelwollprodukte fördern

Traditionelle Käseherstellung in der Mongolei.

Traditionell züchten Nomaden fünf verschiedene Tiere

Kamele sind äußerst genügsam

Kamele sind äußerst genügsam und werden in der Gobi gehalten.

Fair Trade aus Yakwolle

Yakwolle wärmt, die Hochlandrinder leben bei bis zu – 50 Grad in der Mongolei. Fair produzierte Yakwollkleidung. (Fotos: Gudrun Wippel)

Die Ziegen werden vorsichtig gekämmt für Kaschmir aus der Mongolei

Traditionell züchten Nomaden fünf verschiedene Tiere (Schafe, Ziegen, Pferde, Kamele und Kühe) und erwirtschaften aus dem Viehbestand Einkommen. Milchprodukte, Milch, Fleisch, Kaschmir, Wolle und Felle sind die Haupteinnahmequelle der Nomaden. In den letzten Jahren ist der Preis für Tierfelle und Wolle dramatisch gesunken, so dass sich die Einkommensquellen der Nomaden verringern.

Mein Interview mit Frau Bayarsuren geht weiter:
Um auf die Frage zurückzukommen, ob das Kämmen der Ziege schmerzhaft ist oder nicht? Kurz gesagt, die Antwort ist NEIN! Zunächst einmal ist das Kämmen von Kaschmir und das Schneiden von Wolle ein natürlicher Vorgang. Wenn wir die Ziegen mit Kaschmir lassen, dann schwitzen die Ziegen in den heißen Sommermonaten und können keine Fettschichten für den Winter entwickeln. Das ist so, als ob wir in den heißen Sommermonaten Winterkleidung tragen würden.

Zweitens hat sich die traditionelle Form oder das Material des Kammes in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. Außerdem kämmen die Nomaden im Durchschnitt 300 Gramm Kaschmir pro Ziege aus. Die Menge des Kaschmirs ist die gleiche geblieben wie vor zwanzig oder dreißig Jahren. Daher sind Videos und Artikel über das Verletzen oder Hinterlassen von Wunden an Ziegen eine Verzerrung.

Auf der anderen Seite gebe ich definitiv zu, dass die Zahl der Ziegen in den letzten zwanzig Jahren in die Höhe geschossen ist und zur Haupteinnahmequelle geworden ist. Und die Ziege frisst das Gras mitsamt den Wurzeln und ist nicht umweltfreundlich. Deshalb ist es so strategisch wichtig, die Anzahl der Ziegen in der Mongolei zu kontrollieren, basierend auf der Weidekapazität und dem natürlichen Erholungsprozess der Weiden.

Um die Nomaden davon zu überzeugen, nicht mehr einer Anzahl von Ziegen hinterherzujagen, können wir zahlreiche strategische Schritte unternehmen, wie z.B. die Ermutigung, sich auf die Qualität der Tiere zu konzentrieren für die Gewinnung von Fleisch, Kaschmir und Milch, und zusätzliche Einkommensquellen anzubieten wie nachhaltigen Tourismus, Käsekooperativen, Filzkooperativen, Wollkooperativen usw.

Seit 2005 nutzt Ger to Ger den nachhaltigen Tourismus als Methode, um etwa 120 Nomadenfamilien eine alternative Einkommensquelle zu Kaschmir zu erschließen. Noch gibt es Tausende von Nomadenfamilien, die nach Möglichkeiten suchen, alternative Einkommensquellen zu erschließen, bevor sie ihren traditionellen Lebensstil aufgeben und in die zentralen Städte ziehen!

Ich bin froh, dass es Alternativen gibt, den Lebensunterhalt der Nomaden zu unterstützen.
Bioprodukte aus der Mongolei

Faire Produktion für eine gesunde Umwelt

Die Bundesrepublik könnte der Mongolei dabei helfen, Kaschmir in der Mongolei zu guten Produkten zu verarbeiten und die fertigen Produkte zu exportieren. Seit vielen Jahrzehnten gibt es wirtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland. Die Mongolen schätzen deutsche Produkte. Und – es gibt bereits mehrere Produktionsstätten für Kaschmirware in der Mongolei – auch faire und nachhaltige! Leider bleiben diese in dem Artikel der Frankfurter Rundschau unerwähnt, dem wir hier nachgegangen sind!

Von der Unterstützung der mongolischen Produktion und dem Import mongolischer Ware nach Europa würden alle profitieren. Denn die Nomaden könnten in ihren Herden das ausgewogene gesunde Verhältnis der Anzahl von Ziegen und Schafen halten oder wiederherstellen, ohne finanzielle Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Weniger Ziegen für Kaschmir aus der Mongolei bedeuten weniger Überweidung, und weniger Akkordarbeit wäre notwendig, weil der enorme Produktionsdruck an Rohkaschmir wegfällt. Es bedeutet, dass mehr Geld im Land Mongolei bleibt.

Wir können helfen, eine ausgewogene Produktion von Kaschmir in der Mongolei zu unterstützen.

in diesen Landschaften sind unsere Reisenden bei Nomaden zu Gast.

Hier entspringen einige der größten Flüsse der Mongolei – in den Wüstengebieten von Zavkhan im Westen der Mongolei.

Erfahren Sie mehr über Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen ist es, Erfahrungsräume durch Reisen zu schaffen, in denen Menschen Kulturen, Landschaften und sich selbst auf achtsame Weise begegnen können.

Unsere Reisen laden dazu ein, Weite, Natur und andere Lebensweisen unmittelbar zu erleben – ohne Erwartungen an Veränderung oder Transformation.
Was entsteht, ist individuell und gehört den Reisenden selbst.

Drei zentrale Werte von Kia Ora Reisen

1. Authentizität und Begegnung

Kia Ora Reisen ermöglicht echte Begegnungen mit Menschen vor Ort – mit Nomad:innen, indigenen Gemeinschaften und lokalen Partner:innen.
Die Reisen führen bewusst abseits touristischer Klischees und eröffnen Einblicke in Lebensweisen, die aus ihrem eigenen Kontext heraus verstanden werden.

Begegnung bedeutet hier: Zeit, Respekt und Offenheit – nicht Inszenierung.

2. Nachhaltigkeit und Respekt

Alle Reisen werden achtsam, verantwortungsvoll und naturverbunden gestaltet.
Im Mittelpunkt stehen langfristige, faire Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften sowie ein respektvoller Umgang mit Landschaft, Ressourcen und kulturellen Traditionen.

Ziel ist nicht „Impact“, sondern stimmige, tragfähige Verbindungen, die für alle Beteiligten sinnvoll sind.

3. Erfahrung, Sinn und Orientierung

Reisen mit Kia Ora sind mehr als klassische Urlaubsreisen.
Sie bieten Zeit zum Innehalten, zur Wahrnehmung und zur Reflexion – getragen von Landschaft, Kultur und dem bewussten Unterwegssein.

Viele Teilnehmende erleben dabei Klarheit, Weite oder neue Perspektiven.
Nicht, weil etwas versprochen wird, sondern weil der Rahmen es erlaubt.

Unser Leitgedanke

„Reisen mit Sinn – als Brücke zwischen Kulturen, Landschaften und eigener Erfahrung.“

„Raum für Begegnung und Erfahrung.“

Reisen mit Begegnung

Reisen mit Haltung – Begegnung statt Konsum

Kia Ora Reisen steht für achtsames Reisen, echte Begegnungen und respektvolle Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften und Nomad:innen.

Seit über 20 Jahren begleiten wir Menschen auf Reisen, die nicht nur Landschaften zeigen, sondern Beziehung ermöglichen – zur Kultur, zu den Menschen vor Ort und zur eigenen Wahrnehmung.

Unsere Reisen richten sich an Menschen, die bereit sind:

* zuzuhören statt zu bewerten
* zu beobachten statt zu konsumieren
* und sich auf andere Lebensweisen einzulassen

Indigener Tourismus – verantwortungsvoll gestaltet

Indigener Tourismus kann dann sinnvoll sein, wenn er in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinschaften vor Ort entsteht.

Bei Kia Ora Reisen bedeutet das:

* faire Entlohnung lokaler Gastgeber:innen und Guides
* langfristige Partnerschaften
* Respekt vor kulturellen Traditionen
* und ein bewusster Umgang mit Natur und Ressourcen

Ziel ist Begegnung auf Augenhöhe.

Erfahrung statt Versprechen

Unsere Reisen sind keine Programme zur Selbstoptimierung und keine Inszenierungen.

Sie bieten:

* Zeit
* Raum
* Landschaft
* und authentische Begegnung

Was daraus entsteht, ist individuell. Viele Reisende berichten von Klarheit, Weite und neuen Perspektiven – nicht, weil es versprochen wird, sondern weil der Rahmen es ermöglicht.

Willkommen bei Kia Ora Reisen

Wenn Sie sich für nachhaltigen Tourismus, indigene Kulturen und bewusstes Reisen interessieren und die Welt jenseits ausgetretener Pfade erleben möchten, begleiten wir Sie gern.

Kia Ora Reisen – wo Reisen zu Begegnung wird.

Warum Mongolei?

Warum Mongolei?

Diese Frage wird mir oft gestellt.

Meine Verbindung zur Mongolei entstand nicht durch eine Institution, nicht durch einen Auftrag und nicht durch einen Partner, sondern aus eigenem Interesse, Neugier und innerer Resonanz.

Die Mongolei hat mich von Beginn an durch ihre Weite, Klarheit und Schlichtheit angesprochen.
Die Landschaft, das nomadische Leben und die Beziehung der Menschen zur Natur folgen einer Logik, die still, selbstverständlich und tragfähig ist.

Als ich 2005 zum ersten Mal in die Mongolei reiste, war schnell klar:
Dieser Ort ist kein exotisches Ziel für mich, sondern ein Raum, den ich verstehen wollte.

Was mich an der Mongolei bis heute fasziniert

Die Mongolei bietet etwas, das in vielen modernen Gesellschaften selten geworden ist:

* Weite statt Enge
* Einfachheit statt Überforderung
* Beziehung statt Inszenierung

Die Begegnungen mit Nomadenfamilien, das Leben in der Jurte, die Orientierung an Landschaft und Jahreszeiten haben mein Verständnis von Raum, Ordnung und Alltag nachhaltig geprägt.

Nicht als Ideal – sondern als gelebte Erfahrung.

Warum Reisen in die Mongolei mit Kia Ora Reisen?

Ich veranstalte und begleite Reisen in die Mongolei, weil ich das Land kenne, respektiere und seit vielen Jahren mit lokalen Partner:innen zusammenarbeite.

Unsere Reisen sind:

* achtsam
* landschafts- und kulturbezogen
* nachhaltig gestaltet
* und frei von touristischer Überhöhung

Es geht darum, wirklich da zu sein, präsent.

Eine Einladung

Die Mongolei verändert nichts „automatisch“.
Aber sie bietet einen Raum, in dem Wahrnehmung, Klarheit und Weite möglich werden können.

Wer sich darauf einlassen möchte, ist eingeladen, diesen Weg mit Kia Ora Reisen zu gehen – respektvoll, ruhig und aus eigener Entscheidung.

Unser Name "Kia Ora"

„Kia Ora“ – die Essenz des Lebens

„Kia Ora“ ist ein alltäglicher Gruß der Māori in Neuseeland – er bedeutet so viel wie „Lebendigkeit“, „Am-Leben-Sein“ oder einfach „Hallo“.
Mit diesen zwei kleinen Worten wird nicht nur eine Person begrüßt, sondern ihr ganzes Wesen gewürdigt – ihre Herkunft, ihre Geschichte und ihre Präsenz.
Für uns ist „Kia Ora“ die Haltung unserer Reisen: offen, aufmerksam und verbunden.
Gemeinsam trinken wir Tee mit Nomaden in der Mongolei, wandern mit Berbern in der Sahara, entdecken Māori-Urwälder in Neuseeland oder erleben Pachamama in den Anden.
Auf unseren Reisen spüren Sie Lebensfreude, Präsenz und Verbundenheit – mit Menschen, Landschaften und sich selbst.
Kia Ora! – Willkommen zu Reisen, die Begegnung lebendig machen.

Real life experience

Reisen als reale Erfahrung

Reisen mit Kia Ora sind keine durchinszenierten Programme
und keine Reisen, bei denen jeder Moment vollständig vorhersehbar ist.

Unsere Reisen sind reale Erfahrungen im echten Leben.

Das bedeutet:

* Begegnung statt Ablaufplan
* Anpassung statt Kontrolle
* Präsenz statt Perfektion

In anderen Kulturen gelten oft andere Rhythmen, Prioritäten und Formen von Organisation.
Darauf lassen wir uns ein – mit Respekt, Offenheit und Gelassenheit.

Auch wenn wir alle Reisen sorgfältig planen – Unvorhergesehenes gehört dazu

Manches lässt sich nicht planen:
Wetter, Wege, Begegnungen, Zeitabläufe.

Diese Unplanbarkeit ist kein Mangel,
sondern Teil der Erfahrung.

Sie erfordert:

* Flexibilität
* Eigenverantwortung
* und die Bereitschaft, sich auf das einzulassen, was ist.

Für wen diese Reisen geeignet sind

Kia Ora Reisen richten sich an Menschen, die:

* Offenheit und Anpassungsfähigkeit mitbringen
* andere Kulturen nicht an den eigenen Maßstäben messen
* und Erfahrungen schätzen, die nicht vollständig kontrollierbar sind

Wenn Sie Struktur brauchen, aber auch Spielraum aushalten,
wenn Sie Orientierung suchen, aber nicht Perfektion erwarten,
dann passen unsere Reisen gut zu Ihnen.

Eine ehrliche Einladung

Bitte prüfen Sie vor der Buchung,
ob diese Art des Reisens zu Ihnen passt.

Denn nur dann wird daraus eine stimmige und bereichernde Erfahrung – für Sie und für alle Beteiligten.

Mongolei Reisen für fein wahrnehmende Menschen

Reisen für fein wahrnehmende Menschen

Viele Menschen, die mit Kia Ora Reisen unterwegs sind, teilen eine besondere Qualität der Wahrnehmung:
Sie nehmen Landschaften, Stimmungen und Begegnungen intensiver wahr und suchen Reisen, die Tiefe statt Reizüberflutung bieten.

Unsere Reisen führen in weite Naturlandschaften, abseits der großen Touristenströme – in die Steppen der Mongolei, in die Stille der Sahara oder in abgelegene Bergregionen. Orte, an denen Raum entsteht: für Präsenz, Wahrnehmung und innere Bewegung.

Wir reisen bewusst in kleinen Gruppen und bleiben mehrere Tage an ausgewählten Orten. Das schafft Vertrautheit, Ruhe und die Möglichkeit, wirklich anzukommen – bei den Menschen, in der Landschaft und bei sich selbst.

Unsere Unterkünfte sind sorgfältig gewählt: Jurten bei Nomadenfamilien, kleine Hotels, Zeltlager an geschützten Plätzen unter dem Sternenhimmel. Gegessen wird gemeinsam – einfach, frisch und nährend. Tee trinken am Feuer, Stille hören, Wind und Erde spüren gehören ebenso zur Reise wie Gespräche und gemeinsames Erleben.

Diese Art des Reisens eignet sich besonders für Menschen, die
Klarheit, Weite und Echtheit schätzen, die nicht permanent geführt werden möchten und die offen sind für Erfahrungen, die sich nicht vollständig planen lassen.

Kia Ora Reisen sind keine Wohlfühlprogramme. Sie sind Einladungen zu echter Begegnung – mit Kulturen, Landschaften und dem eigenen inneren Raum.

Nachhaltig reisen

Nachhaltig reisen – mit Respekt und Verantwortung

Nachhaltigkeit ist für Kia Ora Reisen kein Marketingbegriff, sondern gelebte Praxis.
Unsere Reisen entstehen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, Nomaden und indigenen Gemeinschaften – auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt.

Ein Großteil des Reisepreises bleibt im Reiseland und kommt direkt den Menschen zugute, mit denen wir reisen und leben. Unsere einheimischen Reiseleiter:innen führen alle Reisen und bilden eine lebendige Brücke zwischen Kulturen, Lebensweisen und Weltbildern.

Wir reisen bewusst:

* in kleinen Gruppen
* abseits massentouristischer Strukturen
* mit ausreichend Zeit an ausgewählten Orten

Unsere Reisenden sind zu Gast – bei Nomadenfamilien, in indigenen Gemeinschaften und in nachhaltig geführten Unterkünften. So entstehen echte Begegnungen und Einblicke in Alltag, Kultur und Naturverbundenheit.

Gegessen wird lokal, frisch und regional.
Unterwegs kochen unsere Teams mit Sorgfalt und Erfahrung – auf Wunsch auch vegetarisch oder vegan.

Nachhaltig reisen bedeutet für uns auch:

* ressourcenschonend unterwegs zu sein
* Müll zu vermeiden
* die Landschaft respektvoll zu behandeln
* und Reisen so zu gestalten, dass sie für Menschen **und Orte** stimmig sind.

Unsere Reisen haben eine angemessene Dauer, lassen Raum für Erleben und hinterlassen möglichst leichte Spuren.

Unsere Haltung - Reisen in Verantwortung

Unsere Haltung – Reisen in Beziehung und Verantwortung

Kia Ora Reisen steht für Reisen, die auf Begegnung, Respekt und Verantwortung beruhen.
Unsere Gäste erleben Landschaften und Kulturen nicht von außen, sondern als Gäste bei Menschen, die wir seit vielen Jahren kennen. Vertrauen, Verlässlichkeit und Freundschaft bilden die Grundlage unserer Zusammenarbeit vor Ort.
Unsere einheimischen Reiseleiterinnen und Reiseleiter sind dabei eine wichtige Brücke zwischen den Kulturen. Sie vermitteln nicht nur Wissen über Land und Leute, sondern auch Werte, Zusammenhänge und Perspektiven.
Respekt, Menschenrechte und Fairness
Respekt vor der Würde jedes Menschen ist für uns selbstverständlich.
Wir achten darauf, dass unsere Reisen im Einklang mit den Menschenrechten stehen und setzen uns für faire und sichere Arbeitsbedingungen ein.
Kinderarbeit, Ausbeutung oder jede Form von Grenzverletzung haben bei Kia Ora Reisen keinen Platz.
Wir arbeiten ausschließlich mit Partnern zusammen, die diese Haltung teilen.
Unsere Zusammenarbeit mit Guides, Fahrern, Gastgebern und Gemeinschaften ist langfristig angelegt. Faire Bezahlung, transparente Absprachen und verlässliche Arbeitsbedingungen sind für uns Teil verantwortungsvollen Reisens.
Der größte Teil der Einnahmen bleibt im Reiseland und kommt direkt den Menschen zugute, mit denen wir arbeiten.
Reisen mit Verantwortung
Nachhaltigkeit, indigener Tourismus und Menschenrechte sind für uns keine Schlagworte.
Sie zeigen sich im täglichen Tun, in der Art der Begegnung und im gegenseitigen Respekt.
Unsere Reisen laden dazu ein, die Welt nicht nur zu sehen, sondern in Beziehung zu treten – mit Landschaften, Kulturen und Menschen.

Räume, Weite, Lebendigkeit

Räume für Weite und Lebendigkeit

Kia Ora Reisen entstehen aus einer Haltung der Achtsamkeit gegenüber Landschaft, Kultur und Zeit.
Unsere Reisen sind bewusst so gestaltet, dass Raum entsteht – für Wahrnehmung, Begegnung und innere Bewegung.
Ich begleite diese Reisen mit Präsenz, Erfahrung und feinem Gespür für Menschen und Orte.
Nicht, um Prozesse zu steuern oder zu „heilen“, sondern um einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Leben entfalten kann.
Weite, Stille und Einfachheit sind dabei keine Konzepte, sondern Erfahrungen.
Sie wirken dort, wo nichts erzwungen wird.

Schamanische Begleitung Mongolei

Schamanische Begleitung in der Mongolei

Einige unserer Mongolei-Reisen werden von einer mongolischen Schamanin begleitet.
Diese Begleitung entspringt der lebendigen schamanischen Tradition der Mongolei und ist Teil der lokalen Kultur – nicht ein zusätzliches Angebot für Reisende.
In der mongolischen Welt ist der Schamane oder die Schamanin nicht in erster Linie Heiler*in im westlichen Sinn. Sie oder er übernimmt vielfältige Aufgaben: als Mittler*in zwischen Mensch, Natur und Geistwelt, als Bewahrer*in von Wissen, als Begleiter*in in Übergangszeiten und als spirituelle Autorität innerhalb der Gemeinschaft.
Die schamanische Präsenz auf diesen Reisen schafft einen besonderen Rahmen. Sie prägt die Atmosphäre, den Rhythmus und die Tiefe des Erlebens – ohne etwas zu fordern oder vorzugeben. Rituale, Gespräche oder Begegnungen entstehen aus der Situation heraus und sind freiwillig.
Kia Ora Reisen vermittelt keine schamanischen Behandlungen, Heilversprechen oder Ausbildungen.
Wir verstehen diese Begleitung als kulturelle Begegnung und als Einladung, eine andere Weltsicht kennenzulernen – achtsam, respektvoll und auf Augenhöhe.

Über Gudrun Wippel

Über Gudrun Myriel Wippel

Kultur- und Landschaftsvermittlerin | Gründerin von Kia Ora Reisen

Ich begleite Menschen als Kultur- und Landschaftsvermittlerin in die Mongolei.
Meine Arbeit besteht darin, Räume zu öffnen, in denen Erfahrung möglich wird –
in Begegnung mit Landschaft, Kultur und sich selbst.

Ich halte den Rahmen: Zeit, Ort, Orientierung und Sicherheit.
Die Erfahrung selbst gehört den Reisenden.

Meine Reisen sind keine Therapie und kein Heilversprechen.
Sie laden ein zu Weite, Stille, Wahrnehmung und ehrlicher Begegnung –
mit der mongolischen Landschaft, der Nomadenkultur und der eigenen inneren Bewegung.

Meine Haltung

Reisen verstehe ich als Beziehung:
zur Landschaft, zu den Menschen vor Ort und zu sich selbst.

Ich arbeite achtsam, klar und verantwortungsvoll.
Ich begleite, ohne zu führen.
Ich erkläre, ohne zu interpretieren.
Ich öffne Räume, ohne Erwartungen zu erzeugen.

Die mongolische Weite, das einfache Leben der Nomaden und die Rhythmen der Natur
bieten einen Erfahrungsraum, der still, kraftvoll und ordnend wirken kann –
auf ganz individuelle Weise.

Erfahrung & Hintergrund

Seit über 20 Jahren arbeite ich im Bereich Kulturtourismus, interkulturelle Zusammenarbeit und nachhaltiges Reisen.
Nach einem pädagogischen Studium war ich viele Jahre in wissenschaftlichen Institutionen tätig und organisierte internationale Kooperationen und Reisen. Diese Arbeit prägte meine strukturierte, verantwortungsvolle und kultursensible Herangehensweise.

Ab 2001 begann meine intensive Zusammenarbeit mit indigenen Kulturen, unter anderem in Nordamerika, Afrika, Sibirien und der Mongolei.
2005 reiste ich zum ersten Mal in die Mongolei – ein Wendepunkt, der bis heute meine Arbeit bestimmt.

Seitdem begleite und organisiere ich Reisen in dieses Land, oft abseits klassischer Routen, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partner:innen. Gemeinsam mit meinem Mann bereise ich die Mongolei auch unabhängig, um Landschaften, Orte und Lebensweisen wirklich zu verstehen.

Kia Ora Reisen

2003 gründete ich Kia Ora Reisen mit dem Anspruch, nachhaltige, respektvolle und authentische Reiseerfahrungen zu ermöglichen.
Ich bin Mitglied bei Forum anders Reisen, TourCert und weiteren Initiativen für verantwortungsvollen Tourismus.

Mein Engagement gilt nicht nur der Reise selbst, sondern auch Menschenrechten, kultureller Selbstbestimmung und fairen Partnerschaften mit lokalen Gemeinschaften.

Schamanische Praxis – als Haltung, nicht als Heilsversprechen

Seit 2018 bilde ich mich in schamanischer Praxis weiter, unter anderem bei der burjatischen Schamanin Marina Schoetschel sowie der Foundation for Shamanic Studies Europe.

Diese Arbeit fließt nicht als Therapie, sondern als achtsame, kultursensible Haltung in meine Reisen ein:
im Respekt vor Orten, Landschaften und ihren Geschichten,
in einfachen Ritualen der Wahrnehmung,
und in der bewussten Arbeit mit Zeit, Stille und Natur.

Einladung

Meine Reisen richten sich an Menschen, die:

* Erfahrung suchen, nicht Erlösung
* Weite, Klarheit und Eigenverantwortung schätzen
* offen sind für Kultur, Landschaft und Prozesse

Ich lade dich ein, die Mongolei zu bereisen und ihr zu begegnen –
und dir selbst darin.

Ich halte Raum zwischen Mensch, Landschaft und Kultur – damit Erfahrung möglich wird.

Die Kia Ora Story

Kia Ora Story – unsere Geschichte

Alles begann mit einer großen Faszination.
Schon als Kind war Gudrun Wippel berührt von den Bildern und Geschichten indigener Völker – von ihren Gewändern, ihrer Nähe zur Natur und ihrer selbstverständlichen Verbundenheit mit dem Leben. Damals entstand ein inneres Wissen: Es gibt andere Arten zu leben. Und sie tragen Weisheit in sich.

Aufgewachsen in der DDR war Reisen lange begrenzt. Doch die Sehnsucht nach Weite, Freiheit und echter Begegnung blieb. Nach der Wende wurde daraus ein Weg: hinaus in andere Landschaften, Kulturen und Lebensweisen – immer getragen von Respekt, Neugier und Offenheit.

2003 gründete Gudrun Kia Ora Reisen.
Reiseveranstaltung, die sich als  Einladung versteht:
zu Reisen, die Menschen, Kulturen und innere Räume verbinden.

Ein Wendepunkt war ihre erste Reise in die Mongolei.
Die Weite der Steppe, das Leben der Nomaden, das einfache Dasein im Rhythmus der Natur – all das wirkte tief. Aus Begegnungen wurden Beziehungen. Aus Reisen entstanden langfristige Partnerschaften, die bis heute auf Vertrauen und gegenseitiger Achtung beruhen.

Kia Ora Reisen sind „Reisen aus der Enge in die Weite“.
Sie führen an Orte abseits touristischer Routinen, in kleine Gruppen, mit Zeit, Raum und Offenheit für das Ungeplante. Sie laden ein, langsamer zu werden, zuzuhören, mitzuleben – und sich selbst neu zu begegnen.

„Kia Ora“ bedeutet mehr als ein Gruß.
Es ist ein Wunsch: Mögest du leben. Mögest du lebendig sein.

Diese Haltung prägt jede unserer Reisen.
Bis heute.

Kleine Kia Ora Chronologie

Kia Ora Chronologie

2003
Gründung von „Kia Ora! Interkulturelle Begegnungsreisen“
Erste Website (autodidaktisch erstellt)
Aufbau community-basierter Reisen in Ungarn

2005
Erste Reise in die Mongolei – Beginn einer bis heute tragenden Verbindung
Beitritt zum Forum anders Reisen.

2006–2007
Oldtimer-Rallyes durch die Mongolei mit insgesamt über 130 Teilnehmenden

2007
Beginn der Reisen zu First Nations in Kanada

2008–2018
Reisen zu indigenen Völkern in Afrika
(Tuareg, Berber, Dogon in Mali, Burkina Faso und Marokko)

2009–2018
Gruppenreisen nach Nicaragua in Kooperation mit Solidaritäts- und Städtepartnerschaftsprojekten

2009–2012
Reisen nach Guatemala – Begegnungen mit der Maya-Kultur

2012
Tod des deutsch-ewenkischen Künstlers Michael Grey Wolf Guruev
Weiterführung seines künstlerisch-sozialen Projekts in der Mongolei

2012–2015
Ehrenamtliche Projektarbeit am Baikalsee und in der Mongolei

2013–2017
Eigener Messestand auf der Fair Handeln Stuttgart

ab 2014
Zertifizierung als nachhaltiger Reiseveranstalter mit TourCert

2015
Ausbildung zur Reiseleiterin und Wanderführerin
(Travel & Personality)

2017
Vollständiger Schritt in die Selbstständigkeit mit Kia Ora Reisen

2018
Neue Destination: Kirgistan
Erste Begegnung mit burjatischer Schamanentradition am Baikalsee

2019
Teilnahme an CMT Stuttgart,
Kongress & Messe für Ganzheitsmedizin München,
Erste Schamanenreise an den Baikalsee (Insel Olchon)

2020–2021
Corona-Pandemie
Mongolei und Russland geschlossen
Relaunch der Website während der Reisesperren

2022
Beginn der schamanischen Ausbildung bei der Foundation for Shamanic Studies Europe
Wiederaufnahme der Reisen nach Mongolei, Marokko, Kirgistan, Peru und Neuseeland

Dank
Großer Dank an alle Gäste und Partner, die Kia Ora Reisen durch die Corona-Jahre treu geblieben sind.

Große Vorhaben - one Spirit!

One Spirit – gemeinsam unterwegs

Kia Ora Reisen entsteht in langjährigen, vertrauensvollen Kooperationen mit Partner:innen in den Reiseländern.
Was uns verbindet, ist eine gemeinsame Haltung:
Respekt, Verantwortung und echte Verbundenheit mit Land und Menschen.
Viele dieser Beziehungen sind über Jahre gewachsen – aus gemeinsamen Wegen, Gesprächen, Herausforderungen und gegenseitigem Vertrauen. So entstehen Reisen, die nicht von außen geplant werden, sondern von innen heraus wachsen.
Wir verstehen uns als Team über Kulturen hinweg.
Unsere lokalen Partner:innen sind nicht Dienstleister, sondern Mitgestaltende der Reisen. Sie entscheiden mit, wie Begegnung geschieht, was geteilt wird – und was geschützt bleibt.
Gemeinsam gestalten wir Reisen, die:
* Raum für echte Begegnung lassen
* lokale Lebensweisen achten
* wirtschaftlich fair und langfristig tragfähig sind
Für unsere Reisenden bedeutet das:
Sie erleben keine inszenierten Programme, sondern lebendige, getragene Reisen, die von gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Geist getragen sind.
One Spirit – weil gutes Reisen dort beginnt, wo Menschen sich auf Augenhöhe begegnen.

Indigener Tourismus - Reisen in Verbundenheit

Indigene Völker – Reisen in Verbundenheit

 

Kia Ora Reisen entstehen aus der Überzeugung, dass echte Begegnung zwischen Menschen möglich ist – respektvoll, auf Augenhöhe und in gegenseitiger Wertschätzung.
Indigene Völker tragen ein tiefes Wissen über Landschaften, Lebensrhythmen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Erde. Ihre Kulturen sind lebendig – nicht museal. Tradition und Gegenwart gehen vielerorts Hand in Hand.
Unsere Reisen ermöglichen direkte Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften und Nomaden – nicht als Beobachter, sondern als Gäste.
Sie erleben Alltag, Kultur und Weltsicht dort, wo sie tatsächlich gelebt werden.
Interesse – Respekt – Anerkennung
Kia Ora Reisen wurde 2003 aus einer klaren Vision heraus gegründet:
Brücken zu bauen – zwischen Kulturen, zwischen Menschen, zwischen Lebenswelten.
Diese Vision ist bis heute lebendig.
Wir glauben nicht an stereotype Bilder oder vorschnelle Urteile.
Wir glauben an Erfahrung.
Oder, wie es in der Mongolei heißt:
„Besser einmal sehen als tausendmal lesen.“
Wer Menschen begegnet, statt über sie zu sprechen, erkennt schnell:
Die Vielfalt der Kulturen ist ein unermesslicher Reichtum – und sie braucht Schutz, Respekt und Raum.
Indigener Tourismus – bewusst und verantwortungsvoll
Indigener Tourismus ist bis heute eine Nische.
Viele Reisende interessieren sich zunächst für Landschaften – und entdecken erst auf der Reise die Menschen dahinter.
Diejenigen, die sich einlassen, kehren oft verändert zurück:
mit erweitertem Horizont, tieferem Verständnis und echter Verbindung.
Unsere Reisen entstehen in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Gemeinschaften.
Sie stärken Selbstbestimmung, erhalten Wissen und schaffen Begegnung – ohne zu romantisieren oder zu vereinnahmen.
Viele Gäste kommen immer wieder.
Nicht, weil sie „mehr sehen“ wollen –
sondern weil sie Lebendigkeit, Tiefe und Menschlichkeit erfahren haben.
Service und Reiseinformationen

Individuelle Reisen und Wunschreisen für Sie

Alle Kia Ora Reisen sind als Individualreise oder private Reise buchbar.

Darüber hinaus sind wir spezialisiert, Ihre ganz persönliche Traumreise für Sie zu organisieren und durchzuführen.
Sagen Sie uns was für eine Reise Sie möchten, Gudrun Wippel berät Sie in einem ausführlichen Gespräch oder per email.
Unsere Beratung ist eine aufmerksame Begleitung Ihrer Reisewünsche und und gründliche Planung Ihrer Reise nach Ihren Vorstellungen.

Planen Sie jetzt mit mir Ihre Reise!

Schreiben Sie mir dazu bitte eine email mit Ihren Wünschen oder rufen Sie mich an. Nutzen Sie auch das Kontaktformular auf der Startseite!

Flugbuchungen zur Reise

Kia Ora Reisen ist Ihnen bei der Vermittlung der Flüge zur Reise behilflich.
Zu allen Kia Ora Reisen buchen Sie auf Wunsch über uns die internationalen Flüge zur An- und Abreise hinzu.

Wir bitten Sie zu beachten, dass beim Ausfüllen der Reiseanmeldung alle Angaben zu Ihrem Namen (Nachname, Vorname, Titel, Doppelname usw.) mit den Angaben in der maschinenlesbaren Zeile Ihres Reisepasses übereinstimmen. Aus Sicherheitsgründen können Fluggäste durch die Airline von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn der Name in der Flugbuchung und der Name im Reisepass voneinander abweichen.

CO2-Kompensation Ihrer Flüge mit atmosfair

atmosfair fliegen – Flüge kompensieren

Kia Ora – Reisen liegt der Klimaschutz am Herzen. Daher empfehlen wir Ihnen Ihre Flüge mit atmosfair zu kompensieren.

Wir bieten Ihnen direkten Zugang zu atmosfair. Bei jeder Reise finden Sie den Button ‚atmosfair‘ mit dem Sie direkt zum Emissionsrechner gelangen. Sie können dort direkt bei atmosfair – entsprechend dem Flug-Ziel – Ihre freiwillige Klimaschutzabgabe bezahlen, also die Emissionen die durch den Flug entstehen nach Wunsch kompensieren.
Zu jeder atmosfair-Buchung erhalten Sie umgehend ein Zertifikat und erfahren, in welches Projekt Ihr Geld umweltwirksam fließt.

Rail&Fly statt Zubringerflüge

Statt Zubringerflüge empfehlen wir Ihnen zur Anreise zum Flughafen Rail&Fly zu buchen. Bestellen Sie Ihr Rail&Fly Ticket gleich mit zu Ihren Flugtickets.

Für 90,00 Euro insgesamt haben Sie die Anreise von zu Hause zum Flughafen und die Rückreise vom Flughafen nach Hause und können jeden Zug wählen.
Ein Service von Kia Ora – bei uns buchen Sie Rail&Fly gebührenfrei.

So vermeiden Sie Kurzflüge in Europa!

Wann bekomme ich meine Reiseunterlagen nach der Buchung?

Nach Ihrer Buchung bzw. nach Ihrer Reiseanmeldung erhalten Sie umgehend von Kia Ora – Reisen Ihre Unterlagen

  • Buchungsbestätigung/Rechnung
  • Reisepreis-Sicherungsschein zur Absicherung Ihrer Reisepreiszahlung (unsere Insolvenzversicherung)
  • ausführliche Reiseinformationen
  • Empfehlungen für Ihre Packliste
  • Empfehlungen für Literatur
  • Gesundheitsempfehlungen
  • Visa-Informationen und Antrag für das Visum wenn erforderlich
  • Es sind keine Reiseversicherungen im Reisepreis enthalten.
    Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittskostenversicherung.

Eine Reisegepäckversicherung ist für einige Reiseländer auch zu empfehlen. Wir beraten Sie gern.

Etwa 2 Wochen vor Abreise bekommen Sie letzte Informationen und die Kontaktinformationen sowie Hoteladresse(n) zu Ihrer Reise.

Wasser und achtsames Reisen

Wasser, Ressourcen & achtsames Unterwegssein

Angesichts der massiven Probleme mit Plastik weltweit haben wir gemeinsam mit unseren Partnern beschlossen:

  • Wir bieten Ihnen auf unseren Reisen Alternativen zu Plastikflaschen!
  • Eigene Trinkflasche empfohlen
  • Frisch abgekochtes oder gefiltertes Wasser in allen Reiseländern
  • Regionale Lösungen in Mongolei, Marokko, Peru, Kirgistan
  • Wassersparen nach Vorbild der Nomaden
  • Weniger Einweg, mehr Achtsamkeit
  • In Kirgistan haben wir einen Wasserkanister mit Hahn oder Pumpe und Sie können Ihre Wasserflasche so oft füllen, wie Sie möchten. Wir bitten Sie, Ihre eigene Trinkflasche zu den Reisen mitzubringen.

Für unsere Mongolei-Reisen gilt: keine Plastikflaschen mehr! Wir bieten täglich frisch abgekochtes Quellwasser, mit denen Sie Ihre Trinkflasche für den Tag füllen können. Unterwegs gibt es Milchtee oder Tee bei den Nomaden, die Sie besuchen. Bei einem höheren Bedarf an Trinkwasser bereiten wir Ihnen die entsprechende Menge zu.

Natürlich in Peru unterwegs – keine Plastikflaschen, sondern Sie füllen Ihre Trinkflaschen jeden Morgen mit frischem Wasser auf.

Und in Marokko? Wie schafft es unser Team in Marokko, ohne Plastikflaschen ausreichend Wasser für Sie bereitzustellen? Ihr Guide holt bei jeder Rast, an jeder Oase frisches Quellwasser aus dem Brunnen oder direkt von der Quelle und kocht ausschließlich mit diesem Wasser, bereitet Tee zu jeder Mahlzeit und Sie füllen Ihre Trinkflaschen mit abgekochtem Wasser auf.

Wichtig in den trockenen Regionen in der Mongolei und Marokko ist auch das Wassersparen! Wie erreichen wir einen sparsamen Umgang mit Wasser auf den Reisen? Machen Sie es wie die Nomaden: einige Tage tut es auch das Waschen mit kaltem oder warmem Wasser, es muss nicht täglich eine Dusche sein!

Darüber hinaus haben wir bei den meisten Reisen keine aufblasbaren Isomatten mehr zur Verfügung.

Reise-Workshop

Sprachbarriere? Kulturschock? – Reise-Workshop zu Ihrer Reise in die Mongolei.

  • online Workshop
  • mit Gudrun Wippel
  • Wir besprechen zum Beispiel, was Sie sich von der Reise erhoffen
  • was Sie glauben, dass sie geben können
  • wie Sie reagieren könnten, wenn Sie sich unwohl fühlen.
  • Sprachbarriere?
    Ich zeige Ihnen einfache Möglichkeiten, auch ohne Sprache Kontakt herzustellen und das „Eis zu brechen“
  • Kulturschock?
    Manchmal ist die unerwartete vollkommen andere Mentalität unserer Gastgeber im Reiseland eine Herausforderung.
    Wir besprechen, wie man damit umgehen kann.
    Wie verhält man sich respektvoll?
    Was wird erwartet?
    Wie geht man auf die Menschen zu?
  • Denn – Körpersprache, Verhaltensweisen und ungeschriebene „Regeln“ – sind oft ganz verschieden von unseren!

Wie wäre es mit einer Reise, die authentisch ist…

  • … sich selbst herauszufordern?
  • … aktiv zu werden und über die Komfortzone hinauszugehen?
  • … offen für Ungewohntes und vielleicht auch Unbequemes zu sein?

Für eine erfolgreiche Reise und gelungene Begegnungen.

Aktuelle Informationen für Sie

Wir informieren Sie aktuell vor Ihrem Reisebeginn zu Ihrem Reiseland.

Hanse-Merkur Reiseversicherungen für Sie

Unsere Reiseversicherung bietet Schutz vor Stornierungskosten, medizinischen Notfällen und Gepäckverlust.

Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittsversicherung.

Gut, wenn man sie hat:

Reiseversicherungen der Hanse Merkur. Ich berate Sie gerne, beantworte Ihre Fragen und buche Ihnen Ihre Wunsch-Reiseversicherung zur Reise.

Unter diesem Link informieren Sie sich über die Versicherungsarten und Tarife passend zu Ihrer Reise und können direkt bei der Hanse Merkur Ihre Wunsch-Reiseversicherung buchen.

Hinweis: Bei Buchung über diese Links erhalte ich eine kleine Provision vom Versicherer. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Hanse Merkur Reiseversicherung

 

Direkte Links zu den Versicherungen für Ihre Auswahl

Alle Kia Ora Reisen finden statt

Alle Kia Ora Reisen finden garantiert statt.

Wir sagen keine Reise ab, auch wenn eine Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde oder wenn die Gruppe nicht voll wird.

Daher haben wir bereits vor vielen Jahren eingeführt, alle Reisen ab 2 Personen durchzuführen.
Auch für eine Person oder Einzelreisende, finden unsere Reisen als Individualreisen oder private Reise mit allen Services statt.

Ihre Reisen sind versichert

Ihre Kundengelder sind grundsätzlich und garantiert über eine Insolvenzversicherung (Kautionsversicherung) gesichert.

Kautionsversicherung

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie immer Ihren Reisepreissicherungsschein.

Regionale Spezialitäten, vegetarische oder vegane Mahlzeiten

Bei unseren Reisen steht nicht nur das Erlebnis der Kulturen und Landschaften im Vordergrund, sondern auch das kulinarische Genießen regionaler Spezialitäten. Wir möchten sicherstellen, dass Ihre Reise nicht nur eine Entdeckungsreise für die Sinne ist, sondern auch ein Fest für den Gaumen.

Auf unseren Reisen haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Verpflegung gelegt, um sicherzustellen, dass Sie die Vielfalt und Authentizität der lokalen Küche voll und ganz erleben können. Dabei legen wir großen Wert auf Frische, Qualität und Regionalität der Zutaten.

In ausgewählten Restaurants werden Sie mit einer Vielzahl von regionalen Gerichten verwöhnt, die sorgfältig zubereitet und präsentiert werden. Unsere Teams bereiten auch unterwegs zu jeder Mahlzeit frisches Essen für Sie zu, damit Sie auch während der Aktivitäten gestärkt bleiben.

Bei Touren durch Länder wie die Mongolei und Marokko begleitet Sie ein erfahrener Koch bei Gruppenreisen, der Sie mit einer Auswahl an warmen und kalten Mahlzeiten versorgt. Selbstverständlich verwenden wir auch hier regionale Produkte, um Ihnen das authentische Geschmackserlebnis zu bieten.

Besonders hervorheben möchten wir die besonderen Momente, wenn Sie bei Familien zu Gast sind. Das gemeinsame Essen mit den Gastgebern ist ein echtes Highlight und bietet Ihnen die Möglichkeit, köstliche typische Spezialitäten zu genießen und die lokale Gastfreundschaft hautnah zu erleben.

Selbstverständlich nehmen wir auch besondere Ernährungsbedürfnisse ernst. Wir stellen uns auf vegetarische, vegane oder andere spezielle Ernährungsanforderungen ein. Einfach auf dem Anmeldeformular angeben, was Sie benötigen, und wir kümmern uns darum.

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu Ihrer Verpflegung zu kontaktieren – wir freuen uns darauf, Ihnen eine unvergessliche kulinarische Reise zu bieten!

Hinweis zur Ernährung und Fleischkultur in der Mongolei

Viele unserer Gäste in Europa entscheiden sich bewusst für eine vegetarische oder fleischarme Ernährung – oft aus berechtigter Sorge um Massentierhaltung, Umweltfolgen oder Tierwohl. Diese Haltung ist sehr verständlich und verdient großen Respekt.

In der Mongolei begegnen wir einer ganz anderen Form des Umgangs mit Tieren: Die nomadische Viehwirtschaft basiert auf jahrhundertealten Traditionen und einem tiefen Verständnis für Naturkreisläufe. Die Tiere leben das ganze Jahr über in freier Bewegung, ernähren sich von dem, was die Landschaft bietet, und stehen in engem Bezug zu den Familien, die sie halten. Tierhaltung ist hier keine industrielle Praxis, sondern existenzieller Teil des Lebens – mit großer Achtsamkeit und Respekt gegenüber dem Tier.

Fleisch hat in der mongolischen Ernährung und Kultur einen hohen Stellenwert – nicht als Massenprodukt, sondern als wertvolles Gut. Es wird mit Bedacht verwendet, und in vielen Regionen wird im Sommer gar nicht oder nur sehr selten geschlachtet. In dieser Zeit steht eher Milch im Vordergrund: frische Milch, Joghurt, Käse und getrocknete Milchprodukte (z. B. Aaruul) bestimmen die Mahlzeiten.

Als Gast erlebst du die nomadische Lebensweise aus erster Hand – mit allem, was dazu gehört: von der natürlichen Tierhaltung über die Zubereitung traditioneller Speisen bis hin zum einfachen, naturnahen Leben.

Vegetarische Ernährung ist selbstverständlich möglich – gerne berücksichtigen wir das bei der Planung Deiner Reise. Gleichzeitig laden wir dazu ein, offen und neugierig auf eine Lebensweise zu blicken, in der Tierhaltung, Ernährung und Naturverbundenheit in einer sehr ursprünglichen Form miteinander verwoben sind.

Besondere Unterkünfte für besondere Reiseerlebnisse

Wir legen großen Wert darauf, dass Ihre Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis der Gastfreundschaft und des Komforts wird.

Wir sind stolz darauf, Ihnen nicht nur außergewöhnliche Reiseerlebnisse zu bieten, sondern auch eine Auswahl an besonderen Unterkünften, die Ihre Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer machen.

Bei unseren Reisen steht die Authentizität im Mittelpunkt. Deshalb bieten wir Ihnen ausgewählte Unterkünfte, die von Einheimischen geführt werden und einen nachhaltigen Ansatz verfolgen. Von komfortablen Hotels und Lodges bis hin zu traditionellen Behausungen wie Jurten und Tipis – wir möchten sicherstellen, dass Sie nicht nur bequem, sondern auch authentisch untergebracht sind.

In der Mongolei, dem Land der Nomaden, übernachten Sie meistens in traditionellen Gers, den runden Filz-Jurten der mongolischen Nomaden. Ein Ger ist nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern ein echtes Zuhause, das Ihnen ein Gefühl von Gemütlichkeit und Harmonie vermittelt. Bei einem Aufenthalt bei Nomadenfamilien haben Sie sogar Ihr eigenes Ger für sich, das Ihnen Privatsphäre bietet und Ihnen erlaubt, das Nomadenleben aus erster Hand zu erleben.

Unsere Ger Camps in der Mongolei bieten Ihnen ebenfalls ein authentisches Erlebnis, kombiniert mit dem Komfort von Lodges und mitten in der unberührten Natur der mongolischen Landschaften.

In Peru, Ecuador, Kirgisistan und Marokko haben wir für Sie eine sorgfältige Auswahl an hochwertigen und nachhaltigen Unterkünften getroffen. Von persönlich geführten Hotels bis hin zu ausgewählten 3- bis 5-Sterne-Häusern – wir legen großen Wert darauf, dass Sie sich während Ihrer Reise wohl und umsorgt fühlen.

Egal ob Sie in einer traditionellen Jurte in der mongolischen Steppe schlafen oder in einem gemütlichen Gästehaus in Peru übernachten – wir möchten sicherstellen, dass Ihre Unterkunft Teil Ihres unvergesslichen Reiseerlebnisses wird.

Sichere Reiseländer

Aotearoa Neuseeland, Australien und Marokko gehören zu den sichersten Reiseländern der Welt

Auch die Mongolei ist ein sehr friedliches Reiseland. Sie reisen unbesorgt und sicher in der Mongolei, begleitet von unseren ReiseleiterInnen und Ihrem Fahrer. Wir kochen für Sie jede Mahlzeit aus hochwertigen regionalen Produkten frisch – auch für Vegetarier und vegan lebende Gäste.

Die Mongolen sind ebenso für ihre Friedlichkeit, Freundlichkeit und besonders große Gastfreundschaft bekannt wie die Australier. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, denn die Gastfreundschaft der Nomaden der Mongolei ist geradezu legendär.

Die Menschen in Aotearoa Neuseeland gelten als freundlichste Menschen der Welt. Das Kia Ora der Māroi bedeutet sogar noch mehr: es verbindet, denn es meint die Essenz einer Person. Man fühlt eine tiefe Verbundenheit mit den Menschen in Aotearoa Neuseeland. Neuseeland gilt aufgrund seiner niedrigen Kriminalitätsrate, wenigen endemischen Krankheiten und der guten Gesundheitsversorgung als sehr sicher.

Marokko gilt als eines der sichersten Reiseländer 2024 weltweit, so die internationale Risk Map. Sie sind tatsächlich in Marokko sicher unterwegs und mit unserem Berber-Team bestens rundum betreut. Die überaus freundlichen und sehr respektvollen Berber unseres Marokko-Teams mit ihrer sanften Zurückhaltung sind auf Ihr Wohl bedacht: richtig gutes Essen und Trinken auch auf den Trekkings in der Sahara in Marokko, gemütliche Unterkünfte und außergewöhnliche Naturerlebnisse – und Sie reisen sicher.

In Peru reisen Sie 2024 wieder sicher. Denn wir haben ein ausgezeichnetes Team mit großem Verantwortungsbewusstsein für die Gäste. Sie sind immer in Begleitung ihrer einheimischen Reiseleitung, wir wählen ausschließlich sichere Verkehrsmittel und Sie besuchen mit uns in Peru sichere Orte und Perus einzigartige Sehenswürdigkeiten. Wir beraten Sie ausführlich, bevor Sie in die großen Höhen der Anden reisen. Da ab 4000 m Höhe ein Risiko für die Höhenkrankheit besteht, haben wir stets ein Notfallkit dabei, die Reiseleitung ist bestens geschult und im Falle der Höhenkrankheit reisen Sie sofort in niedrigere Regionen. Peru ist ein Land der Superlative: spektakuläre Naturwunder, interessante Attraktionen, die Geschichte der Inka, die Gegenwart der Indigenen Völker der Anden, ausgezeichnetes Essen und Trinken.

Unsere Blogbeiträge für Sie

Mehr Informationen, spannende Geschichten, Reiseberichte aus der Mongolei, Marokko und Kirgistan Reiseinformationen aus unseren Reiseländern, Sehenswürdigkeiten in Peru und anderswo, Festivals und Nomadenleben in der Mongolei, Gedanken über Indigene Völker und Reisen für hochsensible Menschen … finden Sie in meinen

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