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Kia Ora
Wir sind ein Teil der Erde
Interview mit der Professorin Teresa Vicente Giménez
Die Natur hat Rechte

Interview an einem Herbsttag 2020

Teresa ist eine Frau, die als Rechtsprofessorin an einer spanischen Universität das Verständnis für Ökologie an die Überzeugung knüpft, dass Indigene Völker seit jeher als Selbstverständlichkeit leben, was in der noch jungen  Wissenschaft der Ökologie in unserer ‚modernen’ westlichen Gesellschaft als Kernaussage von größter Bedeutung ein neues Fundament setzt: der Mensch ist Teil der Natur und die Natur hat Rechte. Das ist auch meine Überzeugung. In dem Moment, in dem ich glücklich bin, weil ich ihren tiefen Respekt und ihre Verbundenheit zu den Indigenen erlebe, den ich mit ihr teile, beschließe ich eine Interviewreihe mit Angehörigen indigener Völker durchzuführen.

Wir haben einige sehr gute anregende Gespräche über Umweltschutz, Indigene, die Rechte der Indigenen und natürlich über Teresas Arbeit. Und diese Gespräche sind Augenöffner. Ihre Arbeit, die sie hier in dem folgenden Artikel darstellt, öffnet uns wirklich die Augen!

Der Mensch ist Teil der Natur und die Natur hat Rechte.
Mar Menor, Spanien
Mar Menor war einst ein Naturparadies und könnte es noch immer sein.
Rechte der Natur am Beispiel Mar Menor in Spanien

Uni Murcia, Spanien

Mar Menor

Informationstafel am Mar Menor

 

Das Wahrzeichen der Umweltschützer ist ein Seepferdchen

Im Juli 2020 erzielte Teresa Vicente mit ihrer Arbeitsgruppe einen besonderen Erfolg: Mar Menor, die Lagune im Süden Spaniens, erhielt den Rechtsstatus einer Person und ist ein Beispiel für die Rechte der Natur hier in Europa. Interessant für uns – Mar Menor liegt an einem der größten touristischen Zentren Spaniens und in der Nähe des riesigen Gemüseanbaugebietes Almeria!  Mar Menor ist das größte Binnenmeer Europas und kämpft um sein Leben! Einst war es ein Paradies, ein Geheimtipp, bis die Tourismuswirtschaft die Gegend zu einer neuen Touristenhochburg ausbaute. Jede Menge belasteter Abwässer, Nitrate und Pestizide fließen seit Jahren in das Mar Menor. Wahrzeichen der Umweltschützer am Mar Menor ist das Seepferdchen, denn die Seepferdchen sterben, die letzten kämpfen um ihr Überleben. 2016 und 2019 kippte das Ökosystem Mar Menor. Die Schadstoffe, die auch aus illegalen Anbaugebieten ins Mar Menor fließen, zerstörten das einstige Badeparadies. Mar Menor grenzt übrigens an einen Naturpark.

Teresa Vicente Giménez, Dr. der Rechtsphilosophie, Direktor des Lehrstuhls für Menschenrechte und Naturrechte an der Universität Murcia, Spanien, erläutert die Bedeutung dieses Rechtsstatus der Natur, wie es dazu kam und welche Rolle Indigene Völker bei der Bewahrung der Natur spielen.

Gastbeitrag von Dr. Teresa Vicente Giménez:
Im zwanzigsten Jahrhundert entwickelte sich die Wissenschaft der Ökologie, die die Wechselbeziehungen zwischen Menschen und natürlicher Umwelt aufzeigt. Die Verwendung des Begriffs Ökologie beginnt Ende des 19. Jahrhunderts mit dem deutschen Zoologen Ernst Haeckel, und im Laufe des 20. Jahrhunderts konsolidiert sie sich und floriert als Wissenschaft. Ab den 1970er Jahren tauchte die Ökologie in der akademischen Welt auf, die ersten Lehrstühle an den Universitäten wurden geschaffen und die Ökologie wurde als Wissenschaft an den Universitäten studiert.

Mar Menor ist das größte Binnenmeer Europas und kämpft um sein Leben!
Der Weg von den Indigenen bis zur Ökologie heute

Die Natur ist das Zentrum und der Mensch muss ihre Grenzen akzeptieren.

Die Kultur der indigenen Völker hat den Menschen immer als Teil der Natur betrachtet, was die Wissenschaft der Ökologie im 20. Jahrhundert aufzeigt. Diese neue Vision, dass der Mensch zur Natur und nicht die Natur zum Menschen gehört, dass die Menschheit eine weitere Spezies innerhalb des Ökosystems des Planeten Erde ist, bedeutet eine große Veränderung im Weltbild der westlichen Welt. Es ist ein Fortschritt vom Anthropozentrismus, der die moderne Zeit in Europa kennzeichnet, zum Ökozentrismus. Er stellt das Ökosystem in den Mittelpunkt, d.h. er sieht die Natur als Grundeinheit. Der Ökozentrismus sagt, die Natur ist das Zentrum, die Natur ist das Wesentliche, und wir müssen ihre Grenzen respektieren!

Seit Rousseaus Denken ist in der westlichen Welt eine Grenze zwischen den Sozialwissenschaften und den Naturwissenschaften gezogen worden. Entsprechend dieser Grenze oder Trennung wurde in den Sozialwissenschaften, wie z.B. den Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften, die Natur als Objekt betrachtet, untersucht und genutzt.

Im 21. Jahrhundert begann eine neue geologische Ära der Erde, das so genannte Anthropozän, das uns zeigt, dass der Mensch die Grenzen der Erde überschritten hat und die Zerstörung der Ökosysteme und den Verlust des ökologischen Gleichgewichts des Planeten verursacht hat.

In diesem neuen geologischen Zeitalter der Erde, das durch den Verlust der biologischen Vielfalt, die drohende Erschöpfung der nicht erneuerbaren Ressourcen und die Schwierigkeit der erneuerbaren Ressourcen, mit dem Wachstum des unbegrenzten Verbrauchs sowie der globalen Erwärmung und dem Klimawandel Schritt zu halten, gekennzeichnet ist, sagt die Wissenschaft der Ökologie das, was die indigenen Völker schon immer wussten, sagten und immer diese Haltung des Widerstands hatten: die Erde ist sehr krank und die Ursache ist der Entwicklungsweg des Menschen, der die Natur, ihre ökologischen Bedürfnisse und ihre Grenzen nicht berücksichtigt hat.

Was haben die Rechte der Natur und die Ökologie mit dem traditionellen Wissen indigener Völker zu tun?

Survival Camp in Saskatchewan

In diesem Camp kamen wir 2012 mit Angehörigen der First Nations zusammen, die sich gegen ein Atommüll-Endlager einsetzten.

Internationales First Nations Survival Camp 2012

Angehörige der First Nations in Canada beim Meeting des internationalen Survival Camp 2012.

Eine neue Ära für die Natur
Prince Harry mit Maori unterwegs auf dem Whanganui River
WANGANUI, NEW ZEALAND – MAY 14: Ned Tapa and Prince Harry paddle a waka down the Whanganui River after a visit to Putiki Marae on May 14, 2015 in Wanganui, New Zealand. Prince Harry is in New Zealand from May 9 through to May 16 attending events in Wellington, Invercargill, Stewart Island, Christchurch, Linton, Whanganui and Auckland. (Photo by Hagen Hopkins/Getty Images) *** Local Caption *** Prince Harry; Ned Tapa

Der Whanganui Fluss in Neuseeland erhielt als erster Fluss die Rechte eines Lebewesens weil Maori sich für seinen Schutz einsetzten. Die Indigenen haben eine tiefe Verbindung zur Natur und fühlen sich für sie verantwortlich.

Rio Atrato Kolumbien

Rio Atrato in Kolumbien erhielt 2016 Rechte auf Schutz, Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung.

Natur ist Leben

Mit der Ökologie und dem Kampf der Ökologen bricht eine neue Ära für die Natur an! Die Ökologen sagen dasselbe wie die indigenen Völker. Die Ureinwohner sagen, dass zum Beispiel der Fluss lebendig ist und als solcher Rechte hat, als Lebewesen.

Indigene Völker sind dafür ein gutes Beispiel. Die Ureinwohner wussten das die ganze Zeit und sagten es, sie betonen es und leben es: Der Mensch ist Teil der Natur und verhält sich auch so wie sie.

In der westlichen Welt dachten die Menschen lange Zeit, dass die Erde eine Scheibe sei, und das blieb auch lange so. Das ist dasselbe, als würde man sagen, dass die Erde, die Natur ein Objekt ist. Wegen der Gefahr für das Leben von Ökosystemen und Menschen muss die Menschheit jetzt verstehen, dass sie Teil der Natur ist, und das Leben, das Leben als Ganzes, respektieren. Die ganze Natur ist Leben, der Mensch ist Leben. Der Mensch ist in Gefahr, weil er die Natur in Gefahr gebracht hat. Die Verantwortung für den Planeten liegt bei uns, die Menschheit ist dafür verantwortlich, die Grenzen des Planeten überschritten zu haben.

Als die Europäer nach Amerika kamen, sagten sie, dass die Ureinwohner, Native Americans, keine Rechte haben. Die Europäer haben das Leben der indigenen Bevölkerung zerstört. Heute haben Indianer Rechte, ebenso wie Frauen auf der ganzen Welt, die ebenfalls lange Zeit keine Rechte hatten. Jetzt ist es an der Zeit, der Natur Rechte zu geben bzw. die Rechte der Natur anzuerkennen! Es ist dasselbe Konzept, dasselbe Prinzip: der Ausschluss von Menschen und Lebewesen aus dem Geltungsbereich der Rechte und der Kampf um ihre Anerkennung.

Es ist im 21. Jahrhundert, im Zeitalter des Anthropozän, der beste Zeitpunkt und die beste Bedingung, mit Wissen, mit ökologischem Bewusstsein, mit ökologischer Ethik und mit ökologischer Gerechtigkeit voranzukommen, um der Natur Rechte zu geben. In Kolumbien beispielsweise erhielt der Fluss Atrato den Status einer juristischen Person, um seine Rechte durchzusetzen. Das Urteil des kolumbianischen Verfassungsgerichts wurde 2017 bekannt*. Andere Flüsse wurden später als Rechtssubjekte anerkannt, wie der Ganges und sein Nebenfluss, der Yamuna in Indien.  Das neuseeländische Parlament erkannte die eigenen Rechte des Whanganui-Flusses an, und die britische Krone entschuldigte sich bei den indigenen Völkern dafür, ihre Ansprüche auf die Rechte des Flusses nicht berücksichtigt zu haben.“

Teresa Vicente wurde am 29.4.2024 mit dem Goldman Umwelt Preis ausgezeichnet!

* Im Jahr 2016 entschied das Verfassungsgericht Kolumbiens, dass der Rio Atrato Rechte auf „Schutz, Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung“ besitzt, und errichtete eine gemeinsame Vormundschaft für den Fluss, die von der indigenen Bevölkerung und der nationalen Regierung geteilt wird.

Es ist an der Zeit, die Rechte der Natur anzuerkennen!
Whanganui Fluss in Neuseeland erhält Grundrechte einer Person

Haben Bäume Rechte?

Neuseeland: Über 140 Jahre kämpften die Maori um die Anerkennung des Flusses als Lebewesen. Einer der ältesten Rechtsstreits Neuseelands ist erfolgreich beendet.

Der Whanganui-Fluss auf der Nordinsel Neuseelands ist nur der drittlängste Wasserlauf des Landes. Aber wie kein anderer repräsentiert er die Schönheit und Vielfalt der Landschaft, die er auf dem Weg zum Pazifik durchfließt: Bergland, Regenwälder, ausgedehntes Grasland und Küstendünen. Aber noch etwas macht ihn weltweit einzigartig: In dieser Woche trat ein Gesetz in Kraft, das ihn zu einer Person erklärt. Und mit Rechten ausstattet – ähnlich den Grundrechten der Menschen.

Weiterlesen

Die heute weltweite Bewegung für die Rechte der Natur begann 1972 in Kalifornien: 1972 veröffentlichte die Southern California Law Review den bahnbrechenden Artikel von Rechtsprofessor Christopher Stone mit dem Titel „Should trees have standing – towards legal rights for natural objects.“ (Dt.: „Haben Bäume Rechte? Plädoyer für die Eigenrechte der Natur“) und erst 2013 erreichte die Bewegung Europa. Das Buch ist sehr empfehlenswert!

Die Ausdehnung der gesetzlichen Rechte auf die Natur ist eine Idee, die sich seit Generationen entwickelt hat. Der Umweltschützer John Muir schrieb vor mehr als 100 Jahren, dass wir „die Rechte der gesamten übrigen Schöpfung“ respektieren müssen. Im Jahr 2015 erklärte Papst Franziskus, dass es „ein wahres ‚Recht der Umwelt‘ gibt…“. Die meisten Rechte der Natur haben Indigene erkämpft.

Einer der ältesten Rechtsstreits Neuseelands ist erfolgreich beendet.

Wahrzeichen des Committee for Future Generations Saskatchewan

Das Wahrzeichen des Committee for Future Generations Saskatchewan.

 

Talking Stick, Survival Camp 2012 Metis

Beim internationalen Survival Camp 2012 in Saskatchewan erlebte ich Respekt für alle Teilnehmenden, die ein Statement abgeben wollten. Den gleichen Respekt bringen sie für die Natur auf.

Die Auswirkungen unserer Entscheidungen bis in die 7. Generation bedenken!

Musik und Diskussionen im Survival Camp

Musik und Diskussionen im Survival Camp gegen Atommüll in Saskatchewan

Schild Survival Camp

5 Tage lang informierten wir uns und diskutierten miteinander im Survival Camp, und verhinderten ein Atommüll-Endlager in Saskatchewan. Das Camp fand auf Initiative des Committee for Future Generations statt. Das Committee for Future Generations folgt dem „7th Generation“-Prinzip der First Nations. Bei diesem Prinzip geht es darum, die Auswirkungen unserer Entscheidungen bis in die 7. Generation – also auf lange Frist – zu bedenken!

Die Weisheit der Indigenen

Das Gathering an dem ich teilnehmen durfte – das Survival Celebration Camp for Sustainable Earth 2012 in Kanada – ist ein schönes Beispiel um zu verstehen, welche Rolle das traditionelle Wissen und die Weisheit der Indigenen spielen für den Schutz der Natur. Es zeigte unsere Verantwortung für die Umwelt und unsere Zukunft. Wir alle sind schließlich davon betroffen und darin eingeschlossen. Das Committee for Future Generations initiierte das Survival Celebration Camp gemäß dem „7th Generation“-Prinzip der First Nations, um ein Atommüll-Endlager in Saskatchewan, Kanada, zu verhindern.

Wir erlebten während der Tage des Gathering die Power des Bewusstseins, dass wir Teil der Natur sind. In South Bay am See Ile-a-la-Crosse im Norden der Kanadischen Provinz Saskatchewan kamen Métis, Cree und Dene Elders zusammen, um sich gegen ein Atommüll-Endlager in Nord-Saskatchewan auszutauschen und zu informieren. Engagierte internationale Gäste und fachkundige Umweltschützer und Aktivisten nahmen teil.

Jeder Morgen begann mit einer Begrüßungszeremonie durch einen Ältesten der First Nations. Am ersten Tag zündete er ein Feuer an, das während der gesamten Zeit gehütet wurde und immer brannte. An diesem Feuer begrüßten wir jeden Morgen gemeinsam den Tag. Im Vordergrund stand der Dank, dass wir dort sein durften, dass so viele gekommen waren, dass wir gesund sind und dass wir gemeinsam hier für Mother Earth aktiv sind. Gemeinsam beteten wir für Mutter Erde, eine gesunde Erde für alle Lebewesen und die nachfolgenden Generationen. Ein Gemeinschaftsgefühl, das auch die Natur mit einband, wurde in der Zeremonie zu einer großen Kraft, die über das Gathering hinaus wirksam ist.

Die Tage waren gefüllt mit Gesprächen und Workshops zu nachhaltigen Energiequellen – emotional und sachlich, spannend und klar. Wir teilten einige Tage lang in einem einfachen Lager, einem großen offenen Versammlungs-Haus und einem gemeinsamen Platz am Kochzelt jede Menge Erfahrungen, Meinungen, Kaffee und Essen. Alle waren versorgt und jeder Einzelne wurde respektiert – eine Basis dafür, dass so ein großes Meeting gelingt. Caring and Sharing – das ist traditioneller Grundsatz der First Nations. Sich umeinander kümmern und miteinander teilen.

Caring and Sharing - das ist traditioneller Grundsatz der First Nations.
Nachhaltige Reisen

Abholzung in Saskatchewan

… und sehen ebenso riesige Abholzungsgebiete!

Nehmen wir unsere Verbundenheit mit der Natur überhaupt noch wahr?

Kultur und Lebensweise stehen im Vordergrund

Noch immer wird diskutiert, ob man nachhaltig reisen sollte und wie man das macht. Darüber sollten wir nicht mehr reden sondern es tun. Wir arbeiten als Reiseveranstalter mit nachhaltigen Unterkünften zusammen. Unsere Reisen enthalten keine Kurzstreckenflüge mehr. Wir arbeiten mit Einheimischen direkt zusammen. Wir schonen Ressourcen und bieten regionale Produkte an. Flüge werden kompensiert.  Wir bewahren selbstverständlich die Landrechte und befolgen die Menschenrechte. Kia Ora Reisen sind von Anfang an nachhaltig.
Lernen wir doch von den Indigenen!

We have to understand our role

Wälder in Kanada

Auf unserer Reise durch Kanada bewundern wir die Zedernwälder…

John Trudell (aus seiner Rede im Jahr 1980)

„…The Power. We are a natural part of the Earth. We are an extension of the Earth, we are not separate from it. We are a part of it. The Earth is our Mother. The Earth is a Spirit, and we are an extension of that Spirit. We are Spirit. We are Power.
They want us to believe that we have to believe in them and depend upon them, and we have to assume these consumer identities, and these political identities, these religious identities, and these racial identities. They want to separate us from our Power. …

… We have to understand our role as a Natural Power….“

The Earth is our Mother
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Der Kern von Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen ist es, Erfahrungsräume durch Reisen zu schaffen, in denen Menschen Kulturen, Landschaften und sich selbst auf achtsame Weise begegnen können.

Unsere Reisen laden dazu ein, Weite, Natur und andere Lebensweisen unmittelbar zu erleben – ohne Erwartungen an Veränderung oder Transformation.
Was entsteht, ist individuell und gehört den Reisenden selbst.

Drei zentrale Werte von Kia Ora Reisen

1. Authentizität und Begegnung

Kia Ora Reisen ermöglicht echte Begegnungen mit Menschen vor Ort – mit Nomad:innen, indigenen Gemeinschaften und lokalen Partner:innen.
Die Reisen führen bewusst abseits touristischer Klischees und eröffnen Einblicke in Lebensweisen, die aus ihrem eigenen Kontext heraus verstanden werden.

Begegnung bedeutet hier: Zeit, Respekt und Offenheit – nicht Inszenierung.

2. Nachhaltigkeit und Respekt

Alle Reisen werden achtsam, verantwortungsvoll und naturverbunden gestaltet.
Im Mittelpunkt stehen langfristige, faire Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften sowie ein respektvoller Umgang mit Landschaft, Ressourcen und kulturellen Traditionen.

Ziel ist nicht „Impact“, sondern stimmige, tragfähige Verbindungen, die für alle Beteiligten sinnvoll sind.

3. Erfahrung, Sinn und Orientierung

Reisen mit Kia Ora sind mehr als klassische Urlaubsreisen.
Sie bieten Zeit zum Innehalten, zur Wahrnehmung und zur Reflexion – getragen von Landschaft, Kultur und dem bewussten Unterwegssein.

Viele Teilnehmende erleben dabei Klarheit, Weite oder neue Perspektiven.
Nicht, weil etwas versprochen wird, sondern weil der Rahmen es erlaubt.

Unser Leitgedanke

„Reisen mit Sinn – als Brücke zwischen Kulturen, Landschaften und eigener Erfahrung.“

„Raum für Begegnung und Erfahrung.“

Reisen mit Begegnung

Reisen mit Haltung – Begegnung statt Konsum

Kia Ora Reisen steht für achtsames Reisen, echte Begegnungen und respektvolle Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften und Nomad:innen.

Seit über 20 Jahren begleiten wir Menschen auf Reisen, die nicht nur Landschaften zeigen, sondern Beziehung ermöglichen – zur Kultur, zu den Menschen vor Ort und zur eigenen Wahrnehmung.

Unsere Reisen richten sich an Menschen, die bereit sind:

* zuzuhören statt zu bewerten
* zu beobachten statt zu konsumieren
* und sich auf andere Lebensweisen einzulassen

Indigener Tourismus – verantwortungsvoll gestaltet

Indigener Tourismus kann dann sinnvoll sein, wenn er in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinschaften vor Ort entsteht.

Bei Kia Ora Reisen bedeutet das:

* faire Entlohnung lokaler Gastgeber:innen und Guides
* langfristige Partnerschaften
* Respekt vor kulturellen Traditionen
* und ein bewusster Umgang mit Natur und Ressourcen

Ziel ist Begegnung auf Augenhöhe.

Erfahrung statt Versprechen

Unsere Reisen sind keine Programme zur Selbstoptimierung und keine Inszenierungen.

Sie bieten:

* Zeit
* Raum
* Landschaft
* und authentische Begegnung

Was daraus entsteht, ist individuell. Viele Reisende berichten von Klarheit, Weite und neuen Perspektiven – nicht, weil es versprochen wird, sondern weil der Rahmen es ermöglicht.

Willkommen bei Kia Ora Reisen

Wenn Sie sich für nachhaltigen Tourismus, indigene Kulturen und bewusstes Reisen interessieren und die Welt jenseits ausgetretener Pfade erleben möchten, begleiten wir Sie gern.

Kia Ora Reisen – wo Reisen zu Begegnung wird.

Warum Mongolei?

Warum Mongolei?

Diese Frage wird mir oft gestellt.

Meine Verbindung zur Mongolei entstand nicht durch eine Institution, nicht durch einen Auftrag und nicht durch einen Partner, sondern aus eigenem Interesse, Neugier und innerer Resonanz.

Die Mongolei hat mich von Beginn an durch ihre Weite, Klarheit und Schlichtheit angesprochen.
Die Landschaft, das nomadische Leben und die Beziehung der Menschen zur Natur folgen einer Logik, die still, selbstverständlich und tragfähig ist.

Als ich 2005 zum ersten Mal in die Mongolei reiste, war schnell klar:
Dieser Ort ist kein exotisches Ziel für mich, sondern ein Raum, den ich verstehen wollte.

Was mich an der Mongolei bis heute fasziniert

Die Mongolei bietet etwas, das in vielen modernen Gesellschaften selten geworden ist:

* Weite statt Enge
* Einfachheit statt Überforderung
* Beziehung statt Inszenierung

Die Begegnungen mit Nomadenfamilien, das Leben in der Jurte, die Orientierung an Landschaft und Jahreszeiten haben mein Verständnis von Raum, Ordnung und Alltag nachhaltig geprägt.

Nicht als Ideal – sondern als gelebte Erfahrung.

Warum Reisen in die Mongolei mit Kia Ora Reisen?

Ich veranstalte und begleite Reisen in die Mongolei, weil ich das Land kenne, respektiere und seit vielen Jahren mit lokalen Partner:innen zusammenarbeite.

Unsere Reisen sind:

* achtsam
* landschafts- und kulturbezogen
* nachhaltig gestaltet
* und frei von touristischer Überhöhung

Es geht darum, wirklich da zu sein, präsent.

Eine Einladung

Die Mongolei verändert nichts „automatisch“.
Aber sie bietet einen Raum, in dem Wahrnehmung, Klarheit und Weite möglich werden können.

Wer sich darauf einlassen möchte, ist eingeladen, diesen Weg mit Kia Ora Reisen zu gehen – respektvoll, ruhig und aus eigener Entscheidung.

Unser Name "Kia Ora"

„Kia Ora“ – die Essenz des Lebens

„Kia Ora“ ist ein alltäglicher Gruß der Māori in Neuseeland – er bedeutet so viel wie „Lebendigkeit“, „Am-Leben-Sein“ oder einfach „Hallo“.
Mit diesen zwei kleinen Worten wird nicht nur eine Person begrüßt, sondern ihr ganzes Wesen gewürdigt – ihre Herkunft, ihre Geschichte und ihre Präsenz.
Für uns ist „Kia Ora“ die Haltung unserer Reisen: offen, aufmerksam und verbunden.
Gemeinsam trinken wir Tee mit Nomaden in der Mongolei, wandern mit Berbern in der Sahara, entdecken Māori-Urwälder in Neuseeland oder erleben Pachamama in den Anden.
Auf unseren Reisen spüren Sie Lebensfreude, Präsenz und Verbundenheit – mit Menschen, Landschaften und sich selbst.
Kia Ora! – Willkommen zu Reisen, die Begegnung lebendig machen.

Real life experience

Reisen als reale Erfahrung

Reisen mit Kia Ora sind keine durchinszenierten Programme
und keine Reisen, bei denen jeder Moment vollständig vorhersehbar ist.

Unsere Reisen sind reale Erfahrungen im echten Leben.

Das bedeutet:

* Begegnung statt Ablaufplan
* Anpassung statt Kontrolle
* Präsenz statt Perfektion

In anderen Kulturen gelten oft andere Rhythmen, Prioritäten und Formen von Organisation.
Darauf lassen wir uns ein – mit Respekt, Offenheit und Gelassenheit.

Auch wenn wir alle Reisen sorgfältig planen – Unvorhergesehenes gehört dazu

Manches lässt sich nicht planen:
Wetter, Wege, Begegnungen, Zeitabläufe.

Diese Unplanbarkeit ist kein Mangel,
sondern Teil der Erfahrung.

Sie erfordert:

* Flexibilität
* Eigenverantwortung
* und die Bereitschaft, sich auf das einzulassen, was ist.

Für wen diese Reisen geeignet sind

Kia Ora Reisen richten sich an Menschen, die:

* Offenheit und Anpassungsfähigkeit mitbringen
* andere Kulturen nicht an den eigenen Maßstäben messen
* und Erfahrungen schätzen, die nicht vollständig kontrollierbar sind

Wenn Sie Struktur brauchen, aber auch Spielraum aushalten,
wenn Sie Orientierung suchen, aber nicht Perfektion erwarten,
dann passen unsere Reisen gut zu Ihnen.

Eine ehrliche Einladung

Bitte prüfen Sie vor der Buchung,
ob diese Art des Reisens zu Ihnen passt.

Denn nur dann wird daraus eine stimmige und bereichernde Erfahrung – für Sie und für alle Beteiligten.

Mongolei Reisen für fein wahrnehmende Menschen

Reisen für fein wahrnehmende Menschen

Viele Menschen, die mit Kia Ora Reisen unterwegs sind, teilen eine besondere Qualität der Wahrnehmung:
Sie nehmen Landschaften, Stimmungen und Begegnungen intensiver wahr und suchen Reisen, die Tiefe statt Reizüberflutung bieten.

Unsere Reisen führen in weite Naturlandschaften, abseits der großen Touristenströme – in die Steppen der Mongolei, in die Stille der Sahara oder in abgelegene Bergregionen. Orte, an denen Raum entsteht: für Präsenz, Wahrnehmung und innere Bewegung.

Wir reisen bewusst in kleinen Gruppen und bleiben mehrere Tage an ausgewählten Orten. Das schafft Vertrautheit, Ruhe und die Möglichkeit, wirklich anzukommen – bei den Menschen, in der Landschaft und bei sich selbst.

Unsere Unterkünfte sind sorgfältig gewählt: Jurten bei Nomadenfamilien, kleine Hotels, Zeltlager an geschützten Plätzen unter dem Sternenhimmel. Gegessen wird gemeinsam – einfach, frisch und nährend. Tee trinken am Feuer, Stille hören, Wind und Erde spüren gehören ebenso zur Reise wie Gespräche und gemeinsames Erleben.

Diese Art des Reisens eignet sich besonders für Menschen, die
Klarheit, Weite und Echtheit schätzen, die nicht permanent geführt werden möchten und die offen sind für Erfahrungen, die sich nicht vollständig planen lassen.

Kia Ora Reisen sind keine Wohlfühlprogramme. Sie sind Einladungen zu echter Begegnung – mit Kulturen, Landschaften und dem eigenen inneren Raum.

Nachhaltig reisen

Nachhaltig reisen – mit Respekt und Verantwortung

Nachhaltigkeit ist für Kia Ora Reisen kein Marketingbegriff, sondern gelebte Praxis.
Unsere Reisen entstehen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, Nomaden und indigenen Gemeinschaften – auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt.

Ein Großteil des Reisepreises bleibt im Reiseland und kommt direkt den Menschen zugute, mit denen wir reisen und leben. Unsere einheimischen Reiseleiter:innen führen alle Reisen und bilden eine lebendige Brücke zwischen Kulturen, Lebensweisen und Weltbildern.

Wir reisen bewusst:

* in kleinen Gruppen
* abseits massentouristischer Strukturen
* mit ausreichend Zeit an ausgewählten Orten

Unsere Reisenden sind zu Gast – bei Nomadenfamilien, in indigenen Gemeinschaften und in nachhaltig geführten Unterkünften. So entstehen echte Begegnungen und Einblicke in Alltag, Kultur und Naturverbundenheit.

Gegessen wird lokal, frisch und regional.
Unterwegs kochen unsere Teams mit Sorgfalt und Erfahrung – auf Wunsch auch vegetarisch oder vegan.

Nachhaltig reisen bedeutet für uns auch:

* ressourcenschonend unterwegs zu sein
* Müll zu vermeiden
* die Landschaft respektvoll zu behandeln
* und Reisen so zu gestalten, dass sie für Menschen **und Orte** stimmig sind.

Unsere Reisen haben eine angemessene Dauer, lassen Raum für Erleben und hinterlassen möglichst leichte Spuren.

Unsere Haltung - Reisen in Verantwortung

Unsere Haltung – Reisen in Beziehung und Verantwortung

Kia Ora Reisen steht für Reisen, die auf Begegnung, Respekt und Verantwortung beruhen.
Unsere Gäste erleben Landschaften und Kulturen nicht von außen, sondern als Gäste bei Menschen, die wir seit vielen Jahren kennen. Vertrauen, Verlässlichkeit und Freundschaft bilden die Grundlage unserer Zusammenarbeit vor Ort.
Unsere einheimischen Reiseleiterinnen und Reiseleiter sind dabei eine wichtige Brücke zwischen den Kulturen. Sie vermitteln nicht nur Wissen über Land und Leute, sondern auch Werte, Zusammenhänge und Perspektiven.
Respekt, Menschenrechte und Fairness
Respekt vor der Würde jedes Menschen ist für uns selbstverständlich.
Wir achten darauf, dass unsere Reisen im Einklang mit den Menschenrechten stehen und setzen uns für faire und sichere Arbeitsbedingungen ein.
Kinderarbeit, Ausbeutung oder jede Form von Grenzverletzung haben bei Kia Ora Reisen keinen Platz.
Wir arbeiten ausschließlich mit Partnern zusammen, die diese Haltung teilen.
Unsere Zusammenarbeit mit Guides, Fahrern, Gastgebern und Gemeinschaften ist langfristig angelegt. Faire Bezahlung, transparente Absprachen und verlässliche Arbeitsbedingungen sind für uns Teil verantwortungsvollen Reisens.
Der größte Teil der Einnahmen bleibt im Reiseland und kommt direkt den Menschen zugute, mit denen wir arbeiten.
Reisen mit Verantwortung
Nachhaltigkeit, indigener Tourismus und Menschenrechte sind für uns keine Schlagworte.
Sie zeigen sich im täglichen Tun, in der Art der Begegnung und im gegenseitigen Respekt.
Unsere Reisen laden dazu ein, die Welt nicht nur zu sehen, sondern in Beziehung zu treten – mit Landschaften, Kulturen und Menschen.

Räume, Weite, Lebendigkeit

Räume für Weite und Lebendigkeit

Kia Ora Reisen entstehen aus einer Haltung der Achtsamkeit gegenüber Landschaft, Kultur und Zeit.
Unsere Reisen sind bewusst so gestaltet, dass Raum entsteht – für Wahrnehmung, Begegnung und innere Bewegung.
Ich begleite diese Reisen mit Präsenz, Erfahrung und feinem Gespür für Menschen und Orte.
Nicht, um Prozesse zu steuern oder zu „heilen“, sondern um einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Leben entfalten kann.
Weite, Stille und Einfachheit sind dabei keine Konzepte, sondern Erfahrungen.
Sie wirken dort, wo nichts erzwungen wird.

Schamanische Begleitung Mongolei

Schamanische Begleitung in der Mongolei

Einige unserer Mongolei-Reisen werden von einer mongolischen Schamanin begleitet.
Diese Begleitung entspringt der lebendigen schamanischen Tradition der Mongolei und ist Teil der lokalen Kultur – nicht ein zusätzliches Angebot für Reisende.
In der mongolischen Welt ist der Schamane oder die Schamanin nicht in erster Linie Heiler*in im westlichen Sinn. Sie oder er übernimmt vielfältige Aufgaben: als Mittler*in zwischen Mensch, Natur und Geistwelt, als Bewahrer*in von Wissen, als Begleiter*in in Übergangszeiten und als spirituelle Autorität innerhalb der Gemeinschaft.
Die schamanische Präsenz auf diesen Reisen schafft einen besonderen Rahmen. Sie prägt die Atmosphäre, den Rhythmus und die Tiefe des Erlebens – ohne etwas zu fordern oder vorzugeben. Rituale, Gespräche oder Begegnungen entstehen aus der Situation heraus und sind freiwillig.
Kia Ora Reisen vermittelt keine schamanischen Behandlungen, Heilversprechen oder Ausbildungen.
Wir verstehen diese Begleitung als kulturelle Begegnung und als Einladung, eine andere Weltsicht kennenzulernen – achtsam, respektvoll und auf Augenhöhe.

Über Gudrun Wippel

Über Gudrun Myriel Wippel

Kultur- und Landschaftsvermittlerin | Gründerin von Kia Ora Reisen

Ich begleite Menschen als Kultur- und Landschaftsvermittlerin in die Mongolei.
Meine Arbeit besteht darin, Räume zu öffnen, in denen Erfahrung möglich wird –
in Begegnung mit Landschaft, Kultur und sich selbst.

Ich halte den Rahmen: Zeit, Ort, Orientierung und Sicherheit.
Die Erfahrung selbst gehört den Reisenden.

Meine Reisen sind keine Therapie und kein Heilversprechen.
Sie laden ein zu Weite, Stille, Wahrnehmung und ehrlicher Begegnung –
mit der mongolischen Landschaft, der Nomadenkultur und der eigenen inneren Bewegung.

Meine Haltung

Reisen verstehe ich als Beziehung:
zur Landschaft, zu den Menschen vor Ort und zu sich selbst.

Ich arbeite achtsam, klar und verantwortungsvoll.
Ich begleite, ohne zu führen.
Ich erkläre, ohne zu interpretieren.
Ich öffne Räume, ohne Erwartungen zu erzeugen.

Die mongolische Weite, das einfache Leben der Nomaden und die Rhythmen der Natur
bieten einen Erfahrungsraum, der still, kraftvoll und ordnend wirken kann –
auf ganz individuelle Weise.

Erfahrung & Hintergrund

Seit über 20 Jahren arbeite ich im Bereich Kulturtourismus, interkulturelle Zusammenarbeit und nachhaltiges Reisen.
Nach einem pädagogischen Studium war ich viele Jahre in wissenschaftlichen Institutionen tätig und organisierte internationale Kooperationen und Reisen. Diese Arbeit prägte meine strukturierte, verantwortungsvolle und kultursensible Herangehensweise.

Ab 2001 begann meine intensive Zusammenarbeit mit indigenen Kulturen, unter anderem in Nordamerika, Afrika, Sibirien und der Mongolei.
2005 reiste ich zum ersten Mal in die Mongolei – ein Wendepunkt, der bis heute meine Arbeit bestimmt.

Seitdem begleite und organisiere ich Reisen in dieses Land, oft abseits klassischer Routen, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partner:innen. Gemeinsam mit meinem Mann bereise ich die Mongolei auch unabhängig, um Landschaften, Orte und Lebensweisen wirklich zu verstehen.

Kia Ora Reisen

2003 gründete ich Kia Ora Reisen mit dem Anspruch, nachhaltige, respektvolle und authentische Reiseerfahrungen zu ermöglichen.
Ich bin Mitglied bei Forum anders Reisen, TourCert und weiteren Initiativen für verantwortungsvollen Tourismus.

Mein Engagement gilt nicht nur der Reise selbst, sondern auch Menschenrechten, kultureller Selbstbestimmung und fairen Partnerschaften mit lokalen Gemeinschaften.

Schamanische Praxis – als Haltung, nicht als Heilsversprechen

Seit 2018 bilde ich mich in schamanischer Praxis weiter, unter anderem bei der burjatischen Schamanin Marina Schoetschel sowie der Foundation for Shamanic Studies Europe.

Diese Arbeit fließt nicht als Therapie, sondern als achtsame, kultursensible Haltung in meine Reisen ein:
im Respekt vor Orten, Landschaften und ihren Geschichten,
in einfachen Ritualen der Wahrnehmung,
und in der bewussten Arbeit mit Zeit, Stille und Natur.

Einladung

Meine Reisen richten sich an Menschen, die:

* Erfahrung suchen, nicht Erlösung
* Weite, Klarheit und Eigenverantwortung schätzen
* offen sind für Kultur, Landschaft und Prozesse

Ich lade dich ein, die Mongolei zu bereisen und ihr zu begegnen –
und dir selbst darin.

Ich halte Raum zwischen Mensch, Landschaft und Kultur – damit Erfahrung möglich wird.

Die Kia Ora Story

Kia Ora Story – unsere Geschichte

Alles begann mit einer großen Faszination.
Schon als Kind war Gudrun Wippel berührt von den Bildern und Geschichten indigener Völker – von ihren Gewändern, ihrer Nähe zur Natur und ihrer selbstverständlichen Verbundenheit mit dem Leben. Damals entstand ein inneres Wissen: Es gibt andere Arten zu leben. Und sie tragen Weisheit in sich.

Aufgewachsen in der DDR war Reisen lange begrenzt. Doch die Sehnsucht nach Weite, Freiheit und echter Begegnung blieb. Nach der Wende wurde daraus ein Weg: hinaus in andere Landschaften, Kulturen und Lebensweisen – immer getragen von Respekt, Neugier und Offenheit.

2003 gründete Gudrun Kia Ora Reisen.
Reiseveranstaltung, die sich als  Einladung versteht:
zu Reisen, die Menschen, Kulturen und innere Räume verbinden.

Ein Wendepunkt war ihre erste Reise in die Mongolei.
Die Weite der Steppe, das Leben der Nomaden, das einfache Dasein im Rhythmus der Natur – all das wirkte tief. Aus Begegnungen wurden Beziehungen. Aus Reisen entstanden langfristige Partnerschaften, die bis heute auf Vertrauen und gegenseitiger Achtung beruhen.

Kia Ora Reisen sind „Reisen aus der Enge in die Weite“.
Sie führen an Orte abseits touristischer Routinen, in kleine Gruppen, mit Zeit, Raum und Offenheit für das Ungeplante. Sie laden ein, langsamer zu werden, zuzuhören, mitzuleben – und sich selbst neu zu begegnen.

„Kia Ora“ bedeutet mehr als ein Gruß.
Es ist ein Wunsch: Mögest du leben. Mögest du lebendig sein.

Diese Haltung prägt jede unserer Reisen.
Bis heute.

Kleine Kia Ora Chronologie

Kia Ora Chronologie

2003
Gründung von „Kia Ora! Interkulturelle Begegnungsreisen“
Erste Website (autodidaktisch erstellt)
Aufbau community-basierter Reisen in Ungarn

2005
Erste Reise in die Mongolei – Beginn einer bis heute tragenden Verbindung
Beitritt zum Forum anders Reisen.

2006–2007
Oldtimer-Rallyes durch die Mongolei mit insgesamt über 130 Teilnehmenden

2007
Beginn der Reisen zu First Nations in Kanada

2008–2018
Reisen zu indigenen Völkern in Afrika
(Tuareg, Berber, Dogon in Mali, Burkina Faso und Marokko)

2009–2018
Gruppenreisen nach Nicaragua in Kooperation mit Solidaritäts- und Städtepartnerschaftsprojekten

2009–2012
Reisen nach Guatemala – Begegnungen mit der Maya-Kultur

2012
Tod des deutsch-ewenkischen Künstlers Michael Grey Wolf Guruev
Weiterführung seines künstlerisch-sozialen Projekts in der Mongolei

2012–2015
Ehrenamtliche Projektarbeit am Baikalsee und in der Mongolei

2013–2017
Eigener Messestand auf der Fair Handeln Stuttgart

ab 2014
Zertifizierung als nachhaltiger Reiseveranstalter mit TourCert

2015
Ausbildung zur Reiseleiterin und Wanderführerin
(Travel & Personality)

2017
Vollständiger Schritt in die Selbstständigkeit mit Kia Ora Reisen

2018
Neue Destination: Kirgistan
Erste Begegnung mit burjatischer Schamanentradition am Baikalsee

2019
Teilnahme an CMT Stuttgart,
Kongress & Messe für Ganzheitsmedizin München,
Erste Schamanenreise an den Baikalsee (Insel Olchon)

2020–2021
Corona-Pandemie
Mongolei und Russland geschlossen
Relaunch der Website während der Reisesperren

2022
Beginn der schamanischen Ausbildung bei der Foundation for Shamanic Studies Europe
Wiederaufnahme der Reisen nach Mongolei, Marokko, Kirgistan, Peru und Neuseeland

Dank
Großer Dank an alle Gäste und Partner, die Kia Ora Reisen durch die Corona-Jahre treu geblieben sind.

Große Vorhaben - one Spirit!

One Spirit – gemeinsam unterwegs

Kia Ora Reisen entsteht in langjährigen, vertrauensvollen Kooperationen mit Partner:innen in den Reiseländern.
Was uns verbindet, ist eine gemeinsame Haltung:
Respekt, Verantwortung und echte Verbundenheit mit Land und Menschen.
Viele dieser Beziehungen sind über Jahre gewachsen – aus gemeinsamen Wegen, Gesprächen, Herausforderungen und gegenseitigem Vertrauen. So entstehen Reisen, die nicht von außen geplant werden, sondern von innen heraus wachsen.
Wir verstehen uns als Team über Kulturen hinweg.
Unsere lokalen Partner:innen sind nicht Dienstleister, sondern Mitgestaltende der Reisen. Sie entscheiden mit, wie Begegnung geschieht, was geteilt wird – und was geschützt bleibt.
Gemeinsam gestalten wir Reisen, die:
* Raum für echte Begegnung lassen
* lokale Lebensweisen achten
* wirtschaftlich fair und langfristig tragfähig sind
Für unsere Reisenden bedeutet das:
Sie erleben keine inszenierten Programme, sondern lebendige, getragene Reisen, die von gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Geist getragen sind.
One Spirit – weil gutes Reisen dort beginnt, wo Menschen sich auf Augenhöhe begegnen.

Indigener Tourismus - Reisen in Verbundenheit

Indigene Völker – Reisen in Verbundenheit

 

Kia Ora Reisen entstehen aus der Überzeugung, dass echte Begegnung zwischen Menschen möglich ist – respektvoll, auf Augenhöhe und in gegenseitiger Wertschätzung.
Indigene Völker tragen ein tiefes Wissen über Landschaften, Lebensrhythmen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Erde. Ihre Kulturen sind lebendig – nicht museal. Tradition und Gegenwart gehen vielerorts Hand in Hand.
Unsere Reisen ermöglichen direkte Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften und Nomaden – nicht als Beobachter, sondern als Gäste.
Sie erleben Alltag, Kultur und Weltsicht dort, wo sie tatsächlich gelebt werden.
Interesse – Respekt – Anerkennung
Kia Ora Reisen wurde 2003 aus einer klaren Vision heraus gegründet:
Brücken zu bauen – zwischen Kulturen, zwischen Menschen, zwischen Lebenswelten.
Diese Vision ist bis heute lebendig.
Wir glauben nicht an stereotype Bilder oder vorschnelle Urteile.
Wir glauben an Erfahrung.
Oder, wie es in der Mongolei heißt:
„Besser einmal sehen als tausendmal lesen.“
Wer Menschen begegnet, statt über sie zu sprechen, erkennt schnell:
Die Vielfalt der Kulturen ist ein unermesslicher Reichtum – und sie braucht Schutz, Respekt und Raum.
Indigener Tourismus – bewusst und verantwortungsvoll
Indigener Tourismus ist bis heute eine Nische.
Viele Reisende interessieren sich zunächst für Landschaften – und entdecken erst auf der Reise die Menschen dahinter.
Diejenigen, die sich einlassen, kehren oft verändert zurück:
mit erweitertem Horizont, tieferem Verständnis und echter Verbindung.
Unsere Reisen entstehen in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Gemeinschaften.
Sie stärken Selbstbestimmung, erhalten Wissen und schaffen Begegnung – ohne zu romantisieren oder zu vereinnahmen.
Viele Gäste kommen immer wieder.
Nicht, weil sie „mehr sehen“ wollen –
sondern weil sie Lebendigkeit, Tiefe und Menschlichkeit erfahren haben.
Service und Reiseinformationen

Wer Sie begleitet

Kia Ora – willkommen bei Kia Ora Reisen

Ihre Begleitung bei der Planung Ihrer Reisen – von der Anfrage bis nach Rückkehr

Ich grüße Sie mit einem freundlichen „Kia Ora“ – dem einladenden Gruß der Maori, der weit mehr bedeutet als „Hallo“. Er steht für die Wertschätzung der Essenz des Lebens.

Ich bin Gudrun Wippel und nehme Sie mit in einige der schönsten, inspirierendsten und befreiendsten Regionen dieser Welt: in die Mongolei, in die Sahara Marokkos und zu indigenen Menschen in Peru, Ecuador und Neuseeland.

Mit meinem Space to Live Konzept lade ich Sie ein, aus der Schnelllebigkeit in die Entschleunigung zu reisen, aus der Enge in die Weite – und ein neues Bewusstsein für das Wesentliche zu entdecken.

Möchten Sie sich selbst wieder mehr spüren?
Zur Ruhe kommen, Vertrauen gewinnen und Ihrer eigenen Essenz begegnen?

Meine Reisen schaffen Räume für genau diese Erfahrungen – in der Natur, in der Begegnung und in der Stille.

Ich selbst habe meine Essenz des Lebens in der Mongolei gefunden.
Es war ein tiefes Erlebnis – wie ein Erwachen.

Heute begleite ich Menschen dabei, ähnliche Erfahrungen zu machen:
durch authentische Begegnungen, durch das Eintauchen in andere Kulturen und durch die Verbindung mit der Natur.

Als Reiseleiterin und Coach unterstütze ich Sie dabei auch mit Meditationen, Gesprächen und Impulsen aus der Naturheilkunde.

Kia Ora – lassen Sie sich berühren.

Ihre
Gudrun Wippel

Individuelle Reisen und Wunschreisen für Sie

Alle Kia Ora Reisen sind als Individualreise oder private Reise buchbar.

Darüber hinaus sind wir spezialisiert, Ihre ganz persönliche Traumreise für Sie zu organisieren und durchzuführen.
Sagen Sie uns was für eine Reise Sie möchten, Gudrun Wippel berät Sie in einem ausführlichen Gespräch oder per email.
Unsere Beratung ist eine aufmerksame Begleitung Ihrer Reisewünsche und und gründliche Planung Ihrer Reise nach Ihren Vorstellungen.

Planen Sie jetzt mit mir Ihre Reise!

Schreiben Sie mir dazu bitte eine email mit Ihren Wünschen oder rufen Sie mich an. Nutzen Sie auch das Kontaktformular auf der Startseite!

Flugbuchungen zur Reise

Kia Ora Reisen ist Ihnen bei der Vermittlung der Flüge zur Reise behilflich.
Zu allen Kia Ora Reisen buchen Sie auf Wunsch über uns die internationalen Flüge zur An- und Abreise hinzu.

Wir bitten Sie zu beachten, dass beim Ausfüllen der Reiseanmeldung alle Angaben zu Ihrem Namen (Nachname, Vorname, Titel, Doppelname usw.) mit den Angaben in der maschinenlesbaren Zeile Ihres Reisepasses übereinstimmen. Aus Sicherheitsgründen können Fluggäste durch die Airline von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn der Name in der Flugbuchung und der Name im Reisepass voneinander abweichen.

CO2-Kompensation Ihrer Flüge mit atmosfair

atmosfair fliegen – Flüge kompensieren

Kia Ora – Reisen liegt der Klimaschutz am Herzen. Daher empfehlen wir Ihnen Ihre Flüge mit atmosfair zu kompensieren.

Wir bieten Ihnen direkten Zugang zu atmosfair. Bei jeder Reise finden Sie den Button ‚atmosfair‘ mit dem Sie direkt zum Emissionsrechner gelangen. Sie können dort direkt bei atmosfair – entsprechend dem Flug-Ziel – Ihre freiwillige Klimaschutzabgabe bezahlen, also die Emissionen die durch den Flug entstehen nach Wunsch kompensieren.
Zu jeder atmosfair-Buchung erhalten Sie umgehend ein Zertifikat und erfahren, in welches Projekt Ihr Geld umweltwirksam fließt.

Rail&Fly statt Zubringerflüge

Statt Zubringerflüge empfehlen wir Ihnen zur Anreise zum Flughafen Rail&Fly zu buchen. Bestellen Sie Ihr Rail&Fly Ticket gleich mit zu Ihren Flugtickets.

Für 90,00 Euro insgesamt haben Sie die Anreise von zu Hause zum Flughafen und die Rückreise vom Flughafen nach Hause und können jeden Zug wählen.
Ein Service von Kia Ora – bei uns buchen Sie Rail&Fly gebührenfrei.

So vermeiden Sie Kurzflüge in Europa!

Wann bekomme ich meine Reiseunterlagen nach der Buchung?

Nach Ihrer Buchung bzw. nach Ihrer Reiseanmeldung erhalten Sie umgehend von Kia Ora – Reisen Ihre Unterlagen

  • Buchungsbestätigung/Rechnung
  • Reisepreis-Sicherungsschein zur Absicherung Ihrer Reisepreiszahlung (unsere Insolvenzversicherung)
  • ausführliche Reiseinformationen
  • Empfehlungen für Ihre Packliste
  • Empfehlungen für Literatur
  • Gesundheitsempfehlungen
  • Visa-Informationen und Antrag für das Visum wenn erforderlich
  • Es sind keine Reiseversicherungen im Reisepreis enthalten.
    Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittskostenversicherung.

Eine Reisegepäckversicherung ist für einige Reiseländer auch zu empfehlen. Wir beraten Sie gern.

Etwa 2 Wochen vor Abreise bekommen Sie letzte Informationen und die Kontaktinformationen sowie Hoteladresse(n) zu Ihrer Reise.

Wasser und achtsames Reisen

Wasser, Ressourcen & achtsames Unterwegssein

Angesichts der massiven Probleme mit Plastik weltweit haben wir gemeinsam mit unseren Partnern beschlossen:

  • Wir bieten Ihnen auf unseren Reisen Alternativen zu Plastikflaschen!
  • Eigene Trinkflasche empfohlen
  • Frisch abgekochtes oder gefiltertes Wasser in allen Reiseländern
  • Regionale Lösungen in Mongolei, Marokko, Peru, Kirgistan
  • Wassersparen nach Vorbild der Nomaden
  • Weniger Einweg, mehr Achtsamkeit
  • In Kirgistan haben wir einen Wasserkanister mit Hahn oder Pumpe und Sie können Ihre Wasserflasche so oft füllen, wie Sie möchten. Wir bitten Sie, Ihre eigene Trinkflasche zu den Reisen mitzubringen.

Für unsere Mongolei-Reisen gilt: keine Plastikflaschen mehr! Wir bieten täglich frisch abgekochtes Quellwasser, mit denen Sie Ihre Trinkflasche für den Tag füllen können. Unterwegs gibt es Milchtee oder Tee bei den Nomaden, die Sie besuchen. Bei einem höheren Bedarf an Trinkwasser bereiten wir Ihnen die entsprechende Menge zu.

Natürlich in Peru unterwegs – keine Plastikflaschen, sondern Sie füllen Ihre Trinkflaschen jeden Morgen mit frischem Wasser auf.

Und in Marokko? Wie schafft es unser Team in Marokko, ohne Plastikflaschen ausreichend Wasser für Sie bereitzustellen? Ihr Guide holt bei jeder Rast, an jeder Oase frisches Quellwasser aus dem Brunnen oder direkt von der Quelle und kocht ausschließlich mit diesem Wasser, bereitet Tee zu jeder Mahlzeit und Sie füllen Ihre Trinkflaschen mit abgekochtem Wasser auf.

Wichtig in den trockenen Regionen in der Mongolei und Marokko ist auch das Wassersparen! Wie erreichen wir einen sparsamen Umgang mit Wasser auf den Reisen? Machen Sie es wie die Nomaden: einige Tage tut es auch das Waschen mit kaltem oder warmem Wasser, es muss nicht täglich eine Dusche sein!

Darüber hinaus haben wir bei den meisten Reisen keine aufblasbaren Isomatten mehr zur Verfügung.

Reise-Workshop

Sprachbarriere? Kulturschock? – Reise-Workshop zu Ihrer Reise in die Mongolei.

  • online Workshop
  • mit Gudrun Wippel
  • Wir besprechen zum Beispiel, was Sie sich von der Reise erhoffen
  • was Sie glauben, dass sie geben können
  • wie Sie reagieren könnten, wenn Sie sich unwohl fühlen.
  • Sprachbarriere?
    Ich zeige Ihnen einfache Möglichkeiten, auch ohne Sprache Kontakt herzustellen und das „Eis zu brechen“
  • Kulturschock?
    Manchmal ist die unerwartete vollkommen andere Mentalität unserer Gastgeber im Reiseland eine Herausforderung.
    Wir besprechen, wie man damit umgehen kann.
    Wie verhält man sich respektvoll?
    Was wird erwartet?
    Wie geht man auf die Menschen zu?
  • Denn – Körpersprache, Verhaltensweisen und ungeschriebene „Regeln“ – sind oft ganz verschieden von unseren!

Wie wäre es mit einer Reise, die authentisch ist…

  • … sich selbst herauszufordern?
  • … aktiv zu werden und über die Komfortzone hinauszugehen?
  • … offen für Ungewohntes und vielleicht auch Unbequemes zu sein?

Für eine erfolgreiche Reise und gelungene Begegnungen.

Aktuelle Informationen für Sie

Wir informieren Sie aktuell vor Ihrem Reisebeginn zu Ihrem Reiseland.

Hanse-Merkur Reiseversicherungen für Sie

Unsere Reiseversicherung bietet Schutz vor Stornierungskosten, medizinischen Notfällen und Gepäckverlust.

Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittsversicherung.

Gut, wenn man sie hat:

Reiseversicherungen der Hanse Merkur. Ich berate Sie gerne, beantworte Ihre Fragen und buche Ihnen Ihre Wunsch-Reiseversicherung zur Reise.

Unter diesem Link informieren Sie sich über die Versicherungsarten und Tarife passend zu Ihrer Reise und können direkt bei der Hanse Merkur Ihre Wunsch-Reiseversicherung buchen.

Hinweis: Bei Buchung über diese Links erhalte ich eine kleine Provision vom Versicherer. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Hanse Merkur Reiseversicherung

 

Direkte Links zu den Versicherungen für Ihre Auswahl

Alle Kia Ora Reisen finden statt

Alle Kia Ora Reisen finden garantiert statt.

Wir sagen keine Reise ab, auch wenn eine Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde oder wenn die Gruppe nicht voll wird.

Daher haben wir bereits vor vielen Jahren eingeführt, alle Reisen ab 2 Personen durchzuführen.
Auch für eine Person oder Einzelreisende, finden unsere Reisen als Individualreisen oder private Reise mit allen Services statt.

Ihre Reisen sind versichert

Ihre Kundengelder sind grundsätzlich und garantiert über eine Insolvenzversicherung (Kautionsversicherung) gesichert.

Kautionsversicherung

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie immer Ihren Reisepreissicherungsschein.

Regionale Spezialitäten, vegetarische oder vegane Mahlzeiten

Bei unseren Reisen steht nicht nur das Erlebnis der Kulturen und Landschaften im Vordergrund, sondern auch das kulinarische Genießen regionaler Spezialitäten. Wir möchten sicherstellen, dass Ihre Reise nicht nur eine Entdeckungsreise für die Sinne ist, sondern auch ein Fest für den Gaumen.

Auf unseren Reisen haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Verpflegung gelegt, um sicherzustellen, dass Sie die Vielfalt und Authentizität der lokalen Küche voll und ganz erleben können. Dabei legen wir großen Wert auf Frische, Qualität und Regionalität der Zutaten.

In ausgewählten Restaurants werden Sie mit einer Vielzahl von regionalen Gerichten verwöhnt, die sorgfältig zubereitet und präsentiert werden. Unsere Teams bereiten auch unterwegs zu jeder Mahlzeit frisches Essen für Sie zu, damit Sie auch während der Aktivitäten gestärkt bleiben.

Bei Touren durch Länder wie die Mongolei und Marokko begleitet Sie ein erfahrener Koch bei Gruppenreisen, der Sie mit einer Auswahl an warmen und kalten Mahlzeiten versorgt. Selbstverständlich verwenden wir auch hier regionale Produkte, um Ihnen das authentische Geschmackserlebnis zu bieten.

Besonders hervorheben möchten wir die besonderen Momente, wenn Sie bei Familien zu Gast sind. Das gemeinsame Essen mit den Gastgebern ist ein echtes Highlight und bietet Ihnen die Möglichkeit, köstliche typische Spezialitäten zu genießen und die lokale Gastfreundschaft hautnah zu erleben.

Selbstverständlich nehmen wir auch besondere Ernährungsbedürfnisse ernst. Wir stellen uns auf vegetarische, vegane oder andere spezielle Ernährungsanforderungen ein. Einfach auf dem Anmeldeformular angeben, was Sie benötigen, und wir kümmern uns darum.

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu Ihrer Verpflegung zu kontaktieren – wir freuen uns darauf, Ihnen eine unvergessliche kulinarische Reise zu bieten!

Hinweis zur Ernährung und Fleischkultur in der Mongolei

Viele unserer Gäste in Europa entscheiden sich bewusst für eine vegetarische oder fleischarme Ernährung – oft aus berechtigter Sorge um Massentierhaltung, Umweltfolgen oder Tierwohl. Diese Haltung ist sehr verständlich und verdient großen Respekt.

In der Mongolei begegnen wir einer ganz anderen Form des Umgangs mit Tieren: Die nomadische Viehwirtschaft basiert auf jahrhundertealten Traditionen und einem tiefen Verständnis für Naturkreisläufe. Die Tiere leben das ganze Jahr über in freier Bewegung, ernähren sich von dem, was die Landschaft bietet, und stehen in engem Bezug zu den Familien, die sie halten. Tierhaltung ist hier keine industrielle Praxis, sondern existenzieller Teil des Lebens – mit großer Achtsamkeit und Respekt gegenüber dem Tier.

Fleisch hat in der mongolischen Ernährung und Kultur einen hohen Stellenwert – nicht als Massenprodukt, sondern als wertvolles Gut. Es wird mit Bedacht verwendet, und in vielen Regionen wird im Sommer gar nicht oder nur sehr selten geschlachtet. In dieser Zeit steht eher Milch im Vordergrund: frische Milch, Joghurt, Käse und getrocknete Milchprodukte (z. B. Aaruul) bestimmen die Mahlzeiten.

Als Gast erlebst du die nomadische Lebensweise aus erster Hand – mit allem, was dazu gehört: von der natürlichen Tierhaltung über die Zubereitung traditioneller Speisen bis hin zum einfachen, naturnahen Leben.

Vegetarische Ernährung ist selbstverständlich möglich – gerne berücksichtigen wir das bei der Planung Deiner Reise. Gleichzeitig laden wir dazu ein, offen und neugierig auf eine Lebensweise zu blicken, in der Tierhaltung, Ernährung und Naturverbundenheit in einer sehr ursprünglichen Form miteinander verwoben sind.

Besondere Unterkünfte für besondere Reiseerlebnisse

Wir legen großen Wert darauf, dass Ihre Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis der Gastfreundschaft und des Komforts wird.

Wir sind stolz darauf, Ihnen nicht nur außergewöhnliche Reiseerlebnisse zu bieten, sondern auch eine Auswahl an besonderen Unterkünften, die Ihre Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer machen.

Bei unseren Reisen steht die Authentizität im Mittelpunkt. Deshalb bieten wir Ihnen ausgewählte Unterkünfte, die von Einheimischen geführt werden und einen nachhaltigen Ansatz verfolgen. Von komfortablen Hotels und Lodges bis hin zu traditionellen Behausungen wie Jurten und Tipis – wir möchten sicherstellen, dass Sie nicht nur bequem, sondern auch authentisch untergebracht sind.

In der Mongolei, dem Land der Nomaden, übernachten Sie meistens in traditionellen Gers, den runden Filz-Jurten der mongolischen Nomaden. Ein Ger ist nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern ein echtes Zuhause, das Ihnen ein Gefühl von Gemütlichkeit und Harmonie vermittelt. Bei einem Aufenthalt bei Nomadenfamilien haben Sie sogar Ihr eigenes Ger für sich, das Ihnen Privatsphäre bietet und Ihnen erlaubt, das Nomadenleben aus erster Hand zu erleben.

Unsere Ger Camps in der Mongolei bieten Ihnen ebenfalls ein authentisches Erlebnis, kombiniert mit dem Komfort von Lodges und mitten in der unberührten Natur der mongolischen Landschaften.

In Peru, Ecuador, Kirgisistan und Marokko haben wir für Sie eine sorgfältige Auswahl an hochwertigen und nachhaltigen Unterkünften getroffen. Von persönlich geführten Hotels bis hin zu ausgewählten 3- bis 5-Sterne-Häusern – wir legen großen Wert darauf, dass Sie sich während Ihrer Reise wohl und umsorgt fühlen.

Egal ob Sie in einer traditionellen Jurte in der mongolischen Steppe schlafen oder in einem gemütlichen Gästehaus in Peru übernachten – wir möchten sicherstellen, dass Ihre Unterkunft Teil Ihres unvergesslichen Reiseerlebnisses wird.

Sichere Reiseländer

Aotearoa Neuseeland, Australien und Marokko gehören zu den sichersten Reiseländern der Welt

Auch die Mongolei ist ein sehr friedliches Reiseland. Sie reisen unbesorgt und sicher in der Mongolei, begleitet von unseren ReiseleiterInnen und Ihrem Fahrer. Wir kochen für Sie jede Mahlzeit aus hochwertigen regionalen Produkten frisch – auch für Vegetarier und vegan lebende Gäste.

Die Mongolen sind ebenso für ihre Friedlichkeit, Freundlichkeit und besonders große Gastfreundschaft bekannt wie die Australier. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, denn die Gastfreundschaft der Nomaden der Mongolei ist geradezu legendär.

Die Menschen in Aotearoa Neuseeland gelten als freundlichste Menschen der Welt. Das Kia Ora der Māroi bedeutet sogar noch mehr: es verbindet, denn es meint die Essenz einer Person. Man fühlt eine tiefe Verbundenheit mit den Menschen in Aotearoa Neuseeland. Neuseeland gilt aufgrund seiner niedrigen Kriminalitätsrate, wenigen endemischen Krankheiten und der guten Gesundheitsversorgung als sehr sicher.

Marokko gilt als eines der sichersten Reiseländer 2024 weltweit, so die internationale Risk Map. Sie sind tatsächlich in Marokko sicher unterwegs und mit unserem Berber-Team bestens rundum betreut. Die überaus freundlichen und sehr respektvollen Berber unseres Marokko-Teams mit ihrer sanften Zurückhaltung sind auf Ihr Wohl bedacht: richtig gutes Essen und Trinken auch auf den Trekkings in der Sahara in Marokko, gemütliche Unterkünfte und außergewöhnliche Naturerlebnisse – und Sie reisen sicher.

In Peru reisen Sie 2024 wieder sicher. Denn wir haben ein ausgezeichnetes Team mit großem Verantwortungsbewusstsein für die Gäste. Sie sind immer in Begleitung ihrer einheimischen Reiseleitung, wir wählen ausschließlich sichere Verkehrsmittel und Sie besuchen mit uns in Peru sichere Orte und Perus einzigartige Sehenswürdigkeiten. Wir beraten Sie ausführlich, bevor Sie in die großen Höhen der Anden reisen. Da ab 4000 m Höhe ein Risiko für die Höhenkrankheit besteht, haben wir stets ein Notfallkit dabei, die Reiseleitung ist bestens geschult und im Falle der Höhenkrankheit reisen Sie sofort in niedrigere Regionen. Peru ist ein Land der Superlative: spektakuläre Naturwunder, interessante Attraktionen, die Geschichte der Inka, die Gegenwart der Indigenen Völker der Anden, ausgezeichnetes Essen und Trinken.

Unsere Blogbeiträge für Sie

Mehr Informationen, spannende Geschichten, Reiseberichte aus der Mongolei, Marokko und Kirgistan Reiseinformationen aus unseren Reiseländern, Sehenswürdigkeiten in Peru und anderswo, Festivals und Nomadenleben in der Mongolei, Gedanken über Indigene Völker und Reisen für hochsensible Menschen … finden Sie in meinen

Blogbeiträgen

unter diesem Link: Unterwegs mit Kia Ora