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Kia Ora
Wer sind die Nomaden der Mongolei?
Pastoralismus - Tierhaltung auf Naturweiden
Malchin - die Viehzüchter der Mongolei

Was sind Pastoralisten?

Ein Beitrag mit Fotos von Ankhzaya M., Günter Wippel und Gudrun Wippel

Trockene Steppenlandschaften wie in der Mongolei – sogenannte Urgraslandschaften eignen sich am besten für extensive Viehwirtschaft – also pastoralistische Weidewirtschaft, die keine andere Bewirtschaftung zulassen.

Denn eine anderweitige Nutzung ist wegen der klimatischen Bedingungen, karger Vegetation oder Abgelegenheit nicht attraktiv oder sinnvoll. Beim Pastoralismus ist wie in der Mongolei eine mobile Viehhaltung möglich. Das heißt Subsistenzwirtschaft – selbstversorgend – der lokalen Gemeinschaften.

Auch die Tundra des Nordens – wie in Sibirien, trockene Savannen, Halbwüsten und Wüsten wie in Afrika oder in der Mongolei eignen sich meist nur für die extensive Viehwirtschaft.

Deshalb leben in der Mongolei auch in der Wüste Gobi Nomaden und ebenso in den kargen Gebieten des Altaigebirges ganz im Westen der Mongolei. Sie halten entsprechend der Beschaffenheit der Umgebung verschiedene Tierarten.

Pastoralismus hat große wirtschaftliche Bedeutung

Mongolei Reisen Steppe WeiteWeite mongolische Steppenlandschaften

Nomadische Lebensweise MongoleiNomaden – Viehzüchter – der Mongolei in den Steppengebieten der zentralen Mongolei

Einige Fakten und Daten

Mongolei Reiten ist für die Nomaden AlltagBesonders stolz sind Mongolische Nomaden und Viehzüchter auf ihre Pferde und Reitkünste

Umzug mit Kamelen Mongolei_die besten Festivals MongoleiUmzug mit Kamelen in der Mongolei

Viehherde im AltaigebirgeViehherde in der Mongolei – Altaigebirge

Beste Wirtschaftsform der Mongolei!

Die Herden der Pastoralisten in der Mongolei bestehen aus Kamelen, Pferden und Yaks einerseits und andererseits Rindern, Schafen und Ziegen. Fast alle Nomadenfamilien halten Schafe und Ziegen sowie ein paar Rinder – und entsprechend ihrer Lebensumgebung Yaks, Pferde oder Kamele.

Wegen der sehr kargen Böden in der Mongolei, die geographisch bedingt nicht besonders fruchtbar sind, aufgrund der langen Winter und der geringen Niederschläge hat sich in der Mongolei die nomadische Tradition bis heute erhalten.

Die Vegetationsperiode in der Mongolei umfasst nur 95 – 110 Tage im Jahr. Ackerbau gibt es nur im Norden. Die hochspezialisierte Viehwirtschaft der Mongolei mit den berühmten 5 Tierarten ist die beste Wirtschaftsform in der ganzen Region der Mongolei.

Man nennt diese Wirtschaftsform auch pastorale Tierhaltung auf Naturweiden.

Dabei werden fünf Nutztierarten gehalten, deren Produkte und Nutzen genau aufeinander abgestimmt und in die nomadische Lebensweise eingebunden sind: Schafe liefern Wolle, Milch und Fleisch, Ziegen Fell und Milch, Yaks Milch, Leder und Fleisch, Pferde Milch und Kamele ebenfalls Milch und Wolle.

Darüber hinaus dienen Pferde, Kamele und Yaks auch als Transportmittel. Sie waren lange Zeit die wichtigsten, wenn nicht einzigen Transportmittel der Mongolen. Umzüge wurden oft per langen Karawanen aus Yak-Karren organisiert, oder die Lasten wurden auf Kamele geladen. Solche Karawanen trifft man heute in der Mongolei immer seltener an – aber es gibt sie noch.

Im Jahr 1940 waren noch rund 90 % der arbeitenden Bevölkerung als pastorale Viehzüchter tätig, 2008 waren es nur noch etwa 36 %.

Genug Raum für alte Traditionen?
Nomadismus und mobile Tierhaltung

Entwicklung der pastoralen Viehwirtschaft

Ich will hierbleiben! Sagte unsere Gastgeberin, eine Nomadenfrau in der Mongolei – genauer in der Mittelgobi, nahe des Baga Gazriin Chuluu Nationalparks. Sie kann sich keinen schöneren Platz vorstellen – weder in der Mongolei noch sonst auf der Welt. Dies ist ihre Heimat, hier lebt ihre Familie glücklich mit ihren Tieren. Hier hat sie den Weitblick – unverstellt durch Hügel oder Berge, frei.

Im vergangenen Winter 2022/2023 musste sie mit ihrem Mann, den Kindern und den Tieren in den Nordosten der Mongolei zu Verwandten ziehen, weil ihr Weidegebiet kein Futter für die Tiere mehr hergab. Es war zu trocken. Über Tage wanderte die Familie um im neuen Weidegebiet anzukommen und überwinterte hier. Sie hätten dort bleiben können, denn auch im Sommer bietet der Nordosten der Mongolei ausreichend Nahrung und Platz für Tiere und Nomadenfamilien. Aber sie sehnte sich nach ihrer Heimat – den kargen Steppengebieten der Mittelgobi.

Sie zeigt uns ihr freies Land bei einem halbtägigen Spaziergang durch die herrliche Landschaft mit den bizarren Felsformationen. Der intensive Duft von Kräutern – Beifuß, Kamille und Wermut – begleitet uns. Über uns kreisen Adler.

Ich weiß, dass ihr Leben nicht leicht ist, aber sie liebt es! Ebenso wie ihr Mann, der mit seinem Motorrad vorausgefahren ist und auf uns wartet.

Das Leben der Nomaden ist nicht romantisch. Mongolische Viehzüchter, die Malchin, haben ein hartes, arbeitsreiches Leben. Und – sie leben wie Generationen vor ihnen, wie auch schon zu Zeiten Chinggis Khaans. Zwischendurch wurden die mongolischen Viehzüchter kollektiviert, ähnlich wie in den Kolchosen der Sovjetunion damals gehörte ihnen ihr Vieh nicht mehr sondern war verstaatlicht. Heute sind die Pastoralisten der Mongolei sehr stolz, ihre traditionelle Weidewirtschaft fortzusetzen – frei und unabhängig, weitgehend selbstbestimmt und sich selbst versorgend.

Die Mongolei gehört zu den sehr wenigen Ländern, wo man versucht, den subsistenzbasierten Nomadismus in eine moderne Form der mobilen Tierhaltung zu verwandeln, die genug Raum für die alten Traditionen lässt.

In den Wüsten und Halbwüsten der Mongolei und in karten Steppengebieten mit wenig Niederschlag – also die Regionen im Süden der Mongolei leben Nomaden in alter Tradition und benötigen viel Raum für die Weidehaltung – die Tiere sind nicht eingezäunt.

In einigen Gebieten werden ihre Weidegebiete durch Bergbau eingeschränkt und Wasser und Böden infolge des Bergbaus kontaminiert und somit unbrauchbar. Dagegen setzen sich die Nomaden – teilweise erfolgreich – zur Wehr.

In der Mongolei ist die nomadische Lebensweise ganzjährig als mobile Tierhaltung betrieben – im Winter halten sich die Familien und ihre Herden an geschützteren Winterweideplätzen auf, im Frühjahr wandern sie zu den Sommerweideplätzen.

Etwa bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts lebten noch ganze Völker weltweit von hirtennomadischem Pastoralismus auf der Grundlage von weitreichender Selbstversorgung (Subsistenzwirtschaft). Der Fachbegriff für die Wirtschaftsweise und die zugehörige traditionelle Lebensweise bzw. Kulturform ist „Nomadismus“.

Heute gibt es weltweit nur noch sehr wenige Vollnomaden.

In der Mongolei ist diese Lebensweise in allen Regionen des Landes noch erhalten. Ihre Wirtschaftsweise ist nachhaltig.

Bei unseren Reisen sind Sie Gast bei mongolischen Nomaden und erfahren die nomadische Lebensweise selbst, indem Sie sie einige Tage mitleben.

Ich will hierbleiben!

Mongolei Selbstfindungsreise FrauenWanderung mit unserer Gastgeberin

 mehr brauchen die Familien nicht – alles passt in ein Ger

Mongolische Nomaden – Malchin – leben in beweglichen Behausungen – dem Ger (Jurte) – in einer Landschaft mit freiem Blick!

Umzug der Herde im Herbst – einfach und naturverbunden

über uns kreist ein Adlerpaar Mongoleiüber uns kreist ein Adler-Paar

Nachhaltige Tierhaltung funktioniert

Pastoralismus unterstützt Biodiversität

Die Nomaden der Mongolei reagieren flexibel auf klimatische Veränderungen! Sie können das. Sie sind es gewöhnt. Sie haben das Wissen und die Fähigkeiten, was zu tun ist.

Seit jeher sind sie und ihre Herden drastischen Temperaturschwankungen ausgesetzt – im Sommer herrschen oft bis zu 40 Grad und mehr in der Wüste Gobi und in der Mittelgobi und Zentralen Mongolei bis zu 35 Grad, im Winter sind – 40 Grad nicht selten, die Regel sind -25 bis – 30 Grad, auch – 50 Grad und darunter werden gemessen.

Heute sind heftige Regenfälle mit Überschwemmungen in der Mongolei selbst in der Wüste Gobi keine Seltenheit mehr und der Klimawandel macht sich bemerkbar. 2023 waren Teile der Hauptstadt Ulaanbaatar mehrmals überschwemmt. Ich kenne Ulaanbaatar von meinen ersten Reisen 2005 und 2006 als staubige Stadt, trocken, mit ausgetrockneten Wasserläufen im Sommer und Herbst, Eis im September, staublastige Winde im Frühjahr und Hitze und Trockenheit im Sommer, unterbrochen von heftigen Gewittern mit Regenschauern, dessen Wasser innerhalb 2 Stunden wieder abgeflossen sind.
Die Menschen nehmen es gelassen – sind sie doch seit Jahrhunderten solchen Wetterphänomenen ausgesetzt und leben damit. Das Leben ist hart – die Mongolen auch. Und zugleich unendlich sanft und achtsam. Miteinander, mit den Kindern, mit den Tieren, mit ihrer sie umgebenden Natur. Und duldsam. Und sie genießen die schönen Seiten des Lebens voller Dankbarkeit.

Nein, es ist nicht selbstverständlich… Ihre Dankbarkeit drücken sie in Liedern und Tänzen aus, in der Verehrung der Ortsgeister und einer alltäglichen selbstverständlichen Spiritualität spiegelt sich ihre Verbundenheit und ihr Selbstverständnis als Teil der Natur!

Mongolische Nomaden sind gebildet, gute Schulbildung ist ihnen wichtig. Sie wissen, was Klimawandel ist und was dagegen zu tun ist. Sie wissen, dass ihre Viehwirtschaft, die pastorale Naturweidewirtschaft den Erhalt einer großen Biodiversität unterstützt.

Sie wissen, was ihre Tiere und ihr Leben wert sind.

Nachhaltige Tierhaltung funktioniert. Sie hat sich über Jahrtausende im Einklang mit der Natur entwickelt.

Heute steht sie vor existenzbedrohlichen Herausforderungen, die sie nicht selbst verursacht hat!

Ein schöner Artikel dazu: Pastoralismus: Nachhaltige Tierhaltung. Geht das?

Flexibel reagieren die Nomaden der Mongolei auf klimatische Veränderungen!

Käseherstellung im Sommer_Nomaden der MongoleiKäseherstellung im Sommer bei Nomadenfamilien der Mittelgobi

Am Brunnen in der Wüste Gobi MongoleiZiegen und Pferde warten am Brunnen auf Wasser – in der Wüste Gobi Mongolei

Mongolei Stuten melken für AiragStuten werden gemolken um den wertvollen gesunden Airag herzustellen und manchmal auch Milchschnaps

Mongolei Heilung - Wildkräuter Steppe Zentral MongoleiMongolei Biodiversität mit großer Vielfalt an Wild-Kräutern in den Halbwüsten

Nomadenkultur - eine Lebensweise mit Sinn

mit Leckereien aus Milch werden auch Gäste bewirtet – die weißen Speisen des Sommers

Wirtschafts-Ger mongolische Jurte zum KochenWirtschafts-Ger unserer Gastfamilie in Archangai

Nomadische Lebensweise Essen _Bayarsurenselbstgemachte Nudeln und das beste Fleisch im Herbst und Winter – Nomadenessen

Erzeugnisse der pastoralen Weidewirtschaft sind wertvolles Gut.

Die Erzeugnisse der pastoralen Weidewirtschaft sind ein wertvolles Gut! Kaschmirwolle ist heute in der ganzen Welt begehrt und gehört zu den feinsten und teuersten Rohstoffen für Kleidung.
Die wertvollen Fleischprodukte der Weidewirtschaft der Mongolei werden in Ulaanbaatar verkauft und ernähren mehrere Millionen Menschen. Airag – vergorene Stutenmilch – wird nicht nur von den Nomaden getrunken, sondern natürlich auch in der Hauptstadt und in den Provinzstädten der Mongolei. Airag ist gesund und liefert wertvollste Vitamine und Mineralstoffe, die das Immunsystem anregen und stärken. (Ich vertrage kein Airag – ich bin dagegen allergisch! Das sagt auch etwas aus über unsere Lebensweise hier, finde ich.)

Zitat aus https://nachhaltigkritisch.de/ohne-kategorie/pastoralismus-nachhaltige-tierhaltung-geht-das/:

„Der Pastoralismus sichert Arbeitsplätze und Nahrung. Insgesamt werden, laut Daten aus dem Fleischatlas, 26 Millionen Quadratkilometer auf diese Art bewirtschaftet. Das ist mehr als die Flächen der USA, China und der ganzen EU zusammen.

In vielen Ländern sind Lebensmittel der pastoralen Wirtschaftsweise ein essentielles Gut. In Burkina Faso werden mehr als 70% der Tiere in pastoralen Systemen gehalten. In Niger und Tschad mehr als 80% und in Tansania und Somalia über 90%.

Der Pastoralismus hat dabei nicht nur einen ökonomischen, sondern auch einen ökologischen Einfluss.

Tatsächlich kann der Pastoralismus die Biodiversität von Gras- und Savannenländern unterstützen. Einerseits durch die Erfahrung der Hirt*innen: Sie wissen genau, wie belastbar die Vegetation ist und wie welche Futterpflanzen wirken. Wenn das Futter knapp wird, ziehen sie weiter.

Auch in unseren Gefilden zeigt sich der ökologische Nutzen der wandernden Herden. So gehören laut Fleischatlas die von Wanderhirten genutzten traditionellen Schafstriften in Europa zu den artenreichsten Gebieten des Kontinents.“

Wir tragen mit unseren Reisen zu Nomaden zur Wertschätzung dieser Lebensweise bei!
Wir interessieren uns für ihre nomadische Lebensweise

Zu Gast bei Nomaden_Mongolei_Gudrun Wippel 2005meine erste Gastfamilie in der Mongolei 2005

Du gehörst für imnmer dazu

Eine Kulturform die Respekt verdient

Schon in meiner Kindheit fühlte ich mich zu den Völkern des Nordens und der Mongolei hingezogen. Sie ich 2005 das erste Mal in die Mongolei reiste und das Land und seine Menschen kennenlernte bin ich dort immer wieder.

Ich reise in die Mongolei genauso wie ich es mir für meine Gäste wünsche, die bei meinem Reiseunternehmen Kia Ora Reisen eine Mongoleireise buchen: ich komme als Gast und bin unterwegs als Freundin, und so empfinden es meine Reisegäste sehr oft ebenfalls.

Wir kommen in die Mongolei, begegnen den Menschen, die manchmal zuerst zurückhaltend und etwas verschlossen wirken. Durch wenige Worte Mongolisch („Sain Bainaa UU“)  und ein Lächeln, freundliche Zurückhaltung und sanfte Neugier öffnen sich die Herzen und die Gastfreundschaft wird deutlich spürbar. Es ist angenehm bei den Menschen der Mongolei. Wenn wir dann noch den dargebotenen Milchtee trinken, Borzog mit frischer Sahne kosten und anschließend nach draußen gehen, vor das Ger ist der Bann gebrochen. Wir werden zu Freunden, zu Bekannten – zu Menschen, die ihr Vertrauen genießen, weil wir sie respektieren, weil wir uns für sie und ihre nomadische Lebensweise interessieren. Und nun gehört man dazu, für immer…

Wenn am Abend die Sonne untergeht und alles in ein unglaublich sanftes Licht taucht, wenn die klare Luft duftet und wir das erste Mal nach ewig scheinenden Zeiten tief durchatmen können, stellt sich ein Gefühl ein, das viele lange nicht mehr hatten – Verbundenheit.

Verbunden sind die Nomaden der Mongolei, die sich Malchin nennen und auch Pastoralisten heißen. Verbunden mit der Natur.

Der Unterschied ist, dass wir in unserer westlichen Welt, in unserem Alltag, heute zumeist in einer virtuellen Welt leben. Auch wenn wir im „Wald“ spazieren gehen, Radtouren unternehmen oder im Park joggen – die Verbindung zur Natur ist abgeschnitten, wir fühlen sie nicht mehr.

In der Mongolei sind wir plötzlich konfrontiert mit der Natur, mit natürlichen Produkten und mit unseren eigenen Gefühlen! Was für eine überwältigende Art und Weise des Reisens!

Warum mit Kia Ora Reisen?

Warum Kia Ora Reisen?

Reisen, die bleiben

Manche Reisen verändern den Blick auf die Welt. Nicht, weil man möglichst viele Orte besucht, sondern weil man sich Zeit nimmt, wirklich anzukommen.

Seit über 20 Jahren gestaltet Kia Ora Reisen außergewöhnliche Reisen in die Mongolei, nach Marokko, Neuseeland und in weitere Regionen dieser Erde. Unsere Reisen entstehen aus eigener Erfahrung und aus langjährigen persönlichen Beziehungen zu den Menschen vor Ort. Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir Reisen, die authentische Begegnungen ermöglichen und Raum für neue Perspektiven schaffen.

Viele unserer Partner begleiten Kia Ora Reisen seit vielen Jahren. Sie sind nicht nur Reiseleiter oder Gastgeber, sondern Menschen, die ihre Heimat mit uns teilen. Aus dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit entstehen Reisen, die persönlich, verantwortungsvoll und authentisch sind.

Wir glauben, dass Reisen mehr sein kann als das Besichtigen von Sehenswürdigkeiten. Wer sich Zeit nimmt, Menschen zuzuhören und ihren Alltag kennenzulernen, entdeckt nicht nur andere Kulturen, sondern oft auch neue Perspektiven auf das eigene Leben.

Deshalb verbinden wir eine sorgfältige Reiseplanung mit Offenheit für das, was unterwegs entsteht. Denn die schönsten Erinnerungen lassen sich nicht planen – sie entstehen in Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und Momenten, die lange nach der Reise nachwirken.

Unterwegs mit Menschen, die ihre Heimat leben

Eine Reise wird nicht durch Programmpunkte einzigartig, sondern durch die Menschen, denen wir begegnen.

Ob bei Nomadenfamilien in der Mongolei, bei Berbern in der Sahara oder bei indigenen Gemeinschaften in anderen Teilen der Welt – wir möchten Menschen nicht nur besuchen, sondern ihnen mit Respekt und Offenheit begegnen.

Unsere lokalen Reiseleiter und Gastgeber sind keine austauschbaren Dienstleister. Viele stammen aus den Regionen, die wir bereisen, und begleiten Kia Ora Reisen seit vielen Jahren. Sie kennen die Landschaft, die Traditionen und die Menschen – und sie teilen ihr Wissen, ihre Geschichten und ihren Alltag mit unseren Gästen.

So entstehen Begegnungen, die von Vertrauen und gegenseitigem Interesse geprägt sind – und Erinnerungen, die weit über schöne Fotos hinausgehen.

Die Wüste erleben – mit allen Sinnen

Eine Wüstentrekkingreise bedeutet mehr, als durch eine beeindruckende Landschaft zu wandern. Sie bedeutet, den Rhythmus der Natur kennenzulernen und sich auf die Weite und Stille der Wüste einzulassen.

Gemeinsam mit unseren Kamelführern ziehen wir durch die Sahara. Sie stammen aus der Region, sind mit den Tieren und der Wüste aufgewachsen und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne weiter.

Abends, wenn die Sonne hinter den Dünen verschwindet, entstehen Gespräche am Feuer, gemeinsames Essen und Momente, die den Zauber der Wüste auf besondere Weise erlebbar machen.

Die Mongolei – Weite, Nomaden und lebendige Traditionen

Die Mongolei gehört zu den Ländern, die Gudrun Wippel seit vielen Jahren intensiv bereist. Gemeinsam mit langjährigen Partnern vor Ort sind Reisen entstanden, die weit über klassische Rundreisen hinausgehen.

Wir nehmen uns Zeit für Aufenthalte bei Nomadenfamilien, für Gespräche, gemeinsame Mahlzeiten und Einblicke in eine Lebensweise, die bis heute eng mit der Natur verbunden ist. Nicht das möglichst schnelle Weiterreisen steht im Mittelpunkt, sondern das bewusste Erleben von Landschaften und Begegnungen.

Besonders im Westen der Mongolei begegnen wir der Kultur der kasachischen Adlerjäger – einer jahrhundertealten Tradition, die bis heute lebendig ist und mit großem Respekt weitergegeben wird.

Qualität entsteht durch Beziehungen

Für uns beginnt Qualität lange vor der eigentlichen Reise.

Sie entsteht durch Menschen, die wir seit vielen Jahren kennen, durch gemeinsame Erfahrungen und durch das Vertrauen, das über die Zeit gewachsen ist. Viele unserer Partner begleiten Kia Ora Reisen seit Jahrzehnten. Gemeinsam entwickeln wir unsere Reisen weiter und sorgen dafür, dass sie persönlich, verantwortungsvoll und authentisch bleiben.

Unsere Gäste reisen in kleinen Gruppen und werden von erfahrenen Menschen begleitet, die ihre Heimat nicht präsentieren, sondern mit ihnen teilen. Diese gewachsenen Partnerschaften schaffen Verlässlichkeit – für unsere Gäste ebenso wie für die Menschen vor Ort.

Am Ende sind es nicht die zurückgelegten Kilometer, die eine Reise unvergesslich machen. Es sind die Gespräche am Feuer, das gemeinsame Lachen, die Stille einer Landschaft und die Begegnungen mit Menschen, die noch lange nach der Rückkehr in Erinnerung bleiben.

Verantwortung, die wir leben

Verantwortung beginnt für uns bei den Menschen, mit denen wir reisen.

Seit über 20 Jahren arbeiten wir mit Partnern zusammen, die wir persönlich kennen und denen wir vertrauen. Faire Zusammenarbeit, langfristige Beziehungen und gegenseitiger Respekt bilden die Grundlage unserer Reisen.

Ein großer Teil der Wertschöpfung bleibt im Reiseland und kommt direkt unseren lokalen Partnern, Gastgebern und Reiseleitern zugute.

Kia Ora Reisen ist Mitglied im forum anders reisen und fühlt sich dessen Grundsätzen für einen verantwortungsvollen Tourismus verpflichtet. Für uns zeigt sich Verantwortung nicht in großen Worten, sondern im täglichen Miteinander – im respektvollen Umgang mit Menschen, Kulturen und der Natur.

Unser Name - Kia Ora

Unser Name – Kia Ora

„Kia Ora“ ist ein Gruß aus der Sprache der Māori in Aotearoa Neuseeland. Er bedeutet weit mehr als „Hallo“.

Je nach Zusammenhang drückt „Kia Ora“ Leben, Gesundheit, Verbundenheit und den Wunsch aus, dass es einem Menschen gut geht. Mit diesen beiden Worten wird nicht nur eine Person begrüßt, sondern ihre ganze Präsenz – ihre Geschichte, ihre Herkunft und ihr Platz in der Gemeinschaft.

Für uns ist „Kia Ora“ deshalb weit mehr als ein Name. Es ist die Haltung, mit der wir seit über 20 Jahren Reisen gestalten: offen, aufmerksam und verbunden.

Unsere Reisen entstehen gemeinsam mit Menschen, die wir seit vielen Jahren kennen und denen wir vertrauen. Viele unserer Partner begleiten Kia Ora Reisen seit Jahrzehnten. Sie sind nicht nur Reiseleiter oder Gastgeber, sondern Mitgestalter unserer Reisen und teilen ihre Heimat, ihre Kultur und ihre Erfahrungen mit unseren Gästen.

Eine von ihnen ist Tati aus Peru. Als Journalistin und Fotografin lebt und arbeitet sie seit vielen Jahren mit indigenen Gemeinschaften in den Anden. Mit ihrem Wissen, ihren persönlichen Beziehungen und ihrem tiefen Verständnis für die Menschen vor Ort eröffnet sie Begegnungen, die von Respekt, Vertrauen und gegenseitigem Interesse geprägt sind.

Ob wir Tee mit Nomadenfamilien in der Mongolei trinken, mit Berbern durch die Sahara ziehen, Māori-Kultur in Aotearoa Neuseeland erleben oder in den Anden den Gedanken von Pachamama begegnen – überall geht es uns darum, Menschen und Kulturen mit Offenheit und Wertschätzung zu begegnen.

Kia Ora steht für diese Haltung. Für Reisen, die verbinden. Für Begegnungen, die bleiben. Und für Erfahrungen, die den Blick auf die Welt und manchmal auch auf das eigene Leben verändern.

Warum wir reisen

Die Vielfalt der Kulturen ist der Reichtum unserer Welt.

Wir glauben, dass jede Kultur eine eigene Antwort auf die großen Fragen des Lebens bereithält: Wie wollen wir zusammenleben? Wie gehen wir mit der Natur um? Was bedeutet Gemeinschaft? Was macht ein gutes Leben aus?

Je mehr wir andere Lebensweisen kennenlernen, desto deutlicher wird: Die Welt ist größer als das, was wir unmittelbar sehen.

Begegnung verändert den Blick

Andere Kulturen lassen sich nicht aus Büchern oder Bildern verstehen.

Erst die Begegnung mit Menschen macht aus einer fremden Kultur eine persönliche Erfahrung. Aus dem Unbekannten werden Gesichter, Geschichten und Beziehungen.

Nicht jede Begegnung verändert unser Leben. Aber jede Begegnung hat das Potenzial, unseren Blick auf die Welt zu erweitern.

Vielfalt bewahren heißt Möglichkeiten bewahren

Wenn Sprachen, Kulturen oder Lebensweisen verschwinden, verlieren wir mehr als Traditionen.

Wir verlieren Erfahrungen, Wissen und Perspektiven darauf, wie Menschen leben können.

Gerade indigene Völker bewahren oft einen großen Wissensschatz über Natur, Gemeinschaft und Verantwortung, der auch heute von großer Bedeutung ist.

Denn es gibt viele Wege, Mensch zu sein.

Deshalb reisen wir

Wir reisen nicht, um andere Lebensweisen zu sammeln.

Wir reisen, um Menschen zu begegnen.  Denn wir glauben, dass Begegnungen Verständnis wachsen lassen. Und dass Verständnis der erste Schritt ist, die Vielfalt unserer Welt zu bewahren.

Der Kern von Kia Ora Reisen

Der Kern von Kia Ora Reisen

Seit über 20 Jahren entstehen unsere Reisen gemeinsam mit Menschen, die wir kennen und denen wir vertrauen. Gemeinsam schaffen wir Raum für Begegnungen, aus denen Verständnis wachsen kann.

Das ist der Kern von Kia Ora Reisen.

Unsere Reisen entstehen nicht am Schreibtisch und auch nicht aus fertigen Reisebausteinen. Sie wachsen aus langjährigen persönlichen Beziehungen zu Menschen vor Ort – zu Nomadenfamilien, Reiseleitern, Gastgebern und Wegbegleitern, mit denen uns gegenseitiges Vertrauen verbindet.

So entstehen Reisen, die Zeit für echte Begegnungen lassen und Einblicke in andere Kulturen und Lebensweisen ermöglichen – respektvoll, aufmerksam und ohne Inszenierung.

Langjährige Beziehungen

Viele unserer Partner begleiten Kia Ora Reisen seit vielen Jahren. Gemeinsam entwickeln wir unsere Reisen weiter und gestalten sie so, dass sie für unsere Gäste ebenso stimmig sind wie für die Menschen vor Ort.

Vertrauen wächst mit der Zeit. Genau dieses Vertrauen bildet die Grundlage jeder Reise.

Begegnungen auf Augenhöhe

Wir möchten Menschen nicht nur besuchen, sondern ihnen mit Offenheit und Respekt begegnen.

Deshalb nehmen wir uns Zeit für Gespräche, gemeinsames Erleben und den Alltag der Menschen. Nicht möglichst viele Programmpunkte stehen im Mittelpunkt, sondern Begegnungen, die sich natürlich entwickeln dürfen.

Reisen mit Verantwortung

Verantwortung bedeutet für uns, gemeinsam mit unseren Partnern Reisen zu gestalten, die den Menschen, ihren Kulturen und der Natur mit Respekt begegnen.

Welche Erfahrungen unsere Gäste mit nach Hause nehmen, ist immer individuell. Wir möchten den Rahmen schaffen, in dem Begegnungen möglich werden – mit anderen Menschen, mit der Natur und manchmal auch mit sich selbst.

„Raum für Begegnung und Erfahrung.“

Die Mongolei – das Herz von Kia Ora Reisen

Kia Ora Reisen Mongolei

Die Mongolei ist seit über 20 Jahren das Herz von Kia Ora Reisen.

Immer wieder kehren wir in dieses außergewöhnliche Land zurück – nicht nur wegen seiner weiten Landschaften, sondern vor allem wegen der Menschen, die wir dort über viele Jahre kennengelernt haben. Aus diesen Begegnungen sind langjährige Beziehungen entstanden, die unsere Reisen bis heute prägen.

Gemeinsam mit unseren Wegbegleitern vor Ort gestalten wir Reisen, die Zeit für Begegnungen lassen und einen respektvollen Einblick in das Leben mongolischer Nomadenfamilien ermöglichen. Nicht das möglichst schnelle Weiterreisen steht im Mittelpunkt, sondern das bewusste Erleben von Landschaft, Kultur und Gemeinschaft.

Die Weite der Steppe, die Gastfreundschaft der Nomaden und die tiefe Verbundenheit vieler Menschen mit der Natur machen die Mongolei zu einem besonderen Reiseziel. Wer sich darauf einlässt, entdeckt nicht nur ein faszinierendes Land, sondern oft auch neue Perspektiven auf das Leben.

Wir glauben, dass die kulturelle Vielfalt unserer Welt ein großer Reichtum ist. Unsere Reisen laden dazu ein, dieser Vielfalt mit Offenheit, Respekt und Neugier zu begegnen.

Kia Ora – Reisen, die bleiben.

Gudrun Wippel

Zu unseren Mongolei Reisen

Ein persönlicher Brief

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

manchmal beginnt ein Lebensweg mit einem Moment, dessen Bedeutung wir erst viele Jahre später verstehen.

Als Kind fand ich auf dem Dachboden meiner Großeltern ein Buch über die indigenen Völker des Nordens und Sibiriens. Ihre enge Verbindung zur Natur, ihre Lebensweise und ihre Sicht auf die Welt faszinierten mich. Damals wusste ich nicht, warum mich diese Menschen so tief berührten. Heute glaube ich, dass sie etwas in mir geweckt haben, das schon lange in mir angelegt war.

Je mehr ich über indigene Völker erfuhr, desto größer wurden meine Faszination und zugleich meine Betroffenheit. Schon früh beschäftigten mich die Folgen von Kolonisierung, Vertreibung und dem Verlust von Sprachen und Kulturen. Es ließ mich nicht los, dass mit jeder verschwindenden Kultur auch eine einzigartige Sicht auf das Leben und ein riesiger Wissensschatz verloren geht.

Im Laufe der Jahre durfte ich Menschen begegnen, die mein Leben bereichert haben – Ewenken am Baikalsee, Cree und Métis in Kanada, Tuareg in Mali und Burkina Faso und allem Menschen in der Mongolei: Nomadenfamilien, Tsaatan, Tuwa und viele andere. Sie alle haben mir etwas geschenkt, das kein Buch vermitteln kann. Nicht fertige Antworten, sondern andere Perspektiven darauf, was Gemeinschaft bedeutet, wie wir mit der Natur leben und was ein gutes Leben ausmacht.

Mit etwa vierzig Jahren reiste ich gemeinsam mit meiner Tochter zum ersten Mal in die Mongolei. Ein früher Morgen in der Steppe ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Die Weite, das Licht und die Stille ließen allen inneren Druck von mir abfallen. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass Reisen weit mehr sein kann als das Entdecken neuer Orte. Es kann den Blick auf die Welt verändern – was manche Menschen nur über das Erleben, über ein Gefühl geschenkt bekommen.

Aus diesen Erfahrungen entstand Kia Ora Reisen.

Aus dem Wunsch, Begegnungen zu ermöglichen.

Seit über zwanzig Jahren gestalte ich Reisen, die aus Vertrauen und langjährigen Beziehungen wachsen. Viele der Menschen, mit denen wir unterwegs sind, begleiten Kia Ora Reisen seit vielen Jahren. Aus Partnern sind Freunde geworden. Gemeinsam schaffen wir Räume, in denen Begegnungen auf Augenhöhe möglich sind.

Ich glaube, dass die Welt größer ist als das, was wir unmittelbar sehen.

Jede Kultur trägt Wissen, Erfahrungen und Antworten in sich, die unseren eigenen Blick erweitern können. Gerade die Begegnung mit indigenen Völkern erinnert uns daran, dass es viele Wege gibt, mit der Natur zu leben, Gemeinschaft zu gestalten und Verantwortung für unsere Erde zu übernehmen.

Ich will das Leben und die Weltbilder indigener Völker begreifbar machen. Nicht nur, damit ihre Kulturen eine Zukunft haben. Sondern auch, weil ich glaube, dass wir von ihnen lernen können, wie wir so leben, dass unsere Erde lebendig bleibt.

Deshalb verstehe ich Kia Ora Reisen nicht nur als Reiseveranstalter.

Ich sehe es als meine Verantwortung, Brücken zwischen Menschen und Kulturen zu bauen. Viele Menschen haben mir über Jahrzehnte ihr Vertrauen geschenkt und ihre Welt mit mir geteilt. Dieses Vertrauen ist ein Geschenk. Es verpflichtet mich, achtsam damit umzugehen und Räume für Begegnungen zu schaffen, in denen wir einander mit Offenheit und Respekt begegnen.

Ich möchte niemanden überzeugen.

Ich möchte Türen öffnen.

Was Sie dahinter entdecken, werden Ihre eigenen Erfahrungen sein.

Vielleicht kehren Sie mit wunderschönen Erinnerungen nach Hause zurück.

Vielleicht aber auch mit der Erkenntnis, dass die Welt größer ist als das, was wir unmittelbar sehen.

Wenn das geschieht, dann hat Kia Ora Reisen seinen Sinn erfüllt.

Ich will das Leben und die Weltbilder indigener Völker begreifbar machen. Damit sie ihre Lebensweise bewahren können. …damit wir lernen, so zu leben, dass auch kommende Generationen auf einer lebendigen Erde leben können.

Herzlich,

Gudrun Myriel Wippel
Gründerin von Kia Ora Reisen

Unsere Art zu reisen

Unsere Art zu reisen

Wir glauben, dass Reisen dann besonders werden, wenn sie auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt beruhen.

Deshalb entstehen unsere Reisen gemeinsam mit Menschen, die wir seit vielen Jahren kennen und denen wir vertrauen. Aus diesen gewachsenen Beziehungen entstehen Reisen, die Zeit für Begegnungen lassen und Einblicke in andere Kulturen und Lebensweisen ermöglichen.

Wir möchten Menschen nicht nur besuchen, sondern ihnen mit Offenheit und echtem Interesse begegnen. Deshalb nehmen wir uns Zeit – für Gespräche, gemeinsames Erleben und den Alltag der Menschen. Nicht möglichst viele Programmpunkte stehen im Mittelpunkt, sondern Begegnungen, die sich auf natürliche Weise entwickeln dürfen.

Unsere Haltung

Unsere Reisen folgen einigen einfachen Grundsätzen:

Wir reisen in kleinen Gruppen.
Wir arbeiten mit langjährigen Partnern vor Ort zusammen.
Wir begegnen Menschen und Kulturen mit Offenheit und Respekt.
Wir achten auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Ressourcen und kulturellen Traditionen.

Raum für das, was unterwegs entsteht

Wir planen unsere Reisen sorgfältig und mit großer Erfahrung. Gleichzeitig wissen wir, dass sich nicht alles planen lässt.

Wetter, Wege, Begegnungen oder der Rhythmus des Lebens vor Ort folgen nicht immer einem festen Zeitplan. Gerade darin liegt für viele unserer Gäste ein besonderer Reiz.

Nicht jeder Moment lässt sich kontrollieren oder vorhersehen. Manche Begegnungen entstehen spontan, manche Wege dauern etwas länger als erwartet und manchmal bestimmt die Natur den Ablauf des Tages.

Wir verstehen das nicht als Mangel, sondern als Teil einer Reise, die sich am Leben orientiert und nicht an einem starren Ablaufplan.

Erfahrungen lassen sich nicht planen

Jede Reise beginnt mit einer Route. Was sie in uns bewegt, lässt sich jedoch nicht planen.

Wir gestalten unsere Reisen so, dass Zeit und Raum für echte Begegnungen entstehen – mit Menschen, ihren Geschichten, ihrer Lebensweise und der Natur, die sie prägt. Was daraus wächst, ist so unterschiedlich wie die Menschen, die mit uns reisen.

Manche erinnern sich Jahre später an ein Gespräch in einer Jurte, an den Blick eines Rentierhirten, an die Stille der Steppe oder an einen gemeinsamen Tee. Andere erzählen, dass sie begonnen haben, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Solche Erfahrungen lassen sich weder versprechen noch inszenieren. Sie entstehen dort, wo Menschen sich offen begegnen.

Genau dafür schaffen wir den Raum.

Eine ehrliche Einladung

Unsere Reisen richten sich an Menschen, die neugierig sind, sich Zeit nehmen und bereit sind, anderen Kulturen mit Offenheit zu begegnen.

Wenn Sie Freude daran haben, nicht nur neue Orte zu entdecken, sondern Menschen kennenzulernen und sich auf das einzulassen, was unterwegs entsteht, dann werden Sie sich auf unseren Reisen wahrscheinlich wohlfühlen.

Wir beraten Sie vor einer Buchung gerne persönlich und ehrlich. Gemeinsam finden wir heraus, ob diese Art des Reisens zu Ihren Vorstellungen passt.

Unsere Reise seit 2003

Unsere Reise seit 2003

2003

Gründung von Kia Ora Reisen. Die Idee war entstanden, Reisen zu gestalten, die Menschen und Kulturen auf respektvolle Weise miteinander verbinden.

2005
Erste Reise in die Mongolei. Aus dieser Begegnung entsteht eine bis heute tragende Verbindung zum Land und zu den Menschen. Im selben Jahr wird Kia Ora Reisen Mitglied im forum anders reisen.

2006-2007
Organisation mehrerer Oldtimer-Rallyes durch die Mongolei mit über 130 Teilnehmenden – eine prägende Zeit, in der viele Partnerschaften entstehen, die bis heute bestehen.

2007-2012
Die Reisen führen zu First Nations in Kanada, sowie zu Maya-Gemeinschaften in Guatemala. Der Fokus auf indigene Kulturen wächst weiter.

2008-2018
Reisen zu Berbern, Tuareg und Dogon in Nord- und Westafrika sowie Projekte in Nicaragua vertiefen das Verständnis für gemeinschaftsorientierte Lebensweisen.

2012-2015
Künstlerische und soziale Projekte in der Mongolei und am Baikalsee erweitern den Blick über das klassische Reisen hinaus und führen zu neuen Begegnungen und Freundschaften.

Ab 2014
Zweifache TourCert-Zertifizierung als nachhaltiger Reiseveranstalter – ein weiterer Schritt, Verantwortung auch strukturell zu verankern.

2017
Kia Ora Reisen wird zum Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit. Die persönliche Begleitung und die Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern vor Ort rücken noch stärker in den Mittelpunkt.

2018 bis heute
Neue Reiseziele wie Kirgistan, Peru, Ecuador und Neuseeland erweitern das Angebot. Gleichzeitig bleibt die Mongolei das Herz von Kia Ora Reisen.

2020-2012
Während der Pandemie halten wir engen Kontakt zu unseren Partnern weltweit. Viele Gäste bleiben Kia Ora Reisen in dieser schwierigen Zeit treu – dafür bin ich bis heute dankbar.

Heute
Kia Ora Reisen steht für kleine Gruppen, langjährige Partnerschaften und Reisen, die Raum für Begegnungen schaffen. Was 2003 mit einer Idee begann, ist heute ein Netzwerk von Menschen, die über Ländergrenzen hinweg miteinander verbunden sind.

Die Welt ist größer...

… als das was wir unmittelbar sehen

Wenn wir andere Lebensweisen, Sprachen und Weltbilder verlieren, verlieren wir auch Möglichkeiten, die Welt ganz zu verstehen.

Das ist eine sehr zeitgemäße und zugleich sehr alte Erkenntnis.

1. Weil wir in einer Zeit großer Vereinheitlichung leben.
Viele Menschen auf der Welt konsumieren dieselben Produkte, sehen dieselben Medien, hören dieselben Geschichten darüber, was ein „gutes Leben“ ausmacht. Gleichzeitig verschwinden Sprachen, lokale Wissenssysteme und Lebensweisen. Nicht jede Veränderung ist schlecht – Kulturen haben sich immer verändert. Aber wenn Vielfalt verschwindet, wird der menschliche Erfahrungshorizont kleiner und enger.

2. Weil viele Menschen andere Kulturen nur durch vereinfachte Bilder kennen.
Du hast es vielleicht selbst erlebt: Viele wissen kaum etwas über die vielen indigenen Völker Sibiriens, über Tsaatan, Ewenken, Tuwa oder viele andere – sei es in Nordamerika oder in Südamerika oder in Asien. Manche sehen indigene Menschen als „Relikte der Vergangenheit“. Das ist eine verzerrte Sicht. Diese Gesellschaften sind keine Museen. Es sind lebendige Gemeinschaften mit einem reichen Wissen, Anpassungsfähigkeit und eigenen Zukunftsvorstellungen. Und eigenen Weltsichten.

3. Weil Begegnung Vorurteile verändern kann.
Ein Buch oder ein Dokumentarfilm kann informieren. Eine echte Begegnung kann etwas Tieferes auslösen. Wenn ein Mensch einen Namen kennt, eine Geschichte hört, gemeinsam gegessen oder gelacht hat, wird aus einer abstrakten Gruppe ein konkreter Mensch. Aus einem abstrakten Sachverhalt ein Erlebnis, eine erfahrbare Realität, eine Erkenntnis…

4. Weil die Fragen, die viele indigene Völker stellen, auch unsere Fragen sind.
Wie leben wir mit der Natur? Was bedeutet Gemeinschaft? Was brauchen wir wirklich? Wie gehen wir mit Zeit um? Was geben wir an die nächste Generation weiter?
Diese Fragen sind nicht „indigen“ oder „modern“ – sie betreffen alle Menschen.

zum Beispiel:

Was verändert die Begegnung mit einer anderen Kultur in uns selbst?

Was lernen wir über uns selbst, wenn wir erkennen, dass unsere Art zu leben nicht die einzige ist?

Reisen lädt uns dazu ein, die Selbstverständlichkeit unserer eigenen Perspektive zu hinterfragen.

Je mehr wir erkennen, dass wir Teil der Natur sind, desto bewusster können wir Verantwortung für sie übernehmen.

Brücken zwischen Kulturen

„Ich wollte nie einfach Reisen verkaufen. Ich wollte Brücken zwischen Menschen bauen.“

Schon als Kind haben mich die Lebensweisen indigener Völker fasziniert, weil ich spürte, dass sie etwas bewahrt haben: eine tiefe Verbundenheit mit der Natur, ihrer Gemeinschaft und dem Leben.

Aus dieser Faszination entstand viele Jahre später Kia Ora Reisen.

Warum uns Begegnungen mit indigenen Völkern so wichtig sind

Schon lange bevor Begriffe wie nachhaltiger Tourismus oder Community Based Tourism bekannt wurden, war es meine Motivation, Reisen zu gestalten, die auf gegenseitigem Respekt, Interesse und echter Begegnung beruhen.

Viele indigene Völker und Nomaden bewahren bis heute ein tiefes Wissen über ihre Landschaften, ihre Lebensweise und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Dieses Wissen ist lebendig. Es gehört nicht in ein Museum, sondern zum Alltag der Menschen.

Unsere Reisen laden dazu ein, diesen Alltag kennenzulernen – nicht als Zuschauer, sondern als Gäste.

Dabei geht es nicht darum, Menschen oder Kulturen zu romantisieren. Es geht darum, einander mit Offenheit zu begegnen und voneinander zu lernen.

Interesse – Respekt – Anerkennung

Seit der Gründung von Kia Ora Reisen im Jahr 2003 begleitet mich ein einfacher Gedanke:

Wer Menschen persönlich begegnet, spricht anders über sie.

Aus Vorurteilen können Fragen werden.

Aus Fremdheit kann Verständnis entstehen.

Und aus Begegnungen manchmal sogar Freundschaften.

Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit lokalen Partnern zusammen, die ihre Heimat selbst zeigen möchten und ihre Kultur aus ihrer eigenen Perspektive vermitteln.

Verantwortung bedeutet Zusammenarbeit

Unsere Reisen entstehen gemeinsam mit den Menschen vor Ort.

Sie entscheiden mit, welche Begegnungen möglich sind, welche Traditionen geteilt werden und was geschützt bleiben soll.

So bleiben Wertschöpfung, Wissen und Verantwortung dort, wo sie hingehören – bei den Menschen selbst.

Eine Einladung

Die Vielfalt der Kulturen gehört zu den größten Reichtümern unserer Welt.

Wer sich auf Begegnungen mit Offenheit und Respekt einlässt, entdeckt oft nicht nur andere Lebensweisen, sondern erweitert auch den eigenen Blick auf die Welt.

Genau dazu möchten wir mit Kia Ora Reisen einladen.

Service und Reiseinformationen

FAQ - Mongolei Reisen mit Kia Ora Reisen

Die Mongolei ist kein klassisches Reiseziel. Genau deshalb entstehen vor einer Reise oft viele Fragen.
Hier finden Sie die wichtigsten Antworten aus über 20 Jahren Reiseerfahrung.

Fakten – Fragen – Antworten

Die Mongolei wirft vor einer Reise viele Fragen auf – zu Sicherheit, Komfort, Anreise oder dem Alltag unterwegs. Die wichtigsten Antworten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

✔ Ist die Mongolei sicher?
✔ Wie komfortabel ist die Reise?
✔ Gibt es Direktflüge?
✔ Wie groß sind die Gruppen?
✔ Wann ist die beste Reisezeit?

Die Antworten finden Sie in unserem Mongolei-Ratgeber 

Wenn Sie sich fragen, ob die Mongolei zu Ihnen passt, beraten wir Sie gerne persönlich.

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch:
+49 1723227404

oder mail@kia-ora-reisen.de

Wie komfortabel ist eine Mongolei-Reise wirklich?

Viele Menschen träumen von einer Reise in die Mongolei – und haben gleichzeitig dieselbe Frage:

„Wie komfortabel ist das eigentlich wirklich?“

Die ehrliche Antwort lautet:

Eine Mongolei-Reise ist kein klassischer Hotelurlaub. Gleichzeitig ist sie meist deutlich komfortabler, als viele vor ihrer ersten Reise erwarten.

Seit über 20 Jahren begleiten wir Menschen durch die Mongolei. Aus dieser Erfahrung wissen wir, worauf es unterwegs wirklich ankommt – und wie sich eine Reise so gestalten lässt, dass Sie sich auch in einem außergewöhnlichen Reiseland gut aufgehoben fühlen.

Komfort bedeutet in der Mongolei etwas anderes

Komfort wird in der Mongolei nicht in Sternen gemessen.

Er entsteht durch eine gute Organisation, erfahrene Reiseleiter, verlässliche Fahrer und sorgfältig ausgewählte Unterkünfte.

Dazu gehören:

  • gut geplante Reiserouten
  • angenehme Tagesetappen
  • warme und saubere Unterkünfte
  • gutes Essen – auch in abgelegenen Regionen
  • eine Reiseleitung, die Land und Menschen kennt

Viele unserer Gäste sagen nach ihrer Reise:

„Es war viel komfortabler, als ich erwartet hatte.“

Übernachten in Ger-Camps und bei Nomadenfamilien

Ein Großteil unserer Reisen führt Sie in traditionelle Ger-Camps – die runden Filzzelte, die seit Jahrhunderten das Zuhause der mongolischen Nomaden sind.

Die meisten Camps verfügen über:

  • gemütliche Betten mit Bettwäsche
  • einen Ofen für kühle Nächte
  • gepflegte Sanitäranlagen (je nach Camp gemeinschaftlich oder privat)
  • warme Mahlzeiten und herzliche Gastfreundschaft

In Ulaanbaatar übernachten Sie in ausgewählten Hotels mit gutem westlichem Standard.

Auf einigen Reisen sind Sie außerdem bei Nomadenfamilien zu Gast. Unsere langjährigen Gastgeber verfügen über separate Gäste-Gers mit Betten. Sie erleben den Alltag der Familien hautnah und essen gemeinsam mit Ihren Gastgebern – oft sind genau diese Begegnungen später die schönsten Erinnerungen unserer Gäste.

 

Duschen, Toiletten und Infrastruktur

Diese Frage hören wir besonders häufig.

Deshalb ganz ehrlich:

Außerhalb der Städte ist die Infrastruktur einfacher als in Europa.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf grundlegenden Komfort verzichten müssen.

Sie finden unterwegs saubere Sanitäranlagen, in der Regel warmes Wasser und eine gute Grundversorgung. Je abgelegener die Region, desto einfacher können die Bedingungen sein.

Unsere Erfahrung zeigt jedoch:

Wer mit realistischen Erwartungen reist, empfindet die Infrastruktur meist als völlig ausreichend.

 

Unterwegs durch die Weite der Mongolei

Die Mongolei ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt.

Längere Fahrstrecken gehören deshalb zu jeder Rundreise.

Wir legen großen Wert auf eine entspannte Reiseplanung.

Deshalb reisen wir mit erfahrenen Fahrern, zuverlässigen Geländefahrzeugen und planen bewusst Ruhetage bzw. Aufenthalte von zwei Nächten an ausgewählten Orten ein. So bleibt genügend Zeit zum Ankommen und Erleben.

 

Essen unterwegs

Auch beim Essen sind viele Gäste angenehm überrascht.

Sie genießen eine abwechslungsreiche Mischung aus mongolischer und internationaler Küche. Vegetarische und vegane Mahlzeiten können wir auf den meisten Reisen ebenfalls anbieten – bitte informieren Sie uns einfach vor Reisebeginn.

 

Wie anstrengend ist die Reise?

Eine Mongolei-Reise ist keine Trekking- oder Survivaltour.

Normale Fitness genügt vollkommen.

Wichtiger als sportliche Leistungsfähigkeit sind Offenheit, Flexibilität und Freude daran, sich auf ein anderes Land einzulassen.

 

Für wen eignet sich eine Mongolei-Reise?

Unsere Reisen passen besonders gut zu Menschen,

  • die Natur und Weite lieben,
  • gerne in kleinen Gruppen reisen,
  • neugierig auf andere Kulturen sind,
  • und bereit sind, sich auf ein Land mit einfacher Infrastruktur einzulassen.

Weniger geeignet sind sie für Menschen, die durchgehend europäischen Hotelkomfort oder einen streng durchgetakteten Reiseablauf erwarten.

 

Unser Fazit

Komfort entsteht in der Mongolei nicht durch Luxus.

Er entsteht durch Erfahrung, gute Organisation und Menschen, auf die man sich verlassen kann.

Seit über 20 Jahren arbeiten wir mit Partnern zusammen, die wir persönlich kennen und denen wir vertrauen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Sie die Mongolei mit einem guten Gefühl entdecken können – sicher organisiert, gut begleitet und mit genügend Freiraum für die besonderen Begegnungen, die eine Reise unvergesslich machen.

Direktflug in die Mongolei

Die Anreise ist einfacher, als viele vermuten

Viele Menschen stellen sich die Anreise in die Mongolei kompliziert vor. Sie denken an mehrere Umstiege, lange Wartezeiten oder eine aufwendige Reiseplanung.

Tatsächlich ist die Mongolei heute deutlich einfacher erreichbar, als viele erwarten.

Seit einigen Jahren verbindet ein Direktflug Frankfurt mit Ulaanbaatar – eine große Erleichterung für alle, die dieses faszinierende Land entdecken möchten.

Gibt es einen Direktflug?

Ja.

MIAT Mongolian Airlines bietet Direktflüge von Frankfurt nach Ulaanbaatar an. In der Reisesaison finden diese in der Regel täglich statt.

Die Flugzeit beträgt etwa 8 bis 9 Stunden.

Dadurch beginnt die Reise deutlich entspannter als viele zunächst vermuten.

Komfortabel ankommen

Ein Direktflug bedeutet vor allem eines: weniger Stress.

Kein Umsteigen, keine langen Wartezeiten auf Anschlussflüge und ein geringeres Risiko, dass Gepäck verloren geht oder Verbindungen verpasst werden.

Die modernen Langstreckenflugzeuge bieten einen guten Sitzkomfort, Mahlzeiten an Bord und die Möglichkeit, besondere Essenswünsche – beispielsweise vegetarische, vegane oder glutenfreie Mahlzeiten – bereits vor dem Flug anzumelden.

Auch Zubringerflüge nach Frankfurt, beispielsweise aus Berlin oder München, lassen sich problemlos einbinden.

Persönlich empfangen

Nach Ihrer Ankunft in Ulaanbaatar beginnt Ihre Reise mit Kia Ora Reisen ganz entspannt.

Unsere Reiseleitung oder unser lokales Team empfängt Sie direkt am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Auch bei Flugverspätungen behalten wir selbstverständlich Ihre Ankunft im Blick.

Sie müssen sich weder um Transfers noch um Sprache oder Orientierung kümmern – alles ist bereits organisiert.

Gerade nach einem Langstreckenflug empfinden viele unserer Gäste diese persönliche Begrüßung als einen angenehmen Start in ihre Reise.

Was Sie dennoch wissen sollten

Auch mit Direktflug bleibt die Mongolei ein Fernreiseziel.

Dazu gehören eine Zeitverschiebung von sieben Stunden, große Entfernungen innerhalb des Landes und wechselhafte Wetterbedingungen.

Deshalb unterstützen wir Sie bereits vor der Reise bei allen wichtigen Vorbereitungen und geben Ihnen rechtzeitig alle Informationen, die Sie für eine entspannte Anreise benötigen.

Unser Fazit

Die Anreise in die Mongolei ist heute einfacher, als viele erwarten.

Der Direktflug von Frankfurt nach Ulaanbaatar macht die Reise gut planbar und angenehm. Gemeinsam mit der persönlichen Betreuung vor Ort sorgt er dafür, dass Sie Ihre Reise entspannt beginnen können.

Und vielleicht ist genau das das Schöne an der Mongolei: Sie ist heute gut erreichbar – und fühlt sich dennoch an wie eine Reise in eine andere Welt.

Wer Sie begleitet

Wer Sie begleitet

Seit über zwanzig Jahren begleite ich Menschen auf Reisen in die Mongolei, nach Marokko, Peru, Ecuador und Neuseeland.

Fast alle Menschen, mit denen wir vor Ort zusammenarbeiten, kenne ich persönlich. Aus gemeinsamen Reisen, Besuchen und vielen Jahren der Zusammenarbeit sind Beziehungen entstanden, die unsere Reisen bis heute prägen. Nur eine unserer Partnerinnen in Neuseeland habe ich bisher noch nicht persönlich getroffen – unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit ist in regelmäßigen Online-Gesprächen gewachsen.

Ich begleite Sie von Ihrer ersten Anfrage bis zu Ihrer Rückkehr. Gemeinsam finden wir die Reise, die zu Ihren Interessen und Erwartungen passt. Einige Reisen begleite ich selbst, andere werden von erfahrenen Reiseleitern geführt, die ihre Heimat mit großer Freude und tiefem Wissen zeigen.

Mir ist wichtig, dass Sie sich gut vorbereitet fühlen und mit einem guten Gefühl aufbrechen können.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

Gudrun Wippel

Individuelle Reisen und Wunschreisen für Sie

Alle Kia Ora Reisen sind als Individualreise oder private Reise buchbar.

Darüber hinaus sind wir spezialisiert, Ihre ganz persönliche Traumreise für Sie zu organisieren und durchzuführen.
Sagen Sie uns was für eine Reise Sie möchten, Gudrun Wippel berät Sie in einem ausführlichen Gespräch oder per email.
Unsere Beratung ist eine aufmerksame Begleitung Ihrer Reisewünsche und und gründliche Planung Ihrer Reise nach Ihren Vorstellungen.

Planen Sie jetzt mit mir Ihre Reise!

Schreiben Sie mir dazu bitte eine email mit Ihren Wünschen oder rufen Sie mich an. Nutzen Sie auch das Kontaktformular auf der Startseite!

Flugbuchungen zur Reise

Kia Ora Reisen ist Ihnen bei der Vermittlung der Flüge zur Reise behilflich.
Zu allen Kia Ora Reisen buchen Sie auf Wunsch über uns die internationalen Flüge zur An- und Abreise hinzu.

Wir bitten Sie zu beachten, dass beim Ausfüllen der Reiseanmeldung alle Angaben zu Ihrem Namen (Nachname, Vorname, Titel, Doppelname usw.) mit den Angaben in der maschinenlesbaren Zeile Ihres Reisepasses übereinstimmen. Aus Sicherheitsgründen können Fluggäste durch die Airline von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn der Name in der Flugbuchung und der Name im Reisepass voneinander abweichen.

CO2-Kompensation Ihrer Flüge mit atmosfair

atmosfair fliegen – Flüge kompensieren

Kia Ora – Reisen liegt der Klimaschutz am Herzen. Daher empfehlen wir Ihnen Ihre Flüge mit atmosfair zu kompensieren.

Wir bieten Ihnen direkten Zugang zu atmosfair. Bei jeder Reise finden Sie den Button ‚atmosfair‘ mit dem Sie direkt zum Emissionsrechner gelangen. Sie können dort direkt bei atmosfair – entsprechend dem Flug-Ziel – Ihre freiwillige Klimaschutzabgabe bezahlen, also die Emissionen die durch den Flug entstehen nach Wunsch kompensieren.
Zu jeder atmosfair-Buchung erhalten Sie umgehend ein Zertifikat und erfahren, in welches Projekt Ihr Geld umweltwirksam fließt.

Rail&Fly statt Zubringerflüge

Statt Zubringerflüge empfehlen wir Ihnen zur Anreise zum Flughafen Rail&Fly zu buchen. Bestellen Sie Ihr Rail&Fly Ticket gleich mit zu Ihren Flugtickets.

Für 90,00 Euro insgesamt haben Sie die Anreise von zu Hause zum Flughafen und die Rückreise vom Flughafen nach Hause und können jeden Zug wählen.
Ein Service von Kia Ora – bei uns buchen Sie Rail&Fly gebührenfrei.

So vermeiden Sie Kurzflüge in Europa!

Wann bekomme ich meine Reiseunterlagen nach der Buchung?

Nach Ihrer Buchung bzw. nach Ihrer Reiseanmeldung erhalten Sie umgehend von Kia Ora – Reisen Ihre Unterlagen

  • Buchungsbestätigung/Rechnung
  • Reisepreis-Sicherungsschein zur Absicherung Ihrer Reisepreiszahlung (unsere Insolvenzversicherung)
  • ausführliche Reiseinformationen
  • Empfehlungen für Ihre Packliste
  • Empfehlungen für Literatur
  • Gesundheitsempfehlungen
  • Visa-Informationen und Antrag für das Visum wenn erforderlich
  • Es sind keine Reiseversicherungen im Reisepreis enthalten.
    Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittskostenversicherung.

Eine Reisegepäckversicherung ist für einige Reiseländer auch zu empfehlen. Wir beraten Sie gern.

Etwa 2 Wochen vor Abreise bekommen Sie letzte Informationen und die Kontaktinformationen sowie Hoteladresse(n) zu Ihrer Reise.

Wasser und achtsames Reisen

Wasser, Ressourcen & achtsames Unterwegssein

Angesichts der massiven Probleme mit Plastik weltweit haben wir gemeinsam mit unseren Partnern beschlossen:

  • Wir bieten Ihnen auf unseren Reisen Alternativen zu Plastikflaschen!
  • Eigene Trinkflasche empfohlen
  • Frisch abgekochtes oder gefiltertes Wasser in allen Reiseländern
  • Regionale Lösungen in Mongolei, Marokko, Peru, Kirgistan
  • Wassersparen nach Vorbild der Nomaden
  • Weniger Einweg, mehr Achtsamkeit
  • In Kirgistan haben wir einen Wasserkanister mit Hahn oder Pumpe und Sie können Ihre Wasserflasche so oft füllen, wie Sie möchten. Wir bitten Sie, Ihre eigene Trinkflasche zu den Reisen mitzubringen.

Für unsere Mongolei-Reisen gilt: keine Plastikflaschen mehr! Wir bieten täglich frisch abgekochtes Quellwasser, mit denen Sie Ihre Trinkflasche für den Tag füllen können. Unterwegs gibt es Milchtee oder Tee bei den Nomaden, die Sie besuchen. Bei einem höheren Bedarf an Trinkwasser bereiten wir Ihnen die entsprechende Menge zu.

Natürlich in Peru unterwegs – keine Plastikflaschen, sondern Sie füllen Ihre Trinkflaschen jeden Morgen mit frischem Wasser auf.

Und in Marokko? Wie schafft es unser Team in Marokko, ohne Plastikflaschen ausreichend Wasser für Sie bereitzustellen? Ihr Guide holt bei jeder Rast, an jeder Oase frisches Quellwasser aus dem Brunnen oder direkt von der Quelle und kocht ausschließlich mit diesem Wasser, bereitet Tee zu jeder Mahlzeit und Sie füllen Ihre Trinkflaschen mit abgekochtem Wasser auf.

Wichtig in den trockenen Regionen in der Mongolei und Marokko ist auch das Wassersparen! Wie erreichen wir einen sparsamen Umgang mit Wasser auf den Reisen? Machen Sie es wie die Nomaden: einige Tage tut es auch das Waschen mit kaltem oder warmem Wasser, es muss nicht täglich eine Dusche sein!

Darüber hinaus haben wir bei den meisten Reisen keine aufblasbaren Isomatten mehr zur Verfügung.

Online-Reisevorbereitung

Jede Reise beginnt lange vor der Abreise.

Deshalb lade ich unsere Gäste vor jeder Reise zu einem gemeinsamen Online-Treffen ein. Dabei lernen wir uns kennen, besprechen den Reiseverlauf und sprechen über alles, was Ihnen für eine entspannte und gelungene Reise wichtig ist.

Wir sprechen unter anderem über:

die Kultur und Lebensweise unserer Gastgeber
den respektvollen Umgang miteinander
Besonderheiten des Reiselandes
Begegnungen mit Nomaden und lokalen Gemeinschaften
praktische Fragen zur Reise und zur Ausrüstung

Außerdem erhalten Sie viele Anregungen aus meiner langjährigen Reiseerfahrung:

Wie gelingt auch ohne gemeinsame Sprache ein herzlicher Kontakt?

Welche kulturellen Unterschiede können Ihnen begegnen?

Wie können Sie offen und gleichzeitig respektvoll auf Menschen zugehen?

Mir ist wichtig, dass Sie mit einem guten Gefühl aufbrechen und die Reise von Anfang an genießen können.

Die gemeinsame Reisevorbereitung schafft Sicherheit, beantwortet offene Fragen und stimmt auf die Begegnungen ein, die Sie unterwegs erwarten.

So beginnt Ihre Reise nicht erst am Flughafen – sondern bereits mit dem ersten gemeinsamen Kennenlernen.

Aktuelle Informationen für Sie

Wir informieren Sie aktuell vor Ihrem Reisebeginn zu Ihrem Reiseland.

Hanse-Merkur Reiseversicherungen für Sie

Unsere Reiseversicherung bietet Schutz vor Stornierungskosten, medizinischen Notfällen und Gepäckverlust.

Wir empfehlen eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport und eine Reiserücktrittsversicherung.

Gut, wenn man sie hat:

Reiseversicherungen der Hanse Merkur. Ich berate Sie gerne, beantworte Ihre Fragen und buche Ihnen Ihre Wunsch-Reiseversicherung zur Reise.

Unter diesem Link informieren Sie sich über die Versicherungsarten und Tarife passend zu Ihrer Reise und können direkt bei der Hanse Merkur Ihre Wunsch-Reiseversicherung buchen.

Hinweis: Bei Buchung über diese Links erhalte ich eine kleine Provision vom Versicherer. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Hanse Merkur Reiseversicherung

 

Direkte Links zu den Versicherungen für Ihre Auswahl

Kleine Gruppen – ohne Absagerisiko

Kleine Gruppen – ohne Absagerisiko

Viele Reiseveranstalter sagen Reisen ab, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird.

Bei Kia Ora Reisen ist das anders.

Wir führen unsere Reisen in der Regel bereits ab zwei Teilnehmenden durch. Deshalb müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Ihre Reise allein wegen einer zu kleinen Gruppe abgesagt wird.

Auch Alleinreisende sind bei Kia Ora Reisen herzlich willkommen. Gerne organisieren wir Ihre Reise als individuell begleitete Privatreise – mit derselben sorgfältigen Planung und den gewohnten Leistungen von Kia Ora Reisen.

So können Sie Ihre Reise mit einem guten Gefühl planen.

Die jeweiligen Reisepreise für kleinere Gruppengrößen oder Privatreisen finden Sie direkt bei der jeweiligen Reisebeschreibung.

Ihre Reisen sind versichert

Ihre Kundengelder sind grundsätzlich und garantiert über eine Insolvenzversicherung (Kautionsversicherung) gesichert.

Kautionsversicherung

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie immer Ihren Reisepreissicherungsschein.

Vegetarisch oder vegan reisen?

Vegetarisch oder vegan reisen? Ja.

Auf allen Kia Ora Reisen berücksichtigen wir selbstverständlich vegetarische, vegane oder andere besondere Ernährungswünsche. Bitte teilen Sie uns diese einfach bei Ihrer Anmeldung mit.

Unsere Teams bereiten unterwegs täglich frische Mahlzeiten zu und verwenden – wann immer möglich – regionale Zutaten. Auch unterwegs achten wir auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Verpflegung.

Gemeinsame Mahlzeiten gehören zu den schönsten Momenten einer Reise. Ob bei Nomadenfamilien in der Mongolei, bei Berbern in der Sahara oder in kleinen Restaurants – Essen verbindet Menschen und eröffnet oft ganz besondere Begegnungen.

Mehr über Ernährung, vegetarische Möglichkeiten und die Fleischkultur in der Mongolei erfahren Sie in unseren Blogbeiträgen.

Besondere Unterkünfte für besondere Reiseerlebnisse

Unsere Unterkünfte sind bewusst ausgewählt. Sie sollen Ihnen nicht nur Komfort bieten, sondern auch einen authentischen Einblick in das jeweilige Reiseland ermöglichen.

Wir übernachten überwiegend in kleinen, persönlich geführten Hotels, Lodges und Gästehäusern sowie – je nach Reise – in traditionellen Unterkünften wie Jurten in der Mongolei.

In der Mongolei schlafen Sie meist in Gers, den traditionellen Filzjurten der Nomaden. Bei Aufenthalten bei Nomadenfamilien steht unseren Gästen in der Regel ein eigenes Gäste-Ger zur Verfügung. So erleben Sie den Alltag Ihrer Gastgeber unmittelbar und genießen gleichzeitig Ihren persönlichen Rückzugsraum.

Auch unsere Ger-Camps verbinden das besondere Erlebnis einer Übernachtung in der Jurte mit einem angenehmen Komfort und einer sorgfältig ausgewählten Ausstattung.

In Peru, Ecuador, Marokko, Kirgistan und Neuseeland wählen wir Unterkünfte, die zu unseren Reisen und unseren Werten passen – persönlich geführt, sorgfältig ausgewählt und möglichst eng mit der jeweiligen Region verbunden.

Wir möchten, dass Ihre Unterkunft mehr ist als ein Ort zum Schlafen. Sie soll Teil Ihrer Reise sein und dazu beitragen, Land und Menschen noch intensiver kennenzulernen.

Mehr über das Leben und Übernachten in der Mongolei und insbesondere in einer mongolischen Jurte, dem Ger erfahren Sie in unserem Blogbeitrag „Die mongolische Jurte“.

Sicher reisen mit Kia Ora Reisen

Mit einem guten Gefühl unterwegs

Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns einen hohen Stellenwert.

Seit über 20 Jahren arbeiten wir mit langjährigen Partnern vor Ort zusammen. Sie kennen ihre Heimat, die Menschen und die jeweiligen Gegebenheiten genau. Gemeinsam mit ihnen gestalten wir unsere Reisen sorgfältig, verantwortungsvoll und mit viel Erfahrung.

Vor jeder Reise prüfen wir die aktuelle Situation in den jeweiligen Reiseländern und beraten Sie persönlich und ehrlich. Sollte sich die Sicherheitslage wesentlich verändern, passen wir unsere Reisen entsprechend an oder führen sie nicht durch.

Während Ihrer Reise sind Sie nicht auf sich allein gestellt. Erfahrene einheimische Reiseleiterinnen und Reiseleiter sowie unsere langjährigen Partner begleiten Sie und sorgen dafür, dass Sie sich unterwegs gut aufgehoben fühlen.

Unsere Reiseziele

Mongolei

Die Mongolei gilt als eines der friedlichsten Länder Asiens. Besonders in den weiten ländlichen Regionen erleben unsere Gäste eine außergewöhnliche Gastfreundschaft und große Offenheit. Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern reisen Sie sicher durch das Land und erhalten Einblicke in das Leben der Nomaden, die Reisenden traditionell mit großer Herzlichkeit begegnen.

Marokko

Unsere Reisen in Marokko werden von unserem erfahrenen Berber-Team begleitet, mit dem wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Wir kennen die Regionen, in denen wir unterwegs sind, und planen unsere Routen sorgfältig. So können Sie die Wüste und die Berglandschaften Marokkos entspannt und gut begleitet erleben.

Peru

Auch in Peru reisen Sie gemeinsam mit erfahrenen einheimischen Reiseleiterinnen und Reiseleitern. Besonders bei Reisen in die Anden legen wir großen Wert auf eine gute Vorbereitung. Unsere Reiseleitung ist im Umgang mit Höhenanpassung erfahren und begleitet Sie aufmerksam, damit Sie die Reise sicher genießen können.

Neuseeland Aotearoa

Neuseeland zählt seit vielen Jahren zu den sichersten Reiseländern der Welt. Gemeinsam mit unserer langjährigen Partnerin vor Ort gestalten wir Reisen, die Ihnen die beeindruckende Natur und die Kultur der Māori auf entspannte und gut organisierte Weise näherbringen.

Sicherheit bedeutet für uns mehr als gute Organisation

Sicherheit entsteht nicht nur durch sorgfältige Planung.

Sie entsteht vor allem durch Menschen, die Verantwortung übernehmen, ihre Heimat kennen und sich um ihre Gäste kümmern.

Genau deshalb arbeiten wir seit vielen Jahren mit denselben Partnern zusammen. Dieses gewachsene Netzwerk ist eine der wichtigsten Grundlagen unserer Reisen und gibt vielen unserer Gäste das gute Gefühl, auch in einem fernen Land bestens begleitet zu sein.

Unsere Blogbeiträge für Sie

Mehr Informationen, spannende Geschichten, Reiseberichte aus der Mongolei, Marokko und Kirgistan Reiseinformationen aus unseren Reiseländern, Sehenswürdigkeiten in Peru und anderswo, Festivals und Nomadenleben in der Mongolei, Gedanken über Indigene Völker und Reisen für hochsensible Menschen … finden Sie in meinen

Blogbeiträgen

unter diesem Link: Reiseblog Begegnungen, die bleiben